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VroniPlag Wiki:Pressespiegel

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Dieser Pressespiegel enthält Pressemeldungen (Print/Online), TV- und Radiosendungen mit deutlichem Bezug zum VroniPlag Wiki und/oder seinen bearbeiteten Fällen. Dieser Hinweis sollte vor einem Eintrag unbedingt zur Kenntnis genommen werden. Ältere Meldungen finden sich im Archiv.

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21. Februar 2017Bearbeiten

  • Neue Osnabrücker Zeitung (S. 16): Zwei Plagiate in fünf Jahren an der Uni (dpa/sst) "An der Uni Osnabrück sind in den vergangenen fünf Jahren zwei wissenschaftliche Arbeiten als Plagiat aufgeflogen. Getäuscht wurde bei einer Habilitationsschrift und einer Promotion. Insgesamt seien von 2012 bis 2016 elf Verdachtsfälle von sogenanntem wissenschaftlichen Fehlverhalten gemeldet worden, sagte Pressesprecher Utz Lederbogen."

20. Februar 2017Bearbeiten

  • WELT.de: Sachbücher als Schnellschüsse (Felix Rentzsch) "Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte noch einmal Glück. Ihre Promotion ist zwar zu 20 Prozent 'fehlerhaft', was eine elegante Umschreibung für 'abgeschrieben' ist – ihren Doktortitel darf die CDU-Politikerin dennoch behalten."

16. Februar 2017Bearbeiten

  • Südwest Presse: Auch Steinmeiers Arbeit im Visier (Jonathan Lung) "Aus meiner Wut auf die Studenten hat sich eine Forschungsrichtung entwickelt“, erzählte Debora Weber-Wulff mit einem Lächeln. In einer einzigen Lehrveranstaltung habe die Professorin einmal zwölf Plagiatsfehler gehabt: „Ich war stinksauer. ... Die Mitbegründerin des „VroniPlag Wiki“, das Dissertationen untersucht, die unter Plagiatsverdacht geraten sind, war am Dienstag in der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg zu Gast, wo sie im Rahmen des dortigen jährlichen Forschungstages einen Vortrag über ihre Arbeit hielt."

11. Februar 2017Bearbeiten

  • El País: Tierra del plagio impune. Las autoridades deberían evitar la falta de sanción académica de los copiadores (Germán Ruipérez) "«¡Bienvenido a Plagiolandia, el paraíso académico donde el plagio te sale gratis!» Esta es la penosa imagen de España que, según me comentaba un colega extranjero, están enviando al exterior nuestras autoridades académicas, ante la impunidad académica en el caso del plagio del rector de la Universidad Rey Juan Carlos (URJC). A la cabeza de esas autoridades, las agencias de evaluación ANECA y CNEAI, y la Conferencia de Rectores de las Universidades Españolas (CRUE). [...]
    El escándalo provocado en Alemania en 2011 por el plagio de la tesis doctoral del dimisionario ministro Guttenberg dio lugar a una gran movilización en las redes sociales y al nacimiento del sitio web «VroniPlag Wiki», pionero en el mundo. Esta web se ha convertido en un instrumento muy eficaz para estudiar el plagio académico de trabajos universitarios (180 casos, incluyendo dos tesis doctorales barcelonesas impunes académicamente desde 2014), con una metodología propia, fruto del consenso de una comunidad de colaboradores voluntarios."

29. November 2016Bearbeiten

  • NÖN.at: Plagiats-Vorwurf gegen DPU-Direktor Kielbassa (Thomas Werth) "Die Uni Freiburg hat bereits eine Prüfung eingeleitet, wie Sprecher Rudolf-Werner Dreier erklärt: 'Nach Eingang einer entsprechenden Anzeige hat die Hochschulleitung den Beauftragten für die Selbstkontrolle in der Wissenschaft gebeten, die Hinweise zu prüfen.' [...] 'Über Zeitpunkt und Ausgang des Verfahrens möchten wir nicht spekulieren. Sorgfalt und Gründlichkeit gehen hier, angesichts der einer differenzierten Prüfung zu unterziehenden Vorwürfe, vor Schnelligkeit', so Dreier. [...] Gegenüber der NÖN beschreibt Kielbassa: 'Wir hätten es damals nicht anders machen können.' [...] 'Wir haben alles richtig zitiert, aber der eingangs dieser Arbeiten zu erwähnende Stand der Wissenschaft ist innerhalb unserer Arbeiten natürlich inhaltsgleich, denn die Beschreibung der verfügbaren Originalliteratur führt automatisch zu Inhaltsidentitäten', erklärt Kielbassa. [...] 'Für jemand, der die Hintergründe nicht kennt, mag das oberflächlich betrachtet nach Plagiat aussehen', stellt Kielbassa klar – und betont zeitgleich: 'Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass dieser Teil bereits zum allgemein zugänglichen Wissen gehörte und keine neuen Erkenntnisse darstellte.'"

18. November 2016Bearbeiten

  • Deutsche Universitätszeitung (12/2016, S. 14 f.): Sanktion ja, Debatte nein. Pfusch gehört aufgedeckt und bestraft, aber auf öffentliche Diskussionen darüber via Social Media legen Wissenschaftler weniger Wert (Martin Reinhart, Felicitas Heßelmann) "Abweichendes Verhalten tritt überall auf – auch in der Wissenschaft. Plagiate, erfundene Daten oder erschlichene akademische Titel sind als spezifisch wissenschaftliche Formen des Fehlverhaltens inzwischen hinreichend bekannt. Die Reaktionen auf abweichendes Verhalten sind überall ähnlich – auch in der Wissenschaft. Es wird einerseits skandalisiert und andererseits naturalisiert; die Heroisierung von Abweichenden stellt die Ausnahme dar. [...] Die deutsche Plattform VroniPlag Wiki ist mittlerweile vielen ein Begriff, international bekannt ist insbesondere PubPeer, wo sich Kommentatorinnen und Kommentatoren mit inkriminierten Publikationen in den Lebenswissenschaften auseinandersetzen. Durch die öffentliche Diskussion entsteht auch hier vielfach ein Stigmatisierungseffekt für die Betroffenen. Gleichzeitig lassen sich hier aber auch detailliertere Informationen und ausführlichere Einblicke in den gesamten Prozess der Überprüfung gewinnen, der bei Retractions oder universitären Untersuchungen oft im Dunkeln bleibt."

17. November 2016Bearbeiten

  • The Wall Street Journal Europe: Doctor Who? Germans Wage Campaign Against Fake Ph.D.s [X] (Tom Fairless) "Academic titles are revered in Germany. Chancellor Angela Merkel and about every fifth lawmaker has a Ph.D. So do nearly half of German executives. [...]
    Sleuthing under pseudonyms including Dr. Simplicius and Plagin Hood, dozens of German scholars spend hours of their own time scouring obscure theses for questionable citations. Targets have included academics, minor celebrities and leading politicians. Most are exposed on the website VroniPlag Wiki, named for an early target.
    One academic downloaded 50,000 medical theses and exposed more than 60 cases of significant plagiarism."

16. November 2016Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (Nr. 268, S. N4): Kurze Meldungen "Die medizinische Promotion steht nicht erst seit den Plagiatsvorwürfen gegen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in der Kritik. Viele der Promotionen, die parallel zum Studium in wenigen Monaten verfasst werden, erfüllen nach Expertenmeinung keinen wissenschaftlichen Anspruch, führen aber zum gleichen Titel, für den Promovenden anderer Fächer mehrere Jahre brauchen. [...] Die Hochschulrektorenkonferenz hat nun die Empfehlung ausgegeben, dass medizinische Promotionen in Deutschland künftig 'wie in anderen Fächern selbstverständlich, nach dem Abschluss verfasst werden' sollen. In das Medizinstudium soll eine 'promotionsvorbereitende Phase' integriert werden, in der wissenschaftliche Arbeitsmethoden gelehrt werden und eine wissenschaftliche Studienarbeit zu verfassen ist, die als Basis einer späteren Promotion genutzt werden kann."

8. November 2016Bearbeiten

  • Retraction Watch: Danish university revokes PhD of anti-terrorism researcher (Dalmeet Singh Chawla) "Anti-terrorism researcher Nasrullah Memon has lost his PhD after a committee in Denmark found he had plagiarized his doctoral thesis. [...] In May this year, an official from Aalborg University (AAU) in Denmark — where Memon earned his PhD — told us the university was considering whether to revoke Memon’s PhD. They ultimately decided to do so, Inger Askehave, AAU’s pro-rector, told Retraction Watch: 'The Academic Council at the Faculty of Engineering & Science decided to revoke Nasrullah Memon’s Ph.D.-degree on June 30, 2016.' [...] Several more of Memon’s papers are being questioned on VroniPlag Wiki."

5. November 2016Bearbeiten

4. November 2016Bearbeiten

  • Neue Presse: Plagiatsjagd: Jurist muss Doktortitel abgeben (Thomas Nagel) "Die Internetplattform 'VroniPlag Wiki' hatte 2012 den Juristen, einen gebürtigen Griechen, des unkorrekten Arbeitens überführt. Die Plagiatsjäger fanden auf 260 Seiten 118 Textstellen von anderen Autoren, die nicht als Zitate kenntlich gemacht worden seien. Die Arbeit war 1998 mit 'Summa cum laude', also der Bestnote, bewertet worden. [...] Es war eine 'arglistige Täuschung', also Vorsatz. Ein Kriterium für dieses Urteil war, dass der Professor an ganz vielen Stellen richtig zitiert habe."

November 2016Bearbeiten

  • Sprache für die Form – Forum für Design und Rhetorik (Doppelausg. Nr. 8 und 9, Herbst 2016): Dürfen die das? Normative Fragen an »VroniPlag Wiki« (Denis Basak) "Der folgende Text nimmt Stellung zu Fragen nach den Rechten der »Opfer«, nach der Legitimation der Plagiatssucher und nach den Regeln, nach denen auf beispielsweise VroniPlag Wiki Textübereinstimmungen als Plagiate gekennzeichnet werden."

30. Oktober 2016Bearbeiten

  • Kurier: "Bis zu 30 Prozent der Arbeiten sind unsauber" (Interview: Johanna Hager) "Sind Ghostwriter- oder Plagiatsarbeiten nicht nur jenen vorbehalten, die schnell einen Abschluss wollen, sondern auch im Universitätsbetrieb möglich und real? Können Sie ein Beispiel nennen?
    [Stefan Weber:] "Was heißt ein Beispiel! Ich könnte Ihnen aus dem Stand acht nennen: Vom Berliner Jus-Professor bis zur Professorin der Kommunikationswissenschaft. Sie alle haben abgeschrieben, meist hat dies die Universität auch explizit 'Plagiat' genannt, und alle erfreuen sich weiter ihrer Ämter und bester Bezahlung! Mehrere weitere Fälle finden Sie im Wiki VroniPlag im Internet."

28. Oktober 2016Bearbeiten

  • Verwaltungsgericht Hannover: Juraprofessor wendet sich gegen Entziehung seines Doktortitels (Pressemitteilung) "Im Hinblick auf Plagiatsvorwürfe der Internetplattform 'VroniPlag Wiki' im Jahr 2012 erfolgte eine erneute Überprüfung der Dissertation. Die damit beauftragte Kommission stellte wissenschaftliches Fehlverhalten in Form einer vorsätzlichen Urheberrechtsverletzung im Sinne eines Plagiats fest. Daraufhin beschloss der Fakultätsrat der juristischen Fakultät im Juli 2013, dem Kläger den Doktorgrad zu entziehen. Der Kläger hält die Entscheidung für rechtswidrig. Ihm seien zwar Zitierfehler unterlaufen, er habe aber keine Täuschung begangen."

12. Oktober 2016Bearbeiten

  • Frankfurter Neue Presse (S. 21): Historischer Doktor (Christoph Barkewitz) "Einen echten Doktorhut hat übrigens der langjährige Bürgermeister von Fulda, Wolfgang Dippel, heute Staatssekretär im Sozialministerium. Allerdings droht ihm der vom Kopf zu fliegen: Die Universität Kassel hat ihm den 'Dr. rer. pol.' wegen nachgewiesener Plagiate aberkannt. Aber Dippel klammert sich an sein Hütchen und hat Einspruch eingelegt."

5. Oktober 2016Bearbeiten

  • Kölner Stadt-Anzeiger: Neuer Fall von wissenschaftlicher Täuschung (Dirk Riße) "[...] Manipulationen in wissenschaftlichen Arbeiten stehen spätestens seit der Plagiatsäffäre des früheren Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit. [...] Der [sic] Fälle waren von der Internetplattform Vroniplag ins Rollen gebracht worden. Auf deren Homepage sind derzeit gut 170 Plagiatsfälle dokumentiert - außer Berlin stehen vor allem die Hochschulen in NRW im Mittelpunkt. Allein an der Uni Münster wurden zwei Dutzend Fälle von möglichen Täuschungen aufgelistet. Aber auch an den Universitäten im Rheinland gibt es Fälle von Betrug. So wurde 2012 dem FDP-Politiker Bijan Djir-Sarai der Doktortitel von der Universität Köln aberkannt. Die Bonner Universität entzog den FDP-Politikern Georgios Chatzimarkis und Margarita Mathiopoulos ebenfalls die Titel."

3. Oktober 2016Bearbeiten

  • Agerpres: Comunicat de presă (Alianța Noastră România) "[...] Trei luni mai târziu, europarlamentarul liberal Silvana Koch-Mehrin și-a dat demisia din postul de vice-președinte al Parlamentului European și președinte al grupului FDP în PE, cu puțin timp înainte de a-i fi retras titlul de doctor. [...]
    În cazul actualului ministru german al Apărării, Ursula von der Leyen, acuzațiile de plagiat lansate în septembrie 2015 au fost soluționate în martie 2016, după o amplă investigație a Universității de Medicină din Hanovra.
    Profesorul Radu Golban apreciază că România ar trebui să adopte modelul german al 'lucrului bine făcut' și în cazul soluționării acuzațiilor de plagiat aduse împotriva reprezentanților instituțiilor fundamentale are statului."

Oktober/November[?] 2016Bearbeiten

  • ZIMMER EINS. Das Patientenmagazin (Nr. 2/2016, S. 46-49): Auf der Jagd (PDF) "Doch 'VroniPlag Wiki' gehe es nicht um Prominente, sondern um das große Ganze, sagt die Professorin der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. 'Wir haben in Deutschland ein Plagiatsproblem, und viele verschließen die Augen davor.' [...] 'Manche Leute tun so, als würde man mit einer Plagiatsdokumentation Grenzen überschreiten und sich in ihre Privatsphäre einmischen. Aber das ist keine Denunziation, man nennt es Wissenschaft', sagt Weber-Wulff. [...] Weber-Wulff kämpft für eine Wissenschaft, in der Arbeiten eigenständige Leistungen sind und fremde Hilfe gekennzeichnet ist."

30. September 2016 Bearbeiten

23. September 2016 Bearbeiten

  • BILD Düsseldorf (S. 13): RTL2-Pädagogin muss ihren Doktor noch mal machen (G. Altenhofen) "Jetzt endete der Prozess um ihren Doktor-Titel vorm Düsseldorfer Verwaltungsgericht mit einem Vergleich! Demnach muss Sarah Sophie Koch ihre Promotions-Arbeit ‚nachbessern‘, kann sie dann erneut bei einer Universität einreichen. Vorgeschichte: Plagiats-Jäger der Internet-Plattform ‚Vroni-Plag‘ hatten Koch vorgeworfen, bei ihrer Doktor-Arbeit [...] geschummelt zu haben. Darauf hatte die Düsseldorfer Heinrich-Heine-Uni alles geprüft, ihr den 2011 verliehenen Titel wieder aberkannt. Dagegen hatte die TV-Pädagogin geklagt [...] Dennoch blieb es dabei, dass die Heine-Uni ihr den Doktor-Titel nicht zurück gibt, ihr aber im Vergleich nun zubilligte, die strittigen Passagen nachzubessern - und es an an einer anderen Uni neu zu versuchen."

21. September 2016 Bearbeiten

  • Deutsche Apotheker Zeitung online: Dr. med.: Medizinstudenten fordern Wandel der Promotionen (Hinnerk Feldwisch-Drentrup) "Während laut ABDA nur 10 bis 15 Prozent aller Pharmaziestudenten promovieren, sind es in der Medizin mehr als 60 Prozent. Doch nicht erst die Plagiatsplattform VroniPlag Wiki, die auch Plagiate in der Doktorarbeit von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen identifiziert hat, hat Qualitätsmängel offenbart: Medizinische Doktorarbeiten sind schon lange als Schmalspurpromotionen in der Kritik."

16. September 2016Bearbeiten

  • Neue Presse (S. 12): "Faires Verfahren" der Klinik (PDF) (Thomas Nagel) "Klar sei, dass Prüfungsleistungen nur von Personen bewertet werden dürfen, die über eine gleichwertige Qualifikation verfügen. [...] Im Falle von der Leyen habe es sich aber um eine ‚Mängelfeststellung‘ gehandelt: ‚Daher geht die überwiegende Auffassung – mich eingeschlossen – bislang davon aus, dass die Organe in regulärer Besetzung entscheiden.‘ Also hätte die MHH bei der Entscheidung Causa von der Leyen die beiden Studenten und die zwei nicht-wissenschaftlichen Angestellten nicht ausschließen dürfen.
    Professor Gärditz schränkt aber ein, in der Rechtsprechung und der wissenschaftlichen Praxis sei dieses Problem ‚umstritten‘. Deshalb könne er die Entscheidung der MHH nachvollziehen, die das Verfahren als ‚Prüfungsentscheidung‘ bewertet habe."

7. September 2016Bearbeiten

  • Neue Presse (S. 1): Von der Leyens Doktorarbeit. Neue Vorwürfe gegen MHH (PDF) (Thomas Nagel) "Der NP liegt das Protokoll der Senatssitzung (vom 9. März 2016) vor. Daraus geht hervor, dass vier Senatsmitglieder ohne Doktortitel (zwei Studenten, zwei Angestellte – der Senat hat 13 Mitglieder) von der Abstimmung ausgeschlossen worden waren. ‚Im niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG) findet sich an keiner Stelle, dass unpromovierte Mitarbeiter nicht abstimmen dürfen‘, sagt ein Mitarbeiter der Internet-Plattform ‚Vroni-Plag Wiki‘. Zwei Jura-Professoren von ‚Vroni-Plag‘ hätten das geprüft. [...] Zu den neuen Vorwürfen antwortete die MHH knapp, dass die Abstimmung nicht rechtswidrig gewesen sei, und verweist auf die Geschäftsordnung des Senats."
  • Neue Presse (S. 14): Zweifel am Verfahren der MHH. Plagiatsvorwürfe: Studenten und Angestellte durften nicht zu von der Leyen abstimmen (PDF) (Thomas Nagel) "Jura-Professor Gerhard Dannemann von ‚Vroni-Plag‘ entdeckte in der Promotion Hinweise darauf, dass von der Leyen Fremdtexte umformuliert habe, um zu verschleiern, dass es Plagiate seien. [...] Das Wissenschaftsministerium stützt die MHH-Auffassung. Zwei Jura-Professoren von ‚Vroni-Plag‘ meinen, dass gegen das Hochschulgesetz verstoßen wurde."
  • Neue Presse (S. 1): Doktorarbeit. Elite mit eigenwilliger Rechtsauffassung (PDF) (Thomas Nagel) "Der Senat sah davon ab, der Ministerin den Doktor wegzunehmen. Es war eine umstrittene Entscheidung. Es gab Anzeichen, dass von der Leyen nicht nur geschludert hatte. [...] Das Wissenschaftsministerium stellt sich hinter die Vorzeigehochschule. Das war nicht anders zu erwarten. Die Rechtsauffassung ist aber zweifelhaft. Denn es gibt im Hochschulgesetz zwar Ausnahmeregelungen beim Stimmrecht, die gelten aber nicht für Promotionsangelegenheiten."
  • Süddeutsche.de: Comeback von Ex-Landrat Kreidl wühlt die CSU auf (Christian Sebald) "Wohl kaum ein prominenter Kommunalpolitiker in Bayern dürfte in so viele Affären verstrickt gewesen sein wie Kreidl. So kam im März 2013 heraus, dass er seine Dissertation größtenteils von anderen wissenschaftlichen Arbeiten abgeschrieben hatte."

31. August 2016Bearbeiten

  • Schwäbische Zeitung: Uni Konstanz: Vom Bodensee an die Weltspitze (Kerstin Conz) "Vergeblich gegen den Entzug ihres Doktortitels geklagt hatte auch Veronika Saß, die Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und Namensgeberin der Plagiatplattform VroniPlag. Der Promotionsausschuss des Fachbereichs Rechtswissenschaften der Uni habe ihre Arbeit geprüft und kam zu dem Ergebnis, dass erhebliche Teile der Arbeit zum Thema 'Regulierung im Mobilfunk' Plagiate darstellen, teilte die Uni damals mit."

22. August 2016Bearbeiten

11. August 2016Bearbeiten

  • Der Tagesspiegel (S. 29): Plagiate mit Zukunft. Beanstandete Dissertationen bleiben im Regal, nicht alle werden mit einem Warnhinweis versehen – oder einfach umetikettiert. (Hermann Horstkotte) "[...] wie gehen Bibliotheken mit den Plagiaten um? Noch immer höchst unterschiedlich, wie Stichproben in Online-Katalogen zeigen. [...] Zu einem zwischen Wissenschaft und Bibliotheken ausgehandelten einheitlichen Verfahren, wie es der Bibliotheksdirektor der HU, Andreas Degkwitz 2012 angeregt hat, ist es nicht gekommen. Weiterhin werden Plagiatsfälle nur in einem Teil der Sammlungen im Online-Katalog und vereinzelt im Buch gekennzeichnet. In anderen gibt es keine Hinweise, oder die beanstandeten Werke werden nicht mehr als Hochschulschrift geführt." [Beispielhaft erwähnt: Skm und Ast.]

2. August 2016Bearbeiten

  • Dresdner Neueste Nachrichten: TU Dresden löscht angemaßten Doktortitel. Promotionshilfen des früheren „Europa-Seminars“ bleiben im Zwielicht (Hermann Horstkotte) "Seit Anfang des Jahres erheben [..] kritische Leser auf der Internetplattform Vroniplag Wiki schwere Vorwürfe wegen massiven Textklaus von anderen Autoren – zu finden auf fast jeder zweiten Seite der angeblich internationalen Dissertation an der TU Dresden und der Comenius Universität in Bratislava (Slowakei). [...] Jetzt hat die DNB laut ihrem Justiziar das Titelblatt der Arbeit entsprechend geändert, somit einen Schandfleck für die Dresdner Uni gelöscht. Die DNB-Sprecherin bestätigt das. Damit scheint die Angelegenheit für die Hochschule wie die Bibliothek aus der Welt geschafft – doch hinterlässt sie noch mancherlei Spuren und offene Fragen auf beiden Seiten. [...] Statt der stillschweigenden Manipulation des Titelblattes wäre vielmehr ein ergänzender Kataloghinweis auf angemaßte Herkunftsangaben angezeigt – schon aus bibliothekarischer Verantwortung für die Klarheit und Wahrheit gegenüber dem Leser."




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