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Retrospektive Untersuchung von Risiko-Melanompatienten unter einer adjuvanten Therapie mit Interferon-α

von Dr. Vesna Mirceva

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Vm/Fragment 086 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-11-21 09:19:26 Klgn
Eicholt 2004, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vm

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Eicholt 2004
Seite(n): 70, 71, Zeilen: 70: 6ff; 71: 1ff
Der dritte Behandlungsarm wird als Kontrollgruppe randomisiert. Im Rahmen der EORTC-Studie sollen eine niedrige (5 Mio. IE) und mittlere (10 Mio. IE) Dosierung des Interferons bei gleicher kumulativer Gesamtdosis u.a. in ihrer Wirkung und Toxizität getestet werden. Ergebnisse der Studie liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor, da 1000 Patienten in die Studie eingeschlossen werden sollen. Die Frage nach der „Standard-IFN-α-Therapie” bleibt nach wie vor ungeklärt. Es liegt eine Tendenz zur höheren Dosis vor. Im Moment erhalten Melanompatienten im Stadium III häufiger eine Hochdosis-IFN-α-Therapie. Patienten mit einem Melanom im Stadium II werden sowohl nach dem Niedrigdosisschema als auch nach dem Hochdosisschema behandelt.

In Deutschland liegen für IFN-α-2b (Intron A) seit Juli 1997 und für IFN-α- 2a (Roferon) seit Juni 1999 die Zulassungen für die Therapie bei Melanompatienten im Stadium II und III vor, Tumorstadien, die in hohem Maße rezidivgefährdet sind. Mit der zunehmenden Zahl an klinischen Studien wurde realisiert, dass eine IFN-α-Therapie zwar während der Injektionsphase „immunologisch schützt“, jedoch die protektiven, in Gang gesetzten Wirkmechanismen nach Ende der Therapie und besonders dann im Verlauf an Bedeutung verlieren.

Der größte Teil der Nebenwirkungen unter der IFN-α-Therapie ist mit einem WHO I-II tolerabel. Akute Reaktionen auf die IFN-α-Therapie sind oft selbstlimitierend und verschwinden einige Tage oder Wochen nach der ersten IFN-α-Injektion.

Nebenwirkungen nach WHO III-IV erfordern eine Reduktion der IFN-α- Dosis, eine Therapiepause oder einen Abbruch der IFN-α-Therapie.

Empfehlungen zur Behandlung der Nebenwirkungen sind in Tabelle 21 zusammengefasst. Die vorangestellte Begleitmedikation der Grippesymptomatik mit Paracetamol sollte gerade zu Beginn der IFN-α-Therapie konsequent eingesetzt werden. Ausgeprägte und für den Patienten doch oft belastende Nebenwirkungen reduzieren die Toleranz gegenüber einer IFN-α-Therapie.

Der dritte Behandlungsarm wird als Kontrollgruppe randomisiert. Im Rahmen der EORTC - Studie sollen niedrige (5 Mio IE) und mittlere (10 Mio IE) Dosierung des Interferons bei gleicher kumulativer Gesamtdosis u.a. in ihrer Wirkung und Toxizität getestet werden. Ergebnisse der Studie liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor, da 1000 Patienten in die Studie eingeschlossen werden sollen. Die Frage nach der „Standard IFNα - Therapie” bleibt nach wie vor ungeklärt. Es liegt eine Tendenz zur höheren Dosis vor. Im Moment erhalten Melanompatienten im Stadium III häufiger eine high - dose IFNα - Therapie. Patienten mit einem Melanom im Stadium II werden vorrangig nach dem low - dose Schema als auch nach dem high - dose Schema behandelt.

In Deutschland liegen für IFNα2b (Intron A) seit Juli 1997 und für IFNα2a (Roferon) seit Juni 1999 die Zulassungen für die Therapie bei Melanompatienten im Stadium II und III vor, Tumorstadien, die in hohem Maße Rezidiv - gefährdet sind. In der Schweiz ist bis heute keine Zulassung für die adjuvante Therapie erteilt worden. Dies könnte zum einen an den Kosten einer IFNα - Therapie liegen (Bsp.: 3 x 3 Mio IE IFNα/Woche für 1 Mo ≅ 600 Euro), zum anderen durch das Nebenwirkungsspektrum der Interferone bei nicht signifikanter Verbesserung der Überlebenszeit begründet sein. Mit der zunehmenden Zahl an klinischen Studien wurde realisiert, daß eine IFNα - Therapie zwar während der Injektionsphase „immunologisch schützt“, daß jedoch die protektiven in Gang gesetzten Wirkmechanismen nach Ende der Therapie und besonders dann im Verlauf an Bedeutung verlieren.

Der größte Teil der Nebenwirkungen unter der IFNα - Therapie ist mit einem WHO° I -II tolerabel. Akute Reaktionen auf die IFNα - Therapie sind oft selbstlimitierend und verschwinden einige Tage oder Wochen nach der ersten IFNα - Injektion.

[Seite 71]

Nebenwirkungen vom WHO° III - IV erfordern eine Reduktion der IFNα - Dosis, eine Therapiepause oder einen Abbruch der IFNα - Therapie.

Empfehlungen zur Behandlung der Nebenwirkungen sind in Tabelle 21 zusammengefaßt. Die u.a. auch vorangestellte Begleitmedikation der Grippe - Symptomatik mit Paracetamol sollte gerade zu Beginn der IFNα - Therapie konsequent eingesetzt werde. Ausgeprägte und für den Patienten dann doch oft belastende Nebenwirkungen reduzieren die Toleranz gegenüber einer IFNα - Therapie.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20150906234019

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