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Im Folgenden wird eine praktische Anleitung zur Fragmenterstellung gegeben. Auf den ersten Blick mag die Fragmenterstellung relativ kompliziert erscheinen, aber in der Praxis sind die Richtlinien relativ intuitiv. Bei Zweifeln findet man auch meist Hilfe im Chat – mögliche Fehler sind meist schnell gefunden und werden anfangs auch gerne von erfahrenen Nutzern korrigiert.

FragmenterstellungBearbeiten

GrundsätzlichesBearbeiten

  • Ein Fragment erstreckt sich nie über mehr als eine Seite der untersuchten Arbeit.
  • Ein Fragment dokumentiert immer nur die Übernahme aus einer Quelle.
  • Ein Fragment dokumentiert in der Regel eine in der Hochschulschrift durchgängige Plagiatsfundstelle (ansonsten 2 Fragmente anlegen).
  • Zeilenzählung: bei der Angabe einer Fundstelle wird alles, was Text enthält (außer Kopfzeile mit Seitenzahl), als Zeile gezählt, auch Überschriften. In der Regel werden aber Abbildungen, Tabellen, etc. inklusive deren Titel nicht mitgezählt.
  • Ein Fragment wird angelegt, indem man das Fragmentformular ausfüllt:

 

  • Als Namen wählt man Xx(x)/Fragment_AAA_BB(B) (bzw. Analyse:Xx(x)/Fragment_AAA_BB(B), wenn sich die Dokumentation noch im Analysenamensraum befindet, was meist der Fall ist, wenn die Dokumentation noch nicht sehr weit fortgeschritten ist), dabei ist:
    • Xx(x) das Kürzel der untersuchten Dissertation (z.B. Gc oder Skm), entweder 2 oder 3 Buchstaben, von denen nur der Erste groß geschrieben wird
    • AAA die Seitenzahl in der untersuchten Hochschulschrift – immer drei Ziffern (z.B. 003)
    • BB(B) eine beliebige Zeilennummer, über die sich das Fragment in der untersuchten Arbeit erstreckt, oft die erste Zeile des Fragments – typischerweise zwei Ziffern (z.B. 01 oder 25). Die Zeilen der Fußnoten werden allerdings beginnend mit 101 durchnummeriert, so dass hier auch 3 Ziffern stehen können (z.B. 101 für die erste Fußnote der Seite).
  • Im Fragment wird der Autor des Fragments nicht explizit genannt (Kürzel, oder "der Verfasser" verwenden).

FelderBearbeiten

  • Bearbeiter: die Bearbeiter des Fragments
  • Kürzel: das Fallkürzel (zwei oder drei Buchstaben, z.B. Skm oder Gc)
  • Typus: Typisierung des Fragments, siehe Grundlagen/PlagiatsKategorien. Man beachte dabei:
    • Es gibt Überschneidungen bei den Plagiatskategorien und daher auch nicht eindeutige Fälle – wesentlich ist aber immer, ob ein Fragment als Plagiat eingestuft wird oder nicht.
    • Im Zweifel sollte man konservativ sein und ein Fragment nicht als Plagiat einstufen.
    • Die wichtigsten Plagiatskategorien im Kurz-Überblick:
      • Kein Plagiat: Fragmente, die als korrekt oder zumindest akzeptabel angesehen werden.
      • Keine Wertung (für ältere Dokumentationen auch Verdächtig): Fragmente, die unbewertet sind und ggf. als grenzwertig im Hinblick auf die Klassifikation als Plagiat angesehen werden.
      • Komplettplagiat: wörtliche Übernahme, kein Quellenverweis
      • Verschleierung: wie Komplettplagiat, aber der Text kann (leicht) verändert sein.
      • Übersetzungsplagiat: wie Verschleierung, aber Quelle ist in anderer Sprache verfasst.
      • Bauernopfer: ein Quellenverweis existiert, aber Art und/oder Umfang der Übernahme wird nicht kenntlich gemacht (wenn z.B. keine Anführungszeichen gesetzt sind, und/oder die Übernahme auch nach dem Quellenverweis weitergeht)
  • SeiteArbeit: Die Seite der untersuchten Arbeit, auf die sich das Fragment bezieht. Hier wird nur eine Seite angegeben, auch wenn Halbsätze von der vorausgehenden und der nachfolgenden Seite mitdokumentiert wurden.
  • ZeileArbeit: Hier sollten nur Ziffern und ein Bindestrich stehen, z.B. 5-12, oder 23-32. Hier werden nur die Zeilen berücksichtigt, die auf der dokumentierten Seite zu finden sind. Zeilen von der Vorseite oder der nachfolgenden Seite, die zur Verdeutlichung mitdokumentiert wurden, werden hier nicht erwähnt.
  • Quelle: Die Quelle, aus der Textübernahmen dokumentiert werden:
    • Format: Autor Jahr (ohne Quelle:Kuerzel).
    • Die Quelle muss separat angelegt werden, sofern sie noch nicht existiert. Siehe unten für eine Beschreibung.
  • SeiteQuelle: Hier die Seite oder die Seiten eintragen, auf denen die Textparallelen in der Quelle zu finden sind. Z.B. 5, oder 6,11 oder 5,6,8
  • ZeileQuelle: Optional, kann auch leer gelassen werden. Alles ist hier akzeptabel, was hilfreich ist, die dokumentierte Stelle schnell zu finden, z.B. „3-12“, oder „Kapitel 3.2“ oder „2-3,7-9;1-6“ (für eine Fundstelle, die sich über zwei Seiten erstreckt und auf der ersten Seite zwei Teile hat)
  • Markierungslaufweite: hier kann man festlegen, ab welcher Länge identische Wortgruppen in Arbeit und Quelle farbig markiert werden. Lässt man das Feld leer, so wird 4 als Markierungslaufweite verwendet.
  • TextArbeit: Hier wird der plagiierte Text in der untersuchten Arbeit dokumentiert, dabei ist zu beachten:
    • Die Dokumentation sollte so genau wie möglich sein, das heißt: Absätze, Hervorhebungen und Rechtschreibfehler sollten alle dokumentiert werden (letztere gekennzeichnet mit [sic!] nach dem Fehler, um dem Leser zu verdeutlichen, dass es sich nicht um einen Übertragungsfehler handelt).
    • Text, der sich nicht auf der dokumentierten Seite befindet, aber zur Verdeutlichung dokumentiert wird, wird in eckige Klammern gesetzt, z.B. Halbsätze von angrenzenden Seiten zu Beginn oder am Ende der Seite. Ebenso in Klammern gesetzt werden:
      • Verweise auf Fußnoten, sowohl im Fließtext als auch am Ende der Seite, z.B. [FN 3]
      • Jede andere Art von Text, der nicht genauso in der untersuchten Arbeit zu finden ist, z.B.: [ABBILDUNG], oder [TABELLE], oder [sic!]
    • Der Text in der untersuchten Arbeit sollte zusammenhängend dokumentiert werden. Nur in Ausnahmefällen können kurze (!) Auslassungen mit [...] gekennzeichnet werden.
    • Alle Fußnoten/Endnoten, auf die im dokumentierten Abschnitt verwiesen wird, sollten mitdokumentiert werden (es könnte sich ja in ihnen ein adäquater Quellenverweis finden).
  • TextQuelle: Hier wird der Text in der Quelle dokumentiert, der dem plagiierten Text in der untersuchten Arbeit entspricht, dabei ist zu beachten:
    • Die Dokumentation sollte so genau wie möglich sein, das heißt: Absätze, Hervorhebungen und Rechtschreibfehler sollten alle dokumentiert werden (letztere gekennzeichnet mit [sic!])
    • Text der nicht in der Quelle zu finden ist, aber zur Verdeutlichung dokumentiert wird, wird in eckige Klammern gesetzt, z.B.
      • Verweise auf Fußnoten, sowohl im Fließtext als auch am Ende der Seite, z.B. [FN 3]
      • Jede andere Art von Text, der nicht genauso in der untersuchten Arbeit zu finden ist, z.B.: [ABBILDUNG], oder [TABELLE], oder [sic!]
    • Der Text kann sich in der Quelle über mehrere Seiten erstrecken und muss nicht zusammenhängend sein. Dabei werden Auslassungen mit [...] gekennzeichnet. Wenn die Auslassung lang ist, ist es oft hilfreich nach der Auslassung die Position der nächsten Textstelle anzugeben (z.B. mit [Seite 10, Zeile 3]).
    • Fußnoten/Endnoten sollten nur dann mitdokumentiert werden, wenn aus ihnen Text übernommen wurde.
  • Anmerkungen: Kurze Zusammenfassung, evtl. Hinweise, Beobachtungen, Anmerkungen zum Fragment, die dem Verständnis dienen und auf den ersten Blick dem Leser möglicherweise nicht sofort klar sind. Begründungen zur ersten Einstufung sind zu vermeiden, da diese bei Umkategorisierung auch umformuliert werden müssten. Fragmente sollen aber Fakten dokumentieren, die Anmerkungen sind Teil der objektiven Darstellungsform des Fragments im Wiki. Auch Diskussionen zur Plagiatseinstufung, oder anderweitig Strittiges gehören nicht in das Fragment selbst, sondern auf die Diskussionsseite zum Fragment.
  • FragmentStatus: Hier wird angegeben, wie weit die Dokumentation des Fragments fortgeschritten ist:
    • Unfertig: Fragmente, die noch überarbeitet werden müssen, noch Ergänzungen bedürfen oder über deren Bewertung noch nicht entschieden ist.
    • ZuSichten: Fragmente die fertig dokumentiert sind, aber noch nicht gesichtet wurden
    • Gesichtet: Fertig dokumentierte und gesichtete Fragmente
  • Sichter: Bis einschließlich der Dissertation von Mh lässt der Ersteller des Fragments dieses Feld frei. Bei allen nachfolgenden Fällen hinterlässt der Ersteller des Fragments sein Pseudonym in Klammern, die Sichter tragen sich ohne Klammern ein.

Siehe auchBearbeiten

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