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VroniPlag Wiki:Pressespiegel

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Dieser Pressespiegel enthält Pressemeldungen (Print/Online), TV- und Radiosendungen mit deutlichem Bezug zum VroniPlag Wiki und/oder seinen bearbeiteten Fällen. Dieser Hinweis sollte vor einem Eintrag unbedingt zur Kenntnis genommen werden. Ältere Meldungen finden sich im Archiv.

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15. März 2017Bearbeiten

  • Westfälische Nachrichten': Gericht bestätigt Titelentzug von Doktortiteln an der Uni Münster (Karin Völker) "Am Montag hat das Verwaltungsgericht Münster entschieden, dass einer Absolventin der Medizinischen Fakultät zu Recht der Doktortitel aberkannt wurde. [...] Die Übersicht der von Wissenschaftlern der Plagiatsjäger-Plattform „ Vroniplag.wiki“ im Internet veröffentlichten Verdachtsfällen zeigt, dass auch andere Hochschulen vereinzelt Doktortitel entzogen haben. Die Aberkennung von gleich acht Titeln in der Medizin an der Universität Münster hatte jüngst bundesweit starke Beachtung gefunden."

9. März 2017Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (S. 6): Münster entzieht Doktorgrade (oll.) "Die Internetplattform Vroni-Plag hatte die Uni Münster vor knapp drei Jahren mit einer auffälligen Häufung von Verdachtsfällen konfrontiert. Die im Mai 2014 eingesetzte Untersuchungskommission hatte alle Fälle untersucht und dem zuständigen Fachbereichsrat Verfahrensvorschläge unterbreitet, sagte ein Sprecher der Universität."

7. März 2017Bearbeiten

  • UNICUM.de: Plagiate an der Uni Münster: 8 Mediziner verlieren ihren Doktortitel (Frank Biermann) "Es sei keineswegs so, dass die Universität Münster [...] bei dem Thema Plagiate 'zum Jagen getragen werden' müsste, sagt Pressesprecher Norbert Robers. [...] An der Arbeitsweise der Internetplattform VroniPlag stört die Uni Münster, dass schon bei einem bloßen (natürlich begründeten) Verdacht, der ja nicht immer direkt zum Entzug des Titel führe, die Verdächtigen gleich namentlich genannt würden, und mit wirtschaftlichen Konsequenzen zu rechnen hätten. Die unrühmliche Spitzenstellung der medizinischen Fakultät der Universität Münster führt Robers darauf zurück, dass sich VroniPlag vier Wochen intensiv und ausschließlich eben um die Uni Münster gekümmert habe.[...] 99 Prozent der Doktoranden hätten in ihre Arbeit so Robers 'viel Gehirnschmalz' gesteckt und ihre Titel ehrlich erworben. [...] Die Universität Münster werde zukünftig alles dafür tun, dass der Wert des Doktortitels als solcher nicht in Zweifel gezogen werde."

4. März 2017Bearbeiten

  • Kurier (Österreich): Zitieren statt plagiieren (Ulla Grünbacher) "Sogenannte Plagiatsjäger machen Jagd auf unsauber verfasste Arbeiten von Politikern, Stars und Wirtschaftsgrößen. Auf der Homepage VroniPlag Wiki tauschen sie sich aus und machen ihre Fundstücke auch öffentlich. Der prominenteste Fall ist jener des deutschen Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg. Einem Studenten sind die abgeschriebene Passagen Jahre später aufgefallen. Innerhalb von zwei Wochen führte dies zur Aberkennung von Guttenbergs Doktortitel und zu seinem Rücktritt. In Österreich sorgte die Dissertation des früheren Wissenschaftsministers und nunmehrigen EU-Kommissars Johannes Hahn für Diskussionen. Er durfte seinen Doktortitel aber behalten, da seine Arbeit zwar nach heutigen Kriterien ein Plagiat wäre, aber eher nicht nach jenen vor 25 Jahren, als die Arbeit verfasst wurde."
  • SWR2: Doktortitel aberkannt. Uni Münster statuiert an acht Medizinern ein Exempel (Gábor Paál im Gespräch mit Armin Himmelrath) "[(00:50) Armin Himmelrath] Im Folge dieser von der Politik ausgehenden Debatte hat sich eine, ja, wie soll man es nennen, so eine Arte Gruppe gegründet im Netz, VroniPlag nennen die sich, ein Blog, das sind viele Wissenschaftler. Viele von denen arbeiten auch anonym und die überprüfen im Grunde Doktorarbeiten auf Plagiate. Und die haben wohl einen anonymen Tipp bekommen, dass es sich lohnt an der Uni Münster mal ein bisschen genauer hinzuschauen in der Medizin, weil dort sehr, sehr viele fragwürdige Arbeiten im Umlauf sein sollten. Die haben dann geprüft, Arbeiten seit 2004, 2005 ungefähr, und haben dann vor drei Jahren der Uni Münster gemeldet, ja, wir haben hier ein ganzes Paket von fragwürdigen Doktorarbeiten. 23 medizinische Promotionen sollten überprüft werden. Und diese Meldung ging dann an die Uni Münster und die ist aktiv geworden."

1. März 2017Bearbeiten

  • Neue Osnabrücker Zeitung: Plagiate: Uni Osnabrück erkennt zwei Titel ab (Jörg Sanders) "Im Falle einer auf der Internetseite Vroniplag gelisteten Doktorarbeit hakte unsere Redaktion nun nach, da diese bereits 2009 erschienen war. Der Enthüllungsplattform zufolge wurden in dieser Arbeit auf 108 von 214 Seiten Plagiatsfundstellen dokumentiert, was einem Anteil von 48,6 Prozent aller Seiten entspricht. 52 Seiten seien gar zu mehr als 75 Prozent Plagiatstext. Häufig soll die Verfasserin von Wikipedia abgeschrieben haben. Vroniplag hatte die Uni eigener Angabe zufolge im Oktober vergangenen Jahres über den Verdacht informiert."

28. Februar 2017Bearbeiten

  • Aachener Zeitung: Plagiate auch an der RWTH Aachen (Angela Delonge) "Die RWTH Aachen hat nach Hinweisen von VroniPlag in den Jahren 2014 und 2015 drei Geisteswissenschaftlern nachträglich ihre Doktortitel aberkannt. Das haben Recherchen unserer Zeitung ergeben. RWTH-Sprecher Thorsten Karbach bestätigte dies am Dienstag, bezeichnete die drei Fälle jedoch als 'verschwindend gering' angesichts der Vielzahl von Abschlussarbeiten, die an der RWTH eingereicht würden. Bei den drei Dissertationen handelt es sich laut VroniPlag Wiki um wissenschaftliche Arbeiten, die in den Jahren 2006, 2007 und 2008 an der Philosophischen Fakultät der RWTH am Institut für Politische Wissenschaft eingereicht worden waren."
  • Westfalen-Blatt: Doktorarbeiten im Zwielicht. Uni Münster erkennt acht Medizinern Titel ab – OWL-Hochschulen prüfen drei Fälle (Dietmar Kemper) "Nachdem die Internetplattform Vroni-Plag die Universität Münster im Mai 2014 über 23 Verdachtsfälle aus dem Bereich Medizin informiert hatte, hat die Hochschule jetzt acht Medizinern wegen Abschreibens den Doktortitel aberkannt. In 14 weiteren Fällen seien wegen Mängeln Rügen erteilt worden, teilte sie mit. Nachdem zwei Plagiatsfälle nachgewiesen worden seien, habe man einem Betreuer von Doktorarbeiten Finanz- und Personalmittel bis auf die Grundausstattung gestrichen. Die Uni wirft ihm 'schweres wissenschaftliches Fehlverhalten' vor."
  • Ärzte Zeitung online: Uni Münster erkennt acht Medizinern Doktorwürde ab. Bei Dissertation geschummelt (noe) "Die Wikipedia-Plattform VroniPlag, die Dissertationen auf Plagiate untersucht, hat die Universität vor drei Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass bei 23 Dissertationen offenbar plagiiert wurde."

27. Februar 2017Bearbeiten

  • WDR: Uni Münster entzieht acht Doktortitel "Die Internetplattform Vroni-Plag hatte die Westfälische Wilhelms-Universität Münster vor knapp drei Jahren mit einer auffälligen Häufung von Verdachtsfällen konfrontiert. [...] Die Hochschule will hart gegen die Abschreiber vorgehen. Es soll konkret überprüft werden, ob die Mediziner ihre Titel zum Beispiel noch am Praxisschild führen. In der Uni-Bibliothek werden die Dissertationen mit einem entsprechenden Stempel versehen. Fünf der acht betroffenen Mediziner klagen gegen den Entzug des Titels." [dazu Bericht WDR aktuell: Video (verfügbar bis 27.02.2018)]
  • SPIEGEL ONLINE: Uni Münster entzieht acht Medizinern den Doktortitel (lgr/dpa) "VroniPlag Wiki hat in mehr als 90 medizinischen Dissertationen Plagiate dokumentiert. Bei einzelnen Arbeiten seien alle Seiten plagiiert, sagt Dannemann. 'Da werden Plagiate von Plagiaten von Plagiaten eingereicht. Und die Ursprungsarbeit ist die Habilitationsschrift des jeweiligen Betreuers, der nicht gemerkt haben will, dass von ihm abgeschrieben wurde.' So etwas gebe es in keinem anderen Fach. 'In der Medizin gibt es Bereiche, in denen jede Qualitätskontrolle ausgeschaltet zu sein scheint.'"
  • Berliner Morgenpost: Abgeschrieben: Uni Münster entzieht acht Ärzten Doktortitel (dpa) "Die Internetplattform Vroni-Plag hatte die Westfälische Wilhelms-Universität Münster vor knapp drei Jahren mit einer auffälligen Häufung von Verdachtsfällen konfrontiert. [...] Die Untersuchungskommission war auch mit externen Experten besetzt. Die Hochschule wollte mit diesem Schritt jeden Verdacht auf Befangenheit ausschließen. [...] Ein hartes Vorgehen gegen Plagiate liege im Interesse der gesamten Wissenschaft und der ehrlichen Promovierenden, sagte Rektor Johannes Wessels."
  • Neue Osnabrücker Zeitung: Uni Münster entzieht acht Medizinern Doktortitel. Ärger für Doktor-Vater (dpa) "Die Internetplattform Vroni-Plag hat nicht nur prominente Abschreiber bei Doktorarbeiten erwischt. 2014 gaben die Plagiat-Jäger der Uni Münster einen Hinweis auf eine auffällige Häufung von Verdachtsfällen. Acht Doktor-Titel sind jetzt weg. [...] Einem Betreuer von Doktorarbeiten wurden nach dem Nachweis von zwei Plagiatsfällen Finanz- und Personalmittel bis auf die Grundausstattung gestrichen. Die Uni wirft dem Doktorvater 'schweres wissenschaftliches Fehlverhalten' vor."

25. Februar 2017Bearbeiten

  • Westfälische Nachrichten: Plagiate in der Wissenschaft. Uni Münster: Acht Doktortitel sind aberkannt (Karin Völker) "Es war eine Serie schlechter Nachrichten, die vor knapp drei Jahren auf die medizinische Fakultät der Universität einprasselte. Auf der von Wissenschaftlern betriebenen Internet-Plattform 'vroniplag.wiki', die Dissertationen auf wissenschaftliche Korrektheit überprüft, wurden in schneller Folge 23 an der medizinischen Fakultät verfasste Doktorarbeiten als Plagiate verdächtigt. Jetzt meldet die Universität den Abschluss der Untersuchungen und die Konsequenzen: Acht Doktortitel wurden aberkannt, in 14 Fällen Rügen gegen die Verfasser ausgesprochen. [...] In der Untersuchungskommission, die seit 2014 zwölfmal tagte, wirkten auch auswärtige Experten mit. [...] Fünf der Mediziner, die ihren Titel abgeben sollen, hätten vor dem Verwaltungsgericht geklagt, eine Entscheidung stehe aus."

21. Februar 2017Bearbeiten

  • Neue Osnabrücker Zeitung (S. 16): Zwei Plagiate in fünf Jahren an der Uni (dpa/sst) "An der Uni Osnabrück sind in den vergangenen fünf Jahren zwei wissenschaftliche Arbeiten als Plagiat aufgeflogen. Getäuscht wurde bei einer Habilitationsschrift und einer Promotion. Insgesamt seien von 2012 bis 2016 elf Verdachtsfälle von sogenanntem wissenschaftlichen Fehlverhalten gemeldet worden, sagte Pressesprecher Utz Lederbogen."

20. Februar 2017Bearbeiten

  • WELT.de: Sachbücher als Schnellschüsse (Felix Rentzsch) "Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte noch einmal Glück. Ihre Promotion ist zwar zu 20 Prozent 'fehlerhaft', was eine elegante Umschreibung für 'abgeschrieben' ist – ihren Doktortitel darf die CDU-Politikerin dennoch behalten."

16. Februar 2017Bearbeiten

  • Südwest Presse: Auch Steinmeiers Arbeit im Visier (Jonathan Lung) "Aus meiner Wut auf die Studenten hat sich eine Forschungsrichtung entwickelt“, erzählte Debora Weber-Wulff mit einem Lächeln. In einer einzigen Lehrveranstaltung habe die Professorin einmal zwölf Plagiatsfehler gehabt: „Ich war stinksauer. ... Die Mitbegründerin des „VroniPlag Wiki“, das Dissertationen untersucht, die unter Plagiatsverdacht geraten sind, war am Dienstag in der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg zu Gast, wo sie im Rahmen des dortigen jährlichen Forschungstages einen Vortrag über ihre Arbeit hielt."

14. Februar 2017Bearbeiten

  • DW (Deutsche Welle): Njemačka nema milosti za plagijatore (ap/dpa/afpd/rtr/kna/sm) "Posljednjih godina njemačku političku scenu potreslo je nekoliko slučajeva plagijata. Radilo se i o visokorangiranim političarima, ministrima u Saveznoj vladi. Predstavljamo neke od tih slučajeva."

11. Februar 2017Bearbeiten

  • El País: Tierra del plagio impune. Las autoridades deberían evitar la falta de sanción académica de los copiadores (Germán Ruipérez) "«¡Bienvenido a Plagiolandia, el paraíso académico donde el plagio te sale gratis!» Esta es la penosa imagen de España que, según me comentaba un colega extranjero, están enviando al exterior nuestras autoridades académicas, ante la impunidad académica en el caso del plagio del rector de la Universidad Rey Juan Carlos (URJC). A la cabeza de esas autoridades, las agencias de evaluación ANECA y CNEAI, y la Conferencia de Rectores de las Universidades Españolas (CRUE). [...]
    El escándalo provocado en Alemania en 2011 por el plagio de la tesis doctoral del dimisionario ministro Guttenberg dio lugar a una gran movilización en las redes sociales y al nacimiento del sitio web «VroniPlag Wiki», pionero en el mundo. Esta web se ha convertido en un instrumento muy eficaz para estudiar el plagio académico de trabajos universitarios (180 casos, incluyendo dos tesis doctorales barcelonesas impunes académicamente desde 2014), con una metodología propia, fruto del consenso de una comunidad de colaboradores voluntarios."

29. November 2016Bearbeiten

  • NÖN.at: Plagiats-Vorwurf gegen DPU-Direktor Kielbassa (Thomas Werth) "Die Uni Freiburg hat bereits eine Prüfung eingeleitet, wie Sprecher Rudolf-Werner Dreier erklärt: 'Nach Eingang einer entsprechenden Anzeige hat die Hochschulleitung den Beauftragten für die Selbstkontrolle in der Wissenschaft gebeten, die Hinweise zu prüfen.' [...] 'Über Zeitpunkt und Ausgang des Verfahrens möchten wir nicht spekulieren. Sorgfalt und Gründlichkeit gehen hier, angesichts der einer differenzierten Prüfung zu unterziehenden Vorwürfe, vor Schnelligkeit', so Dreier. [...] Gegenüber der NÖN beschreibt Kielbassa: 'Wir hätten es damals nicht anders machen können.' [...] 'Wir haben alles richtig zitiert, aber der eingangs dieser Arbeiten zu erwähnende Stand der Wissenschaft ist innerhalb unserer Arbeiten natürlich inhaltsgleich, denn die Beschreibung der verfügbaren Originalliteratur führt automatisch zu Inhaltsidentitäten', erklärt Kielbassa. [...] 'Für jemand, der die Hintergründe nicht kennt, mag das oberflächlich betrachtet nach Plagiat aussehen', stellt Kielbassa klar – und betont zeitgleich: 'Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass dieser Teil bereits zum allgemein zugänglichen Wissen gehörte und keine neuen Erkenntnisse darstellte.'"

18. November 2016Bearbeiten

  • Deutsche Universitätszeitung (12/2016, S. 14 f.): Sanktion ja, Debatte nein. Pfusch gehört aufgedeckt und bestraft, aber auf öffentliche Diskussionen darüber via Social Media legen Wissenschaftler weniger Wert (Martin Reinhart, Felicitas Heßelmann) "Abweichendes Verhalten tritt überall auf – auch in der Wissenschaft. Plagiate, erfundene Daten oder erschlichene akademische Titel sind als spezifisch wissenschaftliche Formen des Fehlverhaltens inzwischen hinreichend bekannt. Die Reaktionen auf abweichendes Verhalten sind überall ähnlich – auch in der Wissenschaft. Es wird einerseits skandalisiert und andererseits naturalisiert; die Heroisierung von Abweichenden stellt die Ausnahme dar. [...] Die deutsche Plattform VroniPlag Wiki ist mittlerweile vielen ein Begriff, international bekannt ist insbesondere PubPeer, wo sich Kommentatorinnen und Kommentatoren mit inkriminierten Publikationen in den Lebenswissenschaften auseinandersetzen. Durch die öffentliche Diskussion entsteht auch hier vielfach ein Stigmatisierungseffekt für die Betroffenen. Gleichzeitig lassen sich hier aber auch detailliertere Informationen und ausführlichere Einblicke in den gesamten Prozess der Überprüfung gewinnen, der bei Retractions oder universitären Untersuchungen oft im Dunkeln bleibt."

17. November 2016Bearbeiten

  • The Wall Street Journal Europe: Doctor Who? Germans Wage Campaign Against Fake Ph.D.s [X] (Tom Fairless) "Academic titles are revered in Germany. Chancellor Angela Merkel and about every fifth lawmaker has a Ph.D. So do nearly half of German executives. [...]
    Sleuthing under pseudonyms including Dr. Simplicius and Plagin Hood, dozens of German scholars spend hours of their own time scouring obscure theses for questionable citations. Targets have included academics, minor celebrities and leading politicians. Most are exposed on the website VroniPlag Wiki, named for an early target.
    One academic downloaded 50,000 medical theses and exposed more than 60 cases of significant plagiarism."

16. November 2016Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (Nr. 268, S. N4): Kurze Meldungen "Die medizinische Promotion steht nicht erst seit den Plagiatsvorwürfen gegen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in der Kritik. Viele der Promotionen, die parallel zum Studium in wenigen Monaten verfasst werden, erfüllen nach Expertenmeinung keinen wissenschaftlichen Anspruch, führen aber zum gleichen Titel, für den Promovenden anderer Fächer mehrere Jahre brauchen. [...] Die Hochschulrektorenkonferenz hat nun die Empfehlung ausgegeben, dass medizinische Promotionen in Deutschland künftig 'wie in anderen Fächern selbstverständlich, nach dem Abschluss verfasst werden' sollen. In das Medizinstudium soll eine 'promotionsvorbereitende Phase' integriert werden, in der wissenschaftliche Arbeitsmethoden gelehrt werden und eine wissenschaftliche Studienarbeit zu verfassen ist, die als Basis einer späteren Promotion genutzt werden kann."

8. November 2016Bearbeiten

  • Retraction Watch: Danish university revokes PhD of anti-terrorism researcher (Dalmeet Singh Chawla) "Anti-terrorism researcher Nasrullah Memon has lost his PhD after a committee in Denmark found he had plagiarized his doctoral thesis. [...] In May this year, an official from Aalborg University (AAU) in Denmark — where Memon earned his PhD — told us the university was considering whether to revoke Memon’s PhD. They ultimately decided to do so, Inger Askehave, AAU’s pro-rector, told Retraction Watch: 'The Academic Council at the Faculty of Engineering & Science decided to revoke Nasrullah Memon’s Ph.D.-degree on June 30, 2016.' [...] Several more of Memon’s papers are being questioned on VroniPlag Wiki."

5. November 2016Bearbeiten

4. November 2016Bearbeiten

  • Neue Presse: Plagiatsjagd: Jurist muss Doktortitel abgeben (Thomas Nagel) "Die Internetplattform 'VroniPlag Wiki' hatte 2012 den Juristen, einen gebürtigen Griechen, des unkorrekten Arbeitens überführt. Die Plagiatsjäger fanden auf 260 Seiten 118 Textstellen von anderen Autoren, die nicht als Zitate kenntlich gemacht worden seien. Die Arbeit war 1998 mit 'Summa cum laude', also der Bestnote, bewertet worden. [...] Es war eine 'arglistige Täuschung', also Vorsatz. Ein Kriterium für dieses Urteil war, dass der Professor an ganz vielen Stellen richtig zitiert habe."

November 2016Bearbeiten

  • Sprache für die Form – Forum für Design und Rhetorik (Doppelausg. Nr. 8 und 9, Herbst 2016): Dürfen die das? Normative Fragen an »VroniPlag Wiki« (Denis Basak) "Der folgende Text nimmt Stellung zu Fragen nach den Rechten der »Opfer«, nach der Legitimation der Plagiatssucher und nach den Regeln, nach denen auf beispielsweise VroniPlag Wiki Textübereinstimmungen als Plagiate gekennzeichnet werden."

30. Oktober 2016Bearbeiten

  • Kurier: "Bis zu 30 Prozent der Arbeiten sind unsauber" (Interview: Johanna Hager) "Sind Ghostwriter- oder Plagiatsarbeiten nicht nur jenen vorbehalten, die schnell einen Abschluss wollen, sondern auch im Universitätsbetrieb möglich und real? Können Sie ein Beispiel nennen?
    [Stefan Weber:] "Was heißt ein Beispiel! Ich könnte Ihnen aus dem Stand acht nennen: Vom Berliner Jus-Professor bis zur Professorin der Kommunikationswissenschaft. Sie alle haben abgeschrieben, meist hat dies die Universität auch explizit 'Plagiat' genannt, und alle erfreuen sich weiter ihrer Ämter und bester Bezahlung! Mehrere weitere Fälle finden Sie im Wiki VroniPlag im Internet."

28. Oktober 2016Bearbeiten

  • Verwaltungsgericht Hannover: Juraprofessor wendet sich gegen Entziehung seines Doktortitels (Pressemitteilung) "Im Hinblick auf Plagiatsvorwürfe der Internetplattform 'VroniPlag Wiki' im Jahr 2012 erfolgte eine erneute Überprüfung der Dissertation. Die damit beauftragte Kommission stellte wissenschaftliches Fehlverhalten in Form einer vorsätzlichen Urheberrechtsverletzung im Sinne eines Plagiats fest. Daraufhin beschloss der Fakultätsrat der juristischen Fakultät im Juli 2013, dem Kläger den Doktorgrad zu entziehen. Der Kläger hält die Entscheidung für rechtswidrig. Ihm seien zwar Zitierfehler unterlaufen, er habe aber keine Täuschung begangen."

12. Oktober 2016Bearbeiten

  • Frankfurter Neue Presse (S. 21): Historischer Doktor (Christoph Barkewitz) "Einen echten Doktorhut hat übrigens der langjährige Bürgermeister von Fulda, Wolfgang Dippel, heute Staatssekretär im Sozialministerium. Allerdings droht ihm der vom Kopf zu fliegen: Die Universität Kassel hat ihm den 'Dr. rer. pol.' wegen nachgewiesener Plagiate aberkannt. Aber Dippel klammert sich an sein Hütchen und hat Einspruch eingelegt."

5. Oktober 2016Bearbeiten

  • Kölner Stadt-Anzeiger: Neuer Fall von wissenschaftlicher Täuschung (Dirk Riße) "[...] Manipulationen in wissenschaftlichen Arbeiten stehen spätestens seit der Plagiatsäffäre des früheren Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit. [...] Der [sic] Fälle waren von der Internetplattform Vroniplag ins Rollen gebracht worden. Auf deren Homepage sind derzeit gut 170 Plagiatsfälle dokumentiert - außer Berlin stehen vor allem die Hochschulen in NRW im Mittelpunkt. Allein an der Uni Münster wurden zwei Dutzend Fälle von möglichen Täuschungen aufgelistet. Aber auch an den Universitäten im Rheinland gibt es Fälle von Betrug. So wurde 2012 dem FDP-Politiker Bijan Djir-Sarai der Doktortitel von der Universität Köln aberkannt. Die Bonner Universität entzog den FDP-Politikern Georgios Chatzimarkis und Margarita Mathiopoulos ebenfalls die Titel."

3. Oktober 2016Bearbeiten

  • Agerpres: Comunicat de presă (Alianța Noastră România) "[...] Trei luni mai târziu, europarlamentarul liberal Silvana Koch-Mehrin și-a dat demisia din postul de vice-președinte al Parlamentului European și președinte al grupului FDP în PE, cu puțin timp înainte de a-i fi retras titlul de doctor. [...]
    În cazul actualului ministru german al Apărării, Ursula von der Leyen, acuzațiile de plagiat lansate în septembrie 2015 au fost soluționate în martie 2016, după o amplă investigație a Universității de Medicină din Hanovra.
    Profesorul Radu Golban apreciază că România ar trebui să adopte modelul german al 'lucrului bine făcut' și în cazul soluționării acuzațiilor de plagiat aduse împotriva reprezentanților instituțiilor fundamentale are statului."

Oktober/November[?] 2016Bearbeiten

  • ZIMMER EINS. Das Patientenmagazin (Nr. 2/2016, S. 46-49): Auf der Jagd (PDF) "Doch 'VroniPlag Wiki' gehe es nicht um Prominente, sondern um das große Ganze, sagt die Professorin der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. 'Wir haben in Deutschland ein Plagiatsproblem, und viele verschließen die Augen davor.' [...] 'Manche Leute tun so, als würde man mit einer Plagiatsdokumentation Grenzen überschreiten und sich in ihre Privatsphäre einmischen. Aber das ist keine Denunziation, man nennt es Wissenschaft', sagt Weber-Wulff. [...] Weber-Wulff kämpft für eine Wissenschaft, in der Arbeiten eigenständige Leistungen sind und fremde Hilfe gekennzeichnet ist."











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