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Retrospektive Untersuchung von Risiko-Melanompatienten unter einer adjuvanten Therapie mit Interferon-α

von Dr. Vesna Mirceva

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Vm/Fragment 088 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-11-20 18:06:00 Hindemith
Eicholt 2004, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vm

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 8-30
Quelle: Eicholt 2004
Seite(n): 71, 73, Zeilen: 71: letzter Satz; 73: 1ff
Es konnte eine Korrelation zwischen steigender IFN-α-Dosis und Anzahl der betroffenen Patienten mit starken Nebenwirkungen beobachtet werden. Somit wurde eine Erniedrigung der Dosis erforderlich.

In den Produktbeschreibungen von IFN-α (Roferon®, IntronA®) werden vaskulär bedingte Nebenwirkungen angegeben, jedoch läßt sich ein grundsätzlicher Pathomechanismus für vaskuläre Schäden nicht beweisen.

Eine Patientin unseres Kollektivs, die mit 3x3 Mio. IE IFN-α behandelt wurde, entwickelte während der Therapie Drehschwindelattacken und cerebelläre Symptome, die sich in Form eines ataktischen Ganges äußerten. Ein MRT des Schädels wies auf möglicherweise abgelaufene Hirnstamminfarkte hin, die durch die IFN-α-Therapie ausgelöst worden sein könnten. Eine Prädisposition für einen Hirninfarkt lag bei unserer Patientin nicht vor. Die Therapie wurde nach Eintreten der Symptomatik sofort abgebrochen.

Drapier und Mitarbeiter berichten in einem Fallbeispiel von einer Patientin mit Leberkarzinom, die während der Therapie mit IL-2 und IFN-α mehrere Schlaganfälle erlitt (Drapier S et al. 2000).

Salman und Mitarbeiter befassten sich in einer Studie mit dem Effekt von IFN-α auf die Myokardgefäße von Mäusen. Eine signifikante Zunahme der Endotheldicke in den Myokardgefäßen der mit IFN-α behandelten Mäuse im Vergleich zu den nicht behandelten Mäusen konnte gezeigt werden. Als Folge wurde das kapilläre Lumen der Gefäße kleiner (Sacchi S et al. 1995).

Es konnte eine Korrelation zwischen steigender IFNα - Dosis und Anzahl der betroffenen Patienten beobachtet werden:

[Seite 73]

In den Produktbeschreibungen von IFNα (Roferon®, IntronA®) werden vaskulär bedingte Nebenwirkungen angegeben, jedoch läßt sich ein grundsätzlicher Pathomechanismus für vaskuläre Schäden nicht beweisen.

Eine Patientin unseres Kollektivs, die mit 3 x 3 Mio IE IFNα behandelt wurde, entwickelte nach der Therapie Drehschwindelattacken und cerebelläre Symptome, die sich in Form eines ataktischen Ganges äußerten. Ein MRT des Schädels wies auf möglicherweise abgelaufene Hirnstamminfarkte hin, die durch die IFNα - Therapie ausgelöst worden sein könnten. Eine Prädisposition für einen Hirninfarkt lag bei unserer Patientin nicht vor.

Drapier und Mitarbeiter berichten in einem Fallbeispiel von einer Patientin mit Leberkarzinom, die während der Therapie mit IL-2 und IFNα mehrere Schlaganfälle erlitt (55).

Salman und Mitarbeiter befaßten sich in einer Studie mit dem Effekt von IFNα auf die Myocardgefäße von Mäusen. Eine signifikante Zunahme der Endotheldicke in den Myocardgefäßen der mit IFNα behandelten Mäuse im Vergleich zu den nicht behandelten Mäusen konnte gezeigt werden. Als Folge wurde das capilläre Lumen der Gefäße kleiner (156).


55. Drapier S, Kassiotis P, Mourtada I, et al. (2000) Multiple cerebral infarcts associated with livedo secondary to anti-cancer therapy with interleukin 2 and interferon alpha Rev Neurol 156 (10) :789-791

156. Sacchi S, Kantarjiian H, O’Brien S, et al. (1995) Immune-mediated and unusual complications during interferon alfa therapy in chronic myelogenous leukemia J Clin Oncol 13 (9):2401-2407

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Klgn


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20151120180724

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