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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Eicholt 2004
Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: 23ff; 18: 1ff
1.1.10.3. Adjuvante Therapie

Eine adjuvante Therapie erfolgt nach der chirurgischen Entfernung aller erkennbaren Tumormassen und soll das Risiko einer primären oder erneuten Metastasierung mindern und die Überlebenschance verbessern. Die adjuvante Therapie wird primär bei malignen Melanomen mit hoher Metastasierungstendenz eingesetzt. Das körpereigene Immunsystem soll stimuliert werden, um mögliche zirkulierende Tumorzellen und Mikrometastasen abzuwehren. Zur Verfügung stehen die adjuvante Immuntherapie und adjuvante Chemotherapie.

1.1.10.3.1. Adjuvante Immuntherapie

In Rahmen einer adjuvanten Immuntherapie soll sich das Abwehrsystem eines Melanompatienten durch die Stimulation einer spezifischen zellulären Immunantwort gegen die Melanomzellen richten. Vorhandene Tumorzellen sollen lysiert und so eine Tumorausbreitung verhindert werden. Drei Strategien kommen hier zur Anwendung:

‐ Einsatz von definierten Zytokinen

Zytokin-Monotherapien sind vielfach durchgeführt worden. IFN-α induziert die Expression von Tumor–assoziierten Antigenen und erhöht die Expression von HLA-Klasse-I-Antigen auf der Zelloberfläche der Melanomzellen. NK–Zellen, T–Lymphozyten und Monozyten werden durch IFN-α aktiviert. IL-2 induziert die Sekretion von Zytokinen (TNF-α, IFN-α, GM-CSF). Durch hohe Induktionsdosen von IL–2 wird zudem eine Aufregulation der IL–2-Rezeptoren erreicht.

‐ Spezifische Vakzinierung mit Melanomantigenen

Die Vakzinierung ist ein medizinisches Procedere, welches mit der Identifikation von Tumor-assoziierten Antigenen (TAA) wie Melan-A und gp100 ihren Ursprung hatte (Braathen LR et al. 1986). Cytotoxische Lymphozyten des am Melanom erkrankten Patienten werden durch die [TAA zur spezifischen Anti-Tumor-Aktivität angeregt.]

1.13.3 Adjuvante Therapie

Eine adjuvante Therapie erfolgt nach der chirurgischen Entfernung aller erkennbaren Tumormassen und soll das Risiko einer primären oder erneuten Metastasierung mindern und die Überlebenschance bessern. Die adjuvante Therapie wird primär bei malignen Melanomen mit hoher Metastasierungstendenz eingesetzt. Das körpereigene Immunsystem soll stimuliert werden, um mögliche zirkulierende Tumorzellen und Mikro-

[Seite 18]

metastasen abzuwehren. Zur Verfügung stehen die adjuvante Immuntherapie und die adjuvante Chemotherapie.

1.13.3.1 Adjuvante Immuntherapie

Im Rahmen einer adjuvanten Immuntherapie soll sich das Abwehrsystem eines Melanompatienten durch die Stimulation einer spezifischen zellulären Immunantwort gegen die Melanomzellen richten. Vorhandene Tumorzellen sollen lysiert und so eine Tumorausbreitung verhindert werden. 3 Strategien kommen hier zur Anwendung:

• Einsatz von definierten Zytokinen

Zytokin - Monotherapien sind vielfach durchgeführt worden. IFNα induziert die Expression von Tumor - assoziierten Antigenen und erhöht die Expression von HLA Klasse I Antigenen auf der Zelloberfläche der Melanomzellen. NK-Zellen, T-Lymphozyten und Monozyten werden durch IFNα aktiviert. IL-2 induziert die Sekretion von Zytokinen (TNFα, IFNα, GM-CSF). Durch hohe Induktionsdosen von IL-2 wird zudem eine Heraufregulation der IL-2 Rezeptoren erreicht.

• Spezifische Vakzinierung mit Melanomantigenen

Die Vakzinierung ist ein medizinisches Procedere, welches mit der Identifikation von Tumor-assoziierten Antigenen (TAA) wie Melan-A und gp100 ihren Ursprung hatte (30). Cytotoxische Lymphozyten des am Melanom erkrankten Patienten werden durch die TAA angeregt, spezifische anti -Tumor Aktivität zu zeigen.


30. Braathen LR, Stavem P (1986) Autoimmune haemolytic anaemia associated with interferon alfa2a in patient with mycosis fungoides Br Med J 298 (6689):1713

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Klgn

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