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6. Februar 2012 Bearbeiten

  • Südkurier: Stoiber-Tochter klagt gegen Uni Konstanz (Jörg-Peter Rau) "Eine Sprecherin der Universität bestätigte auf SÜDKURIER-Anfrage, dass eine Juristin auf dem Klageweg gegen den Schritt der Hochschule vorgeht. Die Umstände lassen keinen Zweifel daran zu, dass es sich um den Fall von Veronica Saß handelt. Gegen sie waren Anfang 2011 Plagiatsvorwürfe erhoben worden."

7. Februar 2012 Bearbeiten

  • Spiegel Online: Stoiber-Tochter klagt ihren Doktor ein (otr/dapd) "Sie haben mittlerweile 18 Doktorarbeiten auf ihrer Plattform VroniPlag dokumentiert, darunter so prominente Fälle wie den der FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin und der Langzeit-Plagiatsverdächtigen Margarita Mathiopoulos. Doch benannt haben die Plagiatsjäger im Netz ihre Seite nach der Autorin der ersten Dissertation, die sie in akribischer Arbeit dort überprüften: Veronica Saß, genannt Vroni."
  • Vip-Raum: Wie man bei der FDP Krisen bewältigt (Peter Viebig) "Auch der oberbayerische FDP-Chef, der hier bereits erwähnte Daniel Volk möchte wieder ernst genommen werden. Über Journalisten beim Münchner Merkur ließ er im Januar unter der Überschrift 'Uni entlastet Oberbayerns FDP-Chef' mitteilen: 'Die Vorwürfe der Internet-Plattform Vroniplag gegen Oberbayerns FDP-Chef Daniel Volk sind widerlegt.' Dem ist aber mitnichten so. Wie Georg Kaiser, der Pressesprecher der Universität Würzburg, mitteilte, handelt es sich um ein schwebendes Verfahren. Zwar seien einige der von VroniPlag aufgestellten Plagiatsvorwürfe entkräftet worden. Aber längst nicht alle. Volk sei von der durch die Uni eingerichteten 'Kommission für wissenschaftliches Fehlverhalten' angeschrieben worden und habe sich inzwischen über sein Anwaltsbüro geäußert. Entschieden sei noch gar nichts. Wahrscheinlich werde es eine gerichtliche Auseinandersetzung geben, sagt Kaiser. Die Meldung des Merkur ist mittlerweile gelöscht worden. Laut Kaiser hat die Uni Würzburg darauf keinen direkten Einfluss gehabt."
  • Abendzeitung: Stoiber-Tochter will ihren Doktor-Titel zurück (dapd) "Veronica Saß, Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, kämpft gerichtlich um ihren Doktor-Titel. Saß war der Titel 2011 entzogen worden."

8. Februar 2012 Bearbeiten

  • Augsburger Allgemeine: VroniPlag: Stoiber-Tochter Saß will ihren Doktortitel zurück (AZ) "Durch VroniPlag wurde sie bekannt. Saß hatte Berühmtheit erlangt, weil nach ihr eine Seite von Plagiatsjägern benannt wurde: VroniPlag. Die Plagiatsjäger hatten die Saß-Doktorarbeit 'Regulierung im Mobilfunk' als erste von 18 Doktorarbeiten auf abgekupferte Stellen untersucht. Nachdem die Arbeit von den Plagiatsjägern durchleuchtet worden war, kam die Uni zu einem eindeutigen Urteil: Saß wird der Doktortitel aberkannt."
  • merkur-online: Doktortitel: Stoiber-Tochter klagt gegen Uni (mik) "Die Tochter von Edmund Stoiber, Veronika Saß, will vor Gericht um ihren Doktortitel kämpfen. Ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Freiburg bestätigte den Eingang einer entsprechenden Klage. Details wollte der Sprecher allerdings nicht nennen. Saß war – ebenso wie zuvor die Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und Silvana Koch-Mehrin (FDP) – von Internet-Fahndern des Plagiats bezichtigt worden. Die Arbeit an der juristischen Fakultät der Uni Konstanz hatte sich mit dem Thema Regulierung im Mobilfunk beschäftigt. Auf der Internetseite Vroniplag sind die Plagiate genau dokumentiert. Seite 349 sei beispielsweise komplett Wort für Wort kopiert, heißt es da."
  • Berliner Zeitung, Ein Wort ergibt das andere. Die Suche nach Plagiaten in Doktorarbeiten ist zur Dienstleistung geworden "Ich hatte bisher noch nichts von einer solchen Dienstleistung gehört, als ich aber danach recherchierte, fand ich prompt ein Online-Forum. Ein Nutzer regte dort kurz nach Guttenbergs Enttarnung - damals noch im Scherz - so etwas als Geschäftsidee an. Auch Martin Heidingsfelder, der Gründer der Plattform "VroniPlag", auf der etwa die Arbeiten der FDP-Politiker Georgios Chatzimarkakis und Silvana Koch-Mehrin als Plagiate überführt wurden, hat sich längst professionalisiert. Der Unternehmer bietet unter vroniplag.de etwa Plagiats-Checks für Personalabteilungen an, die Bewerber überprüfen wollen.", S. 30


13. Februar 2012 Bearbeiten

  • journalist: Schnipseljagd (Max Ruppert) "Vor einem Jahr ging ein Wiki öffentlich ans Werk, um den damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg des Abschreibens zu überführen. Und heute? VroniPlag, VattenPlag, WulffPlag – nach wie vor nutzen Journalisten die Recherche-Ergebnisse von Crowdsourcing-Projekten. Wie geht’s weiter mit dem Schwarm? Mehr Kooperation? Mehr Skepsis?"

14. Februar 2012 Bearbeiten

  • welt online: "Wir wollten, dass dieses freche Plagiat Folgen hat" Interview (Manuel Bewarder) "[...] Zudem hatte ich mich bei VroniPlag an der Motivation gestört. Dem ersten Plagiatsverdacht auf dieser Plattform wurde bereits von der betroffenen Universität nachgegangen. Man musste die Uni nicht durch eine eigene Dokumentation sensibilisieren. Und warum muss ich jemanden an den Pranger stellen, wenn die Hochschule bereits ermittelt?"
  • Blog Erbloggtes: VroniPlag und transparentes Kochen - Plagiatssuche 1 Jahr alt. "Erreichte Schwarmintelligenz in Plagiatswikis die Öffentlichkeit angemessen, oder gibt es eine Kluft zwischen Massenmedien und freiwilligen Plagiatssuchern? Diese Frage stellt sich ein Jahr nach Beginn der Guttenberg-Affäre am 16. Februar 2011 und zum ersten Geburtstag des GuttenPlag Wiki am 17. Februar."

16. Februar 2012 Bearbeiten


17. Februar 2012 Bearbeiten

  • Financial Times Deutschland: Vroniplag entdeckt neue Mogelarbeit Promotionsrecht an privater Frankfurt School umstritten (Marion Schmidt) "Die Plagiatsjäger der Onlineplattform Vroniplag, die auch Ex-Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg massive Mogeleien in seiner Dissertation nachgewiesen hatten, sind erneut fündig geworden: In der Doktorarbeit eines Promovenden der privaten Frankfurt School of Finance & Management entdeckten sie auf fast jeder fünften Seite Textpassagen, die der Autor aus Quellen übernommen hat, ohne diese korrekt zu kennzeichnen. Bislang wurden 98 Stellen eindeutig als Plagiat identifiziert."
  • Frankfurt School of Finance & Management: Financial Times Deutschland berichtet über Plagiatsverdacht "Die Financial Times Deutschland berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über einen Plagiatsverdacht an der Frankfurt School. Es geht um eine Dissertation aus dem Jahre 2007. Der Blog „Vroniplag“ hat die Arbeit untersucht und berichtet, dass an mehreren Stellen Textpassagen in Teilen von anderen Arbeiten übernommen worden seien.
    Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst. Der Vizepräsident für Forschung, Prof. Hartmut Kliemt, wird zusammen mit der Untersuchungskommission für wissenschaftliches Fehlverhalten der Frankfurt School den Vorwürfen nachgehen.
    Über das Ergebnis dieses Prozesses werden wir Sie umgehend informieren."

22. Februar 2012 Bearbeiten

  • Cicero Online: Unis nach Guttenberg. Lektion verpennt, setzen, sechs (Karoline Kuhla) "Zwölf Monate ist es her, da wurde durch Plagiate aus dem Doktor wieder ein einfacher Freiherr zu Guttenberg. Wie steht es heute um das Plagiat in Deutschland? Experten sind mit der Entwicklung unzufrieden und fordern Hilfe aus dem Bundestag [...] Außer den Plagiatsjägern im Internet auf Seiten wie Vroniplag hat niemand wirklich gehandelt. An den Universitäten in Deutschland scheinen die Segel mittlerweile geglättet. Längst hat die Republik ihre Aufmerksamkeit anderen Skandalen gewidmet."

23. Februar 2012 Bearbeiten

  • BR Radio Bayern 2. regionalZeit - Aktuelles aus Franken: Ein Jahr nach Guttenberg-Affäre. Plagiatsjäger noch immer aktiv "Vor rund einem Jahr begann die Guttenberg-Affäre. Dafür mitverantwortlich war Martin Heidingsfelder, der Mitbegründer von "VroniPlag". Die Internetplattform sorgte dafür, dass erschummelte Doktorarbeiten entdeckt wurden."
  • Blog Guttengate: Plagiatsvorwürfe: Dr. Michael Heun "[...] Die User des Plagiat-Wikis “Vroniplag” haben sich mit der Dissertation von Michael Heun kritisch auseinandergesetzt, der Plagiatezähler des Vroniplags steht mittlerweile bei ca. 24 %. Die Doktorarbeit mit dem Titel “Finanzmarktsimulation mit Multiagentensystemen. Entwicklung eines methodischen Frameworks.” wurde im Jahr 2007 veröffentlicht. Dr. Heun wurde an der Frankfurt School of Finance and Management promoviert."

26. Februar 2012 Bearbeiten

  • Der Westen: Guttenberg ist überall (Matthias Korfmann) "Debora Weber-Wulff, Professorin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, hat die Software zur Erkennung von Plagiaten getestet und für schlecht befunden. 'Mit Google erzielt man bessere Resultate', sagt sie. Einfache, schnelle, präzise Plagiatserkennung sei mit der heutigen Software kaum möglich."

27. Februar 2012 Bearbeiten

  • Spiegel: Titel fürs Türschild (Jan Friedmann, Oliver Trenkamp) "Gegenhalten könnte schon eher der Schwarm anonymer Fahnder im Internet, der bislang die meisten Fehlleistungen aufdeckte. Doch während sich auf Guttenbergs Dissertation noch Dutzende Aktivisten stürzten, finden sich inzwischen nur noch rund zehn Unermüdliche regelmäßig auf der Nachfolge-Website VroniPlag zusammen. 18 fragwürdige Dissertationen listet die Website auf, der zuletzt aufgegriffene Fall aus der Frankfurt School of Finance & Management blieb bislang weitgehend unbeachtet."
  • General-Anzeiger online: Anti-Plagiat-Software ist keine Wunderwaffe (Thomas Kliemann) "Der aufmerksame, gut informierte Gutachter oder Dozent, der bei Verdacht die Suchmaschine Google einsetzt, ist, so das Fazit, ein guter Ausgangspunkt für die Fehlersuche. [...] Beide ehemalige Bonner Doktoranden tauchen im Rahmen einer "kritischen Untersuchung" der Plattform VroniPlag Wiki auf, die in Gestalt von Bar-Codes plagiatverdächtige Stellen dokumentiert. Außerdem steht da der Name Martin Winkels, der 2009 in Bonn promoviert wurde und laut VroniPlag 25 Prozent seiner Arbeit abgekupfert haben soll. [...] Insgesamt 18 Dissertationen werden auf VroniPlag einer "kritischen Untersuchung" unterzogen."


28. Februar 2012 Bearbeiten

  • Blog Erbloggtes: VroniPlag - Auflösung eines Schwarms "Viele Leute sind mit viel Idealismus zu den Plagiatswikis GuttenPlag und VroniPlag gestoßen, weil sie plagiierte Dissertationen als ungerecht empfanden. Bei vielen gab es daneben noch weitere Motive, etwa Puzzlespaß, die Möglichkeit zum Erringen von Anerkennung oder beruflich-ökonomische Gründe. Bei VroniPlag kann man einige gemeinsame Ziele des ganzen 'Schwarms' unterstellen: [...]"

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