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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 1ff. (komplett)
Quelle: Eicholt 2004
Seite(n): 16, 17, Zeilen: 16: 4ff; 17: 1
1.1.10. Therapie

Die Therapie des malignen Melanoms richtet sich nach dem jeweils vorliegenden Tumorstadium (Bröcker EB et al. 1989).

1.1.10.1. Exzision

Die frühzeitige Exzision des malignen Melanoms stellt die wirksamste Behandlungsmaßnahme zur Vermeidung einer Progression der Erkrankung dar. Bei klinisch eindeutiger Diagnose eines malignen Melanoms wird zur primären Versorgung eine eindeutige Totalexzision mit adäquatem Sicherheitsabstand empfohlen. Von der Kommission “Malignes Melanom der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft“ werden folgende Empfehlungen für die Exzision primärer maligner Melanome gegeben: In-situ-Melanome sollen mit einem Sicherheitsabstand von 0,5 cm, Melanome > [sic] 1 mm Tumordicke mit 1 cm Sicherheitsabstand und maligne Melanome mit einer Tumordicke von mehr als 4 mm mit einem Sicherheitsabstand von 2 cm exzidiert werden.

Kann ein Melanom klinisch nicht mit Sicherheit diagnostiziert werden, sollte zunächst eine operative Entfernung in toto ohne Sicherheitsabstand erfolgen. Bei histologischer Bestätigung des Melanomverdachts ist eine Nachexzision (zweizeitige Exzision) mit dem für die Tumordicke nötigen Sicherheitsabstand zu veranlassen. Die Nachexzision sollte so früh wie möglich, spätestens aber 4 Wochen nach dem ersten Eingriff durchgeführt werden. Im Allgemeinen wird für diese operativen Eingriffe die Lokalanästhesie, seltener eine Intubationsnarkose oder eine Leitungsanästhesie gewählt. Der Wundverschluss erfolgt als Primärverschluss oder wird mittels Verschiebelappenplastik oder Deckung mit Spalthaut- oder Vollhauttransplantat vorgenommen.

Liegt das primäre Melanom z.B. in der Nähe des Auges oder Ohres, wird der Sicherheitsabstand unter größtmöglicher Einhaltung anatomischer Strukturen adaptiert. Melanome, die histologisch als LMM-Typ verifiziert [werden, können bei inoperabler Tumorgröße oder in Rücksicht auf Alter und Morbidität des Patienten der Radiatio zugeführt werden.]

1.13 Therapie des malignen Melanoms

Die Therapie des malignen Melanoms richtet sich nach dem jeweils vorliegenden Tumorstadium (33).

1.13.1 Exzision

Die frühzeitige Exzision des malignen Melanoms stellt die wirksamste Behandlungsmaßnahme zur Vermeidung einer Progression der Erkrankung dar. Bei klinisch eindeutiger Diagnose eines malignen Melanoms wird zur primären Versorgung eine einzeitige Totalexzision mit adäquatem Sicherheitsabstand empfohlen. 1994 wurden von der Kommission „Malignes Melanom der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft” folgende Empfehlungen für die Exzision primärer maligner Melanome gegeben: In situ Melanome sollen mit einem Sicherheitsabstand von 0.5 cm, Melanome < 1 mm Tumordicke mit 1 cm Sicherheitsabstand, Melanome mit einer Tumordicke von 1 - 4 mm mit 2 cm Sicherheitsabstand und maligne Melanome mit einer Tumordicke von mehr als 4 mm mit einem weiten Sicherheitsabstand von 3 cm exzidiert werden.

Kann ein Melanom klinisch nicht mit Sicherheit diagnostiziert werden, sollte zunächst eine operative Entfernung in toto ohne Sicherheitsabstand erfolgen. Bei histologischer Bestätigung des Melanomverdachts ist eine Nachexzision (zweizeitige Exzision) mit dem für die Tumordicke nötigen Sicherheitsabstand zu veranlassen. Die Nachexzision sollte so früh wie möglich, spätestens aber 4 Wochen nach dem ersten Eingriff durchgeführt werden. Im Allgemeinen wird für diese operativen Eingriffe die Lokalanästhesie, seltener eine Intubationsnarkose oder eine Leitungsanästhesie gewählt. Der Wundverschluß erfolgt als Primärverschluß oder wird mittels Verschiebelappenplastik oder Deckung mit Spalthaut- oder Vollhauttransplantat vorgenommen. Liegt das primäre Melanom z.B. in der Nähe des Auges oder Ohres, wird der Sicherheitsabstand unter größtmöglicher Einhaltung anatomischer Strukturen adaptiert. Melanome, die histologisch als LMM - Typ verifiziert werden, können bei inoperabler Tumorgröße oder in Rücksicht auf Alter

[Seite 17]

und Morbidität des Patienten der Radiatio zugeführt werden.


33. Bröcker EB, Macher E (1989) Stand in der Therapie des malignen Melanoms MMW Sonderdruck 131 28/29:543-546

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Klgn

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