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Retrospektive Untersuchung von Risiko-Melanompatienten unter einer adjuvanten Therapie mit Interferon-α

von Dr. Vesna Mirceva

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Vm/Fragment 095 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-11-20 20:35:57 Klgn
Eicholt 2004, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vm

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 95, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Eicholt 2004
Seite(n): 80, 81, Zeilen: 80: 10ff; 81: 1ff
[Bei insgesamt 12% der Patienten traten] Veränderungen der Leberenzyme nach WHO III (SGOT/SGPT 5,1-10xN) auf, wobei 10 Patienten in den ersten 2-3 Therapietagen betroffen waren. Die Leberwerte normalisierten sich danach wieder. Es war eine Dosisreduktion des IFN-α oder eine Behandlung der Patienten nötig. Bei den anderen 7 Patienten war laut Therapieprotokoll eine Dosisreduktion von 100 μg auf 50 μg einmal wöchentlich gefordert. Diese führte dann zu einer Normalisierung der Leberwerte und begleitenden Nebenwirkungen in Form von Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Nausea. Wir können damit bestätigen, dass die Häufigkeit laborchemischer Veränderungen von der IFN-α-Dosis abhängig ist und nach Dosisreduktion eine Normalisierung der Laborparameter zu erwarten ist.

4.2. Besondere Nebenwirkungen der IFN-α-Therapie

Es traten einige Nebenwirkungen der IFN-α-Therapie in unserem Kollektiv auf, die im Folgenden gesondert aufgeführt werden.

Eine Patientin entwickelte im Rahmen ihres 4. IFN-α-Zyklusses einen einseitigen Hörverlust, der nach Abbruch der Therapie reversibel war.

1988 beschrieben Croghan und Mitarbeiter 17 Melanompatienten in einer Phase-I-Studie, die mit IFN-α und DFMO (Difluormethylornithin) behandelt wurden. Drei Patienten, die 9x10 Mio. IE IFN-α erhalten hatten, entwickelten einen Hörverlust, der nach Abbruch der Therapie reversibel war (Croghan MK et al. 1988).

Kanda und Mitarbeiter berichten von 38 Patienten, die mit IFN-α behandelt worden waren. Bei 15 Patienten (39,5%) trat ein Hörverlust während der Therapie auf. Der jeweilige Hörverlust zeigte sich hauptsächlich in den Endphasen der IFN-α-Therapie und war nach Abbruch der Therapie bei fast allen Patienten innerhalb von 7-14 Tagen reversibel (Kanda Y et al. 1995).

Bei insgesamt 9 Patienten (9/72; 12 %) traten Veränderungen der Leberenzyme vom WHO° III (SGOT/SGPT 5.1 - 10 x N) auf, wobei 4 Patienten aus Gruppe I in den ersten 2 - 3 Therapietagen betroffen waren. Die Leberwerte normalisierten sich danach wieder. Es war keine Dosisreduktion des IFNα oder Behandlung der Patienten nötig. Bei den anderen 5 Patienten, welche aus Gruppe III stammten, war laut Therapieprotokoll eine Dosisreduktion gefordert. Diese führte dann zu einer Normalisierung der Leberwerte. Wir können damit bestätigen, daß die Häufigkeit laborchemische Veränderungen abhängig von der IFNα - Dosis ist und nach Dosisreduktion der IFNα - Therapie eine Normalisierung der Laborparameter zu erwarten ist.

5.3 Besondere Nebenwirkungen der IFNα - Therapie

Nebenwirkungen der IFNα - Therapie bei 4 Patienten unseres Kollektivs sollen gesondert zur Sprache kommen.

1. Eine Patientin aus Gruppe I entwickelte im Rahmen des Tilgen - Protokolls während ihres 4. IFNα - Zykluses einen einseitigen Hörverlust, der nach Abbruch der Therapie reversibel war.

1988 beschrieben Croghan und Mitarbeiter 17 Melanompatienten in einer Phase I Studie, die mit IFNα und DFMO (Difluoromethylornithine) behandelt wurden. Drei Patienten, die 9 x 10 Mio IE IFNα erhalten hatten, entwickelten einen Hörverlust, der nach Abbruch der Therapie reversibel war (49).

[Seite 81]

Kanda und Mitarbeiter berichten von 38 Patienten, die mit IFNα behandelt worden waren. Bei 15 Patienten (39.5 %) trat ein Hörverlust während der Therpie [sic] auf. Der jeweilige Hörverlust zeigte sich hauptsächlich in den Endphasen der IFNα - Therapie und war nach Abbruch der Therapie bei fast allen Patienten innerhalb von 7 - 14 Tagen reversibel (96).


49. Croghan MK, Booth A, Meyskens FL Jr (1988) A phase I trial of recombinant interferon-alpha and alpha – difluoromethylor nithine in metastatic melanoma J Biol Response Mod 7 (4):409-415

96. Kanda Y, Shigeno K, Matsuo H, et al. (1995) Interferon - induced sudden hearing loss Audiology 34 (2):98-102

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Bemerkenswert ist auch, wie ähnlich die beobachteten Nebenwirkungen in den beiden Studien offenbar waren.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20151120201113

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