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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 96, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Eicholt 2004
Seite(n): 81, 82, Zeilen: 81: 6ff; 82: 1-9
In der Literatur beschreiben Piazza und Mitarbeiter 18 Männer mit einer chronischen Hepatitis C, die 6 Mio. IE IFN-α 3x/Woche über 18 Monate erhielten. 4 Patienten (22,2%) entwickelten während dieser Zeit sexuelle Dysfunktionen wie Libidoverlust, erektile Dysfunktion und Ejakulationsstörungen. Die Sexualhormone verringerten sich im 3. Behandlungsmonat und lagen unterhalb der Normgrenzen, stiegen aber nach einigen Tagen in den Normbereich zurück (Pigatto PD et al. 1991).

Da jedoch eine standardisierte und routinisierte Befragung zu den andrologischen Bereichen nur selten durchgeführt wird, ist von einer deutlichen Unterschätzung dieser Probleme auszugehen. Auch 11 unserer Patienten gaben während der IFN-α-Therapie einen Libidoverlust an. Es stellt sich die Frage, inwieweit die onkologische Erkrankung des Patienten mental zur Entwicklung dieser Nebenwirkung beigetragen hat.

Eine weitere Patientin zeigte während der IFN-α-Therapie Veränderungen der Muskelenzyme nach WHO II. Nach Therapieende normalisierten sich die Werte wieder. Die Patientin leidet seit dieser Zeit an chronischen Muskel- und Knochenschmerzen, die den Verdacht zunächst auf eine Interferon-induzierte Dermatomyositis lenkten. Kutane, neurologische und laborchemische Testungen bestätigten den Verdacht nicht. Es besteht der Verdacht auf ein Fibromyalgie-Syndrom, da in ihrem Blutbild Anti-Serotonin-AK festgestellt wurden.

Eine IFN-α-induzierte Dermatomyositis muss trotzdem als potenzielle Nebenwirkung einer IFN-α-Therapie gesehen werden, da Dietrich und Mitarbeiter einen Melanompatienten beschreiben, der eine Hochdosistherapie mit IFN-α-2b erhalten hatte und eine Dermatomyositis entwickelte (Dietrich LL et al. 2000).

2. In der Literatur beschreiben Piazza und Mitarbeiter 18 Männer mit einer chronischen Hepatitis C, die 6 Mio IE IFNα 3 x/Woche über 18 Monate erhielten. 4 Patienten (22.2 %) entwickelten während dieser Zeit sexuelle Dysfunktionen wie Libidoverlust, erektile Dysfunktion und Ejakulationsstörungen. Die Sexualhormone verringerten sich im 3. Behandlungsmonat und lagen unterhalb der Normgrenzen, stiegen aber nach einigen Tagen in den Normbereich zurück (145).

Da jedoch eine standadisierte [sic] und routinisierte Befragung zu den andrologischen Bereichen nur selten durchgeführt wird, ist von einer deutlichen Unterschätzung dieser Probleme auszugehen. Auch einer unserer Patienten (Gruppe III) gab während der IFNα - Therapie einen Libidoverlust an. Es stellt sich die Frage, in wie weit die onkologische Erkrankung des Patienten mental zur Entwicklung dieser Nebenwirkung beigetragen hat.

[...]

4. Eine Patientin aus Gruppe I zeigte während der IFNα - Therapie Veränderungen der Muskelenzyme WHO° II. Nach Therapieende normalisierten sich die Werte

[Seite 82]

wieder. Die Patientin leidet seit dieser Zeit an chronischen Muskel - und Knochenschmerzen, die den Verdacht zunächst auf eine Interferon - induzierte Dermatomyositis lenkten. Kutane, neurologische und laborchemische Testungen bestätigten den Verdacht nicht. Es besteht der Verdacht auf ein Fibromyalgie - Syndrom, da in ihrem Blutbild Anti - Serotonin - AK festgestellt wurden.

Eine IFNα - induzierte Dermatomyositis muß trotzdem als potenzielle Neben wirkung [sic] einer IFNα - Therapie gesehen werden, da Dietrich und Mitarbeiter einen Melanompatienten beschreiben, der eine high - dose Therapie IFNα2b erhaltenhatte und eine Dermatomyositis entwickelte (53).


53. Dietrich LL, Bridges AJ, Albertini MR (2000) Dermatomyositis after interferon alpha treatment Med Oncol 17 (1):64-69

145. Pigatto PD, Bigardi A, Legori A, et al. (1991) Allergic contact dermatitis from beta-interferon in eyedrops Contact Dermatitis 25 (3):199-200

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man beachte, dass offensichtlich in beiden Studien jeweils bei einer Patientin identische Nebenwirkungen aufgetreten sind.

Sichter
(Hindemith) Schumann, WiseWoman

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