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Retrospektive Untersuchung von Risiko-Melanompatienten unter einer adjuvanten Therapie mit Interferon-α

von Dr. Vesna Mirceva

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Vm/Fragment 089 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-11-02 20:56:57 WiseWoman
Eicholt 2004, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vm

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Eicholt 2004
Seite(n): 73, 74, Zeilen: 73: 21ff; 74: 1ff
Neuropsychiatrische Nebenwirkungen einer IFN-α-Therapie wie Verhaltensänderungen, Bewußtseinsstörungen, Antriebslosigkeit und Anfallsleiden beeinflussen die Lebensqualität des behandelten Patienten oft stark und traten entsprechend publizierter Daten bei 13-60% der Patienten auf (Metrisch O et al. 1990, Prasad S et al. 1992). Verhaltensänderungen der Patienten wurden eher bei hoch dosierter Gabe (20 Mio. IE) als bei niedrig dosierter (5 Mio. IE) IFN-α-Therapie beobachtet (Meiranen A et al. 1988).

Das Fatigue-Syndrom ist nur im Zusammenhang mit der Hochdosistherapie geschildert worden und trat dort bei bis zu 90% der behandelten Patienten auf (Adams F et al. 1984, Jones GJ et al. 1986). In unserem Kollektiv wurde es bei 49 % der Patienten beobachtet.

Zum Thema zerebrale Symptomatik berichten Fallbeschreibungen von Patienten, bei denen es während der IFN-α-Therapie zu Anfällen (Jannsen HLA et al. 1990), Leukoenzephalopathie (Meyers FJ Jr et al. 1995), Oculomotorius-Parese (Bauherz G et al. 1990), Opticus-Neuropathie (Manesis EK et al. 1994) oder Trigeminus-Neuropathie (Read SJ et al. 1995) gekommen ist.

Auch in unserem Kollektiv entwickelte eine Patientin eine Leukenzephalopathie unter dem klinischen Bild einer homonymen Hemianopsie, die mittels MR diagnostisch gesichert wurde. Trotz des sofortigen Therapieabbruchs ist dieser Befund bisher unverändert.

Die meisten neurologischen Symptome persistieren für die Dauer der Therapie und normalisieren sich nach Beendigung der IFN-α-Gabe. Das Zeitintervall, in dem eine Besserung von den Patienten angegeben wird, ist sehr unterschiedlich. Eine subjektive Besserung der durch neurologische Nebenwirkungen belasteten Patienten macht sich bereits in der ersten Woche nach Beendigung der IFN-α-Therapie bemerkbar. Die durch Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit zurückgestellten Aktivitäten können wieder geplant und angegangen werden.

Neuro - psychiatrische Nebenwirkungen einer IFNα - Therapie wie Verhaltensänderungen, Bewußtseinsstörungen, Antriebslosigkeit und Anfallsleiden beeinflussen die Lebensqualität des behandelten Patienten oft stark und traten, entsprechend publizierter Daten bei 13 - 60 % der Patienten auf (124, 146). Verhaltensänderungen der Patienten wurden eher bei hochdosierter (20 Mio IE) Gabe als in der niedrigdosierten (5 Mio IE) IFNα - Therapie beobachtet (132).

Das Fatique [sic] - Syndrom ist nur im Zusammenhang mit der Hochdosistherapie geschildert worden und trat dort bei bis zu 90 % der behandelten Patienten auf (3, 94).

[Seite 74]

In unserem Kollektiv wurde es bei n = 2 Patienten (22 %) aus Gruppe III (> 20 Mio IE IFNα) gefunden.

Zum Thema cerebraler Symptomatik berichten Fallbeschreibungen von Patienten, bei denen es während der IFNα - Therapie zu Anfällen (92), Leukoenzephalopathie (126), Occulomotorius - Parese (22), Opticus-Neuropathie (117), oder Trigeminus - Neuropathie (150) gekommen ist.

Auch in unserem Kollektiv entwickelte eine Patientin eine Leukenzephalopathie unter dem klinischen Bild einer homonymen Hemianopsie, die mittels MR diagnostisch gesichert wurde. Trotz des sofortigen Therapieabbruchs ist dieser Befund bisher unverändert.

Die meisten neurologischen Symptome persistieren für die Dauer der Therapie und normalisieren sich nach Beendigung der IFNα - Gabe. Das Zeitintervall, in dem eine Besserung von den Patienten angegeben wird, ist sehr unterschiedlich. Eine subjektive Besserung der durch neurologische Nebenwirkungen belasteten Patienten macht sich bereits in der ersten Woche nach Beendigung der IFNα - Therapie bemerkbar. Die durch Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit zurückgestellten Aktivitäten können wieder geplant und angegangen werden.


3. Adams F, Quesada JR, Gutterman JU (1984) Neuropsychiatric manifestations of human leukocyte interferon therapy in patients with cancer JAMA 252 (7):938-941

22. Bauherz G, Soeur M, Lustman F (1990) Oculomotor nerve paralysis induced by alpha-II-interferon Acta Neorol Belg 90 (2):111-114

92. Jannsen HLA, Berk L, Vermeulen M, et al. (1990) Seizures associated with low - dose alpha - interferon Lancet 336 (8730):1580

94. Jones GJ, Itri LM (1986) Safety and tolerance of recombinant interferon alfa-2a (Roferon-A) in cancer patients Cancer 57 (8 suppl):1709-1715

117. Manesis EK, Petrou C, Brouzas D, et al. (1994) Optic tract neuropathy complicating low - dose interferon treatment J Hepatol 21 (3):474-477

124. Merimsky O, Reider-Groswasser I, Inbar M, et al. (1990) Interferon-related mental deterioration and behavioral changes in patients with renal cell carcinoma Eur J Cancer 26 (15):596-600

126. Meyers JD, Flournoy N, Sanders JE, et al. (1987) Prophylactic use of human leukocyte interferon after allogeneic marrow transplantation Am Intern Med 107 (6):809-816

132. Niiranen A, Laaksonen R, Iivanainen M, et al. (1988) Behavioral assessment of patients treated with alpha - interferon Acta Psychiatr Scand 78 (5):622-626

146. Prasad S, Waters B, Hill PB, et al. (1992) Psychiatric side effects of interferon alpha-2b in patints treated for hepatitis C Clin Res 40:840A

150. Read SJ, Crawford DH, Pender MP (1995) Trigeminal sensory neoropa

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man beachte, dass man im Literaturverzeichnis der Dissertation keinen Eintrag "Metrisch O et al. 1990" finden kann, sehr wohl aber einen Eintrag "Merimsky O et al. 1990".

Sichter
(Hindemith), WiseWoman


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