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Pressespiegel 2012Bearbeiten

1. Januar 2012Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 01.01.2012, Nr. 52, S. 41, Das war 2011. Waren Sie dabei? (Jörg Thomann) "[...]24. Wer stand Pate für die Plagiatsjäger-Plattform "VroniPlag"? A. "Dr." Veronica Saß, Tochter Edmund Stoibers, B. "Dr." Veronica Koch-Mehrin, FDP-Politikerin, C. "Dipl." Schauspielerin Veronica Ferres [...] [Frage 24: A]"

3. Januar 2012 Bearbeiten

  • facebook - Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn > Notizen, Antworten auf häufig gestellte Fragen: Plagiatsfälle (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) "[...] An der Universität Bonn gerieten die Dissertationen des Europapolitikers Georgios Chatzimarkakis und der Unternehmerin Margarita Mathiopoulos unter Verdacht. Die Untersuchung der Doktorarbeit von Chatzimarkakis endete inzwischen mit der Aberkennung des Doktorgrads durch die Philosophische Fakultät; der Verdachtsfall Mathiopoulos ist derzeit noch Gegenstand einer Untersuchung. Die Universität Bonn wehrt sich gegen jede Form von Betrug in der Wissenschaft. Sie hat eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um Plagiate zu erschweren und droht den Plagiatoren mit harten Konsequenzen."

4. Januar 2012Bearbeiten

  • der Freitag: Umgekehrte Denunziation (Magnus Klaue) "Im Netz geht es ­Hochstaplern und Plagiatoren wie Guttenberg an den Kragen. Aber was ist das für eine Art Aufklärung? [...] Vielmehr ist mit Internetforen wie GuttenPlag oder VroniPlag eine Figur des 'Aufklärers' in die politische Öffentlichkeit getreten, die bislang als Sinnbild einer bloß technischen, letztlich apolitischen Intelligenz galt: der Informatiker. [...] Ihre vermeintlichen Aufklärungskampagnen über das politische Führungspersonal begleiten die Betreiber von VroniPlag und verwandten Foren durchweg mit einem säuerlichen Moralismus, der über die Enge bürgerlicher Moralvorstellungen nicht etwa hinaus ist, sondern sogar hinter diese zurückfällt."
  • Welt Online: Der harte Kampf der Universitäten gegen die Blender (Manuel Bewarder) "Auch der Präsident der Universität Hamburg, Dieter Lenzen, hatte bereits mit einem Plagiatsfall zu tun, den die Internetaktivisten der Plattform VroniPlag aufgedeckt hatten. Der Titel wurde entzogen. In Hamburg wird nun ein Computerprogramm zur Überprüfung eingesetzt, und es gibt neue Richtlinien zur Einhaltung wissenschaftlicher Redlichkeit."

6. Januar 2012Bearbeiten

  • radio96acht: Verliert Mathiopoulos Titel? "Mathiopoulos hat nun Zeit, sich zu den Vorwürfen zu Äußern. Im Februar wird der Fakultätsrat entscheiden, ob die Politikwissenschaftlerin, die auch als Honorarprofessorin tätig ist, ihren Titel behalten darf oder nicht."

7. Januar 2012Bearbeiten

  • activescience. Over Wetenschap en Wetenschapsbeoefening (BLOG): Leve Vroniplag (Deutsch) (Marco de Baar) "[...] Na het geval zu Gutenberg is er in Duitsland een ware hause is ontstaan om proefschriften van politici met VroniPlag te onderzoeken. En inderdaad … Het ene na het andere geval van plagiaat wordt ontdekt. Het zal wel een statistische fluke zijn, maar tot nu toe betreft de plagiaatfraude alleen politici van de FDP en het CDU/CSU."

8. Januar 2012 Bearbeiten

  • taz.de: Portrait Martin Heidingsfelder - Vom Vroniplag zur Schuhdemo (Anna Lehmann) "Heidingsfelder wurde zum Gesicht von Vroniplag, Fernsehbeiträge porträtierten ihn, man findet ihn auf Wikipedia. Mit der Vroniplag-Gemeinde lief es weniger gut, erst entzog man ihm seine Sonderrechte, im November wurde sein Konto ganz gesperrt. In der Ausschlussdebatte fielen Begriffe wie 'narzisstisch', 'nicht konsensfähig', 'unkontrollierbar'."

9. Januar 2012 Bearbeiten

11. Januar 2012Bearbeiten

  • Vip-Raum: Plagiatsjäger macht jetzt was mit Schuhen (Peter Viebig) "Die Schuhdemo am 7. Januar vor dem Schloss Bellevue wurde – was viele nicht wissen – von einem Franken initiiert; [...] Bei VroniPlag wurde er im vergangenen November allerdings vor die Tür gesetzt. Ich habe den Erlanger zu der Schuhdemo und zu weiteren Aktivitäten gegen Christian Wulff interviewt."

12. Januar 2012Bearbeiten

23. Januar 2012 Bearbeiten

  • profil, Plagiatoren. Seit der Causa Guttenberg geraten immer mehr Prominente ins Visier der Plagiatsjäger., Nr. 04/2012, S. 29, "Der Fall des deutschen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg hatte gravierende Folgen: Seit 2011 wurden fast zwei Dutzend Plagiatsfälle in Deutschland aufgedeckt. Guttenberg musste zurücktreten und tauschte seinen Doktortitel unfreiwillig gegen den Spitznamen "Googleberg". Die deutschen Internetplattformen VroniPlag Wiki und GuttenPlag Wiki wurden auch anderswo fündig: FDP-Frontfrau Silvana Koch-Mehrin , Veronica Saß , die Tochter des ehemaligen bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, und FDP-Europapolitiker Jorgo Chatzimarkakis dürfen sich seither nicht mehr mit dem Doktortitel schmücken."
  • profil, Schummeldoktoren, Nr. 04/2012, S 28f. (Franziska Dzugan ), "Im Unterschied zu Österreich gibt es in Deutschland eine engagierte Internet-Community, die sich mit Plagiaten beschäftigt. Die Plattformen VroniPlag Wiki und GuttenPlag Wiki deckten abgeschriebene Stellen in der Dissertation des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg auf und machten Druck auf die Universität Bayreuth. Von sich aus hätte die Universität Guttenberg den Titel nicht so schnell aberkannt, glaubt der Linzer Plagiatsforscher Fröhlich. In Deutschland gibt es mehr Zivilcourage und eine höhere Arbeitsethik. Hierzulande gelten Abschreiben und Schummeln immer noch als Kavaliersdelikt. Dazu kommt, dass es außer des nur manchmal anwendbaren Erschleichungsparagrafen keinerlei juristische Grundlage zur Plagiatsbekämpfung gibt. Die Universität kann den akademischen Titel aberkennen, eine strafrechtliche Verfolgung wegen Betrugs ist in Österreich, im Gegensatz zu Deutschland, nicht vorgesehen. Auch eine Sperre des Plagiators oder ein Uni-Verweis ist derzeit nicht möglich. Der Student kann sogar eine neue Abschlussarbeit einreichen. "Hier ist der Gesetzgeber dringend gefordert", so Fröhlich."

26. Januar 2012Bearbeiten

  • naumburger-tageblatt.de: Uni bestätigt Verdacht auf Plagiate (MZ/jkl.) "Die Doktorarbeit der Bernburger Professorin Cornelia Scott enthält aus Sicht der Wirtschaftsuniversität Krakau (Polen) Plagiate. Ob die betreffenden Textstellen aber für die Gesamtleistung der Doktorarbeit so bedeutend seien, dass Scott der Doktortitel aberkannt werden muss, sei damit noch nicht entschieden. [...] Der Fakultätsrat habe den Fall an die Zentralkommission für akademische Abschlüsse und Titel weitergeleitet. [...] Die Doktorarbeit von Scott, die Wirtschaftsprofessorin an der Hochschule Anhalt ist, war von Aktivisten der Internetplattform Vroniplag unter Plagiatsverdacht gestellt worden."

27. Januar 2012Bearbeiten

29. Januar 2012Bearbeiten

  • Handelsblatt: Vorbildliche Helden (Gabor Steingart, Sven Prange, Sven Afhüppe, Peter Brors, Tanja Kewes, Regina Krieger, Michael Maisch, Torsten Riecke, Donata Riedel, Miriam Schröder, Claudia Schumacher, Olaf Storbeck) "Martin Heidingsfelder hat dafür sogar einen Preis bekommen, den 'Grimme Online Award', dafür, dass er eine Internetseite namens Vroniplag gegründet hatte. Die Mitglieder der Plattform sezieren in ihrer Freizeit die Doktorarbeiten von Prominenten und suchen darin nach Plagiaten."

31. Januar 2012Bearbeiten

  • Mitteldeutsche Zeitung: Haller bremst Uni-Ausschuss (MZ/ASC) "[...] Hallers Schriftstück ließ den gesamten Ablaufplan platzen - niemand hatte damit gerechnet, dass der Amtsleiter noch etwas Schriftliches mitbringen würde, nachdem er sich für eine mündliche Anhörung vor dem Ausschuss entschieden hatte. [...] Haller wies die Vorwürfe vor dem Ausschuss am Dienstag erneut zurück. Eine Anfrage der MZ ließ er unbeantwortet."
  • Bild.de: Jugendamts-Chef überrumpelt den Uni-Ausschuss (Erik Trümper) "In der Plagiats-Affäre um die Doktor-Arbeit von Jugendamts-Leiter Dr. Siegfried Haller (57) endete seine Anhörung am Dienstag vor dem Promotions-Ausschuss der Uni Halle ergebnislos."
  • LVZ Online: Überraschung bei Plagiatsanhörung: Leipzigs Jugendamtsleiter Haller erkämpft Aufschub (Robert Nößler) "Verzögerungstaktik oder Wende im Plagiatsverfahren um Leipzigs Jugendamtsleiter? [...] Wie LVZ-Online aus Hochschulkreisen erfuhr, präsentierte der 57-Jährige am Ende der zweistündigen Sitzung an der Universität Halle überraschend ein Schriftstück, das die erwartete Vorentscheidung des Promotionsausschusses platzen ließ."


6. Februar 2012 Bearbeiten

  • Südkurier: Stoiber-Tochter klagt gegen Uni Konstanz (Jörg-Peter Rau) "Eine Sprecherin der Universität bestätigte auf SÜDKURIER-Anfrage, dass eine Juristin auf dem Klageweg gegen den Schritt der Hochschule vorgeht. Die Umstände lassen keinen Zweifel daran zu, dass es sich um den Fall von Veronica Saß handelt. Gegen sie waren Anfang 2011 Plagiatsvorwürfe erhoben worden."

7. Februar 2012 Bearbeiten

  • Spiegel Online: Stoiber-Tochter klagt ihren Doktor ein (otr/dapd) "Sie haben mittlerweile 18 Doktorarbeiten auf ihrer Plattform VroniPlag dokumentiert, darunter so prominente Fälle wie den der FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin und der Langzeit-Plagiatsverdächtigen Margarita Mathiopoulos. Doch benannt haben die Plagiatsjäger im Netz ihre Seite nach der Autorin der ersten Dissertation, die sie in akribischer Arbeit dort überprüften: Veronica Saß, genannt Vroni."
  • Vip-Raum: Wie man bei der FDP Krisen bewältigt (Peter Viebig) "Auch der oberbayerische FDP-Chef, der hier bereits erwähnte Daniel Volk möchte wieder ernst genommen werden. Über Journalisten beim Münchner Merkur ließ er im Januar unter der Überschrift 'Uni entlastet Oberbayerns FDP-Chef' mitteilen: 'Die Vorwürfe der Internet-Plattform Vroniplag gegen Oberbayerns FDP-Chef Daniel Volk sind widerlegt.' Dem ist aber mitnichten so. Wie Georg Kaiser, der Pressesprecher der Universität Würzburg, mitteilte, handelt es sich um ein schwebendes Verfahren. Zwar seien einige der von VroniPlag aufgestellten Plagiatsvorwürfe entkräftet worden. Aber längst nicht alle. Volk sei von der durch die Uni eingerichteten 'Kommission für wissenschaftliches Fehlverhalten' angeschrieben worden und habe sich inzwischen über sein Anwaltsbüro geäußert. Entschieden sei noch gar nichts. Wahrscheinlich werde es eine gerichtliche Auseinandersetzung geben, sagt Kaiser. Die Meldung des Merkur ist mittlerweile gelöscht worden. Laut Kaiser hat die Uni Würzburg darauf keinen direkten Einfluss gehabt."
  • Abendzeitung: Stoiber-Tochter will ihren Doktor-Titel zurück (dapd) "Veronica Saß, Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, kämpft gerichtlich um ihren Doktor-Titel. Saß war der Titel 2011 entzogen worden."

8. Februar 2012 Bearbeiten

  • Augsburger Allgemeine: VroniPlag: Stoiber-Tochter Saß will ihren Doktortitel zurück (AZ) "Durch VroniPlag wurde sie bekannt. Saß hatte Berühmtheit erlangt, weil nach ihr eine Seite von Plagiatsjägern benannt wurde: VroniPlag. Die Plagiatsjäger hatten die Saß-Doktorarbeit 'Regulierung im Mobilfunk' als erste von 18 Doktorarbeiten auf abgekupferte Stellen untersucht. Nachdem die Arbeit von den Plagiatsjägern durchleuchtet worden war, kam die Uni zu einem eindeutigen Urteil: Saß wird der Doktortitel aberkannt."
  • merkur-online: Doktortitel: Stoiber-Tochter klagt gegen Uni (mik) "Die Tochter von Edmund Stoiber, Veronika Saß, will vor Gericht um ihren Doktortitel kämpfen. Ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Freiburg bestätigte den Eingang einer entsprechenden Klage. Details wollte der Sprecher allerdings nicht nennen. Saß war – ebenso wie zuvor die Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und Silvana Koch-Mehrin (FDP) – von Internet-Fahndern des Plagiats bezichtigt worden. Die Arbeit an der juristischen Fakultät der Uni Konstanz hatte sich mit dem Thema Regulierung im Mobilfunk beschäftigt. Auf der Internetseite Vroniplag sind die Plagiate genau dokumentiert. Seite 349 sei beispielsweise komplett Wort für Wort kopiert, heißt es da."
  • Berliner Zeitung, Ein Wort ergibt das andere. Die Suche nach Plagiaten in Doktorarbeiten ist zur Dienstleistung geworden "Ich hatte bisher noch nichts von einer solchen Dienstleistung gehört, als ich aber danach recherchierte, fand ich prompt ein Online-Forum. Ein Nutzer regte dort kurz nach Guttenbergs Enttarnung - damals noch im Scherz - so etwas als Geschäftsidee an. Auch Martin Heidingsfelder, der Gründer der Plattform "VroniPlag", auf der etwa die Arbeiten der FDP-Politiker Georgios Chatzimarkakis und Silvana Koch-Mehrin als Plagiate überführt wurden, hat sich längst professionalisiert. Der Unternehmer bietet unter vroniplag.de etwa Plagiats-Checks für Personalabteilungen an, die Bewerber überprüfen wollen.", S. 30


13. Februar 2012 Bearbeiten

  • journalist: Schnipseljagd (Max Ruppert) "Vor einem Jahr ging ein Wiki öffentlich ans Werk, um den damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg des Abschreibens zu überführen. Und heute? VroniPlag, VattenPlag, WulffPlag – nach wie vor nutzen Journalisten die Recherche-Ergebnisse von Crowdsourcing-Projekten. Wie geht’s weiter mit dem Schwarm? Mehr Kooperation? Mehr Skepsis?"

14. Februar 2012 Bearbeiten

  • welt online: "Wir wollten, dass dieses freche Plagiat Folgen hat" Interview (Manuel Bewarder) "[...] Zudem hatte ich mich bei VroniPlag an der Motivation gestört. Dem ersten Plagiatsverdacht auf dieser Plattform wurde bereits von der betroffenen Universität nachgegangen. Man musste die Uni nicht durch eine eigene Dokumentation sensibilisieren. Und warum muss ich jemanden an den Pranger stellen, wenn die Hochschule bereits ermittelt?"
  • Blog Erbloggtes: VroniPlag und transparentes Kochen - Plagiatssuche 1 Jahr alt. "Erreichte Schwarmintelligenz in Plagiatswikis die Öffentlichkeit angemessen, oder gibt es eine Kluft zwischen Massenmedien und freiwilligen Plagiatssuchern? Diese Frage stellt sich ein Jahr nach Beginn der Guttenberg-Affäre am 16. Februar 2011 und zum ersten Geburtstag des GuttenPlag Wiki am 17. Februar."

16. Februar 2012 Bearbeiten


17. Februar 2012 Bearbeiten

  • Financial Times Deutschland: Vroniplag entdeckt neue Mogelarbeit Promotionsrecht an privater Frankfurt School umstritten (Marion Schmidt) "Die Plagiatsjäger der Onlineplattform Vroniplag, die auch Ex-Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg massive Mogeleien in seiner Dissertation nachgewiesen hatten, sind erneut fündig geworden: In der Doktorarbeit eines Promovenden der privaten Frankfurt School of Finance & Management entdeckten sie auf fast jeder fünften Seite Textpassagen, die der Autor aus Quellen übernommen hat, ohne diese korrekt zu kennzeichnen. Bislang wurden 98 Stellen eindeutig als Plagiat identifiziert."
  • Frankfurt School of Finance & Management: Financial Times Deutschland berichtet über Plagiatsverdacht "Die Financial Times Deutschland berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über einen Plagiatsverdacht an der Frankfurt School. Es geht um eine Dissertation aus dem Jahre 2007. Der Blog „Vroniplag“ hat die Arbeit untersucht und berichtet, dass an mehreren Stellen Textpassagen in Teilen von anderen Arbeiten übernommen worden seien.
    Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst. Der Vizepräsident für Forschung, Prof. Hartmut Kliemt, wird zusammen mit der Untersuchungskommission für wissenschaftliches Fehlverhalten der Frankfurt School den Vorwürfen nachgehen.
    Über das Ergebnis dieses Prozesses werden wir Sie umgehend informieren."

22. Februar 2012 Bearbeiten

  • Cicero Online: Unis nach Guttenberg. Lektion verpennt, setzen, sechs (Karoline Kuhla) "Zwölf Monate ist es her, da wurde durch Plagiate aus dem Doktor wieder ein einfacher Freiherr zu Guttenberg. Wie steht es heute um das Plagiat in Deutschland? Experten sind mit der Entwicklung unzufrieden und fordern Hilfe aus dem Bundestag [...] Außer den Plagiatsjägern im Internet auf Seiten wie Vroniplag hat niemand wirklich gehandelt. An den Universitäten in Deutschland scheinen die Segel mittlerweile geglättet. Längst hat die Republik ihre Aufmerksamkeit anderen Skandalen gewidmet."

23. Februar 2012 Bearbeiten

  • BR Radio Bayern 2. regionalZeit - Aktuelles aus Franken: Ein Jahr nach Guttenberg-Affäre. Plagiatsjäger noch immer aktiv "Vor rund einem Jahr begann die Guttenberg-Affäre. Dafür mitverantwortlich war Martin Heidingsfelder, der Mitbegründer von "VroniPlag". Die Internetplattform sorgte dafür, dass erschummelte Doktorarbeiten entdeckt wurden."
  • Blog Guttengate: Plagiatsvorwürfe: Dr. Michael Heun "[...] Die User des Plagiat-Wikis “Vroniplag” haben sich mit der Dissertation von Michael Heun kritisch auseinandergesetzt, der Plagiatezähler des Vroniplags steht mittlerweile bei ca. 24 %. Die Doktorarbeit mit dem Titel “Finanzmarktsimulation mit Multiagentensystemen. Entwicklung eines methodischen Frameworks.” wurde im Jahr 2007 veröffentlicht. Dr. Heun wurde an der Frankfurt School of Finance and Management promoviert."

26. Februar 2012 Bearbeiten

  • Der Westen: Guttenberg ist überall (Matthias Korfmann) "Debora Weber-Wulff, Professorin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, hat die Software zur Erkennung von Plagiaten getestet und für schlecht befunden. 'Mit Google erzielt man bessere Resultate', sagt sie. Einfache, schnelle, präzise Plagiatserkennung sei mit der heutigen Software kaum möglich."

27. Februar 2012 Bearbeiten

  • Spiegel: Titel fürs Türschild (Jan Friedmann, Oliver Trenkamp) "Gegenhalten könnte schon eher der Schwarm anonymer Fahnder im Internet, der bislang die meisten Fehlleistungen aufdeckte. Doch während sich auf Guttenbergs Dissertation noch Dutzende Aktivisten stürzten, finden sich inzwischen nur noch rund zehn Unermüdliche regelmäßig auf der Nachfolge-Website VroniPlag zusammen. 18 fragwürdige Dissertationen listet die Website auf, der zuletzt aufgegriffene Fall aus der Frankfurt School of Finance & Management blieb bislang weitgehend unbeachtet."
  • General-Anzeiger online: Anti-Plagiat-Software ist keine Wunderwaffe (Thomas Kliemann) "Der aufmerksame, gut informierte Gutachter oder Dozent, der bei Verdacht die Suchmaschine Google einsetzt, ist, so das Fazit, ein guter Ausgangspunkt für die Fehlersuche. [...] Beide ehemalige Bonner Doktoranden tauchen im Rahmen einer "kritischen Untersuchung" der Plattform VroniPlag Wiki auf, die in Gestalt von Bar-Codes plagiatverdächtige Stellen dokumentiert. Außerdem steht da der Name Martin Winkels, der 2009 in Bonn promoviert wurde und laut VroniPlag 25 Prozent seiner Arbeit abgekupfert haben soll. [...] Insgesamt 18 Dissertationen werden auf VroniPlag einer "kritischen Untersuchung" unterzogen."


28. Februar 2012 Bearbeiten

  • Blog Erbloggtes: VroniPlag - Auflösung eines Schwarms "Viele Leute sind mit viel Idealismus zu den Plagiatswikis GuttenPlag und VroniPlag gestoßen, weil sie plagiierte Dissertationen als ungerecht empfanden. Bei vielen gab es daneben noch weitere Motive, etwa Puzzlespaß, die Möglichkeit zum Erringen von Anerkennung oder beruflich-ökonomische Gründe. Bei VroniPlag kann man einige gemeinsame Ziele des ganzen 'Schwarms' unterstellen: [...]"


1. März 2012 Bearbeiten

  • Bayern 2 - IQ Wissen und Forschung: Ein Jahr Guttenberg - Plagiatsaffäre hat Wissenschaft verändert (Martin Schramm) [VroniPlag wird ca. 19:58 erwähnt, Beitrag ist 23:21 Minuten lang]
  • Focus online: Die Abschreiber im Karriere-Check (Nina Baumann) "Koch-Mehrin hat ihren Doktortitel verloren, aber nicht die Attribute, mit denen sie bisher punktete. Sie war das attraktive Gesicht der FDP in Europa. Mit der Klage gegen die Aberkennung des Doktortitels wird sie sich zwar keinen Gefallen tun. Dass die Partei von ihr den Rückzug verlangt, ist unwahrscheinlich. Koch-Mehrin wird das Europa-Gesicht der Liberalen bleiben – aber es auch nicht weiter bringen..."
  • Tagesspiegel: Ein Jahr nach Guttenberg „Die Unis stehen unter Druck, etwas zu ändern“ (Tilmann Warnecke) [Interview mit Stefan Hornbostel] Wie bewerten Sie die Rolle von Imternetplattformen wie Guttenplag und Vroniplag, die bei der Aufklärung von Plagiatsfällen eine maßgebliche Rolle gespielt haben und teilweise immer noch aktiv sind? Es ist prinzipiell gut, dass sich eine breite Öffentlichkeit herausgebildet hat, die Vorgänge in der Wissenschaft sachkundig bewertet und kommentiert. Die Diskussion ist allerdings fokussiert durch eine politische Perspektive, da es sich meistens um Personen handelt, die im öffentlichen Interesse stehen. Heikel wird es, wenn Leute zu Unrecht beschuldigt werden. Da werden Schäden verursacht, die nicht zu rechtfertigen sind."


4. März 2012 Bearbeiten

  • tz-online.de: Stoiber-Sohn: Uni prüft Plagiats-Vorwürfe (Klaus Rimpel) "Im vergangenen Jahr wurde bereits der Tochter von Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber, Veronica Saß, der Doktortitel aberkannt, weil „erhebliche Teile“ ihrer Arbeit ‚Regulierung im Mobilfunk‘ Plagiate darstellen, so das Urteil der Uni Konstanz. [...] Die unfreiwillige Namensgeberin der Internetseite VroniPlag klagt gegen die Aberkennung des Titels vor dem Verwaltungsgericht Freiburg. Die Doktorarbeit von Dominic Stoiber wird allerdings nicht von den Internet-Plagiatsjägern auf der Seite VroniPlag untersucht. Sie ist öffentlich gar nicht mehr zugänglich!"
  • Spiegel Online: Plagiatsverdacht: Uni überprüft Doktorarbeit von Dominic Stoiber (otr) "Lange Zeit war Saß dank ihres berühmten Vaters, des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, nur Teil der bayerischen Partyprominenz. Doch als die Plagiatsjäger ihre Plattform VroniPlag nach ihr benannten, wurde sie bundesweit bekannt. Derzeit klagt sie gegen den Entzug ihres Titels."

5. März 2012 Bearbeiten

  • metropol.hu: Újabb német politikust fosztottak meg doktori címétől () ""Mindazonáltal már az eljárás kezdetekor eldöntöttem, hogy bármi legyen is a végeredmény, nem fogom utólag bírósági úton megtámadni" - nyilatkozta a politikus, aki 2011 májusában keltette fel az interneten működő "plágiumvadász Vroniplag platform" érdeklődését. "
  • Berliner Morgenpost: Plagiatsverdacht- Uni prüft Doktorarbeit von Dominic Stoiber (dpa/mim) "Veronica Saß, der Schwester von Dominic Stoiber, wurde im vergangenen Jahr der Doktortitel durch die Universität Konstanz aberkannt. Erhebliche Teile der Arbeit seien abgeschrieben, begründete die Uni ihre Entscheidung. Anonyme Plagiatsjäger hatten die Dissertation (Grafik s. u.) nach der Affäre um die Doktorarbeit von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) angeprangert. Die Stoiber-Tochter klagt derzeit gegen die Aberkennung. [Barcode] Für mehr Infos auf VroniPlag klicken Sie bitte auf die Grafik"
  • FAZ.NET: FDP-Abgeordneter verliert Doktortitel (dpa/AFP) "Nach Silvana Koch-Mehrin und Jorgo Chatzimarkakis muss erneut ein FDP-Politiker seinen Doktortitel abgegeben. Die Uni Köln hat dem Bundestagsabgeordneten Bijan Djir-Sarai den Titel aberkannt."
  • Handelsblatt: Weiterer FDP-Politiker verliert Doktortitel (dpa) "Djir-Sarai zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung. [...] 'Bereits zu Beginn des Verfahrens hatte ich allerdings den festen Entschluss gefasst, das Ergebnis - egal wie es ausfallen würde - nicht im Nachhinein gerichtlich anzufechten.'"
  • Neuss-Grevenbroicher Zeitung online: Bijan Djir-Sarai verliert Doktortitel (NGZO) "In ihrer Sitzung am Montag hat die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln beschlossen, die im Jahre 2008 an das heutige Mitglied des Bundestages Bijan Djir- Sarai erfolgte Verleihung des Doktorgrades zurückzunehmen. [...] Im Mai des vergangenen Jahres waren auf der Internetplattform VroniPlag Plagiatsvorwürfe gegen die von Herrn Bijan Djir-Sarai verfasste Dissertation 'Ökologische Modernisierung der PVC-Branche in Deutschland' erhoben worden."
  • Spiegel online: Plagiatsaffäre. FDP-Abgeordneter verliert Doktortitel (fln/dpa) "Die Universität Köln hat dem FDP-Bundestagsabgeordneten Bijan Djir-Sarai seinen Doktortitel aberkannt. Der Promotionsausschuss begründete das mit einem Verstoß gegen die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens. Eine Doktorarbeit müsse 'eine vollständige wissenschaftliche Eigenleistung' sein."
  • Universität zu Köln: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät nimmt Doktorgrad von Bijan Djir-Sarai zurück (Patrick Honecker) "In ihrer heutigen Sitzung hat die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln beschlossen, die im Jahre 2008 an das Mitglied des Bundestages Bijan Djir-Sarai erfolgte Verleihung des Doktorgrades zurückzunehmen. Eine umfangreiche Prüfung hat ergeben, dass bei der Anfertigung der Dissertation in erheblichem Umfang wissenschaftliche Zitierpflichten nicht hinreichend beachtet wurden."
  • Kölner Stadt-Anzeiger: Bijan Djir-Sarai. FDP-Politiker verliert Doktortitel (dapd) "Der Doktorenschwund bei den Freien Demokraten geht weiter. Der Bundestagsabgeordnete Bijan Djir-Sarai muss seinen Titel abgeben. Der Bundestagsabgeordnete aus Neuss hatte 2008 an der Uni Köln promoviert."
  • ZVW Waiblinger Kreiszeitung: Doktorarbeit. Verfahren gegen Pröfrock eingestellt (Nils Graefe) "Matthias Pröfrock kommt mit einer Geldzahlung davon. Von einer überschaubaren Schwere der Schuld und von strafrechtlich nicht genügend relevanten Urheberrechtsverletzungen, spricht die Staatsanwaltschaft und stellt die Ermittlungen ein. Weil der Korber Landtagsabgeordnete bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben hatte, war ihm im Juli 2011 der Doktortitel aberkannt worden. Zusätzlich zu dieser Schmach muss er nun also 4000 Euro zahlen. [...] Dazu sagte Ivo Neher, Sprecher der Tübinger Staatsanwaltschaft, dieser Zeitung: ,Wir gehen davon aus, dass es bei einer Anklage und einem Gerichtsverfahren zu einer Verurteilung Pröfrocks gekommen wäre.'"
  • The Trumpet: Stratfor vs. Anonymous, WikiLeaks (Ron Fraser) "There’s a profound difference between the motives of such as Stratfor’s CEO George Friedman and those who lurk behind the facades of Anonymous, WikiLeaks and VroniPlag. Theirs is a far more sinister motive."

13. März 2012 Bearbeiten

  • General-Anzeiger: 90. Geburtstag. Ein Gelehrter von Weltrang: Karl Dietrich Bracher (Cem Akalin) "Dem Politikwissenschaftler Karl Dietrich Bracher ging es stets um engagierte Aufklärung und kühle Analysen. Je nach Blickwinkel galt er mal als linksliberal oder als Konservativer. Doch das war Bracher stets egal. Rund 120 Schüler hat er promoviert [...], unter ihnen auch Margarita Mathiopoulos, gegen die Plagiatsvorwürfe erhoben werden. Doch Bracher findet ihre Arbeit nach wie vor 'gut lesbar'. Bracher: 'Das ist keine glückliche Entwicklung, wenn jetzt Buchstabe für Buchstabe verglichen wird.'"
  • lenta: Депутата бундестага лишили ученой степени "Депутат бундестага от Свободной демократической партии (СвДП) Биджан Джир-Сарай (Bijan Djir-Sarai) лишился ученой степени из-за обвинений в плагиате, [...]. Первые обвинения в адрес политика появились в мае 2011 года на интернет-форуме VroniPlag, посвященном плагиату в научных работах."
  • ČAS.SK: Nemecký poslanec prišiel o doktorát, v práci odpisoval od iných (TASR) "Bojovníci proti plagiátorstvu z internetovej platformy Vroniplag si na prácu politika, ktorý je poslancom Spolkového snemu od roku 2009, "posvietili" vlani a našli v nej podľa vlastných tvrdení 121 stránok pasáží zodpovedajúcich ich definícii plagiátu."
  • eurozpravy.cz: Německý poslanec podváděl při studiu (Fuk, EuroZprávy.cz, mediafax) "Skupina Vroniplag, která se zabývá případy plagiátorství, odhalila, že poslanec íránského původu, který v parlamentu zastupuje vládní liberály (FDP), opsal podstatnou část disertační práce."
  • The Local: Government party loses another PhD (DPA/The Local/bk) "The university said that Djir-Sarai had ignored academic referencing and quotation guidelines to a significant extent. Djir-Sarai said he was disappointed by the decision, [...]. His dissertation came to the attention of the plagiarism-hunter online platform Vroniplag in May last year."
  • guttengate.de: Bijan Djir-Sarai Doktortitel entzogen "Gestern (05.03.2012) veröffentlichte die Universität Köln ihre Entscheidung im Plagiatsfall von Bijan Djir-Sarai (MdB, FPD): Bijan Djir-Sarai wird der Doktortitel bzw. der Doktorgrad mit sofortiger Wirkung entzogen. [...] Die Plagiatsvorwürfe wurden bereits Ende Mai des vergangenen Jahres durch das Vroniplag öffentlich gemacht. Bis zum Entzug des Doktortitels dauerte es also über neun Monate – durchaus bemerkenswert."


15. März 2012 Bearbeiten


16. März 2012 Bearbeiten

  • Telepolis: Aus dem Schönheitsfehler wird ein Systemproblem. VroniPlag ertappt den ersten Karriereprofessor (Peter Mühlbauer) "Bisher waren die dort ertappten Plagiatoren insofern eher kleine Fische, als ihnen der Doktortitel vor allem als Schmuck diente. [...] Nun scheint den Crowd-Korrektoren mit Loukas Mistelis der erste richtige Karriereprofessor ins Netz gegangen zu sein. [...] Bei der Universität Hannover und der Queen-Mary-Universität wollte bislang niemand eine Stellungnahme dazu abgeben."

19. März 2012 Bearbeiten

  • Guttengate (Blog): Plagiatsvorwürfe gegen Prof. Dr. Loukas Mistelis "Der zwanzigste vom Vroniplag veröffentlichte Plagiatsfall dürfte wieder besonders spannend werden. [...] Während die meisten (von Guttenberg abgesehen) überführten Plagiatoren nicht auf ganz großer Bühne standen und ihren Doktortitel nicht unbedingt für Ihre Karriere benötigten, hat es Loukas Mistelis mit seinem Doktortitel ganz weit gebracht. Mistelis ist Direktor der School of International Arbitration am Centre for Commercial Law Studies (CCLS) der Queen-Mary-Universität in London."
  • LVZ-Online: Uni Halle will Leipzigs Jugendamtsleiter Haller den Doktortitel wegen Plagiats entziehen (Robert Nößler) "Siegfried Haller steht vor dem Verlust seines Doktortitels. [...] Nach dreistündiger Beratung in nicht-öffentlicher Sitzung waren sich die Professoren einig: Hallers Ende Januar abgegebene mündliche Stellungnahme sowie das rund 20-seitige Schreiben seines Anwalts können die Plagiatsvorwürfe nicht ausräumen. [...] Bei Bekanntwerden der Vorwürfe durch das Online-Portal VroniPlag im Juli 2011 hatte Haller betont, für mögliche Fehler in seiner Arbeit die Verantwortung zu übernehmen."

20. März 2012 Bearbeiten

  • ''Frankfurter Allgemeine Zeitung: Von "Vroniplag" als Abschreiber angeprangert (Sascha Zoske) "Ein Absolvent der Frankfurt School of Finance steht unter Plagiatsverdacht. Die Hochschule bemüht sich um schnelle Aufklärung. Auch andere Unis wollen aus dem Fall Guttenberg gelernt haben. [...] Dass die aus der Beschäftigung mit fragwürdigen Politiker-Dissertationen gespeisten Internetforen das Denunziantentum fördern, fürchten die Hochschulen nicht. "Vroniplag" etwa wird seiner seriösen Aufmachung wegen durchaus geschätzt, [...]"
  • LVZ-Online: Leipzigs Jugendamtsleiter Haller will gegen drohende Aberkennung des Doktortitels klagen (Robert Nößler) "Leipzig. „Ich gehe davon aus, dass ich meinen Titel behalte“, sagt Siegfried Haller. Aus seiner Sicht gebe es [...] „eine Reihe von Verfahrensschwächen“, so der 57-Jährige. [...] Der 57-Jährige hofft nun, dass der am 18. April entscheidende Fakultätsrat die aus seiner Sicht „fehlerhafte Empfehlung des Promotionsausschusses“ korrigiert. Andernfalls wolle der Amtsleiter den drohenden Verlust seines 2003 erworbenen Titels „mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln angreifen“, sagte er."

21. März 2012 Bearbeiten

  • op-online.de: Vorwürfe gegen Verfasser einer Doktorarbeit an der Frankfurt School auf Finance. Im Visier von „Vroniplag“ (mic) "Die private Frankfurt School of Finance & Management muss Plagiatsvorwürfen gegen einen ihrer Absolventen nachgehen. Die Sprecherin der Hochschule, Angelika Werner, bestätigte gestern einen entsprechenden Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Demzufolge haben die Analysten der Internetplattform „Vroniplag“ für das im Jahre 2007 publizierte wissenschaftliche Werk einen Anteil abgeschriebener Passagen von fast einem Viertel ermittelt."
  • Mitteldeutsche Zeitung (www.mz-web.de): Haller will gegen Uni vor Gericht ziehen. (Alexander Schierholz) »Der erste bekannt gewordene Plagiatsfall an der Uni Halle wird nun wohl ein Fall für die Gerichte: Der Leipziger Jugendamtsleiter Siegfried Haller [...] hat gegen einen möglichen Entzug seines Doktortitels eine Klage angekündigt. [...] Die Vorwürfe, die im Juli vergangenen Jahres vom Internet-Portal Vroni-Plag erhoben worden waren, haben sich aus Sicht der Uni trotz intensiver Prüfung und einer Anhörung Hallers Ende Januar nicht ausräumen lassen.«


26. März 2012 Bearbeiten

  • Erbloggtes (Blog): Anonymität, Netzöffentlichkeit und asymmetrische Kommunikation "Erstaunt es, dass Martin Heidingsfelder [...] den [...] Zusammenhang von Anonymität und Plagiatswikis als “schwaches Argument” bezweifelt?[2] Dabei wird etwa im von Heidingsfelder gegründeten VroniPlag die Anonymität (eigentlich: Pseudonymität) der meisten Kollaboratoren als wichtig bewertet und von diesen auch verteidigt. [...] Weber-Wulff und Rieble sind – ebenso wie etwa Uwe Kamenz – Professoren. Die haben wenig zu befürchten, so lange sie sich im Rahmen der Legalität bewegen. [...] Für die Notwendigkeit der Anonymität(soption) in Plagiatswikis entscheidend ist allerdings die soziale Lage der Mehrheit der Kollaboratoren, die dem Vernehmen nach als Doktoranden, Studenten oder in ähnlichen Positionen weitgehend abhängig von Universitäten sind und bei einer Aufdeckung ihrer Identität existenziell – zumindest aber hinsichtlich der Karrierechancen – bedroht wären."



27. März 2012 Bearbeiten

  • Donaukurier: Der Plagiatsjäger (Til Huber) "Herr Heidingsfelder, Sie waren mal deutscher Nationalspieler im American Football. Haben Sie da das Überrumpeln von Menschen gelernt? [...] Heidingsfelder: VroniPlagWiki ist ein Wiki, an dem jeder teilnehmen und mit recherchieren kann. Den harten Kern bilden vielleicht noch ein halbes Dutzend Leute. Das sind Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen. Zudem gibt es VroniPlag auch als mein Unternehmen mit einer Hand voll Wissenschaftlern als freie Mitarbeiter, die gewerblich nach Plagiaten und Urheberrechtsverletzungen suchen."
  • Spiegel Online: Ungarns Präsident schrieb Doktorarbeit ab (fln/dpa) "Kritiker des Präsidenten vermuten, dass Schmitt reingewaschen werden soll. Sie dürften sich in ihrer Vermutung bestätigt fühlen, jetzt, wo die Kommission die Verantwortung vom ehemaligen Doktoranden Schmitt auf die Betreuer und die Uni abwälzt. Zuletzt hatten Plagiate deutscher Politiker für Aufsehen gesorgt: [...] Danach untersuchten die Plagiatsjäger der Plattform VroniPlag weitere Doktorarbeiten. Das Ergebnis: Der FDP-Bundestagsabgeordnete Bijan Djir-Sarai hat keinen Doktortitel mehr, ebensowenig der FDP-Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis und seine Kollegin Silvana Koch-Mehrin, [...]"



31. März 2012 Bearbeiten

  • Guttengate (Blog): Entzug des Doktortitels für Siegfried Haller? "Etwas überraschend ist die Ankündigung des Klageweges, hatte Dr. Haller doch in einer ersten Stellungnahme noch angekündigt, die Verantwortung für seine Fehler übernehmen zu wollen, wenn er Fehler in seiner Dissertation gemacht haben sollte."


04. April 2012 Bearbeiten

  • ZDF Hyperland (Blog): Ein Jahr Vroniplag: Die Doktorjäger sind weiter auf Jagd (Christiane Schulzki-Haddouti) "Ein Jahr nach Vroniplag hat sich die Wahrnehmung von Plagiaten im Wissenschaftsbereich stark verändert. 21 Doktorarbeiten listet die “kollaborative Plagiatsdokumentation” mittlerweile auf. Sechs Autoren wurde die Doktorwürde inzwischen aberkannt, unter anderem den Europapolitikern Silvana Koch-Mehrin und Jorgo Chatzimarkakis."

06. April 2012 Bearbeiten

  • avgi.gr: Η λογοκλοπή και τα ελληνικά γονίδια (Γιάννη Ευστρατίου) "O ιστότοπος Vroni.Plag.Wiki. com, που πρωτοστατεί στην αποκάλυψη των λογοκλοπών, υπολογίζει ότι 46% των σελίδων της διατριβής της Μαθιοπούλου περιέχουν αποσπάσματα από ξένες εργασίες χωρίς βιβλιογραφικές παραπομπές." Google-Übersetzung

07. April 2012Bearbeiten

  • Der Spiegel: Dr. Griechenland (Markus Feldenkirchen) "'Natürlich war die Doktorarbeit gehudelt', sagt er [Chatzimarkakis], als die Lautsprecher schweigen. Zwar fühle er sich von der Universität Bonn unfair behandelt, zugleich erkenne er seinen eigenen Anteil. 'Ich habe zu sehr gehudelt.' [...] 'Ich habe lange genug etwas falsch gemacht. Das mit der Doktorarbeit, das war gewiss kein Zufall. Aber jetzt ist Schluss. Künftig keine Hudeleien mehr.' [...] 'Ich sag mal: Priming', sagt Chatzimarkakis. 'Sie kennen Priming?' Gemeint ist die Kunst, alte Assoziationen, die im öffentlichen Bewusstsein an einer Person oder einem Land kleben, durch neue, positive zu ersetzen."

11. April 2012Bearbeiten

  • nature: Honest work. The plagiarism police deserve thanks for defending the honour of the PhD (Editorial) "In many central European countries, an academic title is a decided advantage for a political career; clearly, some ambitious politicians think nothing of obtaining such a title by cheating. We can thank the plagiarism hunters — whatever their individual motives — for exposing dishonesty among those who govern us, and for defending the honour of a PhD. The only safe doctorate these days is an honestly acquired one."

13. April 2012Bearbeiten

  • Verwaltungsgericht Köln: 6 K 6097/11 "Die - nach § 110 Abs. 1 Satz 1 JustG NRW ohne Durchführung eines Vorverfahrens - zulässige Klage ist unbegründet. Der Bescheid der Beklagten vom 18.10.2011 ist rechtmäßig und verletzt den Kläger nicht in seinen Rechten (§ 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO). Dem Kläger ist der Doktorgrad in rechtlich nicht zu beanstandender Weise entzogen worden."


15. April 2012Bearbeiten

  • Potsdamer Neueste Nachrichten: Mathiopoulos: Widerruft Uni ihre Professur? " Die FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos muss um ihre beiden Honorarprofessuren bangen – eine davon an der Universität Potsdam, die andere in Braunschweig."
  • Spiegel Online: Margarita Mathiopoulos (FDP) droht der Verlust ihrer beiden Honorarprofessuren "Der FDP-Politikerin und Unternehmerin Margarita Mathiopoulos droht der Verlust ihrer beiden Honorarprofessuren. Grund ist die anstehende Entscheidung des Bonner Fakultätsrats, der diese Woche klären soll, ob die Politikerin in ihrer Doktorarbeit plagiiert hat oder nicht. Darüber wird seit mehr als 20 Jahren gestritten."

16. April 2012Bearbeiten

  • Spiegel Online: Mathiopoulos droht Verlust der Honorarprofessuren (son) "Plagiatsjäger der Seite VroniPlag kamen dann ihrerseits einige Jahre später zu dem Schluss, dass die Arbeit zahlreiche wörtliche Übernahmen ohne die korrekte Kennzeichnung fremder Gedanken und benutzter Quellen enthalte. Daraufhin entschied der Promotionsausschuss im vergangenen Sommer, die Dissertation erneut zu überprüfen. Die Doktorwürde müsse entzogen werden, sagten die Uni-Ermittler nach mehrmonatigen Beratungen."

17. April 2012Bearbeiten

  • Bonner Presseblog: Entscheidung im Fall Mathiopoulos "Die Philosophische Fakultät der Universität Bonn entscheidet am Mittwoch, 18. April 2012, über die Plagiatsvorwürfe gegen Dr. Margaritha Mathiopoulos. [...] Dekan Prof. Dr. Paul Geyer hat angekündigt, um 16 Uhr im Großen Dozentenzimmer, Universitäts-Hauptgebäude (1. Stock), eine Erklärung abzugeben. Außerdem wird der juristische Berater der Philosophischen Fakultät im Fall Mathiopoulos, der Bonner Jurist Prof. Dr. Klaus Gärditz, die Entscheidung erläutern."
  • LVZ-Online: Vor Plagiats-Urteil: Leipziger Amtsleiter Haller sieht "aus heutiger Sicht Fehler" in Doktorarbeit (Interview: Robert Nößler) "Haller: 'Den Vorwurf getäuscht zu haben, weise ich zurück. Es gibt in meiner Arbeit keine nicht belegte Stelle. Ich habe kein Gedankengut oder tragende Teile irgendwo hergenommen, ohne die Quelle zu benennen. [...] Ich gehe davon aus, dass die Plagiatsvorwürfe im Kern nicht bestehen bleiben und bei Zitationsmängeln berücksichtigt werden muss, welche Substanz die Arbeit hat.'"
  • Rheinische Post: Plagiatsvorwurf: Ist der Doktorvater schuld? (Gundhild Tillmanns) "Von den mehr als 400 Seiten sollen fast 32 Prozent Plagiate sein, haben die Internetfahnder auf 'Vroniplag' herausgefunden. Die TU Berlin hatte dann zwar auch gegenüber der BM angekündigt, Goldschmidt werde zur Anhörung über seine Doktorarbeit eingeladen. Aber bis heute steht die Entscheidung aus, ob ihm der Doktortitel aberkannt wird. Nun gibt es aber einen Grund zur Annahme, dass es die TU Berlin mit ihrer Entscheidung nicht eilig haben könnte: Denn nun steht ein weiterer 'Doktor' unter Plagiatsverdacht, dessen Arbeit von demselben 'Doktorvater' der TU Berlin bewertet worden ist wie die Arbeit von Jürgen Goldschmidt."


18. April 2012Bearbeiten

  • Süddeutsche Zeitung: FDP-Beraterin Mathiopoulos verliert Doktortitel (dapd/dpa/wolf/joku) "Der Plagiatsvorwurf gegen die Dissertation von Margarita Mathiopoulos ist nicht ganz neu - schon vor zwei Jahrzehnten wurde der Fall an der Uni Bonn verhandelt. In einem erneuten Verfahren ist ihr der Doktortitel nun aberkannt worden. Die Politikberaterin will die Entscheidung nicht akzeptieren."
  • Welt Online: FDP-Beraterin Mathiopoulos verliert Doktortitel (Manuel Bewarder) "Doch Mathiopoulos will die Entscheidung der Bonner Uni nicht auf sich sitzen lassen. Ihre Anwälte kündigten gleich nach der Verkündung an, man werde vor dem Verwaltungsgericht klagen. [...] Zudem haben die Anwälte der Politikerin geraten, eine persönliche Haftung der Bonner Gremienmitglieder wegen 'massiver Schädigung' der Reputation zu prüfen."
  • halle forum: Uni Halle entzieht Leipzigs Jugendamtschef den Doktorgrad "Siegfried Haller hat bei seiner Dissertation teilweise komplette Seiten abgeschrieben."
  • Mitteldeutsche Zeitung: Leipziger Jugendamtsleiter muss Doktortitel abgeben "Der Leipziger Jugendamtsleiter Siegfried Haller ist seinen 2003 an der Martin-Luther-Universität in Halle erworbenen Doktortitel los. Er habe grob gegen die Regeln und Standards wissenschaftlichen Arbeitens verstoßen."
  • Uni Halle-Wittenberg: Martin-Luther-Universität entzieht Siegfried Haller den Doktorgrad "Die Philosophische Fakultät I der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entzieht Siegfried Haller den 2003 verliehenen Doktortitel. Einen entsprechenden Beschluss des Promotionsausschusses hat der Fakultätsrat heute (18.04.2012) bestätigt. Der Entscheidung war eine umfangreiche Untersuchung vorausgegangen."
  • Spiegel Online: Plagiatsfall: Uni Bonn entzieht Mathiopoulos den Doktortitel (otr/son/fln/dpa) "Die Politikberaterin will gegen den Entzug ihres Doktortitels klagen. 'Die Entscheidung des Fakultätsrats ist unbegründet und rechtswidrig', teilten ihre Anwälte mit. Sie sei das Ergebnis eines 'unfairen und von blindem Eifer geprägten Verfahrens'. Die Anwälte schlossen nicht aus, eine persönliche Haftung der Uni-Ermittler prüfen zu lassen - 'wegen massiver Schädigung' des wissenschaftlichen Rufs ihrer Mandantin."
  • LVZ online: Leipziger Jugendamtschef verliert Doktortitel - Uni bestätigt Plagiatsvorwürfe gegen Haller (Robert Nößler) "Nach Antritt seiner Stelle als Leipziger Jugendamtschef im Jahr 2000 hatte Haller nebenbei, 'quasi als Hobby', wie er es selbst umschrieb, im Fach Soziologie promoviert. Die Online-Seite VroniPlag brachte die Plagiatsaffäre im Juli 2011 mit einer Analyse von Hallers Arbeit ins Rollen."
  • Uni Bonn: Margarita Mathiopoulos verliert ihren Doktorgrad. Wissenschaftliches Fehlverhalten nachgewiesen "Der Promotionsausschuss der Philosophischen Fakultät hat nunmehr festgestellt, dass die Entscheidung von 1991 aus heutiger Sicht objektiv rechtswidrig war und daher aufgehoben werden konnte."
  • Uni Potsdam: Universität Potsdam prüft Entzug der Honorarprofessur von Margarita Mathiopoulos "Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät wird sich auf seiner nächsten Sitzung mit dem Fall Mathiopoulos befassen. Damit reagiert die Universität Potsdam auf die Entscheidung der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn, die heute Margarita Mathiopoulos den Doktortitel entzogen hat."
  • TU Braunschweig: Margarita Mathiopoulos: TU Braunschweig plant Aberkennung der Honorarprofessur nach der Stellungnahme der Universität Bonn
  • Bild.de: Politik-Beraterin Mathiopoulos: Doktor weg "Mathiopoulos' Doktorarbeit stammt aus den 80er Jahren und war bereits Anfang der 90er Jahre in die Kritik geraten. Eine Überprüfung hatte damals zwar handwerkliche Mängel ergeben, aber keine Verfehlungen, die zur Aberkennung des Doktortitels geführt hätten. Den Anstoß für die neue Überprüfung hatte die Internet-Plattform 'VroniPlag' gegeben."
  • RP-online: Über Quellen getäuscht: FDP-Beraterin Mathiopoulos verliert Doktortitel (lnw) "Die neue Überprüfung war durch Vorwürfe der Internetplattform VroniPlag ins Rollen gekommen. Laut Uni Bonn fanden sich in der Arbeit über 320 Stellen, in denen die Originalquelle systematisch nicht ordnungsgemäß zitiert wurde."
  • Bild.de: Uni untersucht Plagiatsvorwürfe gegen Jugendamtsleiter (dpa) "Muss Leipzigs Jugendamtsleiter Siegfried Haller seinen Doktortitel abgeben oder nicht? Die Martin-Luther-Universität in Halle wird sich heute um 17.00 Uhr zu den Plagiatsvorwürfen gegen den Mann äußern."
  • uni-bonn.TV (Podcast): Margarita Mathiopoulos ohne Doktorgrad (Marcus Berinski, Henner Euting) "Die Philosophische Fakultät der Universität Bonn entzieht Margarita Mathiopoulos den Doktortitel. Der Fakultätsrat hat den Beschluss des Promotionsausschusses bestätigt. uni-bonn.tv zeigt hier Bekanntgabe und Erläuterung der Entscheidung des Fakultätsrates vom 18. April 2012."
  • WDR (Lokalzeit Bonn) (Video): Wieder ein Dr. weniger (Carsten Lenz) "Die FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos verliert ihren Doktortitel. Das gab der Fakultätsrat der Universität Bonn jetzt bekannt. Zuvor hatten die Internet-Plagiatsjäger von 'Vroniplag' angeblich auf jeder zweiten Seite der Dissertation Abschriften entdeckt."
  • WDR.de: Fast alles nur geklaut (Nadine Esch) "Eine erneute Überprüfung der Arbeit wurde nun durch Vorwürfe der Internetplattform VroniPlag angestoßen. Die Uni Bonn meldet über 320 Stellen, in denen die Originalquelle systematisch nicht ordnungsgemäß zitiert wurde, und weist zudem auf zahlreiche Passagen hin, die lediglich mit leichten Abänderungen wörtlich abgeschrieben wurden. Eine Übernahme fremder Texte sei zusätzlich durch eine irreführende Zitierweise verschleiert worden [...]"


19. April 2012Bearbeiten

  • ΤΟ ΒΗΜΑ (to vima): «Λογοκλόπος» η Μ. Μαθιοπούλου Übersetzung (Νίκος Χειλάς) "Οι αρμόδιες υπηρεσίες του πανεπιστημίου, συμπεράνουν εκ των ανωτέρω, ότι τέτοια αντιγραφή δεν οφείλεται σε «απλή παράβλεψη, αλλά σε ηθελημένη εξαπάτηση σχετικά με την επιστημονική πνευματική ιδιοκτησία». Τέτοιες λογοκλοπές, σύμφωνα με την οργάνωση Vroniplag, που διερεύνησε παράλληλα το θέμα, βρέθηκαν στο 47% των σελίδων της διατριβής. «Τα έκλεψε σχεδόν όλα» ήταν ο τίτλος της εφημερίδας «Süddeutsche Zeitung». Και ανάλογα χαιρέκακα ήταν τα σχόλια και άλλων μέσων ενημέρωσης."
  • Märkische Oderzeitung: Der Lack ist ab (Günther Marx) "Jetzt ist es amtlich, der schöne Titel futsch, der Ruf ruiniert. Kein Einzelfall, wie Guttenberg und Co. belegen. Aber einer, der wie schon beim fränkischen Grafen wegen seines Glamourfaktors heraussticht."
  • Potsdamer Neueste Nachrichten: Mathiopoulos verliert Doktortitel "Mathiopoulos dürfte nach der Entscheidung auch ihre beiden Honorarprofessuren verlieren. Die Potsdamer Universität prüft nun den Entzug der Honorarprofessur. Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät werde sich auf seiner nächsten Sitzung mit dem Fall befassen, hieß es am Mittwoch. Auch die Technische Universität Braunschweig will eine bestehende Honorarprofessur nach Entzug der Doktorwürde widerrufen. [...] Den Anstoß für die neue Überprüfung hatte die Internet-Plattform 'VroniPlag' gegeben. Demnach enthalte die Arbeit zahlreiche wörtlich übernommene Textstellen, die nicht als solche gekennzeichnet seien."
  • ZEIT online: Uni betreibt Selbstschutz mit Titelentzug für Mathiopoulos (Hermann Horstkotte) "Ihr akademischer Lehrer Bracher zählt zu den Begründern der demokratischen Politikwissenschaft in der frühen Bonner Republik und war an der Uni eine unangreifbare Respektsperson. Deshalb traute sich damals kein Kollege, den Daumen über seine Meisterschülerin zu senken. Die Saubermänner von heute trauen sich das jetzt aus reiner Angst vor VroniPlag und der davon gesteuerten öffentlichen Meinung. Was damals üblich war, soll heute nicht mehr redlich sein. Mathiopoulos zieht gegen die Titelaberkennung jetzt vor Gericht und darf sich zumindest auf absehbare Zeit noch Prof. Dr. nennen."
  • taz.de: Weiteres Opfer im FDP-Titelrennen (dapd) "Doktorschwund bei der FDP: Nach einer Reihe von Spitzenpolitikern muss auch die liberale Parteiberaterin Margarita Mathiopoulos ihren Doktortitel abgeben. [...] Den Anstoß für die erneute Überprüfung hatten die Plagiatsfahnder von 'VroniPlag' im Juli gegeben."

20. April 2012Bearbeiten

  • University World News: Political advisor loses doctorate after a web plagiarism probe (Michael Gardner) "Last year the website VroniPlag – which like Wikipaedia enables users to edit the content – claimed that 46% of Mathiopolous’ thesis had been lifted. In July 2011, the University of Bonn decided to conduct a further review of her work."
  • Greek Reporter: Government Advisor Margarita Mathiopoulos’ Doctorate Rescinded Due to Plagiarism (Areti Kotseli) "The investigation was re-opened after the internet site VroniPlag suggested there were hundreds of incidents of plagiarism in her work. Forty-seven percent of her work was found to be a “copy” product, with 320 plagiarized abstracts, suggesting that there was not much of original text left over."
  • 大纪元 (epochtimes): 波恩大学再撤销一政客博士头衔 Übersetzung (大纪元记者杨帆德国报导) "[...],德国似乎掀起了一股论文审查潮,不少政客被卷入论文抄袭案。日前,自民党政治顾问玛缇奥普鲁斯(Margarita Mathiopoulos)的博士头衔被波恩大学撤销。[...] 同时,律师建议玛缇奥普鲁斯确认一下,波恩大学是否应为给其带来的名誉损失负责。"


21. April 2012Bearbeiten

  • Frankfurter Rundschau: Ärztin behält Doktortitel. Leitende Medizinerin trotz Zitierfehlern entlastet (cr) "Aufatmen bei einer Oberärztin an der Mainzer Unimedizin: Nach Plagiatsvorwürfen im vergangenen Jahr kann sie ihren Doktortitel behalten. [...] 'Der Doktortitel wurde nicht aberkannt', sagte die Pressechefin auf Anfrage. Auch die Note sei gleich geblieben. 'Aber die Zitierweise wurde angemahnt als wissenschaftliches Fehlverhalten', sagte die Sprecherin."


22. April 2012Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Doktortitel, cum tempore (lyr.) "[1991] wurde die Arbeit schon einmal geprüft und der Titel nicht aberkannt. Da gab es aber noch kein Vroniplag. Die Internettplattform hatte den Anstoß für die abermalige Untersuchung gegeben."

25. April 2012Bearbeiten

  • evangelisch.de: Transparenz gegen Plagiate: Der Erfolg ist messbar: (Christiane Schulzki-Haddouti) "Der Erfolg ist messbar: In 23 Doktorarbeiten weist VroniPlag inzwischen viele mutmaßliche Plagiate nach. Acht Autoren wurde die Doktorwürde inzwischen aberkannt, zweien allein vergangene Woche. So muss auch die Politikberaterin Professor Doktor Margarita Mathiopoulos auf ihren an der Universität Bonn erworbenen Doktortitel wohl verzichten. Eine beachtliche Bilanz für das vor rund einem Jahr gegründete Wiki, das sich der Plagiatsdokumentation widmet."

27. April 2012Bearbeiten

  • Vorwärts: "Suche nach der Wahrheit" (Petra Tursky-Hartmann) "Sie heißen 'GuttenPlag' oder 'VroniPlag'. Über das Internet wurden mehre Politiker überführt, die bei wissenschaftlichen Arbeiten Plagiate abgeliefert hatten. Über Copyright-Verletzungen ging es bei der Veranstaltung „Fingerabdrücke im Netz“ der Hessischen SPD-Landtagsfraktion."
  • Berliner Zeitung: Berliner CDU-Fraktionschef gibt Doktortitel ab (Sabine Rennefanz) "Man wüsste eigentlich gern, was in der Arbeit steht, und zwar nicht nur wegen der Fußnoten. Doch die Veröffentlichung hat Graf verhindert. Deshalb gibt es auch keine Hinweise auf VroniPlag, der Enthüllungsplattform."

1. Mai 2012Bearbeiten

  • Telepolis: Medizinische Dissertationen unter Beschuss (Peter Mühlbauer) "Eine Oberärztin aus Mainz wartete für Ihre 2002 eingereichte und 2006 verteidigte Doktorarbeit nicht auf so ein Programm, sondern nahm einfach große Teile älterer Arbeiten als Textbausteine, in den sie ihre eigenen Ergebnisse einfügte. Dem Crowd-Korrektur-Portal VroniPlag zufolge sind deshalb mehr als drei Viertel ihrer Dissertation als Plagiat einzustufen."
  • Financial Times Deutschland: Plagiatsskandale. Widerstand gegen Eid auf Doktorarbeit (Marion Schmidt) "Vor einem Jahr wurde dann bekannt, dass der FDP-Europapolitiker Jorgo Chatzimarkakis in seiner Dissertation gemogelt hatte, auch er verlor seinen Titel. Und in der vergangenen Woche entzog die Uni der FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos den Zusatz 'Dr.'. Sie hatte in ihrer Arbeit an 320 Stellen falsch zitiert."

2. Mai 2012Bearbeiten

  • b[erlingske].dk: Terrorforsker mistænkes for omfattende snyd (Johan Blem Larsen) "En ledende terrorforsker fra Syddansk Universitet er under mistanke for omfattende plagiering. Forskeren nægter sig skyldig og siger, at han er offer for et komplot. [...] Ifølge en gruppe tyske internet-aktivister, der har etableret et forum ved navn Vroniplag, som via et computerprogram kan opspore plagiater, er »mindst 40 procent og sandsynligvis mere« af Nasrullah Memons afhandling plagiat."
  • The Australian: Plagiarism joins political fray (Charles McPhedran) "And then, in June last year, German plagiarism website VroniPlag dug up her case again. Combing through Mathiopoulos's thesis line by line, the Wikipedia-style collaborative group accused her of stealing material on 46 per cent of pages. [...] But those in the honorary professor's camp insist the group is persecuting her: 'This happens to her every 20 years. It's VroniPlag today; it'll be Orwell in 20 years. Gimme a break!' [...] The idea of VroniPlag caught on and today the group is practically a German political player."

3. Mai 2012Bearbeiten

  • Radio24syv: Datolinjen 03-05-2012 "I have learned a lot from contributing to Vroniplag" [Interview with Fiesh, starting 31:13]
  • jv.dk: SDU opfordrer til hurtigt afgørelse i plagiatsag Übersetzung (Af) "Syddansk Universitet opfordrer Aalborg Universitet til en hurtigt afgørelse i sagen om terrorforskeren Nasrullah Memon, der er mistænkt for plagiering og videnskabelig uredelighed."
  • Ekstra Bladet: Forsker mistænkt for fusk med afhandling Übersetzung (Ritzau /Nyheder) "Forsker på Syddansk Universitet er mistænkt for fusk. Han påstår selv, at han er udsat for et komplot. [...] Når det ikke ser sådan ud, skyldes det ifølge ham, at den version af afhandlingen, som både den tyske plagieringsgruppe og tilsyneladende også institutlederen på hans gamle institut i Esbjerg har set, er et falsum, og at han er udsat for et komplot."
  • WirtschaftsWoche: Plagiatsvorwurf. Klären Sie auf, Frau Schavan (Max Haerder) "Der Schwarm der Plagiatsjäger von der Plattform Vroniplag hatte Annette Schavans Dissertation aus dem Jahre 1980 lange umzingelt, aber dann doch nicht für den Internet-Pranger würdig befunden. Nun ist offenbar ein Netzpiranha ausgeschwärmt – und hat seine Zweifel am Werk der Bundesforschungsministerin trotzdem öffentlich gemacht."
  • Spiegel Online: Plagiatsvorwurf gegen Ministerin. Schavan reist und schweigt (Christoph Titz) "Die Recherchen der Plagiatsjäger von VroniPlag zur Arbeit Schavans begannen nach Aussagen von Mitgliedern bereits Anfang 2012. Das Wiki-Mitglied 'Hotznplotz' hatte das erste Fragment mit dem Kürzel 'As' bei VroniPlag eingestellt. So gehen die anonymen Plagiatsjäger vor, wenn sie einem Anfangsverdacht nachgehen und diesen für begründet halten. Erst wenn die Untersuchung abgeschlossen ist und die Mehrheit des Schwarms dafür, hängt VroniPlag einen Plagiatsfall an die große Glocke - wie bei Silvana Koch-Mehrin, Jorgo Chatzimarkakis, Margarita Mathiopoulus (alle FDP) und Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU)."
  • taz: Plagiatsvorwurf gegen Ministerin. Schavan im Prüfungsstress (Anna Lehmann) "Entlastet wird Schavan ausgerechnet von den Plagiatsjägern der Internetplattform VroniPlag. Diese hatten von Dezember 2011 bis April 2012 auch die Arbeit der Forschungsministerin untersucht. Mit knapper Mehrheit kamen die Administratoren damals nach Angaben eines Mitstreiters zu der Entscheidung, dass ihr 'Fall' nicht den 'Publikationskriterien' von VroniPlag gerecht werde."
  • radio 96.8 Bonn: Plagiate unter Strafe? "Für alle, die einmal einen leitenden Posten anstreben sollten, dürfte das größte, und trotz Bildungsautonomie bundesweite Abschreckungsmoment also vorerst weiterhin von der Internet-Plattform VroniPlag ausgehen, die auch die bisherigen Betrugsfälle aufgedeckt hat."
  • Südkurier: Andere Plagiatsjäger verzichteten auf Schavan-Attacke (dpa) "Burchardt sagte, die Internetszene habe mit dem Aufdecken zahlreiche Plagiatsfälle erfolgreich 'den Finger in eine offene Wunde der Qualitätssicherung bei den Promotionen gelegt'. Es sei nun die Aufgabe der Wissenschaft und auch der Bundesregierung, daraus geordnet Konsequenzen zu ziehen."
  • Welt Online: Wer sind die Plagiatsjäger? (dpa) "'VroniPlag' ist nach Angaben der Szene so etwas wie ein Monopolist. Schwung bekam die Plagiatssuche im Netz 2011 mit der Plattform 'GuttenPlag', die die Plagiate des damaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg aufdeckte. "
  • n-tv: "Schavan kein zweiter Fall Guttenberg". VroniPlag bestätigt Plagiate "Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) ist wegen ihrer Doktorarbeit nach Zeitungsberichten auch im Visier der Plagiate-Plattform VroniPlag gewesen. Allerdings hat sich diese nach eigenen Angaben gegen eine Veröffentlichung der Plagiatsvorwürfe entschieden."
  • DRadio Wissen: Schavanplag - Plagiatsvorwürfe gegen Annette Schavan (Michael Gessat). "Die Macher des Blogs 'Vroniplag', etwa die Berliner Plagiatsforscherin Debora Weber-Wulff, hatten die Arbeit von Schavan schon vor Monaten untersucht und 'sehr problematische Stellen' gefunden, aber letztlich von einem Gang an die Öffentlichkeit abgesehen. Möglicherweise ist Schavanplag jetzt das Werk eines mit dieser Entscheidung von Vroniplag nicht einverstandenen Mitstreiters."
  • DRadio Kultur: Schavan: "Mit anonymen Vorwürfen kann man schwerlich umgehen" Blog versucht, Plagiate auf 50 Seiten der Dissertation der Ministerin nachzuweisen (Jürgen König) "Auch VroniPlag hatte sich selber schon seit einiger Zeit mit der Dissertation Annette Schavans beschäftigt, dann aber von einer Veröffentlichung der Ergebnisse abgesehen."
  • Südwest Presse: Schrieb Schavan ab? "Aus der Luft gegriffen sind die Vorwürfe jedoch keineswegs. [...] Es seien jedoch nicht ausreichend Beanstandungen gefunden worden, um die Veröffentlichung zu rechtfertigen. 'VroniPlag', über dessen Enthüllungen Edmund Stoibers Tochter Veronica Saß (daher das 'Vroni'), FDP-Frau Silvana Koch-Mehrin und andere prominente Politiker ihre Doktortitel verloren haben, erwies sich bisher stets als seriöse Quelle."

4. Mai 2012Bearbeiten

  • Berliner Zeitung: Leitartikel zu Schavan: Enthüllungswissenschaft im Fall Schavan (Harald Jähner) "Spätestens dann, wenn sie sich Aktivisten nennen und mit netzspezifischer Härte über die skrupulöseren Kollegen der „kollaborativen Plagiatsplattform“ vroniplag herziehen, bekommt die Sache etwas unangenehm Jakobinisches."
  • VDI nachrichten: Transparenz soll Plagiate verhindern (has) "Wissenschaftsbetrug: Immer mehr Doktortitel werden angefochten und zurückgegeben: Ein Erfolg der Internetplattform Vroniplag, deren Aktivisten jedoch mehr Gegenmaßnahmen von den Hochschulen selbst fordern."
  • Cicero Online:Plagiatsvorwurf gegen Schavan. Schluss mit dem Empörungsreflex (Timo Stein) "Problemtisch ist doch vor allem, dass die Vorwürfe durch einen anonymisierten Blog öffentlich gemacht wurden, obwohl sie von der Plattform 'vroniplag', die durch den Fall zu Guttenberg bekannt geworden war, bereits als nicht schwerwiegend und damit veröffentlichungswürdig eingestuft wurden."

5. Mai 2012Bearbeiten

  • faz.net: Annette Schavan unter Druck. 'Kein Zufall, kein Irrtum, sondern Absicht' (Christiane Hoffmann) "In einer internen Abstimmung entschieden sich die Vroniplag-Aktivisten dagegen, mit dem Fall an die Öffentlichkeit zu gehen. So sagt es jedenfalls die Berliner Professorin Debora Weber-Wulff, die selbst bei Vroniplag aktiv ist. Sie sieht die Doktorarbeit der Ministerin als 'Grenzfall'. Es gebe einige 'sehr problematische Stellen'. Der plagiierte Anteil des Textes sei aber insgesamt zu gering."
  • faz.net: Schavans Plagiatsaffäre. Manchmal nur ein Teilsatz (Maria Wiesner) "56 von 351 Seiten soll Annette Schavan bei ihrer Doktorarbeit plagiiert haben. Das wird auf der Website „schavanplag“ behauptet. Die Vorwürfe sind gut dokumentiert."
  • tagesschau.de: Plagiatsvorwurf gegen Bildungsministerin. Opposition drängt Schavan zur Aufklärung "Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Horst Hippler, warnte angesichts der Plagiatsvorwürfe gegen Schavan vor vorschnellen Urteilen. 'Man kann vor jeder Art von Vorverurteilung nur warnen', sagte Hippler der 'Rheinischen Post'. Er halte es für das angemessene Vorgehen, dass nun die Promotionskommission der betroffenen Universität die Vorwürfe prüfen werde."
  • Der Westen.de: Professoren werfen Schavan 'gravierendes Fehlverhalten' vor "Die Pagiatsvorwürfe setzen Bildungsministerin Annette Schavan immer stärker unter Druck. Mehrere Wissenschaftler halten ihr vor, sie habe in ihrer Doktorarbeit schwere Fehler begangen. Auch einen Verlust des Titels schließen die Experten nicht aus. Ihre Partei stärkt Schavan den Rücken."
  • Spiegel Online: "Ich wollte das nicht unter den Tisch fallen lassen" (Christoph Titz) "Es war eine knappe Entscheidung; ich halte es aber für belegbar, dass Frau Schavan plagiiert hat, wenn auch in geringerem Ausmaß als andere. Ich wollte das nicht unter den Tisch fallen lassen."
  • Focus Online: Dissertation von Bildungsministerin Schavan. Plagiatsexperte spricht von 'Täuschungabsicht' (jp) "Gerhard Dannemann, der an der Humboldt-Universität in Berlin lehrt, sprach gegenüber FOCUS von Fehlern der Bildungsministerin in ihrer Doktorarbeit. 'Es liegt ein gravierendes wissenschaftliches Fehlverhalten vor', sagte er FOCUS."

6. Mai 2012Bearbeiten

  • Focus Online: Unmut über Bildungsministerin: Unionsnachwuchs setzt Schavan unter Druck (jub/dpa) "Annette Schavan schweigt zu ihrer Doktorarbeit und will die Überprüfung durch die Uni abwarten. Doch beim Unionsnachwuchs regt sich Unmut über die Bildungsministerin – auch wegen ihrer Haltung im Fall Guttenberg. [...] Der Berliner Jura-Professor Gerhard Dannemann warf Schavan im FOCUS 'gravierendes wissenschaftliches Fehlverhalten' vor. Dannemann gehört zum 'VroniPlag'-Team. Bei der Überprüfung von Schavans Arbeit sei man sehr gründlich vorgegangen und habe mehr als 100 Quellen gesichtet, sagte er."
  • heise.de: Schavan in Südwest-CDU unter Druck "Bundesbildungsministerin Annette Schavan gerät wegen angeblicher Schlampereien in ihrer Doktorarbeit, die allerdings nach Ansicht des VroniPlag 'kein zweiter Fall Guttenberg' sind, auch in ihrem CDU-Heimatverband unter Druck."
  • n-tv: Schavans Doktortitel in Gefahr - Blogger lässt nicht locker (n-tv, dpa) "Mit nur einer Stimme Mehrheit hatte das Recherchenetzwerk 'VroniPlag' entschieden, die Vorwürfe gegen Schavan nicht zu veröffentlichen – da ihr wissenschaftliches Fehlverhalten nicht so schwerwiegend sei wie das von Guttenberg. Der anonyme Blogger veröffentlichte daraufhin seine Recherchen im Alleingang auf der Internet-Seite 'Schavanplag' des US-Anbieters 'wordpress.com'."
  • Spiegel Online: Plagiatsjäger entschieden sich mit nur einer Stimme Mehrheit gegen Veröffentlichung der Schavan-Überprüfung Die Plagiatsjäger von 'VroniPlag' entschieden mit nur einer Stimme Mehrheit, die Vorwürfe gegen Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) nicht auf ihrer Seite zu veröffentlichen. 'Wir haben sehr lange diskutiert und die Abstimmung mehrmals verschoben', sagt ein Insider, 'am Ende war es eine knappe Entscheidung mit nur einer Stimme Mehrheit dagegen.'"
  • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: 'Genau prüfen'. Debatte über Schavans Dissertation (cho./elo./mwe.) "In Koalitionskreisen herrschte zwar größte Zurückhaltung mit öffentlichen Kommentaren zum Fall Schavan. Doch hieß es, viele Politiker seien 'stinksauer' auf die Ministerin. Diejenigen, die selbst promoviert worden seien, fühlten sich diskreditiert."
  • Tagesspiegel: Plagiatsverdacht. Schavan in Südwest-CDU unter Druck (Christian Tretbar) "Der Berliner Jura-Professor Gerhard Dannemann warf Annette Schavan im 'Focus' 'gravierendes wissenschaftliches Fehlverhalten' vor. Dannemann gehört zur Internetplattform 'VroniPlag', die sich ebenfalls kritisch mit Schavans Doktorarbeit beschäftigt hat. Dort gab es eine Debatte darüber, ob die Fundstellen in Schavans Arbeit nun der Rede wert sind oder nicht. Es gab es knappes Votum gegen eine Veröffentlichung, was einigen missfiel." (Ähnlich: ZEIT.de vom 7. Mai 2012: Schavan wird nicht ewig schweigen können (Christian Tretbar))
  • faz.net: Plagiatsaffäre. 'Schavan nicht wegen Plagiats vorverurteilen' (Heike Schmoll, Rüdiger Soldt) "Konkret geht es um die Grenzen zwischen Paraphrase, wissenschaftlichem Referat und Plagiat. Frau Schavan wird vor allem vorgeworfen, dass sie Primärquellen wie Texte Sigmund Freuds, die sie möglicherweise in der Sekundärliteratur gelesen hat, nur mit der Primärquelle zitiert, nicht jedoch immer die Autoren textähnlicher Darstellungen in der Sekundärliteratur. Sie erwecke den Anschein, Freud selbst gelesen und zusammengefasst zu haben, obwohl sie auf die Darstellung eines Forschers zurückgegriffen habe."
  • Spreerauschen: Plagiatsvorwürfe gegen Annette Schavan (CDU) - Interview mit Prof. Dr. Gerhard Dannemann (Ursula Pidun) "VroniPlag ist aus GuttenPlag hervorgegangen, viele der heute Aktiven haben schon bei GuttenPlag mitgewirkt. Eine mangelnde Bereitschaft, eine(n) amtierende(n) Bundesminister ein Plagiat zu bescheinigen, wird man den Mitarbeitern dieser Wikis nicht unterstellen können. Die Dissertation von Frau Schavan war ein Grenzfall, an dem unterschiedliche Positionen deutlich wurden."
  • Spiegel Online: VroniPlag-Rechercheur über Schavan: 'Sie hat es sich zu bequem gemacht' (Interview von Markus Verbeet mit KayH) "KayH: Wir haben sehr lange diskutiert und die Abstimmung mehrmals verschoben. Am Ende war es eine knappe Entscheidung mit nur einer Stimme Mehrheit dagegen. Zehn Prozent ist die Grenze, ab der wir unsere Funde normalerweise veröffentlichen; Frau Schavan liegt nur ganz knapp darüber. Und inhaltlich sind die Plagiate meiner Meinung nach eindeutig, aber lange nicht so schwerwiegend wie in anderen Fällen: Frau Schavan hat nicht ordentlich zitiert, aber auch nicht seitenweise abgeschrieben."
  • heise online: Was war. Was wird. (Hal Faber / jk) "Die vor 32 Jahren geschriebene Promotion von Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat Mängel. Nach Vroniplag und Guttenplag ist Schavanplag ans Netz gegangen und derzeit ab und an erreichbar. Dahinter dürfte das öffentliche Interesse stecken, nicht Anonymous. Rührend zu sehen, wie sich die tageszeitung hinter Schavan stellt und auf den anonymen Schwarm eindrischt. Zieht ein Shitstorm auf?"

7. Mai 2012Bearbeiten

  • SPIEGEL: "Jäger im Dunkeln" (Christoph Titz, Markus Verbeet) "Dass sie ihren Doktortitel verliert, ist unwahrscheinlich - die bislang bekannten Schwächen der Arbeit rechtfertigen eine solche Sanktion kaum. [...] Das Ergebnis der Plagiatsjäger: Schavan habe nicht immer fremde Formulierungen als solche gekennzeichnet. Und sie habe in mehreren Fällen wohl nicht den Originaltext gelesen oder ihn jedenfalls nicht zitiert, sondern sich aus der Sekundärliteratur bedient, ohne dies kenntlich zu machen."
  • FOCUS: "Wissenschaftlich wertlos" (Margarete van Ackeren / Thomas Röll) "'Es liegt ein gravierendes wissenschaftliches Fehlverhalten vor, urteilt Dannemann. Nur: Mit dieser Wertung konnte er sich intern nicht durchsetzen. Die 'VroniPlag'-Aktiven befanden die Resultate mehrheitlich als nicht schwerwiegend genug, um sie zu publizieren."
  • Zeit Online: Schavan wird nicht ewig schweigen können (Christian Tretbar) "Der Berliner Jura-Professor Gerhard Dannemann warf Schavan im Focus 'gravierendes wissenschaftliches Fehlverhalten' vor. Dannemann gehört zur Internetplattform VroniPlag, die sich ebenfalls mit Schavans Doktorarbeit beschäftigt hat."
  • Süddeutsche Zeitung: Besondere Maßstäbe - SPD und Grüne: Schavan soll Plagiatsvorwürfe aufklären (T. Schultz und R. Preuß) "SPD und Grüne fordern von Bundesbildungsministern Anette Schavan (CDU) eine öffentliche Erklärung zu den gegen sie erhobenen Plagiatsvorwürfen. [...] In Schavans Dissertation gebe es eine ganze Reihe von "Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis", sagte Dannemann, der sich selbst an einer unveröffentlichten Analyse der Doktorarbeit auf dem Internetforum Vroniplag beteiligt hatte. Ob Schavans Titel aberkannt werden müsse, sei indes offen."

8. Mai 2012Bearbeiten

  • Deutschlandfunk: Campus & Karriere: Wenn Plagiat - dann Rücktritt (Manfred Götzke, Norman Weiss) "Ich glaube, dieses Versteckspiel ist sehr, sehr schädlich für die Wissenschaft. Ich glaube, das erweist der Wissenschaft einen echten Bärendienst. Und das als zuständige Ministerin. Es geht darum: Betrüge ich, gebe ich fremder Leute Eigentum, geistiges Eigentum als mein eigenes aus, verschleiere ich, dass ich überhaupt nicht in der Lage bin, so eine Doktorarbeit zu schreiben und sie mir zusammenklauen muss aus anderen Quellen, aus den Gedanken anderer Wissenschaftler?"
  • Welt Online: Annette Schavan, die durchleuchtete Ministerin (Manuel Bewarder) "Forschungsministerin Annette Schavan wird den Vorwurf nicht los, in ihrer Doktorarbeit plagiiert zu haben. Sie wartet auf die Prüfung durch die Universität – und schweigt. [...] Das Auffinden von Plagiaten dürfe nicht länger allein anonymen Internetplattformen überlassen bleiben, sagt die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses Ulla Burchardt (SPD) und fordert eine vom Staat geförderte offizielle 'Clearingstelle'. [...] Das Team von "VroniPlag" sezierte Schavans Arbeit"
  • Spiegel Online: Plagiatsvorwurf gegen Schavan. Rechtsprofessor Löwer fordert Verjährung (jon/dpa) "Der Bonner Rechtsprofessor Wolfgang Löwer spricht sich für eine Verjährungsfrist bei Plagiatsvergehen aus. [...] In einem schriftlichen Interview mit SPIEGEL ONLINE begründete der Schavanplag-Initiator unter dem Pseudonym 'Robert Schmidt' seine Vorwürfe: 'Ich halte es für belegbar, dass Frau Schavan plagiiert hat, wenn auch in geringerem Ausmaß als andere. Ich wollte das nicht unter den Tisch fallen lassen.' 'Schmidt' ist Mitglied im Recherchenetzwerk VroniPlag."
  • Tagesspiegel.de: Rechtsprofessor empfiehlt Verjährungsfrist (Amory Burchard, Anja Kühne und Tilmann Warnecke) "Nach zehn Jahren sollten Plagiate nicht mehr geahndet werden, schlägt der Bonner Jurist Wolfgang Löwer vor. Ministerin Schavan würde eine Aberkennung des Doktortitels doppelt treffen, weil sie dann keinen akademischen Abschluss mehr hätte. [...] 'Wir müssten über einen Zeitraum nachdenken, nach dem wir uns die Arbeiten amtlich nicht mehr anschauen', sagte der Professor für Öffentliches Recht in Bonn dem Tagesspiegel. Schavan gab ihre Dissertation vor 32 Jahren ab. Nach so langer Zeit 'die Legitimation für eine ganze Lebensleistung zu entziehen', halte er für problematisch, sagte Löwer."
  • Deutschlandfunk: Anonyme Anklage. Zu den Plagiatsvorwürfen gegen Annette Schavan. Kommentar (Sandra Pfister) "Das sieht auch die anerkannte Instanz unter den deutschen Plagiatsjägern so, das Netzwerk Vroniplag. Ausgerechnet das gibt jetzt Schavan Rückendeckung - wenn auch keine Absolution. Vroniplag hat die Dissertation bereits gecheckt - und dabei durchaus in den vergangenen vier Monaten auch Material gegen die Bundesbildungsministerin gesammelt. Doch am Ende befanden die Plagiatsjäger mehrheitlich, dass das alles nicht reiche, um Schavan als Plagiatorin an den Pranger zu stellen."

9. Mai 2012Bearbeiten

10. Mai 2012Bearbeiten

  • Süddeutsche.de: Plagiatsvorwürfe gegen Bildungsministerin Schavan - Kopieren verjährt nie (Roland Preuß) "Ganz und gar wissenschaftlich sauber hat Annette Schavan in ihrer Doktorarbeit nicht gearbeitet - aber ihre Vergehen sind meilenweit von den Plagiaten eines Freiherrn zu Guttenberg entfernt. Doch solange die Bundesbildungsministerin zu ihrer Doktorarbeit schweigt, geht auch das Geraune weiter."
  • RP-Online: Nach Plagiatsvorwürfen. Merkel stellt sich hinter Schavan (RPO) "Auf die Frage, ob Schavan noch uneingeschränktes Vertrauen besitze, sagte die CDU-Vorsitzende der 'Passauer Neuen Presse': 'Natürlich. Sie hat erklärt, dass sie ihre Arbeit vor 30 Jahren nach bestem Wissen und Gewissen verfasst und ihre Universität mit der Überprüfung der Vorwürfe beauftragt hat.'"
  • Zeit Online: Der Fall Mathiopoulos. Unehrenhaft entlassen (Hermann Horstkotte) "Sollte Mathiopoulos ihren Doktortitel endgültig verlieren, will die Uni Potsdam sie nicht mehr als Honorarprofessorin. Ein scheinheiliger Beschluss, meint H. Horstkotte."
  • Potsdamer Neue Nachrichten: Uni Potsdam verabschiedet sich von Mathiopoulos (Jan Kixmüller) "Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam hat am Mittwochabend beschlossen, Margarita Mathiopoulos aus der Honorarpro­fessur zu verabschieden. Wie eien (sic) Sprecherin sagte, wird dem Präsidenten der Universität Potsdam nun empfohlen, Mathiopoulos den Titel der Honorarprofessorin zu entziehen. Dies gelte für den Fall, dass die Entscheidung der Universität Bonn rechtskräftig wird."
  • Die Zeit: Die Nachprüfung (Martin Spiewak) "Die Doktorarbeit von Annette Schavan enthält also eine Reihe von Plagiaten - wenn die Analyse stimmt. Daran besteht jedoch wenig Zweifel. Der anonyme Betreiber von schavanplag gehört zu den Rechercheuren der Internetplattform VroniPlag, welche Schavans Arbeit mit demselben Ergebnis Anfang dieses Jahres geprüft haben. Die rund zwei Dutzend Aktivisten, viele selbst Wissenschaftler, arbeiten gewissenhaft und kontrollieren jeden Vorwurf mehrfach. Sie neigen nicht zu vorschnellen Urteilen."

11. Mai 2012Bearbeiten

  • Spiegel Online: Uni Düsseldorf prüft Schavans Doktorarbeit (fln/cht/dpa) "Wie ein VroniPlag-Mitglied am Freitag mitteilte, soll auch der Initiator von Schavanplag von der kurzzeitigen Unerreichbarkeit seiner Seite überrascht gewesen sein."

12. Mai 2012Bearbeiten

  • KarriereWELT: Unis gegen Zockertitel (Vera Pache) "Gerade ist die 23. Doktorarbeit auf der Plagiatsplattform Vroniplag angezeigt worden. Anonym, versteht sich. Alle paar Minuten posten ehrenamtliche Mitarbeiter dort neue Hinweise auf Passagen, die ihnen verdächtig bekannt vorkommen. 'Das könnte ein durchgängiger roter Balken werden', sagt Debora Weber-Wulff, 'da scheint fast alles abgeschrieben.'"
  • utro.ru: Министру образования ФРГ грозит отставка за плагиат (Кирилл РОЖКОВ) "Компрометирующая Шафан информация появилась недавно на популярном сайте VroniPlag, который занимается разоблачением мошенников от науки. Чиновник категорически опровергает все обвинения." (Schavan kompromittierende Informationen erschienen vor kurzem auf der populären Website VroniPlag, die sich bei der Aufdeckung von Wissenschaftsbetrug engagiert. Die Amtsperson bestritt kategorisch alle Vorwürfe.)

14. Mai 2012Bearbeiten

  • SPIEGEL: Schavans Schweigen (Jan Friedemann, Peter Müller) "Deswegen ist sie auch so empört darüber, dass Leute wie VroniPlag-Gründer Martin Heidingsfelder anders als die Mehrheit der Plagiatsjäger jetzt öffentlich ihren Rücktritt fordern. Wenn die Prüfung ihrer Doktorarbeit abgeschlossen ist, plant Schavan die Offensive. Auf der einen Seite will sie eine Debatte aufgreifen, die vielen Menschen auf den Nägeln brennt: Darf das Internet als Pranger benutzt werden, der Menschen mit anonymen Vorwürfen um ihre berufliche und persönliche Reputation bringt? Und Schavan will auch fragen, ob schon kleine Verfehlungen bei einer Doktorarbeit wirklich dafür ausreichen, eine lange politische Biografie zu entwerten."
  • Tagesspiegel: Schluss mit naiver Parteienforschung (George Turner) "Die Arbeit der Bildungsministerin gehört in eine andere Kategorie. Hier ist das Bemühen der 'Jäger', unterstützt von eigenen Partei-'Freunden', zu offensichtlich, eine erfolgreiche Politikerin zu Fall zu bringen, nachdem VroniPlag, sonst als Maß aller Dinge in Sachen Plagiat gepriesen, keine Verstöße sieht, die ein Öffentlichmachen rechtfertigt. Das Drängen, sie müsse sich äußern, geht in die falsche Richtung. Gefordert sind die zuständigen Gremien der Universität Düsseldorf."
  • Nürnberger Zeitung: VroniPlag-Gründer: "Freunde zerlege ich nicht" (Thomas Susemihl) "Er ist der Plagiatsjäger, seinetwegen mussten unter anderem die FDP-Politiker Silvana Koch-Mehrin und Jorgo Chatzimarkakis ihre Doktortitel abgeben. Martin Heidingsfelder aus Erlangen, ein Sachverständiger für wissenschaftliche Texte, der die Plattform VroniPlag aus der Taufe hob. Auf Einladung des Bürgervereins Luitpoldhain-Dutzendteich hielt er einen Vortrag unter dem Titel 'Plagiate sind keine Petitessen!'. [...] Eine Einschränkung macht Mister VroniPlag dennoch. Freunde und Bekannte zerlege er grundsätzlich nicht."
  • FURIOS: Die Ministerin und das Gewissen (Vero­nika Völlinger) "Ob Scha­van ihren Dok­tor­ti­tel behal­ten kann, wird der­zeit also in Düs­sel­dorf bestimmt. Das Semi­nar für Katho­li­sche Theo­lo­gie an der FU 'kann und will' sich zu der Ange­le­gen­heit nicht äußern. Auch die Pres­se­stelle des Prä­si­di­ums erklärt, von den Vor­wür­fen selbst erst aus der Presse erfah­ren zu haben. Man ist vor­sich­tig ein State­ment abzu­ge­ben; die Zukunft der Pro­fes­sur bleibt unklar."

15. Mai 2012Bearbeiten

  • Kontext:Wochenzeitung: Heilig's Blechle (Thomas Rothschild) "Ob man das Googeln nun unter Strafe stellt, ob man allzu dreiste Übernahmen fremder Formulierungen, ja ganzer Arbeiten aus dem Internet oder sonst woher durch Aberkennung bereits erteilter Noten und Titel ahndet oder nicht: der Sündenfall ist eine Entwicklung an den Hochschulen, die unter dem Diktat der wirtschaftlichen Effizienz eigene Forschung als Qualifikation selbst bei der Bewerbung um wissenschaftliche Stellen für überflüssig hält. Den Lehrstuhl bekommt, wer seine Eignung zum Fundraising bewiesen hat."
  • information.dk: Danske forskere går uden om plagiat-kontrol (engl. Google-Übersetzung) (Lise Richter, Emil Rottbøll) "Senest er også den tyske forskningsminister kommet under anklage, mens en dansk terrorforsker undersøges for at have skrevet omfattende afsnit af i sin ph.d.-afhandling. [...] 'Folk plagierer mere og mere, fordi de har vænnet sig til at slippe af sted med det. Der bliver generelt gjort meget lidt på området,' siger Debora Weber-Wulff, der også er medstifter af netværket VroniPlag, som bragte den danske terrorforskers formodede fusk frem i lyset."

16. Mai 2012Bearbeiten

17. Mai 2012Bearbeiten

  • Heinrich-Böll-Stiftung: Leaking-Sites und Plagiatewikis: Erweiterung der Öffentlichkeit (Christiane Schulzki-Haddouti) "Zunächst lässt sich jedoch einfach nur feststellen, dass sich der öffentliche Raum mit dem Internet zunehmend erweitert. Die Frage ist: Wie verändert er sich mit Whistleblower-Plattformen wie Wikileaks und Crowdsourcing-Plattformen wie GuttenPlag oder VroniPlag? Welche Funktionen übernehmen die neuen Medien für die Öffentlichkeit? In welchem Verhältnis stehen zum traditionellen Journalismus? Ist das, was sie machen, journalistisch?"

19. Mai 2012Bearbeiten

  • Welt Online: Muss Annette Schavan als Nächste gehen? (Manuel Bewarder) "Das Team von VroniPlag hat monatelang nach Plagiaten gesucht. Viel haben sie nicht gefunden. Aber einem anonymen Mitglied der Gruppe reichten die Vorwürfe. Er veröffentlichte die fragwürdigen Textstellen auf eigene Faust auf dem Blog 'schavanplag'."

22. Mai 2012Bearbeiten

  • Südkurier: Stoiber-Tochter will Doktortitel zurück (Jörg-Peter Rau) "So hatten sie sich das Wiedersehen wohl kaum vorgestellt. Die Universität Konstanz und eine von ihr mit dem Doktortitel ausgezeichnete Juristin treffen sich am Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht Freiburg. [...] Denn sie findet: Die Aberkennung des Doktorgrades, die der Promotionsausschuss des Fachbereichs Rechtswissenschaft am 10. Mai 2011 beschlossen hatte, ist nicht rechtmäßig. Die Universität, die in der Verhandlung von ihrem Justiziar vertreten wird, sieht das anders."
  • Deutsche Welle: Plagiatsjäger im Namen der Wissenschaft (Antje Binder) "Abends wird es voll im Chatraum der Plagiatsdokumentare von "VroniPlag Wiki". Ab 18 Uhr erscheinen die ersten User auf dem Bildschirm, gegen 22 Uhr sind die meisten online. Sie suchen nach Plagiaten in Doktorarbeiten. Nächtelang, neben der Arbeit. Ganz freiwillig und ohne Bezahlung."

23. Mai 2012Bearbeiten

  • Südkurier: Richter rügt Abschreiben in Doktorarbeit "Ob ihr die Universität Konstanz den Titel vor einem Jahr zu Recht aberkannt hat, wird den Parteien am Donnerstag bekannt gegeben, die Entscheidung selbst ergeht erst in einigen Wochen. [...] Veronica Saß, die Klägerin gegen den Titel-Entzug, ließ sich vor Gericht von zwei Anwälten vertreten. Sie verwiesen darauf, dass Quellen genannt worden seien, man dürfe bei der Bewertung nicht nur einzelne Passagen betrachten."
  • Badische Zeitung: "Das betrachte ich mit Wohlgefallen" (Interview mit Manfred Löwisch) "Am heutigen Mittwoch kämpft Veronica Stoiber-Saß, Tochter des früheren bayerischen Ministerpräsidenten, vor dem Freiburger Verwaltungsgericht um ihren Doktortitel."
  • Morgenweb: "Operation Plagiatsvorwurf" (Oliver Streuer) "Was ist mehrere hundert Seiten stark und hat viel Mühe gekostet? Eine Doktorarbeit. Und was hat manchmal nur vier Seiten und ist wissenschaftlich irrelevant? Eine Doktorarbeit in der Medizin. So viel zu dem Vorurteil, das Akademiker anderer Disziplinen bisweilen haben. Angesichts einer Dissertation, die laut VroniPlag auf gut 75 Prozent der Seiten mit Plagiaten behaftet ist und von der Uni Heidelberg gleichwohl als wissenschaftliche Leistung anerkannt wird, stellt sich die Frage, was an dem Vorurteil dran ist."

24. Mai 2012Bearbeiten

  • WDR 5: Funkhausgespräche: In Verruf - was zählt der Doktortitel noch? (Wolfgang Schmitz u.a.) "Auch im Handel und in der Konsumgüterindustrie wird immer weniger Wert auf einen akademischen Abschluss oder Doktortitel gelegt. Dort zählen eher handwerkliches Können, Mehrsprachigkeit oder Macherqualitäten. Was bringt der Titel heute noch, und wo ist er Voraussetzung für Einstieg und Weiterkommen?" [Audio; VroniPlag ist zusammen mit dem Fall Schavan ab ca. 41:00 Min. Thema]
  • Spiegel Online: Stoibertochter unterliegt im Titelkampf (otr) "Saß wollte die Entscheidung nicht hinnehmen und ließ dagegen klagen. Am Mittwoch, also gut ein Jahr nach dem Titelentzug, kam es zur Verhandlung. Vor Gericht argumentierten ihre Anwälte, Saß habe nicht vorsätzlich getäuscht, alle verwendeten Quellen würden im Literaturverzeichnis auftauchen. Zudem sei Saß nicht ausreichend betreut worden."
  • Informationsdienst Wissenschaft: Entzug des Doktorgrades war rechtens (Julia Wandt, Universität Konstanz) "Das Gericht ist somit der Argumentation der Universität Konstanz gefolgt, wonach die Klägerin für ihre Dissertation in gravierendem Umfang Texte aus Drittwerken verwendet hat, ohne dies entsprechend den anerkannten Regeln über wissenschaftliches Arbeiten korrekt kenntlich zu machen. Dadurch sei bei den Gutachtern der Irrtum erzeugt worden, sie selbst sei Urheberin der dort niedergelegten Gedanken."
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Zitierfehler, aber kein Plagiat (Dietrich Benner und Heinz-Elmar Tenorth) "Ein computergestützter Textvergleich reicht nicht, um die Eigenständigkeit einer Dissertation zu beurteilen, auch nicht bei Ministerin Schavan. ... Die Urheber dieser Materialien haben im Ganzen auch besonnen gehandelt, indem sie auf abschließende Folgerungen - etwa die Zuschreibung der bewussten "Täuschung" oder der wissenschaftlichen Wertlosigkeit - verzichtet haben. Aber das Ergebnis zeigt damit zugleich, dass die Verletzung von Zitierregeln eine Dissertation nicht hinreichend bewertet."
  • Südkurier: Doktortitel kommt nicht zurück "Allein auf 25 Seiten habe sie wortgleich Passagen sowie Fußnoten mit Kommentierung aus einer Dissertation der Hamburger Juristin Tanja Eisenblätter kopiert. Der Name Eisenblätter, sagte Cordes in der Verhandlung am Mittwoch, sei in Saß’ 269 Seiten (Hauptwerk) starker Dissertation jedoch nie erwähnt worden."
  • Badische Zeitung: Hätte das Plagiat nicht auffallen müssen? (Wulf Rüskamp) "Der Fall hatte einem neuen Internetportal den Namen gegeben – unter 'Vroniplag' versammelten sich die Jäger weiterer Plagiatoren und Plagiatorinnen. Unter diesen Abschreibern war auch die FDP-Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin, die ihren Doktortitel verloren hat. Genau dagegen wehren sich Veronica Saß und ihre Anwälte, auch wenn sie in der Frage des Plagiats nicht widersprechen. Sie halten den Schritt der Universität nämlich für unangemessen hart. Denn die Hochschule trage eine Mitschuld an der Abschreiberei – weil sie ihre Doktorandin Saß schlecht betreut habe."

30. Mai 2012Bearbeiten

  • Spiegel Online: Neue Vorwürfe von Plagiatsjäger - Schavan soll bei Schavan abgeschrieben haben (Frauke Lüpke-Narberhaus, Oliver Trenkamp) "Der Plagiatsjäger und Gründer der Plattform VroniPlag, Martin Heidingsfelder, wirft der Ministerin vor, bei sich selbst abgeschrieben zu haben. [...] Heidingsfelder vermarktet seine Recherchedienste jetzt als Freiberufler, Aufmerksamkeit kommt ihm nicht ungelegen. "Martin Heidingsfelder wurde von VroniPlag unter anderem deswegen ausgeschlossen, weil er unwissenschaftlich gearbeitet hat", sagt die Berliner Plagiatsforscherin Debora Weber-Wulff, Professorin an der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft, die ebenfalls auf VroniPlag aktiv ist."

1. Juni 2012 Bearbeiten

  • DRadio Kultur: "Wir haben ein systemisches Problem" (Debora Weber-Wulff im Gespräch mit Matthias Hanselmann) "Die sich häufenden Plagiatsfälle sind nach Ansicht der Medieninformatikerin Debora Weber-Wulff keine Einzelfälle, vielmehr gebe es berechtigte Zweifel an der Arbeitsweise von Universitäten und Doktorvätern. Von der Hochschulpolitik fordert sie ein Maßnahmenpaket aus Beratung, Transparenz und Kontrolle."
  • Weekendavisen: Seriel plagiator (Poul Pilgaard Johnsen) "Weber-Wulff [...] oplyser, at gruppen nu har konstateret plagiering i mere end 64 procent af Memons afhandling, og at der viser sig samme mønster i de af forskerens øvrige publikationer, som VroniPlag indtil videre har nået at gennemgå. Der er tale om både ord for ord-afskrift fra andre publicerede artikler uden kildeangivelse og om afsnit, hvor der kun er foretaget minimale ændringer i forhold til det afskrevne." (Übers.: Weber-Wulff erklärt, dass die Gruppe inzwischen Plagiate in mehr als 64 Prozent der Dissertation Memons entdeckt hat und dass dies dasselbe Muster aufweise wie in den anderen Publikationen des Forschers, die VroniPlag bis jetzt untersucht hat. Es ist die Rede sowohl von Wort-für-Wort-Abschriften aus anderen publizierten Artikeln ohne Quellenangabe wie auch von Abschnitten, wo die Übernahme nur minimale Änderungen aufweise.)

5. Juni 2012 Bearbeiten

  • Cicero Online: Absturz in plebejische Tiefen (Birgit Lahann) "Wer bei der Internetplattform VroniPlag anklickt, der erlebt sein buntes Wunder. Da sehen zum Beispiel 20 farbig markierte – weil abgekupferte – Zeilen auf Seite 111 ihrer Doktorarbeit aus wie eine Skizze zu Gerhard Richters gemaltem 'Strip' mit seinen unzähligen waagerechten Regenbogenstreifen. Also viele Gedanken aus fremden Federn. Sogar die Fußnoten hat sie in ihre Arbeit eingebaut. Das vor allem ist dreist. Denn da haben vor ihr fleißige Menschen quasi für sie geforscht. Und was sagte die Angegriffene, als die ersten Gerüchte auftauchten? Das seien 'bedauerliche Flüchtigkeitsfehler'. Na so was. Es sind über 320 Stellen, die beanstandet werden."

7. Juni 2012 Bearbeiten

12. Juni 2012 Bearbeiten

  • Stuttgarter Zeitung: Die Prüfung der Doktorarbeit wird zur Hängepartie (Andreas Müller) "Ins Visier der Plagiatsjäger war der [...] Unternehmensberater durch einen alten Bekannten aus der Jungen Union geraten: den Waiblinger CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Pröfrock. Dessen Promotion über ein ähnliches Thema ('Energieversorgungssicherheit im Recht der Europäischen Union') erwies sich als teilweise abgekupfert, weshalb ihm die Universität Tübingen den Doktortitel entzogen hat. Die Staatsanwaltschaft stellte ihre Ermittlungen später gegen eine Geldauflage von 4000 Euro ein."
  • Niederlausitz aktuell: GRÜNE LIGA: BTU sollte Bericht über Plagiatsvorwürfe gegen Vattenfall-Prokurist offenlegen (hf) "In der Pressemitteilung der BTU wird jedoch kein einzelner der gegen Detlev Dähnert geäußerten Vorwürfe entkräftet. [...] Während die Vorwürfe detailliert und nachvollziehbar dargelegt wurden, enthält die Pressemitteilung der Universität lediglich die Behauptung, sie seien gegenstandslos. Angesichts der Tatsache, dass der Vattenfall-Konzern größter Drittmittelgeber der BTU Cottbus ist, sollte die Hochschule keine Zweifel an der Objektivität ihrer Prüfung aufkommen lassen und ihre Argumentation offenlegen."
  • BTU-Cottbus: Kein Plagiat in der Doktorarbeit von Prof. Dähnert (Presseinformation) 'BTU-Präsident Prof. Walther Ch. Zimmerli: „Die Kommission und der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hinzugezogene externe Gutachter sind zum Schluss kommen, dass es sich bei den festgestellten Problemstellen in der Arbeit um handwerkliche Schwächen aber nicht um Plagiate handelt.“'
  • Niederlausitz aktuell: Kein Plagiat in der Doktorarbeit von Prof. Dähnert - Kommission legt Bericht vor (hf) "BTU-Präsident Prof. Walther Ch. Zimmerli: 'Die Kommission und der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hinzugezogene externe Gutachter sind zum Schluss kommen, dass es sich bei den festgestellten Problemstellen in der Arbeit um handwerkliche Schwächen aber nicht um Plagiate handelt.'"

13. Juni 2012 Bearbeiten

14. Juni 2012Bearbeiten

  • Lausitzer Rundschau: Eine Glaubensfrage. BTU schließt Plagiatsfall Dähnert ab – Ruhe gibt es dennoch nicht (Christian Taubert) "Vroniplag [...] veröffentlichte im November 2011, dass sich in der Dähnert-Dissertation auf 44 Prozent der Seiten Plagiate befinden würden. Daran hält Vroniplag auch weiterhin fest. Die aktuelle Erklärung der BTU-Gutachter wird lediglich zur Kenntnis genommen. Es steht Vorwurf gegen Gutachter-Fazit. Und das soll es gewesen sein?"

16. Juni 2012Bearbeiten

  • CARTA: Von Plagiaten und dem Fortschritt der Erkenntnis (Anatol Stefanowitsch) "Statt die Plagiatsucher von Guttenplag und Co. für ihre Verdienste zu würdigen, sind einige renommierte Wissenschaftler anscheinend bestrebt, deren Arbeit zu diskreditieren und den Begriff des Plagiats umzudeuten. Wem nützt es? "

17. Juni 2012Bearbeiten

18. Juni 2012Bearbeiten

  • Telepolis: Vattenfall-Prokurist soll Doktortitel behalten (Peter Mühlbauer) "Im Sommer letzten Jahres tauchten erste Vorwürfe auf, dass der Honorarprofessor in seiner Doktorarbeit nicht unwesentliche Teile ungekennzeichnet abgeschrieben habe. Das Plagiatsjägerportal VroniPlag verfolge einen dort geposteten Link allerdings vorerst nicht weiter. Erst als im September die Umweltgruppe Cottbus detailliertere Vorwürfe vorbrachte, nahm man sich auf dem Portal die Doktorarbeit genauer vor und entdeckte Plagiarismusverdachtsstellen in großem Maßstab."

19. Juni 2012Bearbeiten

  • Legal Tribune online: Plagiatsverdacht "Juristische Arbeitstechniken und Methoden" aus dem Handel genommen (tko/LTO-Redaktion) "Die Plattform VroniPlag Wiki hat das im Nomos/UTB-Verlag erschienene Studienbuch von Prof. Bernd Holznagel, Dr. Pascal Schumacher und Dr. Thorsten Ricke geprüft und dabei festgestellt, dass das Werk an mehreren Stellen Plagiate enthält. Die drei Autoren vom Münsteraner Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht wollen nun interne Untersuchungen einleiten. Derzeit könnten sie 'die Richtigkeit der Vorwürfe noch nicht im Einzelnen verifizieren', da zu dem Manuskript verschiedene Mitarbeiter des Instituts Beiträge geleistet hätten."
  • Verfassungsblog: Verfassungsblog als Plagiatsopfer? (Max Steinbeis) "Jetzt kann sich anscheinend auch der Verfassungsblog rühmen, ungekennzeichnet zitiert worden zu sein. Auf der Plagiats-Enthüllungsseite Vroniplag taucht eine Passage aus einem Blogpost von Matthias Kötter auf, die die Autoren eines Buchs über juristische Methodenlehre offenbar so interessant fanden, dass sie sie gleich mal in ihr Buch copypasteten."

20. Juni 2012Bearbeiten

  • Bunte.de: Silvana Koch-Mehrin: "Ich würde den Titel nicht mehr tragen" "Der Doktortitel an sich, der ihr wegen Plagiatsvorwürfen aberkannt worden war, sei ihr nicht mehr wichtig."
  • Legal Tribune online: Plagiatsverdacht gegen "Juristische Arbeitstechniken und Methoden" - "Copy and paste: Von einem solchen Vorgehen ist dringend abzuraten" (Roland Schimmel) "Und auch wenn etwa alle 14 Tage auf der Plagiatsdokumentations-Plattform VroniPlag eine neue Doktorarbeit auftaucht und in der Folge mit schöner Regelmäßigkeit den Abschreibern die Doktortitel wieder entzogen werden – es gibt nur wenig überraschend substanziell Neues. Was bislang fehlte, ist eine neue Qualität des Abschreibevorwurfs. Zum Beispiel etwas wie: In einer Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten ist massiv plagiiert worden."
  • BBC World Service: Germany: wiki and plagiarism (Abby d'Arcy) "Germans are now using wiki sites for investigative crowdsourcing. It all started with GuttenPlag Wiki, a website hunting for plagiarism in PhDs."
  • UnAufgefordert: Interview: Digitale Detektivarbeit (Nina Breher und Philipp Sickmann) "Medizinern und Juristen müssen Ersatzabschlüsse statt des Dr. angeboten werden. [...] Bei Promotionen zählt in vielen Rankings nur die Anzahl, nicht deren Qualität. Universitäten sollen ein Raum bleiben, in dem Neues entstehen kann, in dem nachgedacht und genauer hingeschaut werden kann. Das wird erschwert, wenn alle Beteiligten sich durch einen Abfertigungsbetrieb hetzen müssen, ohne nach links oder rechts schauen zu können."
  • Fit fürs Studium :: UTB GmbH Stuttgart :: Buchhandel: Auslieferungsstopp: Juristische Arbeitstechniken und Methoden "Aufgrund eines Plagiatsvorwurfs haben wir zum 19.6.2012 die Auslieferung des Buches "Juristische Arbeitstechniken und Methoden“ von Bernd Holznagel, Pascal Schumacher, Thorsten Ricke (ISBN 978-3-8252-3531-4) eingestellt."

21. Juni 2012Bearbeiten

  • gulli.com: Unterstützer vom VroniPlag Wiki entlarven juristisches Fachbuch als Plagiat "Die Glaubwürdigkeit und fachliche Kompetenz der prominenten Rechtswissenschaftler und Träger des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht mit Schwerpunkt Informations- und Medienrecht an der Universität Münster, Thomas Hoeren und Bernd Holznagel, werden von Rechtsanwalt Andreas Neuber im Zusammenhang mit der von Bernd Holznagel mit Dritten veröffentlichten Publikation "Juristische Arbeitstechniken und Methoden" in Frage gestellt."

22. Juni 2012Bearbeiten

  • boersenblatt.net: Nomos stoppt Studienbuch nach Plagiatsvorwurf "Die Autoren des Studienbuchs 'Juristische Arbeitstechniken und Methoden' (Nomos/UTB) haben den Titel nach Plagiatsvorwürfen der Plattform VroniPlag am 19. Juni zurückgezogen, die Auslieferung wurde von Nomos gestoppt."
  • Газета Караван: Честь имеют (engl. Übersetzung) (Сергей Золовкин) "Активисты VroniPlag проверяют чужие диссертации на досуге и бесплатно. Создавая особенные графики, так называемые “баркоды”. Там черным цветом обозначены украденные у кого-то выводы, красным – некорректные заимствования без ссылок сразу из нескольких источников. Все это размещается во Всемирной паутине и делает жизнь махинаторов от науки очень неуютной."

25. Juni 2012Bearbeiten

  • telepolis.de: Juristisches Lehrbuch wegen Plagiatsverdachts zurückgezogen (Peter Mühlbauer) "Einen weiteren Beleg dafür lieferte letzte Woche der Nomos/UTB-Verlag, der das Lehrbuch Juristische Arbeitstechniken und Methoden - Wissenschaftliches Arbeiten für Juristen in Zeiten des Internets wegen Plagiatsverdachts aus dem Handel nehmen musste. Bei VroniPlag hatte man nämlich entdeckt, dass große Teile davon wörtlich aus Wikipedia-Einträgen übernommen wurden."

26. Juni 2012Bearbeiten

  • sueddeutsche.de: Wissenschafts-Verlag nimmt Publikation vom Markt. Jura-Lehrbuch strotzt vor Plagiaten "Zum ersten Mal trifft es keine Doktorarbeit, sondern ein Lehrbuch. Ein rechtswissenschaftliches Lehrbuch. Die Plagiatsjäger von VroniPlag haben in der Monographie "Juristische Arbeitstechniken und Methoden" auf vielen der knapp 200 Seiten Plagiate gefunden."
  • Spiegel Online: Jura-Lehrbuch unter Plagiatsverdacht. Rückzieher in der Rechtswissenschaft (otr) "'Juristische Arbeitstechniken und Methoden' heißt das Buch, um das es geht. Es war erst in diesem Jahr auf den Markt gekommen und sollte angehenden Rechtswissenschaftlern helfen, sauber zu arbeiten. Doch jetzt ist Buch nicht mehr zu haben, der Verlag Nomos hat es zurückgezogen und allen bisherigen Bestellern eine Erstattung angeboten."
  • Forschung & Lehre: Verjährungsfrist für Plagiatsvergehen? Wolfgang Löwer (Pro) | Gerhard Dannemann (Contra) "Für die Entziehung von Doktorgraden sieht weder das staatliche noch das universitätsautonome Recht bislang eine Verjährungsfrist vor. Im Zuge der Diskussionen um die Plagiatsvorwürfe gegen Bundesbildungsministerin Annette Schavan kam nun der Vorschlag auf, eine Verjährungsfrist für Plagiatsvergehen einzuführen. Was spricht für und was gegen eine solche Frist?"

27. Juni 2012Bearbeiten

  • MünsterscheZeitung.de: Plagiate-Jäger werden in Lehrbuch fündig (Ralf Heimann) "Plagiate-Jäger haben in einem an der Uni Münster geschriebenen Lehrbuch zu Arbeitstechniken Passagen gefunden, die unter anderem aus der Online-Enzyklopädie Wikipedia abgeschrieben worden sein sollen. Der Nomos-Verlag reagierte umgehend und nahm das Werk vom Markt."
  • radioq: Plagiatsvorwürfe gegen Münsteraner Juraprofessor Bernd Holznagel (Steffen Walter) "Der Münsteraner Juraprofessor Bernd Holznagel hat vor wenigen Wochen zusammen mit zwei Mitautoren das juristisches Lehrbuch “Juristische Arbeitstechniken und Methoden” herausgebracht. Letzte Woche wurde bekannt, dass das Buch nach dem von VroniPlag.de [sic!] etablierten Standard schätzungsweise zu rund einem Drittel aus Plagiaten besteht."

28. Juni 2012Bearbeiten

  • Mitteldeutsche Zeitung: Leipziger Jugendamtsleiter geht gegen Entzug des Doktortitels vor "Der Leipziger Jugendamtsleiter Siegfried Haller geht gegen den Entzug seines Doktortitels durch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vor. „Er hat über seinen Anwalt Widerspruch gegen die Aberkennung eingelegt“, sagte ein Sprecher der Universität in Halle am Donnerstag. Der Promotionsausschuss der Universität hatte im April einstimmig entschieden, den 2003 erworbenen Doktortitel abzuerkennen. Haller habe diesen durch Irreführung und Täuschung erworben, in seiner Doktorarbeit seitenweise abgeschrieben und sich nicht an die Zitierregeln gehalten, hieß es zur Begründung. Haller hatte die Vorwürfe zurückgewiesen."


29. Juni 2012Bearbeiten

  • Niederlausitz aktuell: Offener Brief eines BTU Cottbus Mitarbeiters über die Bewertung des Plagiatsvorwurfs gegen die Dissertation von Dr. Dähnert "Folgender offener Brief erreichte unsere Redaktion und wir veröffentlichen ihn unkommentiert in der Debatte um den Plagiatsvorwurf über die Dissertation von Dr. Dähnert, der (Anm. der Redaktion: geändert, bisher stand hier "die") vor kurzem als unbegründet durch die BTU Cottbus zurückgewiesen wurde."
  • MDR Sachsen: Leipzigs Jugendamtschef droht weiterer Rechtsstreit "Der Leipziger Jugendamtsleiter Siegfried Haller geht gegen den Entzug seines Doktortitels durch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vor. Wie ein Sprecher der Universität Halle mitteilte, hat Haller über seinen Anwalt Widerspruch gegen die Aberkennung eingelegt. Der Promotionsausschuss werde sich nun damit beschäftigen. Eine Entscheidung müsse es innerhalb von drei Monaten geben, erklärte der Sprecher. Der Ausschuss werde aber voraussichtlich schon bis zum Ende der Vorlesungszeit Ende Juli zu einer Sitzung zusammenkommen."


Juli 2012Bearbeiten

  • DHV-Newsletter: Jura-Lehrbuch nach Plagiatsverdacht vom Markt genommen "Der Nomos-Verlag hat das Lehrbuch "Juristische Arbeitstechniken und Methoden" vom Markt genommen. Anlass waren Vorwürfe, die auf der Internetplattform "VroniPlag" erhoben worden waren. Auf gut einem Drittel der Seiten finden sich laut "VroniPlag" Übernahmen aus Quellen, die nicht korrekt kenntlich gemacht wurden."

2. Juli 2012Bearbeiten

  • The Signpost: Uncovering scientific plagiarism (WiseWoman/Debora Weber-Wulff and Graf Isolan) "The experiences of the past year and a half have shown that plagiarism is a widespread phenomenon – not only in Germany. It affects universities large and small, in many fields of study at all levels. Plagiarists may think they are being smart to be re-using electronically available materials for their own texts – but they forget that there are people well-versed with online research instruments and scientific texts who are no longer willing to let others achieve scientific merit by illegitimate means. Using wiki technology to collaboratively fight plagiarism, the latter have joined forces and have thus become major new players in the scientific community."
  • politik-digital.de: Zedler-Preis 2012: Die „Oscars“ für Freies Wissen "Die Plattform Vroniplag, deren Mitarbeiter bereits die Doktorarbeiten mehrerer Politiker als Plagiate enttarnt haben, wurde als „Externes Wissensprojekt des Jahres“ ausgezeichnet. In dieser Kategorie zeichnete eine besondere thematische Vielfalt die Projekte aus: Darunter sind openstreetmaps.de, eine nutzergenerierte und frei lizensierte Weltkarte, und hackteria.org, eine Plattform mit Anleitungen für technische und naturwissenschaftliche Kunstprojekte."
  • DRadio Wissen: Zedler-Preis für Freies Wissen. Michael Gessat berichtet in der Webschau über die Preisverleihung von Wikimedia Deutschland e.V. "Wikipedia-Artikel des Jahres ist Nuklearkatastrophe von Fukushima, Community-Projekt des Jahres wurde Wikipedia-Portal österreichischer Denkmallisten, den Sonderpreis für "skurril" erhielt Pizzakarton, der zweite Sonderpreis ging an Blume der Woche. In der Kategorie Externes Wissensprojekt des Jahres wurde VroniPlag Wiki ausgezeichnet."
  • Carta: Die „Oscars des Freien Wissens“: Wikimedia Deutschland verleiht Zedler-Preise 2012 (Jürgen Fenn) "Als „Externes Wissensprojekt des Jahres“ wurde das VroniPlag Wiki ausgezeichnet, das es sich in der Nachfolge des GuttenPlag Wiki zur Aufgabe gemacht hatte, Promotionsbetrug insbesondere von Politikern auf die Schliche zu kommen und für die Redlichkeit im Wissenschaftsbetrieb einzutreten."
  • Legal Tribune online: Nach Plagiatsverdacht gegen Lehrbuch-Autoren. Selbstkritik mit mildernden Umständen (Hermann Horstkotte) "Eine Anleitung für Anfänger unter dem Titel 'Juristische Arbeitstechniken und Methoden' ist wegen Plagiatvorwürfen seit kurzem nicht mehr im Handel. Das Autorentrio um den Münsteraner Rechtsprofessor Bernd Holznagel will das Malheur jetzt mit einer fragwürdigen 'Stellungnahme' aufarbeiten. Ob er damit durchkommen wird, fragt Hermann Horstkotte"

3. Juli 2012Bearbeiten

  • Malxeblatt: Aktuelles von der Plagiatsaffäre (Fraktion DIE LINKE in der SVV) "Seit Ende Juli 2011 untersucht die Technische Universität Berlin die Doktorarbeit des Forster Bürgermeisters auf Plagiat [...] Die Pressestelle teilte uns mit, dass es für die Universität im Moment keine Möglichkeit gibt, das Verfahren abzuschließen, weil sich Herr Goldschmidt in einer rechtlichen Auseinandersetzung mit mindestens einem Mitarbeiter der Universität befindet."

4. Juli 2012Bearbeiten

5. Juli 2012Bearbeiten

  • Niederlausitz aktuell: BTU Cottbus nimmt Stellung zu offenem Brief zu den Vorwürfen über die Dissertation von Dr. Dähnert "Die BTU-Kommission zur Überprüfung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens untersuchte, ob ein Fehlverhalten wie zum Beispiel bewusste Datenmanipulation, unzulässige Mitautorenschaft ohne eigenen Beitrag oder andere Täuschungsabsichten vorliegen. All dies konnte im Fall von Herrn Dähnert eindeutig negiert werden; insofern sind die Vorwürfe als gegenstandslos zu betrachten."
  • Verwaltungsgericht Freiburg: Entziehung des Doktorgrads (1 K 58/12) "Das Verwaltungsgericht stellte fest, die rechtlichen Voraussetzungen für die Verleihung des Doktorgrades hätten nicht vorgelegen. Denn die Klägerin habe in ihrer Dissertation in ganz erheblichem Umfang Passagen aus insgesamt 8 Werken anderer Autoren wortgleich oder nahezu wortgleich übernommen, ohne das etwa durch die Verwendung von Anführungszeichen oder auf andere gleichwertige Weise kenntlich zu machen. Dass sie die Werke in ihrem Literaturverzeichnis aufgenommen habe, stelle die Berechtigung des Plagiatsvorwurfs nicht in Frage; denn der Leser eines wissenschaftlichen Werks erwarte, dass wörtliche Übernahmen aus anderen Werken bei den jeweiligen Textstellen als Zitate oder auf andere geeignete Weise kenntlich gemacht werden. Dass auf mehreren Seiten in Fußnoten auf die Dritttexte verwiesen worden sei, genüge nicht."
  • Der Westen: Gericht: Doktorand muss wissenschaftlich arbeiten können (dapd) "In dem Urteil heißt es, der Betreuer ihrer Dissertation habe ohne weiteres davon ausgehen können, dass ihr "diese elementaren Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens bekannt seien". Dass er sie hierauf nicht ausdrücklich aufmerksam gemacht habe, stelle keine Verletzung der wissenschaftlichen Betreuungspflicht dar."
  • Legal Tribune online: Veronika Saß klagt erfolglos gegen Entziehung des Doktorgrades (una/LTO-Redaktion) "Die Tochter Edmund Stoibers hat in ihrer Dissertation getäuscht, indem sie fremde Passagen übernommen hatte, ohne diese ausreichend kenntlich zu machen. Auch dass die Werke, deren Passagen sie wortgleich übernommen hatte, im Literaturverzeichnis aufgeführt waren, stellt den Plagiatsvorwurf nicht in Frage, so das Gericht."
  • Welt Online: Gericht lässt Stoiber-Tochter abblitzen (dapd/ks) "Veronika Saß gab ihrem Doktorvater die Schuld für die Plagiate in ihrer Dissertation. Das Gericht urteilte nun: Hochschullehrer dürfen davon ausgehen, dass Doktoranden wissenschaftlich arbeiten können."

7. Juli 2012Bearbeiten

  • Münstersche Zeitung: Jura-Institut gerät in Plagiat-Strudel (Stefan Bergmann) "Eine solche Ballung von Plagiats-Vorwürfen innerhalb weniger Tage an einem Institut – 'das ist eine Katastrophe', sagt Dr. Denis Basak von der Goethe-Universität Frankfurt. Er beobachtet das Geschehen in Münster. Die Fachwelt schaue ganz genau hin, 'wie die Uni Münster mit den Plagiatsvorwürfen an der besten Jura-Fakultät Deutschlands' umgehe."

9. Juli 2012Bearbeiten

10. Juli 2012Bearbeiten

  • Westfälische Nachrichten: Fachbuch und Dissertationen im Visier - Plagiatsvorwürfe gegen Jura-Institut der Uni Münster (Günter Benning) "Und nun hat die Internet-Plattform VroniPlag auch noch die Dissertationen der beiden Holznagel-Co-Autoren ins Visier genommen. Glaubt man den ehrenamtlichen Aktiven der Enthüllungsplattform, enthalten ihre Doktorarbeiten seitenweise nicht gekennzeichnete Zitate. Die Beispiele sind – nach Seiten sortiert – im Internet nachzulesen. Inklusive der ursprünglichen Fundstellen."

11. Juli 2012Bearbeiten

  • culturmag.de: Wikipedia muss digitales Weltkulturerbe werden (Thomas Backs) "Wer wünscht sich heute eigentlich noch eine Welt ohne Wikis und Freies Wissen? Karl-Theodor zu Guttenberg, Silvana Koch-Mehrin und Co., wahrscheinlich. Der Rest profitiert ganz gewaltig vom kollektiven Werk, greift laufend auf die frei zugänglichen Lexikon-Beiträge der Netzgemeinde zurück. Sehr schön: Am Sonntag, 1. Juli, hat Wikimedia Deutschland zum ersten Mal den Zedler-Preis für Freies Wissen verliehen [...]. Externe Projekte, die als unabhängige Wikis außerhalb der Wikimedia Foundation produziert werden, davon gibt es mittlerweile viele. Auch hier vergibt der gemeinnützige Wikimedia-Verein einen Zedler-Preis, 2012 ging die Auszeichung an das allseits bekannte VroniPlag, das seinen Fokus auf die Untersuchung „wissenschaftlicher” Arbeiten von Berufspolitikern legt."

12. Juli 2012Bearbeiten

13. Juli 2012Bearbeiten

  • rbb: Weiter Debatte um Plagiatsvorwürfe gegen Vattenfall-Manager "Die Doktorarbeit des Vattenfall-Managers Dähnert sorgt weiter für Diskussionen. Am Donnerstag hatte ein wissenschaftlicher Mitarbeiter schwere Vorwürfe gegen die Cottbuser Universität BTU erhoben. Es sei offensichtlich, daß Dähnert Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben habe, erklärte er. Trotzdem sei die Prüfkommission zu einem anderen Ergebnis gekommen. BTU-Präsident Zimmerli sieht dagegen keinen weiteren Klärungsbedarf. Ohnehin sei die Prüfkommission nicht von der Universität eingesetzt worden, sagte er am Freitag dem rbb."

16. Juli 2012Bearbeiten

  • Spiegel Online: Promotionsbetrug darf nicht verjähren! (Gerhard Dannemann) "Auf keinen Fall dürfen Plagiatoren ungeschoren bleiben, findet Gerhard Dannemann, Jurist an der HU Berlin. Zu viele Wissenschaftler bauten auf geistigem Diebstahl ganze Karrieren auf. Derzeit gelte bei Unis die Prämisse: Die Promis müssen bezahlen, unbekanntere Forscher lässt man laufen."
  • heise online: Flughafen-Desaster: Berliner Piratenfraktion hofft auf Mitarbeit der Netzgemeinde (dpa/anw) "Die Piratenfraktion wolle die interessierte Netzgemeinde nutzen, um die ungeheure Datenmenge zu durchforsten, sagte Delius der dpa. Ähnlich der Internetplattform vroniplag in den Plagiatsaffären um abgeschriebene Doktorarbeiten soll das Können und Wissen vieler einbezogen werden."

17. Juli 2012Bearbeiten

  • Westfälische Nachrichten: Plagiat: Bitte um Amtshilfe. Unabhängige Gutachter sollen Verdacht an der Uni aufklären (Karin Völker) "Während in den einschlägigen Blogs im Internet heftig Argumente gegen die vermeintlichen Abschreiber ausgetauscht werden, hat das Rektorat der Universität bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft um Amtshilfe bei der Aufklärung des Falls gebeten. Im Schloss ist die Rede von 'Stimmungsmache' gegen die beiden Rechtswissenschaftler. 'Wir möchten, dass der Fall von unabhängigen Gutachtern analysiert wird', erklärte gestern Uni-Sprecher Norbert Robers. Rein hochschulinterne Ermittlungen, wie sie normalerweise bei Plagiats-Verdachtsfällen angestellt werden, könnten hier möglicherweise nicht ausreichen."
  • Tagesspiegel: Was ich denke, was mich denkt (Gregor Dotzauer) "Philipp Theisohns Essay ist eine scharfsinnige Polemik gegen den rein quantifizierenden Strichcode, der bei VroniPlag die Größe der Schuld am Prozentsatz der Übereinstimmungen bemessen will. [...] '[...] Nicht zufällig wurde die weltverbessernde Erfindung an einem Personal durchexerziert, das sich seinerseits außerhalb der Wissenschaft mit akademischen Meriten eine Art Zusatzreputation erwirtschaften wollte.' Das betrifft zu Guttenberg und seine traurigen Brüder und Schwestern im Geiste, Silvana Koch-Mehrin oder Jorgo Chatzimarkakis."

20. Juli 2012Bearbeiten

  • Bild.de: Leipziger Jugendamtsleiter: Uni bleibt bei Entzug des Doktortitels (dpa) "An den eindeutigen Prüfergebnissen des Ausschusses habe sich nichts geändert. Das Gremium hatte im April einstimmig entschieden, Haller den Titel zu entziehen. Er habe ihn durch Irreführung und Täuschung erworben."
  • kanal 8: Irreführung und Täuschung - Jugendamtschef Haller verliert Doktortitel endgültig! "Auf den Entzugsbescheid vom April hin legte Haller Widerspruch ein. Er berief sich hierbei auf inhaltliche und formelle Gründe. Die Kommission der Universität Halle lehnte diesen jetzt ab. Haller verliert damit nun offiziell seinen Doktortitel."
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG: Vom Wert des Doktortitels – Emmy Noether-Geförderte diskutieren über Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft (Pressemeldung) "Dass sich die Wahrnehmung von Fälschungen in jüngster Zeit drastisch geändert habe, betonte auch der Jurist und DFG-Ombudsman für die Wissenschaft, Professor Wolfgang Löwer, anhand prominenter Plagiatsfälle der jüngsten Zeit: Jenseits des elementaren Gebots 'Du sollst nicht fälschen!' setzten Vroniplag und andere immer engere Regeln. Er unterstrich, dass die Qualitätssicherung nicht nur Plagiate betreffe: 'Fast peinlicher als das war in einigen der überprüften Arbeiten das Niveau.' Doch auch bei ansonsten anspruchsvollen Arbeiten sei klar: 'Betrug ist gegen Qualität nicht aufrechenbar.' "
  • DNN online: Plagiatsaffäre: Uni Halle schmettert Widerspruch von Leipzigs Jugendamtsleiter Haller ab (Robert Nößler) "Die Universität Halle hält an ihrer Entscheidung fest, Siegfried Haller seinen Doktortitel wegen Plagiats zu entziehen. Der Widerspruch des Leipziger Jugendamtsleiters gegen die Aberkennung wurde vom Promotionsausschuss der Philologischen Fakultät zurückgewiesen. [...] Die Plagiatsvorwürfe waren im Sommer 2011 auf der Online-Plattform VroniPlag bekanntgeworden."

25. Juli 2012Bearbeiten

  • BBC News: Viewpoint: The spectre of plagiarism haunting Europe (Debora Weber-Wulff) "A spectre is haunting Europe, and this time it is the spectre of plagiarism and scientific misconduct. Some high-profile politicians have had to resign in the last 18 months - but the revelations are also shaking respected European universities. [...] Soon it was suspected that a major ex-politician's daughter was guilty of plagiarism in her dissertation, and a new wiki was set up, VroniPlag Wiki, to document this case. Quite soon plagiarism was discovered in yet another dissertation, and it has not stopped."
  • BBC Türkçe: Avrupa'da 'intihal salgını' düşündürüyor (Debora Weber-Wulff) "Geçen ay hukuk öğrencilerinin nasıl makale yazması gerektiğini anlatan yeni bir kitabın üçte birinin intihal eseri olduğu, aralara Wikipedia'dan bölümlerin de cömertçe serpiştirildiği ortaya çıktı. İlginçtir, intihal hakkındaki bölüm bile intihal yapılarak hazırlanmıştı. Sorunun yaygınlığını göstermek için zu Guttenberg'in tezi de hatalı şekilde olmakla birlikte örnek gösterilmişti."
  • Slate.fr: Ces hommes politiques accusés de plagiat "Les hommes politiques n’enseignent pas, mais au sein des universités des cas de plagiat ont aussi été découverts. La BBC rapporte notamment le cas d’un livre de droit allemand dont plusieurs passages sont un copié-collé de Wikipédia, même les articles sur le plagiat y sont copiés."

27. Juli 2012Bearbeiten

  • Forschung und Lehre: Die Spitze des Eisbergs? (Interview mit Debora Weber-Wulff) "Durch die Mitarbeiter der Internetplattform „VroniPlag Wiki“ wurden seit 2011 etliche Plagiate in Doktorarbeiten prominenter Politiker aufgedeckt. So geschehen beim damaligen Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg, der daraufhin zurücktreten musste."


3. August 2012Bearbeiten

  • LaJornada: Penultimátum. Plagios intelectuales en Europa "La famosa universidad decidió estudiar a fondo el contenido de dicha tesis. El plagio del ministro y el de la diputada se supieron gracias a una campaña de la plataforma de Internet, VroniPlag Wiki."

9. August 2012Bearbeiten

  • Lausitzer Rundschau: Doktorhüte mit langen Schatten (Simone Wendler) "Plagiatsvorwurf gegen Forster Bürgermeister noch immer ungeklärt / Kritik an BTU-Votum zu Promotion von Vattenfall-Manager Dähnert ... Auch bei Marcus B. ruft Schluchters Verhalten Verwunderung hervor. Er ist Aktivist der Internetplattform Vroniplag, die den anfangs von Unbekannten anonym veröffentlichten Plagiatsverdacht gegen Dähnert übernommen hatte. ... "Wir fanden das sehr suspekt, dass sich Professor Schluchter so bedeckt hält", sagt er.""

10. August 2012Bearbeiten

  • Rheinische Post: Plagiatsverdacht: Rechtsstreit mit der Uni (Gundhild Tillmanns) "2009 hatte sich der Forster Bürgermeister mit seiner Doktorarbeit über ein städtebauliches Thema mit der Bestnote "summa cum laude" an der FU Berlin [sic!] habilitiert [sic!]. Seit August vorigen Jahres steht diese Arbeit aber auf den Internetplattformen Vroniplag und Guttengate auf dem Index. [...] Goldschmidts Doktorvater, der mittlerweile pensioniert ist, steht auch im Zusammenhang mit einem weiteren Plagiatsverfahren, das ebenfalls in der Region rund um Forst derzeit noch läuft. Die FU Berlin, aber auch weiterte Fakultäten, sind wegen solcher Plagiatsvorwürfe mittlerweile im Kreuzfeuer bei Wissenschaftlern, die die Kriterien für Doktorarbeiten generell auf den Prüfstand stellen wollen."

23. August 2012Bearbeiten

  • Rheinische Post: Der Fall Schavan. Professoren-Leben. Eine Vorgeschichte. (Heiner Barz) "Vor einem Jahr hat unsere Universität die 'General Online Research', eine große internationale Fachtagung zur Forschung übers und im Internet, ausgerichtet. Damals lernte ich Martin Heidingsfelder kennen, einen sympathischen Franken, Typ Golfclub-Sozialist. Heidingsfelder outete sich damals nur im kleinen Kreis - erst später wurde er als Mitinitiator der Plagiatsjäger-Internetplattformen guttenplag und vroniplag bekannt. Und weil seine Mitstreiter ihm die Medienpräsenz übelnahmen und darin einen Verstoß gegen ihr geheimbundartiges Selbstverständnis sahen, wurden ihm kurzerhand die Administratorenrechte entzogen - eine heftige Degradierung."

25. August 2012Bearbeiten

  • Handelsblatt: Kavaliersdelikt Schummeln? (Stefani Hergert) "Wenn acht von zehn Studenten innerhalb eines Semesters mindestens ein Mal schummeln und jeder Fünfte mindestens ein Plagiat abgibt, [...]; wenn renommierte Vollblut-Wissenschaftler unter Plagiatsverdacht stehen, wie auf der Onlineplattform Vroniplag dokumentiert; [...] – dann führt das zwangsläufig zu dem Schluss, dass Plagiate und Tricksereien nicht nur Randerscheinungen einiger überlasteter Nebenbei-Doktoranden sind, sondern als Phänomen tief im Wissenschaftsbetrieb verwurzelt. [...] Vroniplag beurteile die Arbeiten nicht inhaltlich, sagt Weber[-Wulff], selbst eine der Aktiven auf der Plattform, 'obwohl es mir schon auf den Nägeln brennt, wenn ich sehe, dass die 'Super-Illu' als Quelle für die Bevölkerungsstatistik angegeben wird oder eine preiswürdige Dissertation Übernahmen aus der Wikipedia enthält', sagte sie im Interview."

27. August 2012Bearbeiten


3. September 2012Bearbeiten

  • Merkur Online: Plagiats-Freispruch für Doktor Volk (cd) "Wende in der Serie um Plagiats-Vorwürfe gegen promovierte Politiker: Der FDP-Finanzpolitiker Daniel Volk darf seinen Titel wohl behalten. Nach Informationen unserer Zeitung rät die Untersuchungskommission der Würzburger Uni schriftlich von Maßnahmen gegen den Bundestagsabgeordneten explizit ab. Die Vorwürfe seien unbegründet, verlautet aus der Universität. Ein Entzug des Titels sei nicht angebracht."

7. September 2012Bearbeiten

  • Münstersche Zeitung: Richterin steht unter Plagiats-Verdacht (Stefan Bergmann) "Droht der Uni Münster ein weiterer Plagiats-Skandal? Die Internet-Plattform 'Vroniplag' hat einen neuen Verdachtsfall veröffentlicht. Betroffen ist erneut das Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht. Im Visier der Plagiatsjäger: eine heutige Richterin. Sie soll von ihrem Doktorvater abgeschrieben haben."

10. September 2012Bearbeiten

  • dapd: Verwaltungsgericht Köln: Mathiopoulos kämpft um ihren Doktortitel "Die FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos will ihren aberkannten Doktortitel mit juristischen Mitteln zurückgewinnen. Nach ihrer Klage gegen die Entscheidung der Universität Bonn werde das Verwaltungsgericht Köln am 6. Dezember über den Fall beraten, sagte ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur dapd."

19. September 2012Bearbeiten

  • Frankenpost: Plagiat-Jagd zum Beruf gemacht (Melitta Burger) "Martin Heidingsfelder aus Nürnberg wollte nach der Affäre Guttenberg mehr wissen. Er gründete 'Vroniplag'. Die dort gesammelten Beweise kosteten inzwischen unter anderem Edmund Stoibers Tochter Veronica Saß den Doktortitel, weil auch sie abgeschrieben hatte. [...] Martin Heidingsfelder hat sich aus 'Vroniplag' inzwischen zurückgezogen. Die Jagd nach Plagiaten beschäftigt ihn aber immer noch, inzwischen sogar beruflich. Der 47-Jährige hat eine Wissenschaftsdetektei gegründet und verdient sein Geld damit, wissenschaftliche Arbeiten zu überprüfen."

21. September 2012Bearbeiten

27. September 2012Bearbeiten

  • DIE ZEIT: "Wissenschaft ist Show" (Anne Hähnig) "Abschreiben ist nach den Skandalen von Guttenberg & Co. einfacher denn je, sagt der Jurist und Plagiatsexperte Volker Rieble [...] Rieble: Plagiieren ist einfacher als je zuvor. Die Leute geben sich nur mehr Mühe. Wenn einer nicht völlig blöd ist, dann schreibt er die Originaltexte einfach um. Vroniplag und all die anderen Plagiatentdeckungsmaschinen finden nur die Stellen, in denen wortwörtlich abgeschrieben wurde."

28. September 2012Bearbeiten

  • Frankfurter Rundschau: Falschspiel im Team (Hermann Horstkotte) "Ein Fachkollege bezeichnet eine solche Ballung von Verdachtsfällen als „Katastrophe“ für das ganze Institut. Aber das scheint kaum Folgen zu haben. Denn anders als in vergleichbaren Fällen [...] hat die Münsteraner Hochschulleitung den voll geständigen Lehrbuch-Autor Holznagel nicht einmal disziplinarrechtlich gerügt. Offenbar wird der Hinweis auf den Unterschied von „Kavaliersdelikt“ und Dienstvergehen nicht überall so beherzt, wie sich der Deutsche Hochschulverband das gern wünscht."

30. September 2012Bearbeiten

  • Westfälische Nachrichten: Plagiatsjäger auf der Pirsch (Dirk Anger) "Nicht glücklich, so räumte Pressesprecher Robers ein, sei man über die neuerlichen Plagiats-Vorwürfe. Da es sich jedoch in allen bisher bekannt gewordenen Fällen um das selbe Institut der Uni handelt, geht man dort in Teilen von einer gezielten Kampagne aus. „Ein Jagdtrieb hat eingesetzt“, so ein Mitarbeiter."


10. Oktober 2012Bearbeiten

  • Die Welt kompakt: Rumgedoktert (Manuel Bewarder) "Auf der Internetseite 'Schavanplag' dokumentiert der Plagiatsjäger, der sich 'Robert Schmidt' nennt, nun auf 92 Seiten der Arbeit Textstellen, die er als Plagiat kennzeichnet. 'Ich halte die Verstöße in etlichen Fällen für nicht entschuldbar', erklärte Schmidt der 'Welt' zum Abschluss seiner Untersuchung. 'Meines Erachtens liegt eine Täuschung vor.' [...] Plagiatsjäger 'Robert Schmidt' will anders als die meisten Mitstreiter aus dem Umfeld der Analyseplattform VroniPlag anonym bleiben."
  • Die Welt: 92 Vorwürfe gegen Annette Schavan (Manuel Bewarder) (fast identischer Text)
  • Spiegel International: Doctored Dissertation? Education Minister Under Suspicion of Plagiarism Education Minister Under Suspicion of Plagiarism (cgh) "Initial indications of sloppy citation were found by activists associated with "VroniPlag," a wiki begun in March 2011 that has since been responsible for eight prominent politicians or professionals in Germany having their Ph.D's rescinded as a result of plagiarism. VroniPlag was founded in the wake of the Guttenberg scandal."
  • Spiegel Online: Analyse von Schavans Doktorarbeit - Ministerin mit Sigmund-Freud-Schwäche - Ministerin mit Sigmund-Freud-Schwäche (Christoph Titz) "Schon im Mai, als die ersten Vorwürfe online gingen, waren sich die naturgemäß kritischen Plagiatssucher des Vroniplag-Wiki nicht einig, ob der Anfangsverdacht gegen die Bundesministerin für eine Veröffentlichung der Vorwürfe genügt. "Robert Schmidt", mutmaßlich Mitglied des losen Kollektivs Vroniplag, entschied sich dann zum Alleingang [...]"

11. Oktober 2012Bearbeiten

  • Leipziger Volkszeitung: Aberkennung des Doktortitels: Leipzigs Jugendamtsleiter Haller reicht Klage ein (ic/nöß) "Die Hochschule wirft Haller vor, durch unsaubere Angabe von Quellen die Gutachter in seiner 2003 eingereichten Doktorarbeit getäuscht zu haben. Ganze Teilkapitel seiner Arbeit habe Haller wörtlich aus Werken fremder Autoren übernommen, ohne die korrekte Quelle zu nennen. Die Plagiatsvorwürfe waren im Sommer 2011 auf der Online-Plattform VroniPlag bekanntgeworden."

15. Oktober 2012Bearbeiten

  • Spiegel Online: Triumph der Plagiatsjäger (Oliver Trenkamp) "Die Plagiatsjäger haben den Ruf, mit ihrer Arbeit unbedingt Titelaberkennungen und Rücktritte zu erreichen. Das mag für einige auch stimmen, sie betreiben zum Teil offensive Pressearbeit. Aber wenige schlagen blind auf vermeintliche Plagiatoren ein. Sie diskutieren ihre Ergebnisse im Netz, wenn auch der Ton manchmal rau ist. So war es auch zu Beginn des Schavan-Falls: Die 'VroniPlagger' hatten einige Stellen gefunden und stimmten darüber ab, ob man die Sache samt Klarnamen der Ministerin öffentlich machen sollte. Eine knappe Mehrheit entschied sich dagegen."
  • Süddeutsche Zeitung: Zitat Ende (Evelyn Roll) "In ihrem Online-Leben heißt die Professorin "wisewoman" und gehört zum Team von VroniPlag, das Ende Dezember des vergangenen Jahres den ersten Plagiatsverdacht in Annette Schavans Arbeit gefunden hat. Bald haben sie in kollaborativer Suche mehr gefunden, nicht 'richtige dicke Copy-and-Paste-Plagiate', wie Weber-Wulff sagt, aber das, was die Plagiatsjäger Bauernopfer und Verschleierungen nennen, wörtliche Zitate, die nach einem Abführungzeichen einfach noch ein wenig weiter gehen oder in paraphrasierten Sätzen weiter erzählt werden."

16. Oktober 2012Bearbeiten

  • Die Welt: In der Causa Schavan gibt es nur Verlierer (Manuel Bewarder) "Es ist erstaunlich, dass die Plagiatsjäger der Internetplattform VroniPlag mittlerweile seriöser als eine Hochschule wirken: Die Aktivisten prüften die Arbeit Schavans Anfang des Jahres – im Geheimen. Weil sich die Gruppe über die Schwere der Verstöße nicht einig wurde, ließ man schließlich von einer Veröffentlichung im Internet ab. Davon bekam niemand etwas mit."
  • Deutschlandradio: Mir kommt das Verhalten von Schavan wie Guttenberg in Zeitlupe vor. – Prof. Dr. Gerhard Dannemann im Gespräch mit Manfred Götzke. „Ich gehörte zu denjenigen, die der Ansicht waren, dass die Frage Vorsatz oder nicht etwas ist, was auf VroniPlag nicht untersucht werden kann oder sollte. Dass man eigentlich ja damit beschäftigt ist, Plagiate zu dokumentieren. Und auch da wollten wir den Fall nicht anders behandeln, als wenn es eben halt Anne Schmidt gewesen wäre.“ Beitrag als MP3

17. Oktober 2012Bearbeiten

  • Deutschlandfunk: Gemessen am eigenen Maßstab – Annette Schavan und der Plagiats-Vorwurf (Jürgen König) 43:07 Minuten, mit Erwähnung von VroniPlag Wiki. Diskussionsteilnehmer: Gerhard Dannemann, Rainer Ortleb, Birgit Wentzien, Ernst-Ludwig Winnacker
  • Zeit Online:Das Plagiatoren-Ranking (Lydia Klöckner) "Zwar galt schon immer: Wo Wissenschaft gemacht wird, da wird voneinander abgeschrieben. Doch in den Arbeiten, auf die sich Plagiatsjäger auf Internetplattformen wie Gutten- oder VroniPlag stürzen, geht es um mehr: Mal werden seitenweise fremde Gedanken als eigene Erleuchtungen ausgegeben, mal wird statt aufwändiger Primärquellen-Recherche auf Sekundärliteratur zurückgegriffen – natürlich, ohne etwas davon zu erwähnen."
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Frankfurt School entzieht Doktorgrad "Die Frankfurt School of Finance and Management hat einem Absolventen, der 2007 an der privaten Hochschule promoviert worden war, den Doktortitel aberkannt. Wie berichtet (F.A.Z. vom 20. März), war auf der Internetplattform "Vroniplag" der Vorwurf erhoben worden, der Mann habe auf 94 der 380 Seiten seiner Arbeit die Regeln des wissenschaftlichen Zitierens missachtet. Daraufhin hatte eine Kommission der Hochschule die Vorwürfe ein halbes Jahr lang geprüft und den Beschuldigten angehört. Der Doktorgrad war dem Wirtschaftswissenschaftler für eine Arbeit über "Finanzmarktsimulation mit Multiagentensystemen" verliehen worden. Der Absolvent, der als Unternehmensberater tätig ist, war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Nach Worten von Hartmut Kliemt, dem Vizepräsidenten für Forschung der Frankfurt School, handelte es sich um einen "schwierigen Fall, bei dem man geteilter Meinung sein kann". Der Beschuldigte habe sich nicht nach dem "copy and paste"-Verfahren bei anderen Autoren bedient. Letztlich habe die Kommission aber doch eine "Häufung gravierender Verletzungen von etablierten wissenschaftlichen Normen" feststellen müssen. Daher sei ihr nichts anderes übrig geblieben, als den Titel zu entziehen. Kliemt bedauerte, dass es für Fälle wie diesen "keine etablierten, differenzierten Reaktionsmöglichkeiten" gebe - etwa eine Rüge oder die Auflage, die Dissertation nachzubessern. Er hoffe, dass "eine der großen, standardsetzenden Universitäten" in Deutschland einmal eine solche Entscheidung treffe, an der sich dann andere Hochschulen orientieren könnten."

18. Oktober 2012Bearbeiten

  • Märkische Allgemeine: Bürgermeister im Titelkampf. Forsts Stadtchef Jürgen Goldschmidt (FDP) soll seinen Doktor erschummelt haben (Torsten Gellner) "Goldschmidt weist die Vorwürfe zurück, er habe seinen Titel erschwindelt und bei seiner Arbeit abgeschrieben. Er habe stattdessen nach 'bestem Wissen und Gewissen gehandelt', sagte er. [...] Auf der Internetplattform Vroniplag haben anonyme Fahnder umstrittene Fundstellen zusammengetragen: Fast ein Drittel der 454 Seiten starken Arbeit weisen demnach Plagiate auf. Teils fehlen Hinweise auf Fremdtexte, derer sich Goldschmidt bedient hat, völlig. [...] Die Kommission zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens an der TU brütet nun schon mehr als einem Jahr über der Dissertation."
  • Deutsche Welle: Das Geschäft mit der Suche nach Plagiaten (Ole Kämper) "Die prominenten Plagiats-Fälle sind die von Politikern. 'Es gab sicherlich anfangs auch Leute, die aus parteipolitischen Gründen mitgemacht haben und die eben besonders Politiker von bestimmten Parteien outen wollten', sagt Dannemann. Das sei im VroniPlag Wiki inzwischen nicht mehr der Fall. Bei den auf der Website dokumentierten Fällen seien Politiker in der Minderheit. "Die meisten sind Leute, die in der Wissenschaft sind oder welche, die niemand kennt."

20. Oktober 2012Bearbeiten

  • Deutsche Welle: Plagiarist hunters defend academic standards (Antje Binder / hw) "When day turns to night, the online chatroom VroniPlag Wiki starts buzzing. At 6:00 p.m., the first users begin to appear on the screen. By around 10:00 p.m., the majority of them are online. They're looking for plagiarized work in doctoral theses. They do this all through the night, after their day jobs in many cases, but they don't get paid for it."
  • FR Online: Koch-Mehrin verlässt Europaparlament (afp) "„Es stört mich, dass im Schutz der Anonymität Beschuldigungen erhoben und Urteile gefällt werden“, sagt sie dem „Spiegel“. „Die Methoden in den einschlägigen Internetforen entspringen einer Blockwart-Mentalität.“ Das Internet dürfe den Rechtsstaat nicht untergraben: „Wo soll das hinführen - werden im Internet bald Plagiatsvorwürfe gegen den unfreundlichen Chef erhoben oder gegen den Nachbarn, weil er die Hecke nicht geschnitten hat?“, sagte sie."
  • Spiegel Online: Koch-Mehrin kündigt Rückzug aus Europaparlament an "Sie strahlte, siegte und posierte mit Babybauch: Silvana Koch-Mehrin war gefeierte Hoffnungsträgerin der FDP, bis sie nach der Plagiatsaffäre 2011 von allen politischen Ämtern bei den Liberalen zurücktrat. Dem SPIEGEL sagte sie nun, dass sie nicht erneut für das Europaparlament kandidieren werde."

23. Oktober 2012Bearbeiten

24. Oktober 2012Bearbeiten

  • Hamburger Abendblatt: Plagiatsaffäre an der Uni Hamburg (Volker ter Haseborg ) "Ein Jurist wollte Professor werden. Doch nicht nur seine Habilitationsschrift fiel durch, ihm soll sogar sein Doktortitel aberkannt werden - weil er angeblich abgeschrieben hatte. Dann standen wie im Fall Schavan Details aus Gutachten im Netz. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft"

29. Oktober 2012Bearbeiten

30. Oktober 2012Bearbeiten

  • Stern: Schnauze, Wessi! Fälscher, Blender, Schwindel-Westler "Mit Karl-Theodor zu Guttenberg fing die Hatz an. Dann gab die Tochter von Edmund Stoiber der Schummel-Plattform Vroniplag ihren Namen und den Doktortitel ab. ... In Halle an der Saale wiederum klagt der Rektor über den ersten und einzigen Fall in der Geschichte seiner Universität, nachdem man einem Amtsleiter der Nachbarstadt Leipzig den Doktortitel entziehen musste. Laut Promotionsausschuss habe er "grob" gegen Standards wissenschaftlichen Arbeitens verstoßen."

14. November 2012Bearbeiten

  • Welt Online: Auf der Suche nach Archiveifer und Tüttelchen (Hannelore Crolly) "In Persona war Silvana Koch-Mehrin zwar nicht anwesend im Sitzungssaal 1 des Karlsruher Verwaltungsgerichts. Dafür war sie virtuell umso präsenter. Anwalt Christian Birnbaum quälte sich beim wohl einzigen mündlichen Verhandlungstag in Karlsruhe mit der Rückeroberung von Koch-Mehrins Doktorwürde herum."
  • Spiegel Online: Plagiatsaffäre Silvana Koch-Mehrin. Gericht vertagt Entscheidung "Anwalt Birnbaum warf auch die Frage auf, ob diese Entscheidung verhältnismäßig gewesen sei - oder ob die Hochschule zum Beispiel auch die Note, die seine Mandantin für ihre Arbeit bekommen hatte, lediglich hätte absenken können. [...] Wann das Karlsruher Gericht sein Urteil fällen wird, ist offen. Beide Seiten hätten bis zum 28. November Zeit, Stellung zu nehmen, sagte der Sprecher."

19. November 2012Bearbeiten

  • Welt Online: "Den Doktortitel werde ich nicht wieder führen" (Silvana Koch-Mehrin im Interview mit Florian Ender) "Koch-Mehrin: Den Aktivisten auf Websites wie VroniPlag geht es nicht um die Reinheit der Wissenschaft, sondern darum, einen Skandal zu inszenieren. Das funktioniert natürlich besser mit Personen, die in der Öffentlichkeit stehen. Aber den Rechtsstreit führe ich mit der Universität."

21. November 2012Bearbeiten

  • HVG.hu: Semjénénél szerényebb átvételért is ugrott már doktori (engl. Google-Übers.) "Szinte iparszerűen vadászik a plágiumra egy német közösségi oldal, a VroniPlag Wiki: másfél év alatt 32 doktori disszertációról, egy habilitációs dolgozatról és egy tudományos módszertani kézikönyvről állapította meg, hogy a szerzők kisebb-nagyobb arányban más művekből másoltak, anélkül, hogy megfelelő módon hivatkoztak volna a forrásokra."

25. November 2012Bearbeiten

  • HVG.hu: Nem számít hungarikumnak a plagizálás (engl. Google-Übers.) "Karl-Theodor zu Guttenberg, Silvana Koch-Merin, Jorgo Chatzimarkakis, Matthias Pröfrock, Veronica Sass, Uwe Brinkmann, Bijan Djir-Sarai, Margarita Mathiopoulos. A németek vagy szeretnek másolni, vagy csak jobban értenek az ügyek kinyomozásához, mint mások."

27. November 2012Bearbeiten

  • Nürnberger Nachrichten: "Ich gelobe feierlich, .. niemals abzukupfern." (Werner Veith) "Um ihre These zu untermauern, das Plagiat werde in Deutschland immer noch verharmlost, präsentiert die Aktivistin der Plattform VroniPlag aktuelle Fälle. Und sie kritisiert, wie selten ein Doktor- oder Professorentitel aberkannt wird — obwohl die Abschreibereien offensichtlich seien."


4. Dezember 2012Bearbeiten

  • Rhein-Sieg-Anzeiger: Täuschungs-Verdacht - Klage gegen Entzug durch Uni Bonn (rik) "Margarita Mathiopoulos kämpft vor dem Verwaltungsgericht um ihren Doktortitel. In dem Verfahren, das im Bonner Landgericht stattfindet, klagt die Politologin gegen den noch nicht rechtskräftigen Entzug ihres Titels durch die Uni Bonn wegen angeblich „vorsätzlicher Täuschung bei ihrer Doktorarbeit“."

6. Dezember 2012Bearbeiten

  • Frankfurter Rundschau: Plagiieren verjährt nicht (Daniela Vates) "Das Kölner Verwaltungsgericht hat festgestellt, dass die ehemalige FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos in ihrer Doktorarbeit abgeschrieben hat. Das Urteil ist auch ein Signal über den Einzelfall hinaus."
  • Spiegel Online: Gerichtsurteil: Uni Bonn durfte Mathiopoulos Doktortitel entziehen (son/dpa) "Die Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos reicht mehr als 20 Jahre zurück - und ist noch immer nicht vorbei: Ein Kölner Gericht hat entschieden, dass die Uni Bonn der früheren FDP-Beraterin ihren Doktortitel wegnehmen durfte. Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert."
  • DIE WELT: Gerichtsurteil: Mathiopoulos musste Doktortitel zu Recht abgeben (epd/smb) "Die Politikwissenschaftlerin Margarita Mathiopoulos ist im Rechtsstreit um die Entziehung ihres Doktortitels unterlegen. Wie das Verwaltungsgericht Köln mitteilte, wiesen die Richter eine Klage der früheren FDP-Beraterin gegen die Universität Bonn ab. Die Hochschule habe zutreffend angenommen, dass die Klägerin eine Täuschung begangen habe."
  • DIE WELT: Mathiopoulos scheitert mit Klage gegen Entziehung ihres Doktortitels - Vorsätzliche Täuschung (dapd) "Die ehemalige FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos ist mit einer Klage gegen den Entziehung ihres Doktortitels gescheitert. Das Verwaltungsgericht Köln entschied am Donnerstag, dass der Schritt rechtmäßig war. Die Philosophische Fakultät der Universität Bonn hatte der 56-Jährigen im April wegen vorsätzlicher Täuschung den Doktorgrad aberkannt. [...] Nach Ansicht des Gerichts ist die Fakultät zurecht davon ausgegangen, dass die FDP-Beraterin 'weite Passagen ihrer Dissertation wörtlich aus fremden Werken" übernommen, ohne dies entsprechend auszuweisen.'"
  • WDR.de: Gerichtsentscheidung zu Plagiatsvorwurf: Mathiopoulos erhält Doktortitel nicht zurück "Die ehemalige FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos wollte vor Gericht ihren Doktortitel zurückgewinnen, den die Uni Bonn ihr aberkannt hatte. Grund: falsche Zitierungen. Doch die Klage wurde am Donnerstag (06.12.2012) abgewiesen. Mathriopoulos' Anwalt erwägt, in Berufung zu gehen."
  • Berliner Morgenpost: FDP-Beraterin erhält Doktor-Titel nicht zurück (dpa/bar) "Ausgehend von neuen Hinweisen auf der Internet-Plattform "VroniPlag" kamen die Prüfer der Universität Bonn im April zu dem neuen Schluss, dass Mathiopoulos in ihrer Dissertation an über 320 Stellen die Originalquelle systematisch nicht ordnungsgemäß zitiert habe und dabei über die Urheberschaft vorsätzlich getäuscht habe."
  • VG Köln: Urteilsbegrundung 6 K 2684/12 "Anfang 2011 wurden in der Öffentlichkeit erneut Plagiatsvorwürfe gegen die Klägerin erhoben. Grund hierfür waren Angaben, die auf der Internetplattform VroniPlag veröffentlicht wurden. [...] Der sachliche Anlass für das Wiederaufgreifen des Verfahrens, der grundsätzlich jederzeit möglich sei, habe darin gelegen, dass der auf VroniPlag dokumentierte Umfang der Übereinstimmung der Dissertation mit anderen Werken ohne erforderliche Kennzeichnung wesentlich höher sei als zuvor angenommen."

7. Dezember 2012Bearbeiten

  • RAUE LLP: Presseerklärung (Wolfgang Kuhla/Jan Hegemann) "Die mündlich vorgetragene Begründung des Verwaltungsgerichts Köln [...] überzeugt uns aus mehreren Gründen nicht, denn dieser Fall unterscheidet sich gravierend von allen anderen Fällen und wirft komplexe Rechtsfragen auf. [...] Nach Überzeugung der damaligen Gremien fehlte Margarita Mathiopoulos die Täuschungsabsicht. Sie hat deshalb nicht getäuscht. Diese [...] im Jahr 1991 getroffene Entscheidung bindet nach unserer Auffassung auch die heutigen Universitätsgremien. [...] Da die Philosophische Fakultät bei ihrer Entziehungsentscheidung die Möglichkeit einer Notenherabsetzung nicht einmal erwogen hat, halten wir den Bescheid auch wegen eines Ermessensausfalls für rechtswidrig."
  • beck-aktuell Nachrichten: VG Köln: Uni Bonn durfte Margarita Mathiopoulos den Doktorgrad entziehen (zu VG Köln, Urteil vom 06.12.2012 - 6 K 2684/12.) "Die Entscheidung der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Margarita Mathiopoulos den im Jahr 1986 verliehenen Doktorgrad zu entziehen, ist rechtmäßig. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln mit einem Urteil vom 06.12.2012 entschieden. Die Fakultät habe zutreffend angenommen, dass die Klägerin eine Täuschung begangen habe. [...] Vorwürfe stützten sich auf Internetplattform VroniPlag [...] Doktortitel kann auch nach vielen Jahren noch entzogen werden"
  • Der Tagesspiegel: Plagiatsskandale - Gericht: Mathiopoulos verlor den Doktortitel zu Recht (Amory Burchard) "Das Verwaltungsgericht Köln hat die Entscheidung der Universität Bonn bestätigt, der FPD-Politikerin Margarita Mathiopoulos den Doktortitel zu entziehen. Die Plagiate seien ihr eindeutig nachgewiesen worden."
  • General-Anzeiger: Plagiatsaffäre - Margarita Mathiopoulos unterliegt vor Gericht (Thomas Kliemann) "2011 tauchten neue Informationen zu Mathiopoulos über die Internetplattform VroniPlag auf, die verschiedene Plagiatsfälle öffentlich gemacht hat. [...] Der Anwalt der Klägerin konnte sich weder damit durchsetzten, den Uni-Beschluss von 1991, nach dem Mathiopoulos ihren Titel behielt, als nicht revidierbar zu werten, noch eine Art Verjährung greifen zu lassen, wie sie neuerdings für Beanstandungen an Bachelor- und Masterabschlüssen besteht."

8. Dezember 2012Bearbeiten

  • General-Anzeiger: Mathiopoulos kritisiert Gericht (t.k.) "[...] Margarita Mathiopoulos weist in einer Presserklärung den Täuschungsvorwurf des Verwaltungsgerichts Köln zurück: 'Das Gericht hat sich nicht wirklich mit meinem Fall auseinandergesetzt.' Die Begründung des Gerichts überzeuge nicht, schreiben ihre Anwälte." (S. 17)

10. Dezember 2012Bearbeiten

  • Der Tagesspiegel: Plagiatsstreit. Nach Gerichtsurteil: Margarita Mathiopoulos will um ihren Doktortitel weiter kämpfen (ry) "Margarita Mathiopoulos will Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln vom Donnerstag vergangener Woche einlegen. [...] Mathiopoulos beruft sich zudem auf den Bonner Verwaltungsrechtler Wolfgang Löwer, der für eine Verjährungsfrist bei Plagiaten plädiert hat. Löwer sei 1991 Mitglied der Kommission gewesen, die die Arbeit überprüfte. Jetzt habe ihn das Gericht nicht als „Zeitzeugen“ zugelassen, heißt es."

19. Dezember 2012Bearbeiten

  • rp-online: Die Deutschen und ihr Dr. (Dorothee Krings) "Ein Vermögen kann man ergaunern, geprüfte wissenschaftliche Kompetenz nicht. Das galt lange, und es ist die absolut notwendige Voraussetzung für den Status des Doktors. Darum verteidigen jene, die ihn errungen haben, ihn auch so vehement vor Ehrgeizlingen wie Karl-Theodor zu Guttenberg oder Silvana Koch-Mehrin. [...] Darum wohl kämpfen die Plagiatoren auch mit allen juristischen Finessen gegen die Überführung, auch wenn der Ruf längst ruiniert ist. Sie werden der Fälschung ihrer eigenen Biografie beschuldigt, das wiegt schwer, das verletzt das Ehrgefühl. Die Unis aber lassen Härte walten, [...] Wenn das Dünkel vertreibt, Autoritätsgläubigkeit erschüttert, hätte es etwas Gutes. Doch dauerhaften Zweifel am akademischen Niveau kann sich Deutschland nicht leisten."

26. Dezember 2012Bearbeiten

  • Gazeta Wyborcza: Kolejny plagiat niemieckiego ministra (english)(Bartosz T. Wieliński) "Sami łowcy plagiatów, którzy tworzą stronę VroniPlag (de.vroniplag.wikia.com) i przez prawie dwa lata zdemaskowali już 37 plagiatorów, w tym kilku znanych polityków, byli w kropce. Większość twierdziła wprawdzie, że Schavan doktorat napisała niechlujnie, ale to za mało, by jej nazwisko umieścić na prowadzonej przez VroniPlag liście hańby. Część dopatrywała się jednak w jej pracy świadomego plagiatowania i domagała się odebrania jej doktorskiego tytułu."

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