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Aberkennungen und Urteile

Hier werden öffentliche Informationen über Aberkennungen, Rügen und Urteile dokumentiert.

Aberkennung bzw. Rückgabe des akademischen Grades bzw. der LehrbefähigungBearbeiten

  • Nkl → Schriftliche Mitteilung vom 28.8.2018: "Mit Bescheid vom 2. August 2018 wurde daher der verliehene akademische Grad eines Doktors der Medizin für ungültig erklärt und Frau Klipphahn aufgefordert, ihre Promotionsurkunde an die FAU zurückzugeben."
  • Feb, Ali, Alm, Cls, Ak, Aak → vor Juli 2018: "Von den 26 Dissertationen, die 2014 von den Plagiatsexperten angemahnt wurden, entschied die Charité nach einer eigenen Überprüfung in sechs Fällen auf Entzug des Doktorgrads, neun Mal erteilte sie eine Rüge, ein Verfahren wurde eingestellt. Zehn Verfahren seien noch nicht abgeschlossen." (Medienbericht: tagesspiegel.de, 8.7.2018)
    Neben den 4 bereits anderweitig bekanntgewordenen Aberkennungen (s.u.) - Feb (Nr. 68), Ali (Nr. 92), Alm (Nr. 113) und Cls (Nr. 135) - handelt es sich bei den 2 weiteren lt. bibliografischen DNB-Vermerken ([1], [2]) um die Fälle Ak (Nr. 116) und Aak (Nr. 109).
  • N.N., N.N., N.N. → Juni 2018: Medizinische Hochschule Hannover gibt summarische Auskunft über Aberkennung von drei Graden (Medienbericht: Neue Presse, 11.6.2018)
    [in Frage kommen die Fälle Nr. 154, 156, 159, 160, 161 und 166] (möglicherweise wurde eine bereits im Mai 2017 vermeldete Aberkennung - siehe weiter unten - erneut mitgezählt)
  • Arc → Entziehung des Doktorgrades März 2018 → s.a. Medienbericht: Auf der langen Bank, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.2018, S. N4)
  • Dmi → Entziehung des Doktorgrades am 20. März 2018 (Bibliotheksvermerk) → s.a. Medienbericht: Auf der langen Bank, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.2018, S. N4)
  • Db"[D]er Doktorgrad [wurde] wegen Täuschung bei Prüfungsleistungen aberkannt" (Mitteilung durch die Hochschule)
  • Af → Entziehung des Doktorgrades Februar 2018 (Mitteilung durch Justitiariat)
  • Ama → Entziehung des Doktorgrades am 31. Januar Januar 2018 (Medienbericht: Prishtina Insight, bestätigt durch Fakultät)
  • Uo → Entziehung des Doktorgrades am 4. September 2017 durch das Präsidium der FU Berlin (Mitteilung des Rechtsamts)
  • FebEintrag DNB: "Ursprünglich als Dissertation veröffentlicht, Doktorgrad wurde 2017 entzogen."
  • ClsEintrag DNB: "Ursprünglich als Dissertation veröffentlicht, Doktorgrad wurde 2017 entzogen."
  • AhoEintrag DNB: "Ursprünglich als Dissertation veröffentlicht, Doktorgrad wurde 2017 entzogen."
  • N.N. → Mai 2017: Medizinische Hochschule Hannover gibt pauschal Auskunft über Aberkennung von einem Doktorgrad (Medienbericht: Neue Presse, 8.5.2017, S. 9)
    [in Frage kommen die Fälle Nr. 154, 156, 159, 160, 161 und 166]
  • AlmEintrag DNB: "Diese Publikation ist aus rechtlichen Gründen gesperrt. Ursprünglich als Dissertation veröffentlicht, Doktorgrad wurde entzogen."
  • AliEintrag DNB: "Diese Publikation ist aus rechtlichen Gründen gesperrt. Ursprünglich als Dissertation veröffentlicht, Doktorgrad wurde entzogen."
  • Yb → Doktorgrad vor Mitte März 2017 aberkannt (Medienbericht: Westfälische Nachrichten)
  • GmaEintrag UB Osnabrück "Der Doktorgrad (Dr. phil.) wurde vom Fachbereichsrat des Fachbereichs 07 der Universität Osnabrück im Februar 2017 aberkannt", (Medienbericht: Neue Osnabrücker Zeitung)
  • Aeh, wohl Ckr, wohl Gt, wohl Ea, N.N., N.N., N.N., N.N. → Februar 2017: medizinische Fakultät der Universität Münster gibt pauschal Auskunft über Aberkennung von 8 Doktorgraden (Medienbericht: Westfälische Nachrichten)
    [in Frage kommen die 23 Fälle Nr. 73, 74, 75, 76, 77, 78, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 93, 94, 95, 96 und 97; die drei Fälle Nr. 73-75 - Ckr, Gt, Ea - waren bereits 2014 entschieden worden (jeweils Aberkennung), scheinen aber in der pauschalen Mitteilung (zu insg. 22 Entscheidungen) mitgezählt zu sein] - Aeh: Doktorgrad entzogen am 28.4.2016, bestätigt im zweiter Instanz vom OVG Nordrhein-Westfalen.
  • Oz → Doktorgrad vermutlich aberkannt im Januar oder Februar 2017
  • Ahe → Doktorgrad im Januar 2017 aberkannt (Medienbericht Westfälische Nachrichten)
  • Mra → Doktorgrad aberkannt am 25. Januar 2017 (Mitteilung der Universität; s.a. Vermerk StUB Bremen (PDF))
  • ZsMitteilung UB Kiel: "Entzug des Doktorgrades (Dr. phil.) [...] am 20. Januar 2017 durch das Dekanat der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel"
  • Vm → Doktorgrad aberkannt am 28. Dezember 2016 (Mitteilung der Fakultät)
  • LhlEintrag DNB: "Ursprünglich als Dissertation veröffentlicht, Doktorgrad wurde im Oktober 2016 entzogen" (s.a. Medienbericht Westfälische Nachrichten)
  • Ry → Der Fakultätsrat Chemie der Universität Duisburg-Essen hat am 4. Juli 2016 "einstimmig beschlossen, Herrn Yonchev aufgrund seines schweren wissenschaftlichen Fehlverhaltens den Doktortitel abzuerkennen." (PDF))
  • NmRetractionWatch: quotes AAU pro-rector Inger Askehave as stating "The Academic Council at the Faculty of Engineering & Science decided to revoke Nasrullah Memon’s Ph.D.-degree on June 30, 2016."
  • MsfKatalog ULB Düsseldorf: „Aufgrund wissenschaftlichen Fehlverhaltens entzieht der Fakultätsrat der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät mit Beschluss vom 03. Mai 2016 Frau Maryam Salahshour-Fard den Doktortitel“
  • TwEintrag DNB: "Ursprünglich als Dissertation veröffentlicht, Doktorgrad wurde entzogen."
  • Ch → Aberkennung → keine öffentliche Mitteilung
  • GoGeneral-Anzeiger (Bonn), 2. Mai 2016: Uni entzieht Doktortitel
  • Qf → Aberkennung mit Bescheid vom 24. März 2016, Zustellung durch Veröffentlichung im Staatsanzeiger Baden-Württemberg vom 15. April 2016
  • TtEintrag GVK: "Entzug des Doktorgrades am 21.03.2016 durch den Fakultätsrat der Universitätsmedizin Rostock."
  • Cad → Aberkennung mit Bescheid vom 16. September 2015 (Mitteilung der Fakultät)
  • Mkl → Der Rektor der RWTH Aachen erklärte am 24. Juli 2015 die Dissertation aufgrund von Täuschung für ungültig.
  • Gp → 15.7.2015: Universität entzieht den Doktorgrad. Die Klage des Verfassers vom 14.6.2016 wird im Juni 2018 zurückgenommen (Mitteilung der Pressestelle des Verwaltungsgerichts Karlsruhe auf eine Journalistenanfrage)
  • EaEintrag DNB: "Ursprünglich als Dissertation veröffentlicht, Doktorgrad wurde am 14.07.2015 entzogen."
  • Stf → Aberkennung: 16. Juni 2015 → keine öffentliche Mitteilung
  • Jg → 12. Mai 2015: "Herr [Jg] erfüllte die von der Universität erteilte Auflage nicht, sodass in Konsequenz ihm der Doktortitel entzogen worden wäre. Am 7. Mai 2015 hat [Jg] seinen Doktorgrad inklusive seiner Urkunde an die TU Berlin zurückgegeben." → Pressemitteilung der TU Berlin
  • Aos"29.04.2015: Die Dissertation wurde aus aus [sic] promotionsrechtlichen Gründen zurückgezogen." [3]
  • Wy → Mit Schreiben vom 25. Februar 2015 hat der Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin den Doktortitel entzogen
  • Maa → Mit Schreiben vom 25. Februar 2015 hat der Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin den Doktortitel entzogen. Wegen Formfehlern aufgehoben durch Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin vom 23. Februar 2016, 3 K 134.15
  • Wd → Aberkennung am 12. Februar 2015
  • Ssk → Aberkennung am 3. Februar 2015, Vermerk im Online-Katalog der ULB Düsseldorf [4]
  • Gt → Aberkennung am 18. November 2014, Vermerk im Publikationsserver Miami der Universität Münster [5]
  • Ckr → Aberkennung am 21. Oktober 2014, Vermerk im Publikationsserver Miami der Universität Münster [6]
  • Mah → Aberkennung am 22. August 2014, aber keine öffentliche Mitteilung
  • Ssh → Aberkennung am 22. August 2014, aber keine öffentliche Mitteilung
  • Jpm → Entzug des Doktorgrades (Dr. theol.) 2014 durch den Promotionsausschuss der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. [7]
  • Ibw → Aberkennung → keine öffentliche Mitteilung
  • Tz → Aberkennung → keine öffentliche Mitteilung
  • Ks → Aberkennung → keine öffentliche Mitteilung
  • Tn → Fakultät entzieht Habilitation am 7. Mai 2014
  • Ld → Aberkennung am 31. Januar 2014, laut Urteil des Schleswig-Holsteinischen VG vom 28.6.2014, Az 7 A 230/14, unveröffentlicht
  • Jkr → 12. Dezember 2013: Uni erkennt Doktortitel ab → Medienbericht: sueddeutsche.de
  • Lm → 1. Oktober 2013: Uni erkennt Juristen Doktortitel ab → Medienbericht: Hannoversche Allgemeine
  • Df → 12. Juli 2013: Masterarbeit enthält Plagiate → Pressemitteilung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich
  • BfEintrag HEIDI: "Entzug des Doktorgrades am 24. Juni 2013 durch den Promotionsausschuss der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften der Universität"
  • Tr → 29. Mai 2013: Rechtswissenschaftliche Fakultät entzieht zwei Doktortitel → Pressemitteilung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • Psc: → 29. Mai 2013: Rechtswissenschaftliche Fakultät entzieht zwei Doktortitel → Pressemitteilung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • Tj → 21. März 2013: Aberkennung → keine öffentliche Mitteilung
  • Ahg → im November 2012: Aberkennung → keine öffentliche Mitteilung
  • Ah → 24. Oktober 2012: Die Habilitationsschrift eines Juristen fiel durch und auch sein Doktortitel soll aberkannt werden - weil er angeblich abgeschrieben hatte → Medienbericht: Hamburger Abendblatt
  • Mh → 17. Oktober 2012: Aberkennung → keine öffentliche Mitteilung
  • Sh → 18. April 2012: Martin-Luther-Universität entzieht Siegfried Haller den Doktorgrad → Pressemitteilung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Mm: 18. April 2012
  • Bds: 5. März 2012
  • Gc: 13. Juli 2011
  • Ub: 12. Juli 2011
  • Mcp: 6. Juli 2011
  • Skm: 15. Juni 2011
  • Vs: 11. Mai 2011
  • KTG: 23. Februar 2011

Entziehung des akademischen Grades durch Gerichtsurteil bestätigt Bearbeiten

  • Gc: Verwaltungsgericht Köln, Urteil vom 22. März 2012, 6 K 6097/11
    Zulassung der Berufung am 24. März 2015 abgelehnt durch Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen, 19 A 1111/12
  • Vs: Verwaltungsgericht Freiburg, Urteil vom 23. Mai 2012, 1 K 58/12
  • Mm: Verwaltungsgericht Köln, Urteil vom 6. Dezember 2012, 6 K 2684/12
    Berufungsverfahren: Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10. Dezember 2015, 19 A 254/13
    Revisionsverfahren: Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 21. Juni 2017, BVerwG 6 C 3.16
  • Skm: Verwaltungsgericht Karlsruhe, Urteil vom 4. März 2013, 7 K 3335/11
    Zulassung der Berufung am 3. Februar 2014 abgelehnt durch Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg, 9 S 885/13
  • Sh: Verwaltungsgericht Halle, Urteil vom 24. Juni 2015 (Medienbericht)
  • Mh: Land(?)gericht Frankfurt am Main, Urteil vom Juni 2016 (Medienbericht)
  • Ah: Verwaltungsgericht Hamburg, Urteil vom 24. Juni 2016, 2 K 2209/13
  • Ld: Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht, Urteil vom 28. Juni 2016, Az 7 A 230/14, unveröffentlicht
  • Lm: Verwaltungsgericht Hannover, Urteil vom 3. November 2016, 6 A 6114/13
    Nichtzulassung der Berufung OVG Lüneburg 2. Senat, Beschluss vom 11. Dezember 2017, 2 LA 1/17
  • Yb: Urteil lt. Medienbericht: Westfälische Nachrichten; weitere Details unbekannt
  • Aeh: Verwaltungsgericht Münster, Urteil vom 13. März 2017 (Az 10 K 1792/16); OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 4. Januar 2018 (14 A 610/17). Vermutlich identisch mit:
  • (vermutl.) N.N. (bei VP-Bezug kämen in Frage: Nr. 77, 80, 81, 83, 85, 86, 87, 88, 90, 94 und 96): Verwaltungsgericht Münster(?), Urteil lt. Medienbericht; weitere Details unbekannt
  • Stf: Verwaltungsgericht Würzburg, Urteil vom 19. Juli 2017, W 2 K 15.668

Entziehung des akademischen Grades durch gerichtlichen Vergleich bestätigt Bearbeiten

  • Ssk: Rücknahme der Klage beim Verwaltungsgericht Düsseldorf, 15 K 1920/15 (Medienbericht)

Entziehung des akademischen Grades durch Gerichtsurteil aufgehoben Bearbeiten

  • Maa → Das Verwaltungsgericht Berlin hebt mit Urteil vom 23. Februar 2016 wegen Formfehlern den Bescheid des Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin vom 25. Februar 2015 über Entziehung des Doktorgrades auf, 3 K 134.15

Verletzung von Zitierregeln festgestellt, aber (zunächst) keine Aberkennung des akademischen Grades bzw. der Lehrbefähigung Bearbeiten

Rüge und Herabsetzung der Note, ohne EntzugBearbeiten

  • Mw → Universität Bonn entzieht den Doktorgrad nicht, setzt aber die Note "auf den niedrigsten Grad, der vergeben werden kann", herab. Die "Stärken der Dissertation" seien "durch die nachgewiesenen Plagiatsstellen nicht entscheidend gemindert" worden. Eine öffentliche Mitteilung der Entscheidung durch die Universität erfolgt nicht, nur eine Bestätigung der Prädikatänderung auf journalistische Nachfrage. → Medienbericht: General-Anzeiger (Bonn)
  • Rh"Der Ständige Promotionsausschuss der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der TU Dresden kommt aufgrund einer Abwägung der Verhältnismäßigkeit [...] zu der Entscheidung, den Doktorgrad nicht abzuerkennen, obwohl wissenschaftliches Fehlverhalten in nicht unerheblichem Ausmaß vorliegt. [...] Ergänzend hält der Ständige Promotionsausschuss der Fakultät Wirtschaftswissenschaften fest, dass 1. bei Kenntnis der ungekennzeichneten Übernahmen und der fehlenden Quellenangaben eine andere Bewertung der Dissertation erfolgt wäre, wobei eine Bewertung mit „summa cum laude“ auszuschließen wäre, und dass 2. die Arbeit in der vorgelegten Form nicht preiswürdig ist."Erklärung des Ständigen Promotionsausschusses der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der TU Dresden; Aberkennung des Dr. Feldbausch-Förderpreises

Rüge ohne Herabsetzung der Note oder EntzugBearbeiten

  • N.N., N.N. → vor Juli 2018: ""2 x Rüge, 2 x Verfahren noch nicht abgeschlossen""
    (In Frage kommen die 4 Habilitationsfälle Nr. 126, 127, 133, 134; Fallbezug geschlussfolgert aus Antwort der Senatskanzlei auf schriftliche Anfrage im Abgeordnetenhaus Berlin (PDF, Drucksache 18/15244, S. 11, Fragen 11a-d; "Die Charité hat Folgendes mitgeteilt: 2014")
  • N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N. → vor Juli 2018: "Von den 26 Dissertationen, die 2014 von den Plagiatsexperten angemahnt wurden, entschied die Charité nach einer eigenen Überprüfung in sechs Fällen auf Entzug des Doktorgrads, neun Mal erteilte sie eine Rüge, ein Verfahren wurde eingestellt. Zehn Verfahren seien noch nicht abgeschlossen." (Medienbericht: tagesspiegel.de, 8.7.2018)
    [In Frage kommen 20 Fälle: Nr. 100, 101, 103, 104, 105, 106, 107, 108, 109, 110, 112, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 120, 123, 125, 129 und 132.]
  • N.N. → Juni 2018: Medizinische Hochschule Hannover gibt pauschal Auskunft u.a. über eine erteilte Rüge (Medienbericht: Neue Presse, 11.6.2017)
    [in Frage kommen die Fälle Nr. 154, 156, 159, 160, 161 und 166 ]
  • Uta"Die zuständige Promotionskommission hat bei beiden Dissertationen minderschwere Fälle wissenschaftlichen Fehlverhaltens festgestellt." Eine Rüge wurde erteilt, der Doktorgrad nicht aberkannt. (Medienbericht)
  • Apa"Die zuständige Promotionskommission hat bei beiden Dissertationen minderschwere Fälle wissenschaftlichen Fehlverhaltens festgestellt." Eine Rüge wurde erteilt, der Doktorgrad nicht aberkannt. (Medienbericht)
  • N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N. → Februar 2017: medizinische Fakultät der Universität Münster gibt pauschal Auskunft über Erteilung einer Rüge an 14 Verfasser von Dissertationen (Medienbericht)
    [in Frage kommen hier die 20 Fälle Nr. 76, 77, 78, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 93, 94, 95, 96 und 97 ]
  • Mb → Fachbereich der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster spricht, einer Empfehlung der Promotionskommission folgend, eine Rüge wegen "grober Verstöße gegen die Grundsätze guter wissenschaftlicher Arbeit" aus. Der Fall ist damit für die Universität Münster abgeschlossen. Eine Mitteilung an die Öffentlichkeit erfolgt (bisher) nicht.
  • Awb → Die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg entscheidet gegen Aberkennung der Doktorgrade nach Plagiatsvorwürfen gegen zwei Doktoranden, aber erteilt eine Rüge wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens: [tt_news]=6174 Pressemitteilung des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät Heidelberg
  • Nk → Die Medizinische Fakultät Heidelberg entscheidet gegen Aberkennung der Grade nach Plagiatsvorwürfen gegen zwei Doktoranden, aber erteilt eine Rüge wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens: [tt_news]=6174 Pressemitteilung des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät Heidelberg

Feststellung wissenschaftlichen Fehlverhaltens, aber „geltungserhaltende Reduktion“ auf den mutmaßlich nicht plagiatsbehafteten TextBearbeiten

  • Ad → Medienbericht (Neue Presse, 8.5.2017, S. 9):
    "'In beiden Fällen [Ad und Raw] wurde eine Rüge ausgesprochen', erklärte TiHo-Sprecherin Sonja von Brethorst."
  • Raw → Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover:
    "Der Senat nimmt nun abschließend wie folgt zu dem Vorwurf Stellung: Es handelt sich um handwerkliche Mängel, die im Wesentlichen im Einleitungsteil auftreten. Der wissenschaftliche Gehalt der Dissertation ist davon unbeeinträchtigt und erfolgt kein Entzug des Doktorgrades."

Feststellung wissenschaftlichen Fehlverhaltens, aber nicht von VorsatzBearbeiten

  • Ugv"Übereinstimmend stellten die Kommission und der Senat Mängel fest. Konkret geht es dabei um Fehler in der Form von Plagiaten, also um die Übernahme fremder Textpassagen, ohne die Originalautoren korrekt zu kennzeichnen. Die Kommission und der Senat kamen jedoch zu dem Schluss, dass das Muster der Plagiate nicht für eine Täuschungsabsicht spricht."Pressemitteilung der Medizinischen Hochschule Hannover
  • Pf → Mitteilung der Universität

Feststellung wissenschaftlichen Fehlverhaltens, aber nicht von grober FahrlässigkeitBearbeiten

  • MekNun teilt die Pressestelle der Universität auf Nachfrage mit: "Der Untersuchungsausschuss hat einen Verstoß gegen die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis festgestellt." Aber nach Prüfung der Ereignisse im Jahr 2003 und der individuellen Umstände, könne der Vorwurf grob fahrlässigen Verhaltens nicht erhoben werden.sueddeutsche.de: "Mildes Urteil"

Feststellung wissenschaftlichen Fehlverhaltens, aber wegen Geringfügigkeit kein EntzugBearbeiten

  • Sm → Universität Gießen stellt das Verfahren ein
  • Dv"Volk darf Doktortitel behalten" → Medienbericht: Nürnberger Zeitung

Feststellung wissenschaftlichen Fehlverhaltens, Autor(in) darf "bereinigte" Fassung einreichen, Annahme der geänderten FassungBearbeiten

Feststellung wissenschaftlichen Fehlverhaltens, Autor(in) darf "bereinigte" Fassung einreichen, keine Annahme einer geänderten FassungBearbeiten

Feststellung von Verletzung von Zitierregeln, aber nicht von wissenschaftlichem FehlverhaltenBearbeiten

  • Fws"Universität Gießen stellt das Verfahren ein – Weder Täuschungsabsicht noch wissenschaftliches Fehlverhalten festgestellt", allerdings "Formulierungsübereinstimmungen mit anderen Veröffentlichungen in einem bestimmten quantitativen Umfang, verschiedene Verstöße gegen Zitierregeln sowie einzelne Stellen ohne Quellenangabe"Pressemitteilung Nr. 213 der Universität Gießen
  • Dd"Kein Plagiat in der Doktorarbeit von Prof. Dähnert - Kommission legt Bericht vor [...] BTU-Präsident Prof. Walther Ch. Zimmerli: 'Die Kommission und der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hinzugezogene externe Gutachter sind zum Schluss kommen [sic], dass es sich bei den festgestellten Problemstellen in der Arbeit um handwerkliche Schwächen [sic] aber nicht um Plagiate handelt.'"Medienbericht mit Pressemitteilung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus

Keine Verletzung von Zitierregeln festgestelltBearbeiten

  • Ut (habil.) → Sprecherin der Charité: "Mehrere unabhängige Experten haben die Habilitationsschrift untersucht und keinerlei wissenschaftliches Fehlverhalten feststellen können" → Medienbericht: Berliner Morgenpost

Keine Eröffnung eines Verfahrens oder Einstellung eines bereits eröffneten VerfahrensBearbeiten

Einstellung oder keine Eröffnung eines Verfahrens, ohne erkennbare BegründungBearbeiten

  • N.N. → Juli 2018: "Von den 26 Dissertationen, die 2014 von den Plagiatsexperten angemahnt wurden, entschied die Charité nach einer eigenen Überprüfung in sechs Fällen auf Entzug des Doktorgrads, neun Mal erteilte sie eine Rüge, ein Verfahren wurde eingestellt. Zehn Verfahren seien noch nicht abgeschlossen." (Medienbericht: tagesspiegel.de, 8.7.2018)
    [In Frage kommen 20 Fälle: Nr. 100, 101, 103, 104, 105, 106, 107, 108, 109, 110, 112, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 120, 123, 125, 129 und 132.]
  • Ees → vor Juli 2018: "Entscheidung gegen Sanktionen" (Fallbezug geschlussfolgert aus Antwort der Senatskanzlei auf schriftliche Anfrage im Abgeordnetenhaus Berlin (PDF, Drucksache 18/15244, S. 11, Fragen 11a-d; "Die Charité hat Folgendes mitgeteilt: 2013")
  • Rm"Die Universität Innsbruck hat das Plagiatsverfahren gegen Professor Ronald Moeder (43) eingestellt. [...] Weder die Hochschule, noch der Betroffene selbst wollten nochmals Stellung nehmen zu dem Vorwurf, Moeders Doktorarbeit sei in wesentlichen Teilen ein Plagiat." Medienbericht: Stimme.de (Heilbronn)
  • Hk → Universität Gießen stellt das Verfahren ein (nach Angabe des Autors)
  • Ht → Universität Gießen stellt das Verfahren ein
  • Hta → Universität Gießen stellt das Verfahren ein
  • Pes → Keine Eröffnung eines Verfahrens

Einstellung oder keine Eröffnung eines Verfahrens, da Betroffener verstorbenBearbeiten

  • N.N. → Februar 2017: medizinische Fakultät der Universität Münster gibt pauschal Auskunft über einen Fall, bei dem der Verfasser bereits verstorben war (Medienbericht)
    [in Frage kommt hier einer der 20 Fälle Nr. 76, 77, 78, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 93, 94, 95, 96, 97 ]
  • Gjb (Inoffizielle Mitteilung)

Einstellung eines Verfahrens, da Verursacher wissenschaftlichen Fehlverhaltens nicht feststellbarBearbeiten

  • Bes → Mitteilung der Universität


Erst Einstellung, nachfolgend andere EntscheidungBearbeiten

  • Go → Universität Bonn stellt das Verfahren zunächst ein (später Wiederaufnahme und Aberkennung)
  • Mm → Universität stellt erstes Verfahren 1991 ein, nach Dokumentation im VroniPlag Wiki neues Verfahren mit Entzug
  • Lm → Universität schließt 2002 Voruntersuchung ohne Eröffnung eines weiteren Verfahrens ab, nach Dokumentation im VroniPlagl Wiki Untersuchungsverfahren mit nachfolgendem Entzug


Keine Untersuchung bzw. Folgenlosigkeit aufgrund (zeitweiliger) lokaler VerjährungsregelungBearbeiten


Kein (weiteres) Verfahren zur Überprüfung gegebenBearbeiten

Keine Qualifikationsschrift Bearbeiten

  • Jam: 19. Juni 2012: Der Nomos-Verlag und UTB (UTB-Auslieferung: 23. Mai 2012) nehmen den Titel aus dem Verlagsprogramm.

Gerichtsverfahren Bearbeiten

Urteile und Beschlüsse Bearbeiten

  • Gc: Verwaltungsgericht Köln, Urteil vom 22. März 2012, 6 K 6097/11
    Zulassung der Berufung am 24. März 2015 abgelehnt durch Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen, 19 A 1111/12
  • Vs: Verwaltungsgericht Freiburg, Urteil vom 23. Mai 2012, 1 K 58/12
  • Mm: Verwaltungsgericht Köln, Urteil vom 6. Dezember 2012, 6 K 2684/12
    Berufungsverfahren: Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10. Dezember 2015, 19 A 254/13
    Revisionsverfahren: Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 21. Juni 2017, BVerwG 6 C 3.16
  • Skm: Verwaltungsgericht Karlsruhe, Urteil vom 4. März 2013, 7 K 3335/11
    Zulassung der Berufung am 3. Februar 2014 abgelehnt durch Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg, 9 S 885/13
  • Sh: Verwaltungsgericht Halle, Urteil vom 24. Juni 2015 (Medienbericht)
  • Sse Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 8. Juli 2015 (vor Dokumentation im VroniPlag Wiki), 12 K 423.14
  • Maa: Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 23. Februar 2016, 3 K 134.15
  • Mh: Land(?)gericht Frankfurt am Main, Urteil vom Juni 2016 (Medienbericht)
  • Ah: Verwaltungsgericht Hamburg, Urteil vom 24. Juni 2016, 2 K 2209/13
  • Lm: Verwaltungsgericht Hannover, Urteil vom 3. November 2016, 6 A 6114/13 - Nichtzulassung der Berufung OVG Lüneburg 2. Senat, Beschluss vom 11.12.2017, 2 LA 1/17
  • Yb: Urteil lt. Medienbericht; weitere Details unbekannt
  • Aeh: Verwaltungsgericht Münster, Urteil vom 13.3.2017 (Az 10 K 1792/16); OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 4.1.2018 (14 A 610/17). Vermutlich identisch mit:
  • (vermutl.) N.N. (bei VP-Bezug kämen in Frage: Nr. 77, 80, 81 (Aberkennung erfolgt), 83, 85, 86, 87, 88, 90, 94, 96): Verwaltungsgericht Münster(?), Urteil lt. Medienbericht; weitere Details unbekannt
  • Ld: Urteil des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts vom 28. Juni 2016 (Az 7 A 230/14), Zulassung der Berufung abgelehnt am 27. März 2018, OVG Schleswig-Holstein (Az 3 LA 50/16)

Vergleich Bearbeiten

  • Ssk: Rücknahme der Klage beim Verwaltungsgericht Düsseldorf, 15 K 1920/15 (Medienbericht)


Laufende Verfahren Bearbeiten

  • Wd: Klage gegen der Hochschule beim Verwaltungsgericht Kassel, 4 K 274/16.KS laut Presseberichte (FR, Hessenschau) erfolgreich: Der Bescheid des Promotionsausschusses des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Beklagten vom 26.02.2015 und der Widerspruchsbescheid des Präsidenten der Beklagten vom 12.01.2016 werden aufgehoben. Die Universität hat Berufung eingelegt: 10 A 1651/18.Z

Siehe auch Bearbeiten