FANDOM


Dieser Pressespiegel enthält Pressemeldungen (Print/Online), TV- und Radiosendungen mit deutlichem Bezug zum VroniPlag Wiki und/oder seinen bearbeiteten Fällen. Dieser Hinweis sollte vor einem Eintrag unbedingt zur Kenntnis genommen werden. Ältere Meldungen finden sich im Archiv.

[€] Text hinter Bezahlschranke

[X] Text inzwischen gelöscht/nicht mehr zugänglich

9. August 2017Bearbeiten

  • Badische Zeitung (S. 4): Die Fakultät lässt sich Zeit mit der Aufarbeitung der Plagiate [€] (Wulf Rüskamp) "Anfang des Jahres hatte es die Medizinische Fakultät der Universität im westfälischen Münster schwer gebeutelt. Denn da war klar, dass sie es mit einem veritablen Plagiatskandal zu tun hatte, der seit 2005 aufgelaufen war. Acht Mediziner verloren ihren Doktortitel, weil sie nachweislich abgeschrieben hatten, 14 weitere ehemalige Doktoranden kamen mit einer Rüge davon. Zuvor war schon ein Professor abgestraft worden. Drei Jahre brauchte die zuständige Kommission für diese Aufarbeitung. Verglichen mit ihren Kollegen in Freiburg waren die Münsteraner bewundernswert schnell."

31. Juli 2017Bearbeiten

  • Tagesspiegel: Beim Dr. med. müssen die Mediziner springen (Jan-Martin Wiarda) "Allzu viele Arbeiten kratzen wissenschaftlich an der Oberfläche, bestenfalls. Umso produktiver erweisen sich die Mediziner in anderer Hinsicht: Von insgesamt 183 auf der Plattform VroniPlag Wiki dokumentierten Plagiatsfällen bei Dissertationen und Habilitationen stammen 100 aus der Medizin oder Zahnmedizin."

20. Juli 2017Bearbeiten

  • Allgemeine Zeitung (Mainz): Prof. Dr. mit Doppelplagiat? Schwere Vorwürfe gegen Soziologin der Uni Mainz (Lisa Maucher) "Die Soziologin möchte sich nicht zu den Vorwürfen äußern. 'Da die Prüfung an der HU noch anhält, werde ich bis zum Abschluss dieser keine Meinungen oder Kommentare gegenüber der Presse abgeben.' [...] [Der Erstgutachter Prof. Dr. Hans Bertram] möchte sich ebenso mit einer Meinungsäußerung so lange zurückhalten, bis die Humboldt-Universität Ergebnisse vorzuweisen hat. [...] Prof. Dr. Bernhard Nauck, Zweitgutachter der Habilitationsschrift, hatte während der Begutachtung keinen Kontakt zur Soziologin. [...] Die Erkenntnisse von VroniPlag wolle er nicht überprüfen. [...] Die Humboldt-Universität lässt auf Anfrage wissen, dass das Überprüfungsverfahren noch nicht abgeschlossen sei. Im Moment sei nicht absehbar, wie lange es dauern werde. Die Johannes Gutenberg-Universität möchte aus diesem Grund keine Stellung beziehen und ebenso die Ergebnisse aus Berlin abwarten."

18. Juli 2017Bearbeiten

17. Juli 2017Bearbeiten

  • Frankfurter Rundschau: Gericht: Plagiatsaffäre ohne Konsequenzen. Anfang 2015 wurde dem hessischen Staatssekretär Dippel der Doktortitel entzogen – das Verfahren läuft noch. (Pitt von Bebenburg) "[...] Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) beließ Dippel jedoch im Amt, denn dieser weist den Vorwurf zurück und wehrt sich vor Gericht. Der Christdemokrat soll nach Angaben der Uni bei seiner Arbeit über Kommunalpolitik in einer Gemeinde abgeschrieben haben.
    Im Februar 2016 hatte Dippel vor dem Verwaltungsgericht Kassel Klage gegen den Entzug seines Doktortitels eingelegt. Anderthalb Jahre später ist noch keine Entscheidung gefallen. [...]
    Wenn ein Urteil des Verwaltungsgerichts gefallen ist, könnte eine Berufung folgen. Es ist daher gut möglich, dass die endgültige Entscheidung über den Titel des 62-Jährigen nicht vor Ablauf seiner Amtszeit als Staatssekretär Anfang 2019 fällt."

28. Juni 2017Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (Nr. 147, S. N4): Urteil nach dreißig Jahren. Plagiatsaffäre: Mathiopoulos verliert Doktortitel (Jochen Zenthöfer) "Bereits 1989 waren erste Plagiatsvorwürfe laut geworden, die jedoch erst von 2011 an systematisch von Vroniplag Wiki zusammengetragen wurden. [...] 'Das jetzige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts stärkt die Position der Universitäten', sagt VroniPlag-Mitarbeiterin Debora Weber-Wulff von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. 'Wissenschaftliches Fehlverhalten verjährt nicht. Wissenschaft baut auf Vertrauen. Wer dieses missbraucht, muss mit Sanktionen rechnen, auch nach zwanzig oder dreißig Jahren.'"

27. Juni 2017Bearbeiten

  • General-Anzeiger (Bonn, S. 13): Uni durfte Doktortitel aberkennen. Das Bundesverwaltungsgericht hat dies nach langem Rechtsstreit jetzt bestätigt (Hermann Horstkotte) "Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Weil die Historikerin Margarita Mathiopoulos die Prüfer ihrer Bonner Dissertation vor dreißig Jahren mit Plagiaten getäuscht habe, konnte ihr die Philosophische Fakultät im Jahre 2012 den Doktortitel zu Recht entziehen. [...] In beiden Fällen zeigt sich: Wer die akademischen Spielregeln absichtlich bricht, muss damit rechnen, unehrenhaft aus diesem Kreis verstoßen zu werden.
    [...] [Es] erscheint der Fall Mathiopoulos eher als schillernde Geschichte zwischen akademischer Milde und Strenge.
    [...] Nach dem Verlust des Bonner Doktortitels wollen die beiden Unis [Braunschweig und Potsdam] Mathiopoulos - und sich selber - freilich nicht länger mit der Honorarprofessur schmücken. Ob es zur hässlichen Scheidung vor Gericht kommt, bleibt abzuwarten."
  • Kölner Stadt-Anzeiger (Nr. 146, S. 19): FDP-Politikerin Mathiopoulos verliert Doktortitel. Plagiate: Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigt mehr als 300 Verstöße in wissenschaftlicher Arbeit (Dirk Riße) "Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass die 2012 von der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn beschlossene Aberkennung des Doktorgrades der FDP-Politikerin Margarita Mathiopoulos rechtens ist. [...] Uni-Rektor Michael Hoch begrüßte die Entscheidung der Richter. 'Das Bundesverwaltungsgericht hat mit seiner Entscheidung die Position der Universitäten gestärkt. Von dem Urteil geht eine wichtige Signalwirkung aus.'
    [...] Der Fall war von Autoren der Internetplattform Vroni-Plag erneut ins Rollen gebracht worden."

23. Juni 2017Bearbeiten

  • ÄrzteZeitung: Uni entscheidet allein über Entzug des Doktortitels (mwo) "Zeit heilt manchmal Wunden – nicht aber Verstöße gegen wissenschaftliches Arbeiten. Eine fast zur Hälfte geklaute Doktorarbeit rechtfertigt den Entzug des Titels auch noch nach 29 Jahren, urteilte jetzt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig im Fall einer prominenten Wissenschaftlerin und Politikberaterin."

22. Juni 2017Bearbeiten

  • Rundblick. Politikjournal für Niedersachsen: Mathiopoulos muss Niederlage einstecken "Margarita Mathiopoulos, ehemalige Sprecherin der Nord/LB, Publizistin und Unternehmensberaterin, hat erneut eine herbe juristische Niederlage einstecken müssen. In dem seit Jahren gärenden Streit um die Frage, ob die Philosophische Fakultät der Uni Bonn ihr 2012 zu Recht den Doktortitel entzogen hat, entschied vorgestern das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig – und wies die Revision von Mathiopoulos zurück. Damit riskiert die 60-Jährige jetzt, dass ihr auch die Honorarprofessuren der Uni Potsdam und der Uni Braunschweig aberkannt wurden."
  • JuraForum: Gerechtfertigter Entzug des Titels wegen halb geklauter Doktorarbeit (jur) "Ist nahezu die Hälfte einer Doktorarbeit aus fremden Texten geklaut, so ist von einer vorsätzlichen Täuschung auszugehen. Der Doktortitel kann dann entzogen werden, wie am Mittwoch, 21. Juni 2017, das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig im Fall der Wissenschaftlerin und Politikberaterin Margarita Mathiopoulos entschied (Az.: 6 C 3.16). Danach steht eine frühere ergebnislose Prüfung dem Titel-Entzug nicht entgegen, und auch die Zeit heilt Verstöße nicht. Zudem durfte der Gesetzgeber die konkreten Regelungen den Universitäten übertragen."
  • Legal Tribune Online: BVerwG zu langjähriger Plagiatsaffäre: Kein Dok­tor­titel für Mathio­poulos (Hermann Horstkotte) "Wenn das Urteil mit der schriftlichen Zustellung in den nächsten Wochen rechtskräftig wird, sind die Philosophischen Fakultäten der Unis in Braunschweig und Potsdam am Zuge. Sie haben 2011/12 beschlossen, die Mathiopoulos 1995 am Harz und 2002 an der Havel verliehenen Honorarprofessuren abzuerkennen, falls der Bonner Doktortitel entfällt. [...]
    Gleichwohl nimmt Mathiopoulos ihre Lehrverpflichtungen bislang weiter wahr. Jetzt erwägen die Anwälte, ob eine Verfassungsbeschwerde nebst Antrag auf einstweilige Anordnung aussichtsreich erscheint. Im günstigsten Falle könnte Mathiopoulos ihre akademischen Titel bis zur endgültigen Klärung weiter tragen."
  • Tagesspiegel: Mathiopoulos scheitert erneut im Rechtsstreit um Doktortitel (Birgit Zimmermann, Hermann Horstkotte) "Die Politikberaterin und Publizistin Margarita Mathiopoulos hat den Rechtsstreit um den Entzug ihres Doktortitels wegen Plagiaten verloren. [...] Mathiopoulos erwäge, sich mit einer Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen das Urteil zu wehren, erklärte ihr Anwalt in einer Mitteilung.

21. Juni 2017Bearbeiten

  • WDR: Entzug der Doktorwürde bei Politikberaterin Mathiopoulos rechtens Die FDP-Politikberaterin und Professorin Margarita Mathiopoulos hat zurecht ihren an der Universität Bonn erworbenen Doktortitel verloren. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht Leipzig am Nachmittag in letzter Instanz. Damit ist ein mehr als vierjähriger Rechtsstreit endgültig beendet.
  • Focus Online: Mathiopoulus verliert Rechtsstreit um Doktortitel (dpa) Die Politikberaterin und Publizistin Margarita Mathiopoulos hat den Rechtsstreit um den Entzug ihres Doktortitels wegen Plagiaten verloren.
    Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigte am Mittwoch die Entscheidung der Universität Bonn als rechtmäßig, die Mathiopoulos 2012 den Doktorgrad wegen Täuschung aberkannt hatte. (Az.: BVerwG 6 C 3/16) Eine Prüfung der Dissertation aus dem Jahr 1986 hatte zuvor ergeben, dass fast die Hälfte des Textes aus Übernahmen fremder Vorlagen bestand. Gekennzeichnet waren die Quellen demnach nicht. Das Bundesverwaltungsgericht folgte mit der Entscheidung den Vorinstanzen.
  • RP Online: Plagiat - Mathiopoulos verliert Streit um Entzug des Doktortitels (lsa/lnw) "Wegen Plagiaten in ihrer Dissertation verlor die Politikberaterin Margarita Mathiopoulos ihren Doktortitel. Sie klagte dagegen - und scheitert jetzt auch in dritter Instanz. [...] Die Dissertation stammt aus dem Jahr 1986. Schon in den 1990er Jahren hatte es Zweifel an der Arbeit gegeben. Die Hochschule prüfte und bemängelte schon damals eine größere Anzahl von Verstößen gegen das Zitiergebot. Allerdings kam die Untersuchungskommission zu dem Schluss, dass Mathiopoulos nicht vorsätzlich gehandelt habe. [...] Zwanzig Jahre später nahmen sich Plagiatsjäger im Internet die Arbeit noch einmal vor. Sie fanden mehr als 300 Passagen aus fremden Werken, die nicht als Übernahmen gekennzeichnet waren. Die Hochschule entschied, Mathiopoulos den Doktorgrad abzuerkennen. Sie klagte dagegen. Bereits vor dem Verwaltungsgericht Köln und dem Oberverwaltungsgericht Münster scheiterte sie. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte nun die Vorinstanzen."
  • Pressemitteilung Bundesverwaltungsgericht BVerwG 6 C 3.16: Entziehung des Doktorgrades wegen Täuschung bei Anfertigung der Dissertation rechtmäßig (Bundesverwaltungsgericht) "Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass der Doktorgrad entzogen werden kann, wenn sich nachträglich herausstellt, dass der Promovend zahlreiche Passagen aus fremden Werken übernommen hat, ohne dies hinreichend kenntlich zu machen. [...] Nachdem eine Internetplattform im Jahr 2011 veröffentlicht hatte, dass der Anteil nicht angegebener Übernahmen von Fremdtexten in der klägerischen Dissertation fast die Hälfte der Arbeit betreffe, setzte die Beklagte erneut eine Arbeitsgruppe zur Prüfung der Vorwürfe ein. Diese bestätigte den Befund der Internetplattform. Daraufhin entzog die Beklagte der Klägerin den Doktorgrad, da der nunmehr festgestellte Umfang der Verschleierung von Übernahmen aus fremden Texten nur den Schluss zulasse, dass die Klägerin vorsätzlich getäuscht habe. Die hiergegen gerichtete Anfechtungsklage ist in den Vorinstanzen erfolglos geblieben."

12. Juni 2017Bearbeiten

  • Frankfurter Neue Presse: „Ein sehr sorgfältiger Jurist“ (Carolin Eckenfels) "Zweitens sei [, so Michael Breitbach,] aufgefallen, 'dass er ein ungemein sorgfältiger junger Jurist war, der sehr präzise gearbeitet hat.' [...] Dass die Uni Gießen Steinmeiers Alma Mater ist, wurde bundesweit spätestens 2013 bekannt. Plagiatsvorwürfe kamen gegen den damaligen SPD-Fraktionschef auf, er solle bei seiner Dissertation geschummelt haben. Doch der Politiker kann seinen Doktortitel behalten: Die Uni entdeckte bei einer Überprüfung zwar handwerkliche Schwächen, aber weder ein wissenschaftliches Fehlverhalten noch eine Täuschungsabsicht. Später, als Außenminister, dankte Steinmeier der Hochschule, dass sie trotz großen öffentlichen Drucks 'mit Selbstbewusstsein' seine Dissertation unter die Lupe genommen habe."

27. Mai 2017Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Fraktur: Die Schönheit der Relativität (Oliver Georgi) "Ursula von der Leyen zum Beispiel galt bis vor kurzem noch als vergleichsweise patente Verteidigungsministerin, nach all den echten und falschen Doktoren vor ihr. Und schon ein paar Wehrmachtsandenken und Helmut-Schmidt-Porträts später hat sich das so relativiert, dass die Kanzlerin, der immer nachgesagt wurde, sie habe von der Leyen vorsätzlich ins Stahlbad des Bendlerblocks geschickt, ihrer Freundin Annette Schavan demnächst womöglich wieder eine SMS zeigt, in der von einem Rückzug die Rede ist, und dabei trotzdem relativ entspannt aussieht."

19. Mai 2017Bearbeiten

  • Westfalenpost: Politikwissenschaftler: Gefährdet das Netz die Demokratie? (Interview: Harald Ries) "Der Politikwissenschaftler Mundo Yang erklärt, ob das Internet die Demokratie gefährden kann. In Siegen hält er dazu am 1. Juni einen Vortrag. [...]
    Ist die größere Transparenz ein Vorteil für die Demokratie?
    Bei Enthüllungsplattformen wie Vroniplag oder Wikileaks kann man das so sehen. Aber es besteht auch, durch die zunehmenden Angriffe auf Personen die Gefahr, dass Leute davon abgeschreckt werden, sich öffentlich zu engagieren."

17. Mai 2017 Bearbeiten

  • Badische Zeitung: Plagiatsvorwurf an Freiburgs Medizin-Fakultät: Habilitationsschrift betroffen (Wulf Rüskamp). "Die Universität Freiburg hat erneut mit einem Plagiatsvorwurf gegen eine Habilitation zu tun, die an der Medizinischen Fakultät in der Zahnmedizin entstanden ist. Die Internetplattform Vroniplag, die sich mit der Aufdeckung von Plagiaten befasst, hatte zwischen der Habilitationsschrift, die 1998 vorgelegt worden war, und zwei Dissertationen große Übereinstimmungen entdeckt. Die Untersuchungskommission zur Sicherung der Redlichkeit in der Wissenschaft an der Universität Freiburg hat die Habilitationsschrift und eine der beiden Dissertationen geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass wissenschaftliches Fehlverhalten vorliege. Nun müssen sich der Habilitations- und der Promotionsausschuss der Medizinischen Fakultät mit den Arbeiten befassen."

16. Mai 2017Bearbeiten

  • General-Anzeiger: Dunkle Flecken auf dem weißen Arztkittel: Immer mehr Plagiate kommen ans Licht (Hermann Horstkotte): "Der Zahnarzt Francis Rowbotham fiel aus allen Wolken, als er vor Monaten erstmals davon erfuhr: Das grundlegende Einleitungskapitel seiner 1998 veröffentlichten Doktorarbeit findet sich weitgehend im selben Wortlaut auch auf Dutzenden Seiten einer unveröffentlichten Freiburger Habilitationsschrift für eine Hochschullehrerprüfung im selben Jahr - ausgerechnet von seinem früheren Betreuer Andrej Kielbassa, inzwischen eine Respektsperson auf dem internationalen Parkett der Zahnmedizin. Kielbassa wurde Uniprofessor in Berlin und Spitzenvertreter in Fachgesellschaften, heute lehrt und forscht er in Österreich. Die Überschneidungen mit Rowbotham dokumentieren seriöse Plagiatsjäger auf der Internetplattform vroniplag wiki. Eine Untersuchungskommission der Uni Freiburg hat jetzt „wissenschaftliches Fehlverhalten" festgestellt und der Rektor deshalb die Medizinische Fakultät aufgefordert, die nötigen Konsequenzen zu ziehen."

15. Mai 2017Bearbeiten

  • IURRATIO Online. Neuigkeiten für Jurastudium, Referendariat & Karriere: Skandal – Mit zwei Plagiaten zur Jura-Professur "Wenn man glaubt, man hätte schon alle Abgründe gesehen und es könnte einen nichts mehr schockieren, belehrt einen das (Juristen-)Leben stets eines Besseren. So war es auch dieses Mal. Die Nachricht, die uns am 13.Mai aus Flensburg, genauer gesagt von der Europa-Universität Flensburg erreichte, schafft dies in bisher unbekanntem Ausmaß."

13. Mai 2017Bearbeiten

  • Flensburger Tageblatt: Europa-Universität Flensburg: Plagiats-Vorwurf gegen Uni-Professorin Charlotte Gaitanides "'No office hours until further notice' – bis auf Weiteres keine Sprechstunde. So steht es auf der Webseite von Professorin Dr. Charlotte Gaitanides unterm Dach der Europa-Universität Flensburg. Nach Analyse der Plagiatsjäger der Plattform 'VroniPlag Wiki' soll die Juristin der Abteilung Europa- und Völkerrecht sowohl in ihrer Doktorarbeit [...] als auch in ihrer Habilitationsschrift [...] wörtlich und sinngemäß Texte übernommen, die Quellen jedoch nicht gekennzeichnet haben.
    [...] Beide Arbeiten von Charlotte Gaitanides sind an der Goethe-Universität Frankfurt angenommen worden. Dr. Olaf Kaltenborn, Pressesprecher der hessischen Hochschule, teilt auf Anfrage mit, dass die 'Goethe-Universität durch einen Studierenden über den Verdacht eines Plagiatsfalles im Hinblick auf die Habilitation von Frau Prof. Gaitanides informiert' worden sei. Umgehend habe sich die Kommission zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten der Goethe-Uni mit dem Verdacht befasst [...]. Der Fachbereich habe 'unverzüglich ein entsprechendes Verfahren eingeleitet', fährt Kaltenborn fort und ergänzt, dass 'auch bezüglich der Promotion durch den Fachbereich Rechtswissenschaften die Einleitung eines Verfahrens geprüft wird'."

10. Mai 2017Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (S. N4): Trauriges Novum. Erstmals zwei Doppelplagiate gefunden (Jochen Zenthöfer) "Die Soziologin Marina Hennig und die Juristin Charlotte Gaitanides sollen sowohl in ihren Doktorarbeiten als auch in den Habilitationsschriften massiv plagiiert haben. Dieses jeweilige Doppelplagiat wäre ein Novum in Deutschland. [...] Besonders in der Kritik steht die Mainzer Soziologin Hennig. In ihrer Doktorarbeit wurden auf 44 Prozent der Haupttextseiten Plagiate gefunden, in der Habilitation sind es 70 Prozent. [...] Zweitgutachter [der Arbeit von Charlotte Gaitanides] Joachim Wieland hat in einer Stellungnahme die Recherchen von VroniPlag Wiki bestätigt: 'Hätte ich gewusst, dass und in welchem Umfang in der Habilitationsschrift Texte aus fremden Arbeiten wörtlich oder annähernd wörtlich übernommen worden waren, hätte ich das beanstandet und dem Fachbereich die Ablehnung der Arbeit als Habilitationsschrift in der vorgelegten Form empfohlen.'"

8. Mai 2017Bearbeiten

  • Neue Presse (S. 9): MHH entzieht Doktortitel (Thomas Nagel) "Bei der Aufarbeitung der Plagiatsaffäre tut sich die MHH sehr schwer. Im Zuge der Untersuchung der Doktorarbeit von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gerieten weitere Doktoranden unter Verdacht. [...] [Auf Nachfrage der NP 2017] kam eine sehr dürftige Antwort: 'Bei fünf Verfahren ist die Prüfung noch nicht abgeschlossen, in einem Verfahren hat der Senat (...) den Entzug des Titels beschlossen' [...] Nach NP-Informationen hat MHH-Präsident Christopher Baum die Plagiatsaffäre zur Chefsache gemacht, um das Problem zu lösen. Die NP fragte nach, was in dieser Angelegenheit geschehen sei, warum es nun noch sechs Fälle sind. Die Frage blieb unbeantwortet. Ebenso gab es keine Auskünfte, warum in einem Fall die Doktorwürde entzogen wurde."

5. Mai 2017Bearbeiten

  • The European: Unfähig zur Führung (Rainer Zitelmann) "[Ursula von der Leyen] ist offenbar so vollständig mit der Aufgabe überfordert wie sie es bei ihrer Doktorarbeit war. Die Hochschuluntersuchungskommission, die ihre Dissertation nach Plagiatsvorwürfen unter die Lupe nahm, stellte offiziell fest, dass 20 Prozent der Arbeit fehlerhaft seien. Damit war ihre Doktorarbeit jedoch immer noch wesentlich besser als ihre Arbeit als Verteidigungsministerin."

4. Mai 2017Bearbeiten

  • Mittelbayerische Zeitung: Ursula von der Leyen und der Bundeswehr-Skandal (Reinhard Zweigler) "Doch keiner von [ihren ministeriellen Vorgängern] hat den Job an der Spitze der Armee mit so viel Verve, mit so vielen wohlklingenden Versprechungen, mit so viel Show angetreten. Nicht einmal Karl-Theodor zu Guttenberg, der einstige Shootingstar der CSU, der über seine teilweise abgeschriebene Doktorarbeit stolperte und nun womöglich vor einem politischen Comeback steht. Übrigens gab es auch bei von der Leyens medizinischer Dissertationsschrift zahlreiche Unregelmäßigkeiten. Allerdings sah die Universität Hannover diese Fehler als kleinere Sünden an."

23. April 2017Bearbeiten

  • Sueddeutsche.de: Dr. med. zu Leichtgemacht (Laetitia Grevers) "Medizinstudenten in Deutschland lernen kaum, wie wissenschaftlich gearbeitet wird. Deshalb sollen sie nun mehr schreiben - oder das Promovieren lassen. [...] Nun nährt eine Plagiatsaffäre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster neue Zweifel: Nach langer Prüfung wurde acht Medizinern Ende Februar der Doktorgrad entzogen, weil sie abgeschrieben hatten. Mehr als ein Dutzend weitere Absolventen bekamen eine Rüge, durften ihren Doktor aber behalten. Und ein Professor, der mindestens zwei betroffene Mediziner bei ihrer Promotion betreut hatte, wurde mit einem Verbot belegt - er darf keine weiteren Doktoranden mehr betreuen."



Ältere Meldungen im → Archiv

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki