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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Pfundmair 2008
Seite(n): 20, 21, Zeilen: 20: 24ff; 21: 1ff
[• Differenzierungsantigene: Sie werden im Rahmen der Differenzierung eines Zelltyps exprimiert und kommen in der Regel in gutartigen wie auch in bösartigen Zellen eines Typs vor. Vertreter sind Enzyme des Melaninstoffwechsels wie 5-S-Cysteinyldopa, LDopa/ L-Tyrosin, 6-Hydroxy-5-Methoxyindol-2-Carboxylsäure sowie] S100-Beta (löslich in 100% Ammoniumsulfat), MART-1 (melanoma antigen recognised by T cells) und MIA (melanoma inhibitory activity), wobei letztere vornehmlich von malignen Melanomzellen produziert werden.

• Tumorassoziierte Antigene wie NSE (Neuronenspezifische Enolase), LASA-P (Lipid-bound sialic acid) und TA90- Immunkomplex (90-kd tumor-associated antigen immune complex) werden im Rahmen verschiedener Tumoren vermehrt exprimiert.

Es gibt zur Zeit keine geeigneten Tumormarker zum Screening oder zur Diagnostik von Primärmelanomen, die nur eine geringe Tumorlast aufweisen, da alle bislang untersuchten Tumormarker in ihrer Serumkonzentration stark mit der Tumorlast korrelieren.

Erkrankungsrezidive bzw. Progression im Rahmen der Verlaufskontrolle bei klinisch tumorfreien Patienten sollen möglichst früh erkannt werden.

Für das Therapiemonitoring bei bereits metastasierten Patienten eignen sich die derzeit auch verfügbaren Tumormarker. Für postoperativ tumorfreie Patienten, die keine oder geringe Tumorlast aufweisen, gibt es dagegen momentan keine geeigneten Serummarker, um den Erfolg einer adjuvanten Therapie überprüfen zu können.

Für die prognostische Einschätzung der Gesamtüberlebenswahrscheinlichkeit bzw. des progressionsfreien Intervalls gilt das Gleiche: Nur bei bereits metastasierten Melanompatienten, nicht jedoch bei der großen Gruppe der tumorfreien Melanompatienten, können Serummarker als prognostische Indikatoren angewendet werden, da die Überlebensprognose stark mit der Tumorlast korreliert und diese wiederum erst ab einer bestimmten Größe von den momentan verfügbaren Tumormarkern angezeigt wird (Brochez L et al. 2000, Ugurel S 2005).

• Differenzierungsantigene: Sie werden im Rahmen der Differenzierung eines Zelltyps exprimiert bzw. produziert und kommen in der Regel sowohl in gutartigen, als auch in bösartigen Zellen eines Typs vor. Dazu zählen beispielsweise Enzyme der Melaninsynthese in melanozytären Zellen (Tyrosinase) oder Metaboliten des Melaninstoffwechsels (5-S-Cysteinyldopa, L-Dopa/L-Tyrosin, 6-Hydroxy-5-Methoxyindol-2- Carboxylsäure). Weitere Beispiele sind S100-beta („soluble”, d.h. löslich in 100% Ammoniumsulfat), MART-1 (melanoma antigen recognized by T cells) und MIA (melanoma inhibitory activity), wobei letztere vornehmlich von malignen Melanomzellen exprimiert werden.

• Tumorassoziierte Antigene: Sie werden im Rahmen verschiedener Tumoren vermehrt exprimiert. Beispiele sind NSE (Neuronenspezifische Enolase), LASA-P (Lipid-bound sialic acid) und TA90-Immunkomplex (90-kd tumor-associated antigen immune complex).

Da alle bislang untersuchten Tumormarker in ihrer Serumkonzentration stark mit der Tumorlast korrelieren, gibt es derzeit keine geeigneten Tumormarker zum Screening oder zur Diagnostik von Primärmelanomen, die nur eine geringe Tumorlast aufweisen. Im Rahmen der Verlaufskontrolle sollen Erkrankungsrezidive bzw. -progression bei

[Seite 21]

klinisch tumorfreien Patienten möglichst früh erkannt werden. Hierzu eignen sich einige der momentan verfügbare Serummarker, besonders wenn sie stark mit der Tumorlast assoziiert sind und nach Möglichkeit noch melanomspezifisch exprimiert werden. Auch für das Therapiemonitoring von bereits metastasierten Patienten eignen sich die derzeit verfügaren Tumormarker. Dagegen gibt es für postoperativ tumorfreie Patienten, die keine oder eventuell nur eine geringe Tumorlast aufweisen, momentan keine geeigneten Serummarker, um den Erfolg einer adjuvanten Therapie überprüfen zu können. Das gleiche gilt für die prognostische Einschätzung der Gesamtüberlebenswahrscheinlichkeit bzw. des progressionsfreien Intervalls: Nur bei bereits metastasierten Melanompatienten, nicht jedoch bei der großen Gruppe der tumorfreien Melanompatienten können Serummarker als prognostische Indikatoren angewendet werden, da die Überlebensprognose stark mit der Tumorlast korreliert und diese wiederum erst ab einer bestimmten Größe von den momentan verfügbaren Tumormarker angezeigt wird (Brochez und Naeyaert 2000, Ugurel 2005).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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