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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Wohlfart 2006
Seite(n): 9, 10, Zeilen: 9: 10ff, 10: 4ff
Die Entstehung eines malignen Melanoms kann sich spontan auf völlig normaler Haut oder auf dem Boden eines Nävuszellnävus (nävogenes MM) abspielen. Als Hauptrisikofaktoren gelten das Vorhandensein von > 5 atypischen Naevi sowie das Vorkommen aktinischer Lentigines und ein lichtempfindlicher Hauttyp (Typ I+II), (Garbe C et al. 1994).

In der Kindheit und im Adoleszenzalter sind melanozytäre Nävi nach häufiger und intensiver intermittierender Sonnenstrahlung mit fördernden Sonnenbränden als Indikator assoziiert (Garbe C et al. 1994).

Die unterschiedlichen genetisch bedingten Hauttypen haben ebenso einen wichtigen Einfluss in der Ätiologie des Melanoms. Die lichtempfindliche Haut der Typen I und II reagiert schneller und intensiver auf Sonneneinstrahlung als die Haut von Individuen mit dunklem Hauttyp (Garbe C et al. 1994, Holly EA et al. 1995, Marghoob AA et al. 1995).

Darüber hinaus gibt es ein familiär gehäuftes Auftreten von malignen Melanomen. Das FAMMM-Syndrom (familial atypical multiple mole melanoma syndrome), als besonderes Krankheitsbild kann in seiner klinischen Penetranz sehr variabel sein und ist mit einem stark erhöhten Risiko, an einem Melanom zu erkranken, verbunden (Czajkowski R et al. 2004). Das Syndrom geht auch vermehrt mit anderen systemischen Karzinomen wie Pankreas-Karzinom, Lungen-Karzinom oder Larynx-Karzinom einher (Lynch HT et al. 1981). Neben vielen polygenen Erbfaktoren spielen auch exogene Einflüsse eine sehr wichtige Rolle.

Wichtigster Risikofaktor ist die UV-Lichtexposition, besonders im Kindesalter. Eine Studie zeigte, dass eine Vermeidung der Sonne in den frühen Jahren zu einem erheblich geringeren Melanomrisiko führt (Autier P et al. 1998). Somit kommt der UV-Strahlung als akut-intermittierender Exposition bei der Melanomentstehung ein bedeutenderer Einfluss zu als der chronisch-kumulativen Exposition (Berking C et al. 2005).

Die Haarfarbe eines Individuums als Risikofaktor wird kontrovers diskutiert. Hier spielt der Rezeptor Melanocortin-1 eine wichtige Rolle.


Autier P, Dore JF. Influence of the sun exposures during childhood and during adulthood on melanoma risk. Int J Cancer 77: 533-537, 1998

Berking C. Bedeutung von ultravioletter Strahlung beim malignen Melanom. Hautarzt 56: 687-696, 2005

Czajkowski R, Placek W, Drewa G, Czajkowska A, Uchanska G. FAMMM syndrome: pathogenesis und management. Dermatol Surg 30: 291-296, 2004

Garbe C, Buttner P, Weiss J, Soyer HP, Stocker U, Kruger S, Roser M, Weckbecker J, Panizzon R, Bahmer F. Risk factors for developing cutaneous melanoma and criteria for identifying persons at risk: multicenter case-control study of the Central Malignant Melanoma Registry of the German Dermatological Society. J Invest Dermatol 102: 695-705, 1994

Holly EA, Aston DA, Cress RD, Ahn DK, Kristiansen JJ. Cutaneous melanoma in women. II. Phenotypic characteristics and other host-related factors. Am J Epidemiol 141: 934-942, 1995

Lynch HT, Fusaro RM, Pester J, Oosterhuis JA, Went LN, Rumke P, Neering H, Lynch JF. Tumor spectrum in the FAMMM syndrome. Br J Cancer 44: 553-560, 1981

Marghoob AA, Slade J, Salopek TG, Kopf AW, Bart RS, Rigel DS. Basal cell and squamous cell carcinomas are important risk factors for cutaneous malignant melanoma. Screening implications. Cancer 75: 707-714, 1995

Die Entstehung eines malignen Melanoms kann sich ganz spontan auf völlig normaler Haut oder auf dem Boden eines Nävuszellnävus (nävogenes MM) abspielen. Als Hauptrisikofaktoren gelten das Vorhandensein von > 50 der gewöhnlichen melanozytären Nävi oder > 5 der atypische Nävis, sowie das Vorkommen aktinischer Lentigines und ein lichtsensitiver Hauttyp (Typ I+II) [52].

Melanozytäre Nävi sind in der Kindheit und im Adoleszenzalter mit häufiger und intensiver intermittierender Sonnenstrahlung (Sonnenbrände dienen als Indikator) assoziiert [53].

Ebenso haben die unterschiedlichen genetisch bedingten Hauttypen in der Ätiologie des MM einen wichtigen Einfluss. Die lichtempfindlichere Haut (Hauttyp I und II) reagiert schneller und vor allem intensiver auf Sonnenstrahlung als die Haut von Individuen mit dunklem Hauttyp [52, 79, 104].

Darüber hinaus gibt es ein familiär gehäuftes Auftreten von MM. Ein besonderes Krankheitsbild, das FAMMM- Syndrom (= familial atypical multiple mole melanoma syndrome), das in seiner klinischen Penetranz sehr variabel sein kann, ist mit einem stark erhöhten Risiko, an einem Melanom zu erkranken, verbunden [34]. Dieses Syndrom geht auch vermehrt mit anderen systemischen Karzinomen wie Pankreas- CA, Lungen- CA oder Larynx- CA einher [102].

Die Haarfarbe eines Individum [sic] als Risikofaktor wird kontrovers diskutiert. Eine wichtige Rolle spielt der Melanocortin1- Rezeptor. [...]

[Seite 10]

[...]

Neben den polygenen Erbfaktoren spielen auch exogene Einflüsse eine zentrale Rolle.

Wichtigster Risikofaktor ist die UV- Lichtexposition, besonders im Kindesalter. Eine Studie zeigte, dass eine Vermeidung der Sonne in frühen Jahren zu einem erheblich geringeren Melanom- Risiko führt [7]. Dazu kommt, dass die ultraviolette Strahlung (UV) als akut- intermittierende Exposition einen bedeutenderen Einfluss als die chronisch- kumulative Exposition bei der Melanomentstehung hat [16].


[7] Autier P, Dore JF: Influence of sun exposures during childhood and during adulthood on melanoma risk. Int J Cancer 77: 533-537 (1998)

[16] Berking C: The role of ultraviolet irradiation in malignant melanoma. Hautarzt 56: 687-696 (2005)

[34] Czajkowski R, Placek W, Drewa G, Czajkowska A, Uchanska G: FAMMM syndrome: pathogenesis and management. Dermatol Surg 30: 291-296 (2004)

[52] Garbe C, Buttner P, Weiss J, Soyer HP, Stocker U, Kruger S, Roser M, Weckbecker J, Panizzon R, Bahmer F: Risk factors for developing cutaneous melanoma and criteria for identifying persons at risk: multicenter case-control study of the Central Malignant Melanoma Registry of the German Dermatological Society. J Invest Dermatol 102: 695-699 (1994)

[53] Garbe C, Buttner P, Weiss J, Soyer HP, Stocker U, Kruger S, Roser M, Weckbecker J, Panizzon R, Bahmer F: Associated factors in the prevalence of more than 50 common melanocytic nevi, atypical melanocytic nevi, and actinic lentigines: multicenter case-control study of the Central Malignant Melanoma Registry of the German Dermatological Society. J Invest Dermatol 102: 700-705 (1994)

[79] Holly EA, Aston DA, Cress RD, Ahn DK, Kristiansen JJ: Cutaneous melanoma in women. II. Phenotypic characteristics and other host-related factors. Am J Epidemiol 141: 934-942 (1995)

[102] Lynch HT, Fusaro RM, Pester J, Oosterhuis JA, Went LN, Rumke P, Neering H, Lynch JF: Tumour spectrum in the FAMMM syndrome. Br J Cancer 44: 553-560 (1981)

[104] Marghoob AA, Slade J, Salopek TG, Kopf AW, Bart RS, Rigel DS: Basal cell and squamous cell carcinomas are important risk factors for cutaneous malignant melanoma. Screening implications. Cancer 75: 707-714 (1995)

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Auch alle Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Man beachte auch wie die zwei Publikationen von Garbe et al. (1994) in Vm in eine Publikation zusammengefasst werden.

Bei der Quelle Berking (2005) gibt es keine Koautoren. Insofern ist die Angabe "(Berking C et al. 2005)" in der untersuchten Arbeit falsch.

Die Titel von Berking wird bei Vm korrekt wiedergegeben (auf Deutsch), aber Czajkowski et al. wird leicht eingedeutscht.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

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