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Dieser Pressespiegel enthält Pressemeldungen (Print/Online), TV- und Radiosendungen mit deutlichem Bezug zum VroniPlag Wiki und/oder seinen bearbeiteten Fällen. Dieser Hinweis sollte vor einem Eintrag unbedingt zur Kenntnis genommen werden. Ältere Meldungen finden sich im Archiv.

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(14.?) August 2018Bearbeiten

  • Hochschule Allensbach: In eigener Sache (PDF) "Die Plagiatsvorwürfe gegen Thorsten Eidenmüller sind uns bekannt und wurden in den entsprechenden Gremiensitzungen diskutiert. Solange die Vorwürfe an der verleihenden Universität nicht abschließend geklärt sind, enthält sich die Hochschule jeder Wertung."

6. August 2018Bearbeiten

  • Tagesspiegel: Plagiate in der Medizin Nach dem Titelverlust in die Schweiz (Hermann Horstkotte) "Was macht ein Arzt, der nach mehr als zwanzig Jahren den Doktortitel verliert? Die Frage stellte sich einem HNO-Spezialisten, den die medizinische Fakultät der Uni Heidelberg 2016 wegen Wissenschaftsbetrug degradierte. Die Herkunftsforscher von Vroniplag-Wiki zählten auf mehr als 95 Prozent aller Seiten der Dissertation Plagiatsstellen. [...] Doch zwischenzeitlich hatte sich der Arzt zum „Dr. med. der Universität Basel“ promovieren lassen, wie der verantwortliche Dekan bestätigt. "

25. Juli 2018Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (S. N4): Mangelnde Transparenz: Ungereimtheiten an der Hochschule Allensbach (Jochen Zenthöfer) "Als zweiter Ansprechpartner wird der Weilburger Rechtsanwalt Thorsten Eidenmüller genannt, in dessen Dissertation die Forschungsplattform VroniPlag Wiki auf 41 Prozent der Textseiten Plagiate gemeldet hatte (F.A.Z. vom 27. Juni). Eidenmüller ist auch einer von fünf Honorarprofessoren an der Hochschule Allensbach, deren Namen aber größtenteils unbekannt sind."

10. Juli 2018Bearbeiten

  • Deutschlandfunk: CDU-Politiker kämpft um den Doktortitel (Philip Banse) "Viele Plagiatsenthüllungen gingen auf das Konto der Ehrenamtlichen rund um die Plattform Vroniplag. Die hatte Martin Heidingsfelder mitgegründet, ist jedoch im Streit um wissenschaftliche Standards ausgeschieden. Seitdem sei die Pressearbeit von Vroniplag schlechter geworden, sagt Heidingsfelder. Ehrenamtliche Aktivisten von Vroniplag, die nicht genannt werden wollen, bestreiten das am Telefon und verweisen auf ihre Liste mit Pressepublikationen."

8. Juli 2018Bearbeiten

  • tagesspiegel.de: Kaum Einsatz von Plagiatssoftware. Berliner Hochschulen prüfen Plagiate meist konventionell (Amory Burchard) "Hervorgehoben wird die Arbeit von Debora Weber-Wulff, Informatikprofessorin an der HTW, die dort ein Plagiatsportal (plagiat.htw-berlin.de) betreibt und zur Thematik forscht. Weber-Wulff engagiert sich auch bei Aktivisten von VroniPlag Wiki, die seit 2011 viele wissenschaftliche Plagiatsfälle dokumentiert haben – inklusive der Fälle, die aus Sicht der Plagiatsexperten nicht konsequent verfolgt werden. Die Hinweise, die VroniPlag Wiki den Hochschulen gibt, 'werden zur Kenntnis genommen und ausgewertet', erklärt nun Staatssekretär Krach. Konkret nach den VroniPlag Wiki-Fällen fragt der AfD-Abgeordnete zur Charité. In Einzelfällen könne man aus Datenschutz-Gründen keine Angaben machen, heißt es in der Antwort. Von den 26 Dissertationen, die 2014 von den Plagiatsexperten angemahnt wurden, entschied die Charité nach einer eigenen Überprüfung in sechs Fällen auf Entzug des Doktorgrads, neun Mal erteilte sie eine Rüge, ein Verfahren wurde eingestellt. Zehn Verfahren seien noch nicht abgeschlossen."

27. Juni 2018Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (S. N4): Doktor aus Bratislava. Gegen Plagiate: Slowakei plant strengere Gesetze (Jochen Zenthöfer) "Die Wissenschaftsplattform VroniPlag Wiki hat derzeit fünf Plagiatsfälle an slowakischen Universitäten öffentlich dokumentiert. Weitere acht Fälle werden analysiert. Betroffen sind die Comenius-Universität, die St.-Elisabeth-Hochschule für Gesundheitswesen und Sozialarbeit und die Paneuropäische Hochschule. [...] Der Berliner Rechtsprofessor Gerhard Dannemann meint, dass die auffällige Häufung von Plagiaten in deutschsprachigen Dissertationen in der Slowakei ein ernstzunehmendes Problem sei: 'Die Slowakei scheint deutschsprachige Dissertationen anzuziehen, die mit wenig Aufwand und bei hohen Gebühren entstanden sind.'"

22. Juni 2018Bearbeiten

  • Abgeordnetenhaus Berlin (Drucksache 18/15244, S. 3): Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Martin Trefzer (AfD) zum Thema 'Plagiate und kein Ende? Betrug und Fälschung in der Wissenschaft' vom 04. Juni 2018 und Antwort [der Senatskanzlei] vom 22. Juni 2018 (PDF)
    "[4]b.) Welche Form der Kooperation gibt es mit VroniPlag?"
    "Zu 4. b):
    Die Hinweise von VroniPlag werden zur Kenntnis genommen und ausgewertet.
    An der HTW ist Frau Prof. Dr. Debora Weber-Wulff aktives Mitglied von VroniPlag Wiki."

11. Juni 2018Bearbeiten

3. Juni 2018Bearbeiten

  • tagesspiegel.de: Der Plagiator, der sich selbst reinlegte (Hermann Hortstkotte) "Ein Steuerberater bediente sich für seinen Doktortitel an Diplomarbeiten – und wurde danach umgehend erwischt. Jetzt muss er mehrere Tausend Euro Strafe zahlen. [...] Angesichts einer ganzen Reihe plagiatsverdächtiger Dissertationen an der Comenius-Uni, die auf der Internetplattform Vroniplag Wiki dokumentiert sind, herrscht in Bratislava derzeit große Aufregung ums internationale Image, wie Gerhard Dannemann, der Berliner Rechtsprofessor und Wiki-Mitarbeiter, feststellt. Ob die Hochschule im Falle des deutschen Steuerberaters nun mal ein warnendes Exempel statuiert, bleibt abzuwarten."

1. Juni 2018Bearbeiten

  • Badische Zeitung (S. 6): Dickhuts Doktoranden behalten Titel. Der Promotionsausschuss der Freiburger Medizinischen Fakultät hat sieben Dissertationen eingehend geprüft [€] (Wolf Rüskamp) "Nahrung hatte die auf kleiner Flamme geführte Diskussion durch einen jüngeren Fall in der Freiburger Medizinischen Fakultät erhalten: Zwischen einer Habilitationsschrift und einer Dissertation aus den Jahre 1990/91 waren ebenfalls große Übereinstimmungen entdeckt worden. [...] Der Promotionsausschuss hatte eindeutiges wissenschaftliches Fehlverhalten ausgemacht. Dennoch stellte er das Verfahren ein. Denn er konnte nicht bestimmen, wer von wem abgeschrieben hatte. Beiden ihre akademischen Titel abzuerkennen, war nach Aussage der Fakultät rechtlich nicht möglich - denn das hätte die Bestrafung auch eines Unschuldigen bedeuten können. Die beiden Beteiligten hatten allerdings auch - anders als im Fall Dickhuth - auf Aussagen darüber verzichtet, wie ihre Arbeiten im Detail entstanden sind und wer der jeweilige wissenschaftliche Urheber der Daten und Erkenntnisse gewesen ist."
  • ZWP Online Plagiat bei Dr. med. dent. – Aberkennung der Promotion (Michael Lennartz) "In seiner Entscheidung vom 04.01.2018 musste sich das Oberverwaltungsgericht (OVG) NRW mit der Aberkennung eines Doktorgrades aufgrund von Enthüllungen einer Internetplattform befassen (14 A 610/17). Die Internetplattform hatte bei einer experimentellen zahnärztlichen Doktorarbeit einen Plagiatsvorwurf erhoben. [...] Die gegen die Aberkennung des Doktorgrades erhobene Klage blieb erfolglos, wobei auch das OVG NRW die Aberkennung des Doktortitels bestätigte."

30. Mai 2018Bearbeiten

  • HNA: Staatssekretär Wolfgang Dippel bleibt Herr Doktor. Politiker kämpfte vor Gericht gegen Entzug des Titels durch Uni (Bastian Ludwig) "Die Verhandlung ließ die wissenschaftlichen Standards der GhK in keinem guten Licht erscheinen. [...] Der Staatssekretär selbst sagte vor Gericht, er habe sicher 'schludrig' gearbeitet bei manchen Quellenangaben, aber eine Täuschung habe es nicht gegeben. Seinerzeit habe er unter Zeitdruck gestanden, weil er bereits berufliche Verpflichtungen eingegangen sei. [...] Der Promotionsausschuss, der vor Gericht durch Prof. Bernd Overwien vertreten wurde, zeigte sich erstaunt von den Ausführungen der Richter: 'Die Standards wurden missachtet, weil weite Teile inhaltlich und teils wörtlich übernommen wurden.' Es sei keine eigene Denkarbeit zu erkennen."

29. Mai 2018Bearbeiten

  • Osthessen-Zeitung: Dr. Wolfgang Dippel darf Doktortitel behalten - Kein Plagiatsnachweis (Svenja Müller) "'Täuschung muss erwiesen sein. Es gibt keinen Hinweis, dass Dippel in diesen Bereich involviert war', meinte Markowski und sagte: 'Es ist ein atypischer Fall.' Die beiden Gutachter, Dippels-Doktorvater Professor Dr. Eike Hennig sowie Professor Dr. Wilhelm Frenz, beide ehemals Uni Kassel, seien laut Markowski darüber informiert gewesen, dass Dippel Teile einer anderen Dissertation übernommen hatte. [...] [Der Vorsitzende des Promotionsausschuss der Uni Kassel, Prof. Dr. Bernd] Overwien hatte während der mündlichen Verhandlung immer wieder versucht, das Vorgehen der Uni zu erläutern, scheiterte aber mit seinen Argumenten. Laut Overwien müsse es im sozialwissenschaftlichen Bereich für eine Dissertation immer neue wissenschaftliche Erkenntnisse geben. 'Der Theorieteil muss eigenständig erarbeitet werden', so der Vorsitzende. Genau das habe Dippel nach Auffassung der Uni Kassel nicht getan. 'Beide Gutachter haben sich wissenschaftlich und ethisch nicht korrekt verhalten', meinte Overwien [...]. Sie hätten die Arbeit laut des Professors an Dippel zurückgeben müssen, da keine eigenständige Arbeit vorliege. 'Wenn man das Konzept einer anderen Arbeit übernimmt, muss man das gründlich begründen. Das ist hier nicht geschehen', so Overwien."
  • fuldainfo: Wolfgang Dippel behält Doktortitel. Uni Kassel überrascht "Für [Dippels Berater, den Berliner Politikberater Prof. Dr. Joseph] Dehler ist es besonders enttäuschend, dass seine eigene 'Zunft' den Versuch unternommen habe, einen unbescholtenen Wissenschaftler und Politiker ins schlechte Licht zu rücken, anstatt sich mit eigenen Verfahrensfehlern zu beschäftigen. Dem renommierten Erstgutachter Prof. Dr. Henning Fehleinschätzungen in der Bewertung von Dippels Promotion vorzuwerfen, und ihn damit regelrecht 'in die Pfanne zu hauen', sei ein unglaublicher Vorgang unter Kollegen. Schon gar nicht könnten vor über 20 Jahren erbrachte Leistungen aus heutiger Sicht bewertet werden. [...] 'Das heutige Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel überrascht uns. Wir warten nun die schriftliche Begründung ab und werden dann entscheiden, wie wir weiter vorgehen', so die Universtität Kassel in einer ersten Stellungsnahme."
  • Osthessen News: "Keine Täuschung" - Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel weiter Doktor. Verwaltungsgericht fällt Urteil (Christian P. Stadtfeld) "Klatsche für die Universiät Kassel. Der hessische Sozial-Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel (63) aus Fulda behält seinen Doktor-Titel. Das hat die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Kassel am Dienstag entschieden. In der knapp zweistündigen mündlichen Verhandlung hat Richterin Sigrun Markowski ausführlich erläutert, dass der CDU-Politker [sic] - nach umfassender juristischer Prüfung - weder getäuscht noch ein Plagiat begangen habe. Mit der Aberkennung des Doktortitels 'hat es sich die Universität sehr leicht gemacht', findet die Richterin deutliche Worte. [...] Die Universiät [sic] Kassel wurde vertreten durch Prof. Dr. Bernd Overwien, den Vorsitzenden des Promotionsausschusses, sowie Carsten Schwenk, den stellvertretenden Leiter des Justitiariats. [...] Während der Sitzung hat Overwien betont: 'Das Verfahren hat uns in keiner Weise Spaß gemacht. Wir haben uns durch den anonymen Hinweis instrumentalisiert gefühlt.' Den Doktorvätern hat er vorgeworfen, 'ethisch und wissenschaftlich schlecht gearbeitet' zu haben."

25. Mai 2018Bearbeiten

  • duz MAGAZIN (Nr. 5/2018, S. 11): Nicht mehr als ein Anfang (Roland Schimmel / Debora Weber-Wuff / Gerhard Dannemann) "[D]er Fall Guttenberg hat nicht von sich aus die erhoffte Zäsur gebracht. Im VroniPlag Wiki, an dem wir mitarbeiten, sind mehr als zwanzig Doktorarbeiten mit teils ganz massiven Plagiaten dokumentiert, die nach dem Februar 2011 eingereicht wurden. [...] Ganz unterschiedliche Fortschritte gibt es im Umgang mit erkannten Plagiaten und sonstigen Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Unsere Kontakte mit den gut fünfzig deutschen Hochschulen, denen wir die im VroniPlag Wiki dokumentierten Fälle mitgeteilt haben, lassen große Unterschiede erkennen. [...] Datenschutz zugunsten der Delinquenten dient als Erklärung für handfeste Verfahrensmängel und soll auch verhindern, dass die wissenschaftliche Öffentlichkeit vor Arbeiten gewarnt wird, die auf wissenschaftlichem Fehlverhalten basieren. Manches beruht sicherlich auch auf mangelnder Kenntnis der Rechtslage. [...] Anderes beruht vielleicht unterschwellig auf falsch verstandener Kollegialität. Bei der Durchsicht der im VroniPlag Wiki dokumentierten Fälle bemerkt man, dass Plagiatsverfahren gegen Politiker und Politikerinnen (bisher achtzehn) deutlich schneller entschieden werden und auch öfter mit dem Entzug des akademischen Grads sanktioniert werden als Plagiatsverfahren gegen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen (bisher fünfzig)."

22. Mai 2018Bearbeiten

  • Legal Tribune Online: Die Notbremse auf der Abfahrt ins akademische Nirgendwo. Verjährungsfrist für Prüfungsbetrug (Hermann Horstkotte) "Wie auch immer Plagiatsvorfälle gehandhabt werden: Jede Fakultät inszeniert sich als eigene Gutsherrschaft. [...] Die anscheinend im X-Beliebigen gründenden Fakultätsentscheidungen sind symptomatisch für das Grundübel akademischer Selbstjustiz: Trotz großen öffentlichen Interesses, oft überhaupt erst nach öffentlichen Hinweisen, verhandelt sie doch stets im Geheimen. [...] Derselbe [Freiburger] Ausschuss hat übrigens vor gut einem Jahr 'umfängliche Textübereinstimmungen' zwischen einer preisgekrönten Doktorarbeit und einer Habilitationsschrift von 1990/91 festgestellt, sah sich aber 'außerstande nachzuweisen, von welcher Seite das Fehlverhalten begangen wurde.' Das Verfahren wurde 'eingestellt', also ohne jedes Ergebnis abgebrochen – eine allseits gesichtswahrende Lösung und mögliche Alternative zur Verjährung."

12. Mai 2018Bearbeiten

  • Plus: ŠKANDÁL na pôde slovenskej univerzity: NEČAKANÉ vyvrcholenie v prípade FALŠOVANIA záverečných prác! (engl. Google-Übersetzung) (nin) "V rokoch rokoch 2008, 2009 a 2015 na pôde Univerzity Komenského v Bratislave obhájili nemeckí doktorandi tri dizertačné práce, pri ktorých vzniklo podozrenie z plagiátorstva. Po takmer mesiaci inštitúcia prijala potrebné opatrenia. A jeden z prípadov môže skončiť až na súde! [...] Ihneď po medializácii škandálu začalo vedenie univerzity podnikať potrebné kroky. Vyjadrili sa, že plagiátorstvo nemožno ignorovať a ak sa podozrenia potvrdia, vyvodia príslušné dôsledky. Odborná úroveň sporných prác bola podľa ich slov vzhľadom na výsledky obhajob dostatočná, problém bol s originalitou výsledkov. [...] A aké riešenie by bolo podľa nich do budúcna najlepšie? 'Za najefektívnejšie riešenie UK považuje zavedenie zákonnej možnosti odobratia diplomu/titulu v prípade preukázania plagiátorstva, čo súčasný zákon o VŠ neumožňuje,' priblížili s tým, že budú iniciovať legislatívne zmeny."

11. Mai 2018Bearbeiten

  • Blog für wissenschaftliche Redlichkeit: Warum erhält ein Promotionsberater das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse? (Stefan Weber) "Damit nicht genug: Im Jahr 2018 wird bekannt, dass Peter Linnerts Tochter Julia Linnert ihre im Jahr 2013 an der Paneuropäischen Universität Bratislava eingereichte kommunikationswissenschaftliche Dissertation bis auf 18 Sätze komplett aus 13 anderen Quellen plagiiert hat. Als Promotionsvermittler und 'Zweitgutachter' fungierte Vater Peter Linnert. VroniPlag Wiki hat den Skandal aufgedeckt und akribisch dokumentiert. Das Ausmaß des Plagiats dürfte einen Weltrekord darstellen. [...] Würde die 'Sales Manager Akademie' tatsächlich auf wissenschaftliche Qualität Wert legen, hätte das Fast-Komplettplagiat von Frau Linnert jun. niemals durchgehen dürfen, zwei Jahre nach der Guttenberg-Enthüllung."

18. April 2018Bearbeiten

  • Juristische Arbeitsblätter (Nr. 5/2018, S. 399-???): Entziehung des Doktorgrades wegen Plagiats (Timo Hebeler) "Der S wurde im Jahre 1986 durch die Philosophische Fakultät der nordrhein-westfälischen Universität U nach Einreichung einer Dissertation der Doktorgrad (Dr. phil.) verliehen. [...] Im Jahr 2011 veröffentlichte die Internetplattform 'VroniPlag' das Ergebnis einer elektronischen Prüfung der Dissertation, wonach ungefähr 47 % der Seiten wörtliche oder umformulierte Übernahmen aus Arbeiten anderer Autoren enthielten, ohne die richtige Quelle anzugeben (Plagiatsstellen). [...] Bekanntheit, Plagiatsfälle aufzudecken, hat dabei die Internetplattform 'VroniPlag' erlangt. Einen solchen Plagiatsfall hat die vorliegende Entscheidung des BVerwG, die die erste dieses Gerichts zu diesem Fragenkreis darstellt, zum Gegenstand. [...] Die Entscheidung [des BVerwG] überzeugt."
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (S. N4): Auf der langen Bank [bei FAZ.NET u.d.T Auch mit Diebstahl kann man es weit bringen [€] ] (Jochen Zenthöfer) "Warum Annette Schavan noch Ministerin sein könnte: Universitäten reagieren auf Plagiate meist schleppend und sehr unterschiedlich. Eine Spurensuche im föderalen Deutschland. [...] Auf der allgemein zugänglichen Plattform 'VroniPlag Wiki' diskutiert eine Schar von Freiwilligen über derzeit 180 Dissertationen und 13 Habilitationsschriften und informiert die betroffenen Hochschulen. [...] Der Rechtsprofessor Gerhard Dannemann von der HU Berlin erklärt, dass die Aufklärung nicht von der Schwere des wissenschaftlichen Fehlverhaltens abhänge. Es habe vielmehr damit zu tun, welche Leute vor Ort sitzen und wie sie mit den Regeln umgehen: 'Das ist schon eine gewisse Lotterie.'"

17. April 2018Bearbeiten

  • Denník N: Protesty a kauzy, pochvala aj hanba. Témy týždňa 9. 4. 2018 – 15. 4. 2018 (dt. Google-Übersetzung) (Peter Dráľ) "Denník SME medzitým upozornil na to, že UK udelila doktorské tituly nemeckým doktorandom, o ktorých sa v Nemecku následne písalo pre dôvodné podozrenia z plagiátorstva. V dvoch prípadoch ide o dizertačné práce, ktoré odobrila Fakulta managementu, v treťom Filozofická fakulta.
    To, akým spôsobom získavajú nemeckí študenti a akademici tituly, kontroluje stránka VroniPlag, ktorá si všíma aj plagiátorstvo."

15. April 2018Bearbeiten

  • Plus: ŠKANDÁL na najväčšej slovenskej univerzite: Odoberú nemeckým doktorandom tituly? (dt. Google-Übersetzung) (engl. Google-Übersetzung) (nin) "Nemecká internetová platforma VroniPlag upozornila na podozrivé práce nemeckých študentov, ktorí k písmenkám pred menom prišli na Slovensku. [...] Môže však škandál viesť až k odobratiu doktorských titulov zahraničným študentom? [...] 'Zákon o vysokých školách neupravuje odobratie titulu. Nemáme legislatívny nástroj na tento krok,' okomentovala univerzita. V prípade, že by vysoká škola dodatočne zistila, že pri záverečnej práci absolvent porušil autorské práva inej osoby v takom rozsahu, v ktorom by bolo možné dospieť k záveru, že neboli splnené podmienky na riadne skončenie štúdia, môže podať určovaciu žalobu na súd. Na jej základe súd môže rozhodnúť o neplatnosti dokladov o skončení štúdia."

13. April 2018Bearbeiten

  • Školský servis: Vyjadrenie UK v Bratislave k medializovanému prípadu plagiátorstva (dt. Google-Übersetzung) (Lenka Miller [Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Comenius-Universität Bratislava]) "Vedenie Univerzity Komenského v Bratislave so znepokojením prijalo medializovanú informáciu o tom, že v rokoch 2008, 2009 a 2015 boli na jej pôde úspešne obhájené tri dizertačné práce nemeckých doktorandov, pri ktorých vzniklo podozrenie z plagiátorstva. Plagiátorstvo je v príkrom rozpore s elementárnymi pravidlami vedeckovýskumnej práce a etiky a Univerzita Komenského odsudzuje akékoľvek pokusy nahrádzať poctivé vedecké bádanie a zverejňovanie dosiahnutých výsledkov nekalým priživovaním sa na práci iných bádateľov.
    Hoci podozrenie sa týka len zlomku dizertačných prác (približne 0,06 %) z celkového počtu tých, ktoré boli od roku 2008 na univerzite obhájené, zastávame názor, že žiadne podozrenie z plagiátorstva nemožno ignorovať. Vyvíjame úsilie, aby sme sa podrobne zoznámili s mierou plagiátorstva v inkriminovaných prácach, a v prípade, že sa podozrenia potvrdia, vedenie univerzity z toho vyvodí príslušné dôsledky.
    Kvalite doktorandského štúdia venuje Univerzita Komenského veľkú pozornosť."

12. April 2018Bearbeiten

  • Topky.sk: Univerzita Komenského čelí škandálu: Nemcom uznávala plagiátorské práce "Internetová platforma Vroniplag-Wiki, ktorá sa zaoberá odhaľovaním plagiátorstva, upozornila na ďalšie dva prípady podozrivých prác, vďaka ktorým získali Nemci na Univerzite Komenského v Bratislave tituly. Prvý škandál prišiel na pretras ešte v roku 2016, kedy nemecký šéf charitatívnej organizácie Andreas Schubert čelil obvineniam, že jeho dizertačná práca obsahuje až 75 percent skopírovaného obsahu. [...] Vroniplag-Wiki pritom v polovici januára odhalila ďalšiu podozrivú prácu Reinera Petersena, ktorá bola odovzdaná taktiež na Fakulte managementu UK v roku 2015 a má takmer 75-percentnú zhodu. Vo februári našla aj prácu Matthiasa Webera z roku 2009, ktorý sa usiloval o titul PhD na Filozofickej fakulte UK: Zhoda je v tomto prípade 58,6 percenta."
  • Plus: ŠKANDÁL na pôde Univerzity Komenského: Nemci mali získať doktorské tituly napriek plagiátorstvu, inštitúcia posiela jasný ODKAZ! (nin) "Podvod na akademickej pôde? Nemecký doktorand si z Fakulty managementu Univerzity Komenského v Bratislave odniesol doktorský titul. [...] V dizertačnej práci o financovaní nemocníc, ktorú odovzdal šéf hannoverskej charity Andreas Schubert, malo byť podľa zistení webu plagiátorstvo na 76 zo 185 strán! [...] Podozrenie z plagiátorstva vzniklo aj pri dizertačných prácach nemeckých doktorandov z rokov 2008 a 2009. 'V prípade, že sa podozrenia potvrdia, vedenie univerzity z toho vyvodí dôsledky,' tvrdí vedenie univerzity a dodáva: 'Univerzita už urobila zásadné a razantné opatrenia, aby v maximálnej možnej miere obmedzila plagiátorstvo.'"
  • NOVY CAS: Škandál na Univerzite Komenského v Bratislave: Tvrdé slová nemeckého profesora! (Peter Tomašovič) "Šéf hannoverskej charity Andreas Schubert mal podľa stránky VroniPlag-Wiki, ktorá sa špecializuje na odhaľovanie plagiátorstva, ešte v roku 2016 odovzdať dizertačnú prácu, ktorá obsahovala až 75 percent skopírovaného obsahu. Prácu o financovaní nemocníc odovzdal Andreas Schubert na Fakulte managementu UK v Bratislave. Pre nemecký Hannoversche Algemaine Zeitung zhodnotil výsledky porovnávania nemecký profesor práva Gerhard Dannemann: 'Je to brutálny plagiát!,' povedal. [...] Dekan fakulty Jozef Komorník tvrdí, že je to obrovský problém, ale v tom čase neboli schopní odhaliť podvod, pretože nemali softvér na porovnávanie textu v nemčine. [...] VroniPlag-Wiki upozornil aj na ďalšiu podozrivú prácu, ktorú na Filozofickej fakulte UK v roku 2009 odovzdal Matthias Weber."
  • PARAMÉTER: Botrány a Comenius Egyetemen: Plágiummal vádolnak egy volt doktoranduszt (Cas.sk/para) "A német média lehetséges plagizálásra hívta fel a figyelmet, amelyet a pozsonyi Comenius Egyetem Menedzsment Karán követtek el. A VroniPlag-Wiki oldal szerint 2016-ban egy bizonyos Andreas Schubert olyan disszertációs munkát adott le, amelyben 75 százalékban másolt tartalmakat fedeztek fel. Schubert az egyetem Menedzsment Karán adta le a kórházak finanszírozásáról szóló munkáját."

11. April 2018Bearbeiten

  • The Slovak Spectator: Comenius University accepted plagiaristic works from Germans [€] (Roman Cuprik) "German media reported on suspicions of plagiarism and the difficulty of stripping people of Slovak degrees. 'This is a gross plagiarism,' said German law professor Gerhard Dannemann about a dissertation thesis approved by the Faculty of Management of the Comenius University in Bratislava. The thesis, discussing the financing of hospitals, was filed by the head of a German charity organisation, Andreas Schubert and resulted in him being awarded a PhD in Slovakia. The suspicious thesis came to the notice of the German media after the German website VroniPlag pointed to it in 2016. The website keeps track of the theses of German post-graduates which have a suspiciously large percentage of text copied from other sources. [...] Since mid-January 2018, two more suspicious theses that secured a grade for German students from the Comenius University (UK) have appeared on this website. One of them also stems from the Faculty of Management, while the other one is from the Faculty of Arts."

10. April 2018Bearbeiten

  • SME.sk: Univerzita Komenského uznávala Nemcom skopírované práce [€] (Roman Cuprik) "O podozreniach z plagiátorstva informovali aj nemecké médiá s tým, že slovenské tituly je tam ťažké odobrať. 'Je to brutálny plagiát,' povedal nemecký profesor práva Gerhard Dannemann o dizertačnej práci, ktorú odobrila Fakulta managementu Univerzity Komenského. Prácu o financovaní nemocníc odovzdal nemecký šéf charitatívnej organizácie Andreas Schubert a zo Slovenska si vďaka nej odniesol doktorský titul. Nemecké médiá si podozrivú prácu všimli, keď na ňu upozornila nemecká stránka VroniPlag v roku 2016. Sleduje záverečné práce nemeckých doktorandov, ktoré majú podozrivo vysoké percento textu odkopírovaného z iných zdrojov. [...] Na stránke sa od polovice januára objavili ďalšie dve podozrivé práce, ktoré na UK zaručili nemeckým študentom titul. Jedna je tiež z fakulty managementu a druhá z filozofickej fakulty."

April 2018Bearbeiten

  • Political Psychology (vol. 39, no. 2/2018, p. 303-324 [online erstpubliziert: 20. März 2017]): Does Exposure to Stereotype-Disconfirming Politicians Reduce the Effect of Stereotypes on Voting? Evidence From Seven Plagiarism Scandals in Germany (Michael Herrmann / Markus Tepe) "Six weeks after the Guttenberg case, newspaper reports pointed out problems with two other dissertations written by politicians. According to 'VroniPlag,' a wiki similar to GuttenPlag, the dissertations of Silvana Koch-Mehrin, then vice-president of the European Parliament, and Matthias Pröfrock, member of the state parliament of Baden-Württemberg, contained excessive amounts of copied material without proper citation. One month later, Jorgo Chatzimarkakis, MEP, and Bijan Djir-Sarai, member of the Bundestag, faced similar plagiarism allegations from VroniPlag. As with Guttenberg, these cases were broadly discussed in newspapers, news magazines, talk shows, and news broadcasts. By mid-July, Koch-Mehrin, Chatzimarkakis, and Pröfrock had lost their degrees. Eight months later, the University of Cologne also revoked Djir-Sarai’s degree. [...] Plagiarism by politicians in pursuit of the doctorate was virtually unheard of in Germany prior to the scandals. The sudden burst of incidents over the course of a two-year period stirred a lot of attention. While some incidents were covered less prominently (e.g., Pröfrock & Graf), at least four, Guttenberg, Koch-Mehrin, Chatzimarkakis, and Schavan, received a great deal of attention." (pp. 308/309)

20. März 2018Bearbeiten

  • FR.de: Veruntreutes Fördergeld. Arnold wegen Untreue weiter unter Verdacht (Pitt von Bebenburg, Oliver Teutsch) "Bewegung kommt hingegen in ein weiteres langwieriges Verfahren, an dem ein hessischer Politiker beteiligt ist. Dem Sozial-Staatssekretär Wolfgang Dippel (CDU) war bereits Anfang 2015 der Doktortitel aberkannt worden. [...] Der Promotionsausschuss der Uni kam 2015 zu dem Ergebnis, dass der Vorwurf des Plagiats gerechtfertigt sei, und entzog Dippel den Titel. Politische Konsequenzen hatte das nicht für den Staatssekretär. Dippel klagte im Februar 2016 gegen die Entscheidung. Gut zwei Jahre später steht ein Urteil aus. Inzwischen wurde die mündliche Verhandlung terminiert, für den 29. Mai am Verwaltungsgericht Kassel."

13. März 2018Bearbeiten

  • Huffington Post: Was wurde eigentlich aus den Doktortitel-Skandalen? (Achim Doerfer) "Wenn man dereinst die Geschichte der öffentlichen Debatten der 10er Jahre des 21. Jahrhunderts erzählen will, darf jedenfalls für Deutschland eine nicht fehlen: Zu Guttenberg, Koch-Mehrin, Chatzimarkakis, Althusmann, Steinmeier, von der Leyen, Schavan waren nur ein Teil der Politiker, deren lange zurückliegende Doktorarbeiten auf einmal mit höchstem allgemeinen Interesse diskutiert wurden. [...] Was hat uns das gebracht? Können wir uns jetzt besser auf darauf verlassen, dass jemand einen Doktortitel zu Recht trägt als noch vor zehn Jahren? Ja, insoweit als die Debatte den Fokus auf genaues wissenschaftliches Arbeiten gelenkt hat. Wer schummeln will, ist vorgewarnt, mehr denn je. Und vroniplag, die Plattform, welche so manchen Skandal ins Rollen brachte, untersucht noch immer."

3. März 2018Bearbeiten

  • Legal Tribune Online: Wissenschaftsplagiat: Ein Menschenrecht auf den Doktorhut? (Hermann Horstkotte) "Es war der letzte Versuch hierzulande und auch der ging schief: Das Bundeverfassungsgericht (BVerfG) hat, wie Margarita Mathiopoulos gegenüber LTO bestätigte, ihre Beschwerde gegen ein rechtskräftiges Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) ohne Begründung nicht zur Entscheidung angenommen. [...] Nun sieht die Politikberaterin in einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) einen letzten Hoffnungsschimmer, um zu bleiben, was sie ist. Dabei geht es ihr nicht nur um den Doktor, sondern auch um ihre ehrenamtliche Honorarprofessur an der Technischen Uni Braunschweig (von 1995) und der Uni Potsdam (seit 2002). [...] Für Mathiopoulos geht es also jetzt um alles, kurz gesagt den 'Prof. Dr.'."








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