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Retrospektive Untersuchung von Risiko-Melanompatienten unter einer adjuvanten Therapie mit Interferon-α

von Dr. Vesna Mirceva

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Vm/Fragment 050 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-11-19 20:53:37 Hindemith
Eicholt 2004, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vm

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Eicholt 2004
Seite(n): 27, 28, Zeilen: 27: 8ff; 28: 1ff
• Antiproliferativer Effekt

Die antitumorale Wirkung des IFN-α beruht vor allem auf antiproliferativen Effekten (Stadler R et al. 1990). IFN-α verlangsamt das Wachstum sowohl gesunder als auch maligner Zellen, indem es Phasen des Teilungszyklusses verlängert (Balkwill F et al. 1978). An der menschlichen lymphozytären Leukämiezelllinie RPMI-8402 und an Osteosarkomzellen zeigt sich die stärkste Hemmung der Zellproliferation mit 80-100%.

• Immunmodulierende Wirkung

Interferone sind in der Lage, verschiedene Immunreaktionen zu beeinflussen (Malbrain MLNG et al. 1995). Sie fördern die Ausschüttung weiterer Zytokine (GM-CSF, IL-2, IL-1, TNF) (Balkwill F. 1989). Dadurch kann unter anderem Fieber ausgelöst werden. Je nach Dosis und Zeitpunkt der Verabreichung kann IFN-α Immunfunktionen stimulieren oder inhibieren, indem es die zytotoxische Aktivität von verschiedenen Zellen (T-Lymphozyten, Makrophagen, Killerzellen) entweder intensiviert oder abschwächt (Blasi E et al. 1984, Knop J 1990, Schultz RM et al. 1977, Vilcek J et al. 1980). Die immunmodulierende Wirkung des IFN-α auf Zellen spiegelt sich in einer Erhöhung der Oberflächenexpression von Histokompatibilitätsantigen (HLA Klasse I) wieder [sic]. Diese Antigene gelten als eine entscheidende Komponente für die Erkennung maligner und virusinfizierter Zellen durch T-Zellen (Basham TY et al. 1983).

1.2.5. Pharmakokinetik von IFN-α

Aufgrund des natürlichen proteolytischen Abbaus im Gastrointestinaltrakt ist nach oraler Verabreichung von IFN nicht mit einer messbaren Serumkonzentration zu rechnen. Die Pharmakokinetik von IFN-α-2b wurde an gesunden männlichen Probanden getestet, die 5 Mio IE/m² KO und 10 Mio. IE als Einmaldosis subkutan, intramuskulär bzw. als 20-minütige intravenöse Infusion verabreicht bekamen. Die nach subkutaner und intramuskulärer Injektion gemessenen mittleren IFN-Konzentrationen im [Serum waren ähnlich.]

Antiproliferativer Effekt

Die antitumorale Wirkung des IFNα beruht vor allem auf antiproliferativen Effekten (176). IFNα verlangsamt das Wachstum sowohl gesunder als auch maligner Zellen, indem es Phasen des Teilungszykluses verlängert (17). An der menschlichen lymphozytären Leukämiezellinie RPMI - 8402 und an Osteosarkomzellen zeigt sich die stärkste Hemmung der Zellproliferation mit 80 - 100 %.

Immunmodulierende Wirkung

Interferone sind in der Lage, verschiedene Immunreaktionen zu beeinflussen (116). Sie fördern die Ausschüttung weiterer Zytokine (GM-CSF, IL-2, IL-1, TNF) (18). Dadurch kann unter anderem Fieber ausgelöst werden. Je nach Dosis und Zeitpunkt der Verabreichung kann IFNα Immunfunktionen stimulieren oder inhibieren, indem es die zyto-toxische Aktivität von verschiedenen Zellen (T-Lymphozyten, Killerzellen, Makrophagen) entweder intensiviert oder abschwächt (24, 103, 166, 184). Die immunmodulierende Wirkung des IFNα auf Zellen spiegelt sich in einer Erhöhung der Oberflächenexpression von Histokompatibilitätsantigenen (HLA Klasse I) wieder [sic]. Diese Antigene gelten als eine entscheidende Komponente für die Erkennung maligner und virusinfizierter Zellen durch T - Zellen (20).

2.5 Pharmakokinetik von IFNα

Aufgrund des natürlichen proteolytischen Abbaus im Gastrointestinaltrakt ist nach oraler Verabreichung von Interferonen nicht mit einer meßbaren Serumkonzentration zu rechnen. Die Pharmakokinetik von IFNα2b wurde an gesunden männlichen Probanden

[Seite 26]

-getestet, die 5 Mio IE/m² Körperoberfläche und 10 Mio IE als Einmaldosis subkutan, intramuskulär bzw. als 20 - minütige intravenöse Infusion verabreicht bekamen.

Die nach subkutaner und intramuskulärer Injektion gemessenen mittleren Interferonkonzentrationen im Serum waren ähnlich.


17. Balkwill F, Taylor-Papadimitriou J (1978) Interferon affects both G1 and S+G2 in cells stimulated from quiescence to growth Nature 274 (5673):798-800

18. Balkwill F (1989) Peptide regulatory factors Lancet 1060-1063

20. Basham TY, Merigan TC (1983) Recombinant interferon-gamma increases HLA-DR synthesis and expression J Immunol 130 (4):1492-1494

24 Blasi E, Herberman RB, Veresio L (1984) Requirement for protein synthesis for induction of macrophage tumoricidal activity by IFN-alpha and IFN-beta but not by IFN-gamma J Immunol 132 (6):3226-3228

103. Knop J (1990) Immunologic effects of Interferon J Invest Dermatol 95 (6 suppl):72-74

116. Malbrain MLNG, van den Bergh H, Zachée P (1995) Further evidence for clonal nature of the idiopathic hypereosinophilic syndrome: complete hematological and cytogenetic remission induced by interferon-alpha in a case with a unique chromosomal abnormality Br J Haem 92:176-183

166. Schultz RM, Papamatheakis JD, Chirigos MA (1977) Interferon: an inducer of macrophage activation by polyanions Science 197, 4304: 674-676

176. Stadler R, Garbe C (1990) Interferon Therapie beim malignen Melanom Z Hautkr 65 (5):504-507

184. Vilcek J, Gresser I, Merigan TC (1980) Regulatory functions of interferons Ann NY Acad Sci 350:1-129

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Klgn


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20151119205818

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