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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Eicholt 2004
Seite(n): 68, 69, Zeilen: 68: 15ff; 69: 1ff
Die Gesamtüberlebenszeit stieg im Mittel von 2,8 auf 3,8 Jahre. Im Lymphknoten-Kollektiv befanden sich auch Patienten mit Mikrometastasen in den ableitenden Lymphknoten.

Von den IFN-α-behandelten Patienten mit „positiven“ Lymphknoten erreichten 66% eine rezidivfreie Zeit von 5 Jahren. Ob dieses Teilkollektiv der Lymphknoten-positiven Patienten (n=34) besonders von der IFN-α- Therapie profitiert hat, kann aufgrund der kleinen Kollektivzahl nicht eindeutig gesagt werden.

Solche retrospektiv vorgenommenen Auswertungen von Subkollektiven sind im Sinne der Evidenz-basierten Medizin zwar unzulässig, haben im Falle dieser Studie aber noch einmal mehr den Eindruck verstärkt, dass höhere IFN-α-Dosierungen zum Erzielen eines therapeutischen Nutzens notwendig sind.

Aufgrund der ausgeprägten häufigen Nebenwirkungen, die in der Mehrzahl der Patienten zur Dosisreduktion des IFN-α führten, sollte die Notwendigkeit der hohen IFN-α-Dosis, unteranderem auch im Hinblick auf die Kosten und besonders bezüglich der Zielsetzung „verlängertes Gesamtüberleben“ mit der Folgestudie ECOG 1690 überprüft werden. An der dreiarmigen Studie nahmen 642 randomisierte Patienten mit Hochrisikomelanomen teil. Die Patienten wurden nach dem "Kirkwood- Schema" im Vergleich zu einem niedrig dosierten IFN-α-Schema (3 Mio. IE IFN-α 3x/Woche über 2 Jahre) behandelt oder waren Teil der Kontrollgruppe. Nach einer Beobachtungszeit von 52 Monaten wurden 608 Patienten evaluiert. Eine signifikante Verlängerung der rezidivfreien Zeit wurde in der Hochdosis-Gruppe gegenüber der Kontrollgruppe registriert. Nur in diesem Punkt liegt eine Bestätigung der Ergebnisse des ECOG- 1684-Protokolls vor. Die Verlängerung der Gesamtüberlebenszeit konnte nicht bestätigt werden. Damit wird der Therapieerfolg einer hohen IFN-α- Dosis in Bezug auf das Überleben erneut in Frage gestellt.

Eine entscheidende Einschränkung in der Auswertung ist durch die Folgetherapie der zunächst mit niedrig dosiertem IFN-α behandelten [Patienten entstanden.]

Die absolute Überlebenszeit stieg im Mittel von 2.8 auf 3.8 Jahre. Im Lymphknoten - Kollektiv befanden sich auch Patienten mit Mikrometastasen in den ableitenden Lymphknoten.

Von den Patienten mit „positiven“ Lymphknoten erreichten 66 % der IFNα - Behandelten eine 5 - jährige rezidivfreie Zeit. Ob dieses Teilkollektiv der Lymphknoten „positiven“ Patienten (n=34) besonders von der IFNα - Therapie profitiert hat, kann aufgrund der kleinen Kollektivzahl nicht eindeutig gesagt werden.

Solche retrospektiv vorgenommenen Auswertungen von Subkollektiven sind im Sinne der Evidenz - basierten Medizin zwar unzulässig, haben im Falle dieser Studie aber noch einmal mehr den Eindruck verstärkt, daß höhere IFNα - Dosierungen zum Erzielen eines therapeutischen Benefits notwendig sind.

Aufgrund der ausgeprägten häufigen Nebenwirkungen, die in der Mehrzahl der Patienten zur Dosisreduktion des IFNα führten, sollte die Notwendigkeit der hohen IFNα - Dosis, u.a. auch im Hinblick auf Kosten und besonders bzgl. der Zielsetzung „verlängertes Gesamtüberleben“ mit der Folgestudie ECOG 1690 überprüft werden. An der

[Seite 69]

dreiarmigen Studie nahmen 642 randomisierte Patienten mit high - risk - Melanomen teil. Die Patienten wurden nach dem „Kirkwood - Schema“ im Vergleich zu einem niedrig dosierten IFNα - Schema (3 Mio IE IFNα 3 x/Woche über 2 Jahre) behandelt oder waren Teil der Kontrollgruppe.

Da die Nachbeobachtungszeit noch nicht abgeschlossen ist, wurden nur Teilergebnisse der Studie im November 1998 auf dem 23. European Society for Medical Oncology Congress (ESMO) in Athen veröffentlicht. Nach einer Beobachtungszeit von 52 Monaten wurden 608 Patienten evaluiert. Eine signifikante Verlängerung bezüglich der rezidivfreien Zeit wurde in der Hochdosis - Gruppe gegenüber der Kontrollgruppe registriert. Nur in diesem Punkt liegt eine Bestätigung der Ergebnisse des ECOG 1684 Protokolls vor. Die Verlängerung der absoluten Überlebenszeit konnte nicht bestätigt werden. Damit wird der Therapieerfolg einer hohen IFNα - Dosis in punkto Überleben erneut in Frage gestellt.

Eine entscheidende Einschränkung in der Auswertung ist durch die Folgetherapie der zunächst mit niedrig dosiertem IFNα behandelten Patienten entstanden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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