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1. Juni 2012 Bearbeiten

  • DRadio Kultur: "Wir haben ein systemisches Problem" (Debora Weber-Wulff im Gespräch mit Matthias Hanselmann) "Die sich häufenden Plagiatsfälle sind nach Ansicht der Medieninformatikerin Debora Weber-Wulff keine Einzelfälle, vielmehr gebe es berechtigte Zweifel an der Arbeitsweise von Universitäten und Doktorvätern. Von der Hochschulpolitik fordert sie ein Maßnahmenpaket aus Beratung, Transparenz und Kontrolle."
  • Weekendavisen: Seriel plagiator (Poul Pilgaard Johnsen) "Weber-Wulff [...] oplyser, at gruppen nu har konstateret plagiering i mere end 64 procent af Memons afhandling, og at der viser sig samme mønster i de af forskerens øvrige publikationer, som VroniPlag indtil videre har nået at gennemgå. Der er tale om både ord for ord-afskrift fra andre publicerede artikler uden kildeangivelse og om afsnit, hvor der kun er foretaget minimale ændringer i forhold til det afskrevne." (Übers.: Weber-Wulff erklärt, dass die Gruppe inzwischen Plagiate in mehr als 64 Prozent der Dissertation Memons entdeckt hat und dass dies dasselbe Muster aufweise wie in den anderen Publikationen des Forschers, die VroniPlag bis jetzt untersucht hat. Es ist die Rede sowohl von Wort-für-Wort-Abschriften aus anderen publizierten Artikeln ohne Quellenangabe wie auch von Abschnitten, wo die Übernahme nur minimale Änderungen aufweise.)

5. Juni 2012 Bearbeiten

  • Cicero Online: Absturz in plebejische Tiefen (Birgit Lahann) "Wer bei der Internetplattform VroniPlag anklickt, der erlebt sein buntes Wunder. Da sehen zum Beispiel 20 farbig markierte – weil abgekupferte – Zeilen auf Seite 111 ihrer Doktorarbeit aus wie eine Skizze zu Gerhard Richters gemaltem 'Strip' mit seinen unzähligen waagerechten Regenbogenstreifen. Also viele Gedanken aus fremden Federn. Sogar die Fußnoten hat sie in ihre Arbeit eingebaut. Das vor allem ist dreist. Denn da haben vor ihr fleißige Menschen quasi für sie geforscht. Und was sagte die Angegriffene, als die ersten Gerüchte auftauchten? Das seien 'bedauerliche Flüchtigkeitsfehler'. Na so was. Es sind über 320 Stellen, die beanstandet werden."

7. Juni 2012 Bearbeiten

12. Juni 2012 Bearbeiten

  • Stuttgarter Zeitung: Die Prüfung der Doktorarbeit wird zur Hängepartie (Andreas Müller) "Ins Visier der Plagiatsjäger war der [...] Unternehmensberater durch einen alten Bekannten aus der Jungen Union geraten: den Waiblinger CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Pröfrock. Dessen Promotion über ein ähnliches Thema ('Energieversorgungssicherheit im Recht der Europäischen Union') erwies sich als teilweise abgekupfert, weshalb ihm die Universität Tübingen den Doktortitel entzogen hat. Die Staatsanwaltschaft stellte ihre Ermittlungen später gegen eine Geldauflage von 4000 Euro ein."
  • Niederlausitz aktuell: GRÜNE LIGA: BTU sollte Bericht über Plagiatsvorwürfe gegen Vattenfall-Prokurist offenlegen (hf) "In der Pressemitteilung der BTU wird jedoch kein einzelner der gegen Detlev Dähnert geäußerten Vorwürfe entkräftet. [...] Während die Vorwürfe detailliert und nachvollziehbar dargelegt wurden, enthält die Pressemitteilung der Universität lediglich die Behauptung, sie seien gegenstandslos. Angesichts der Tatsache, dass der Vattenfall-Konzern größter Drittmittelgeber der BTU Cottbus ist, sollte die Hochschule keine Zweifel an der Objektivität ihrer Prüfung aufkommen lassen und ihre Argumentation offenlegen."
  • BTU-Cottbus: Kein Plagiat in der Doktorarbeit von Prof. Dähnert (Presseinformation) 'BTU-Präsident Prof. Walther Ch. Zimmerli: „Die Kommission und der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hinzugezogene externe Gutachter sind zum Schluss kommen, dass es sich bei den festgestellten Problemstellen in der Arbeit um handwerkliche Schwächen aber nicht um Plagiate handelt.“'
  • Niederlausitz aktuell: Kein Plagiat in der Doktorarbeit von Prof. Dähnert - Kommission legt Bericht vor (hf) "BTU-Präsident Prof. Walther Ch. Zimmerli: 'Die Kommission und der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hinzugezogene externe Gutachter sind zum Schluss kommen, dass es sich bei den festgestellten Problemstellen in der Arbeit um handwerkliche Schwächen aber nicht um Plagiate handelt.'"

13. Juni 2012 Bearbeiten

14. Juni 2012Bearbeiten

  • Lausitzer Rundschau: Eine Glaubensfrage. BTU schließt Plagiatsfall Dähnert ab – Ruhe gibt es dennoch nicht (Christian Taubert) "Vroniplag [...] veröffentlichte im November 2011, dass sich in der Dähnert-Dissertation auf 44 Prozent der Seiten Plagiate befinden würden. Daran hält Vroniplag auch weiterhin fest. Die aktuelle Erklärung der BTU-Gutachter wird lediglich zur Kenntnis genommen. Es steht Vorwurf gegen Gutachter-Fazit. Und das soll es gewesen sein?"

16. Juni 2012Bearbeiten

  • CARTA: Von Plagiaten und dem Fortschritt der Erkenntnis (Anatol Stefanowitsch) "Statt die Plagiatsucher von Guttenplag und Co. für ihre Verdienste zu würdigen, sind einige renommierte Wissenschaftler anscheinend bestrebt, deren Arbeit zu diskreditieren und den Begriff des Plagiats umzudeuten. Wem nützt es? "

17. Juni 2012Bearbeiten

18. Juni 2012Bearbeiten

  • Telepolis: Vattenfall-Prokurist soll Doktortitel behalten (Peter Mühlbauer) "Im Sommer letzten Jahres tauchten erste Vorwürfe auf, dass der Honorarprofessor in seiner Doktorarbeit nicht unwesentliche Teile ungekennzeichnet abgeschrieben habe. Das Plagiatsjägerportal VroniPlag verfolge einen dort geposteten Link allerdings vorerst nicht weiter. Erst als im September die Umweltgruppe Cottbus detailliertere Vorwürfe vorbrachte, nahm man sich auf dem Portal die Doktorarbeit genauer vor und entdeckte Plagiarismusverdachtsstellen in großem Maßstab."

19. Juni 2012Bearbeiten

  • Legal Tribune online: Plagiatsverdacht "Juristische Arbeitstechniken und Methoden" aus dem Handel genommen (tko/LTO-Redaktion) "Die Plattform VroniPlag Wiki hat das im Nomos/UTB-Verlag erschienene Studienbuch von Prof. Bernd Holznagel, Dr. Pascal Schumacher und Dr. Thorsten Ricke geprüft und dabei festgestellt, dass das Werk an mehreren Stellen Plagiate enthält. Die drei Autoren vom Münsteraner Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht wollen nun interne Untersuchungen einleiten. Derzeit könnten sie 'die Richtigkeit der Vorwürfe noch nicht im Einzelnen verifizieren', da zu dem Manuskript verschiedene Mitarbeiter des Instituts Beiträge geleistet hätten."
  • Verfassungsblog: Verfassungsblog als Plagiatsopfer? (Max Steinbeis) "Jetzt kann sich anscheinend auch der Verfassungsblog rühmen, ungekennzeichnet zitiert worden zu sein. Auf der Plagiats-Enthüllungsseite Vroniplag taucht eine Passage aus einem Blogpost von Matthias Kötter auf, die die Autoren eines Buchs über juristische Methodenlehre offenbar so interessant fanden, dass sie sie gleich mal in ihr Buch copypasteten."

20. Juni 2012Bearbeiten

  • Bunte.de: Silvana Koch-Mehrin: "Ich würde den Titel nicht mehr tragen" "Der Doktortitel an sich, der ihr wegen Plagiatsvorwürfen aberkannt worden war, sei ihr nicht mehr wichtig."
  • Legal Tribune online: Plagiatsverdacht gegen "Juristische Arbeitstechniken und Methoden" - "Copy and paste: Von einem solchen Vorgehen ist dringend abzuraten" (Roland Schimmel) "Und auch wenn etwa alle 14 Tage auf der Plagiatsdokumentations-Plattform VroniPlag eine neue Doktorarbeit auftaucht und in der Folge mit schöner Regelmäßigkeit den Abschreibern die Doktortitel wieder entzogen werden – es gibt nur wenig überraschend substanziell Neues. Was bislang fehlte, ist eine neue Qualität des Abschreibevorwurfs. Zum Beispiel etwas wie: In einer Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten ist massiv plagiiert worden."
  • BBC World Service: Germany: wiki and plagiarism (Abby d'Arcy) "Germans are now using wiki sites for investigative crowdsourcing. It all started with GuttenPlag Wiki, a website hunting for plagiarism in PhDs."
  • UnAufgefordert: Interview: Digitale Detektivarbeit (Nina Breher und Philipp Sickmann) "Medizinern und Juristen müssen Ersatzabschlüsse statt des Dr. angeboten werden. [...] Bei Promotionen zählt in vielen Rankings nur die Anzahl, nicht deren Qualität. Universitäten sollen ein Raum bleiben, in dem Neues entstehen kann, in dem nachgedacht und genauer hingeschaut werden kann. Das wird erschwert, wenn alle Beteiligten sich durch einen Abfertigungsbetrieb hetzen müssen, ohne nach links oder rechts schauen zu können."
  • Fit fürs Studium :: UTB GmbH Stuttgart :: Buchhandel: Auslieferungsstopp: Juristische Arbeitstechniken und Methoden "Aufgrund eines Plagiatsvorwurfs haben wir zum 19.6.2012 die Auslieferung des Buches "Juristische Arbeitstechniken und Methoden“ von Bernd Holznagel, Pascal Schumacher, Thorsten Ricke (ISBN 978-3-8252-3531-4) eingestellt."

21. Juni 2012Bearbeiten

  • gulli.com: Unterstützer vom VroniPlag Wiki entlarven juristisches Fachbuch als Plagiat "Die Glaubwürdigkeit und fachliche Kompetenz der prominenten Rechtswissenschaftler und Träger des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht mit Schwerpunkt Informations- und Medienrecht an der Universität Münster, Thomas Hoeren und Bernd Holznagel, werden von Rechtsanwalt Andreas Neuber im Zusammenhang mit der von Bernd Holznagel mit Dritten veröffentlichten Publikation "Juristische Arbeitstechniken und Methoden" in Frage gestellt."

22. Juni 2012Bearbeiten

  • boersenblatt.net: Nomos stoppt Studienbuch nach Plagiatsvorwurf "Die Autoren des Studienbuchs 'Juristische Arbeitstechniken und Methoden' (Nomos/UTB) haben den Titel nach Plagiatsvorwürfen der Plattform VroniPlag am 19. Juni zurückgezogen, die Auslieferung wurde von Nomos gestoppt."
  • Газета Караван: Честь имеют (engl. Übersetzung) (Сергей Золовкин) "Активисты VroniPlag проверяют чужие диссертации на досуге и бесплатно. Создавая особенные графики, так называемые “баркоды”. Там черным цветом обозначены украденные у кого-то выводы, красным – некорректные заимствования без ссылок сразу из нескольких источников. Все это размещается во Всемирной паутине и делает жизнь махинаторов от науки очень неуютной."

25. Juni 2012Bearbeiten

  • telepolis.de: Juristisches Lehrbuch wegen Plagiatsverdachts zurückgezogen (Peter Mühlbauer) "Einen weiteren Beleg dafür lieferte letzte Woche der Nomos/UTB-Verlag, der das Lehrbuch Juristische Arbeitstechniken und Methoden - Wissenschaftliches Arbeiten für Juristen in Zeiten des Internets wegen Plagiatsverdachts aus dem Handel nehmen musste. Bei VroniPlag hatte man nämlich entdeckt, dass große Teile davon wörtlich aus Wikipedia-Einträgen übernommen wurden."

26. Juni 2012Bearbeiten

  • sueddeutsche.de: Wissenschafts-Verlag nimmt Publikation vom Markt. Jura-Lehrbuch strotzt vor Plagiaten "Zum ersten Mal trifft es keine Doktorarbeit, sondern ein Lehrbuch. Ein rechtswissenschaftliches Lehrbuch. Die Plagiatsjäger von VroniPlag haben in der Monographie "Juristische Arbeitstechniken und Methoden" auf vielen der knapp 200 Seiten Plagiate gefunden."
  • Spiegel Online: Jura-Lehrbuch unter Plagiatsverdacht. Rückzieher in der Rechtswissenschaft (otr) "'Juristische Arbeitstechniken und Methoden' heißt das Buch, um das es geht. Es war erst in diesem Jahr auf den Markt gekommen und sollte angehenden Rechtswissenschaftlern helfen, sauber zu arbeiten. Doch jetzt ist Buch nicht mehr zu haben, der Verlag Nomos hat es zurückgezogen und allen bisherigen Bestellern eine Erstattung angeboten."
  • Forschung & Lehre: Verjährungsfrist für Plagiatsvergehen? Wolfgang Löwer (Pro) | Gerhard Dannemann (Contra) "Für die Entziehung von Doktorgraden sieht weder das staatliche noch das universitätsautonome Recht bislang eine Verjährungsfrist vor. Im Zuge der Diskussionen um die Plagiatsvorwürfe gegen Bundesbildungsministerin Annette Schavan kam nun der Vorschlag auf, eine Verjährungsfrist für Plagiatsvergehen einzuführen. Was spricht für und was gegen eine solche Frist?"

27. Juni 2012Bearbeiten

  • MünsterscheZeitung.de: Plagiate-Jäger werden in Lehrbuch fündig (Ralf Heimann) "Plagiate-Jäger haben in einem an der Uni Münster geschriebenen Lehrbuch zu Arbeitstechniken Passagen gefunden, die unter anderem aus der Online-Enzyklopädie Wikipedia abgeschrieben worden sein sollen. Der Nomos-Verlag reagierte umgehend und nahm das Werk vom Markt."
  • radioq: Plagiatsvorwürfe gegen Münsteraner Juraprofessor Bernd Holznagel (Steffen Walter) "Der Münsteraner Juraprofessor Bernd Holznagel hat vor wenigen Wochen zusammen mit zwei Mitautoren das juristisches Lehrbuch “Juristische Arbeitstechniken und Methoden” herausgebracht. Letzte Woche wurde bekannt, dass das Buch nach dem von VroniPlag.de [sic!] etablierten Standard schätzungsweise zu rund einem Drittel aus Plagiaten besteht."

28. Juni 2012Bearbeiten

  • Mitteldeutsche Zeitung: Leipziger Jugendamtsleiter geht gegen Entzug des Doktortitels vor "Der Leipziger Jugendamtsleiter Siegfried Haller geht gegen den Entzug seines Doktortitels durch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vor. „Er hat über seinen Anwalt Widerspruch gegen die Aberkennung eingelegt“, sagte ein Sprecher der Universität in Halle am Donnerstag. Der Promotionsausschuss der Universität hatte im April einstimmig entschieden, den 2003 erworbenen Doktortitel abzuerkennen. Haller habe diesen durch Irreführung und Täuschung erworben, in seiner Doktorarbeit seitenweise abgeschrieben und sich nicht an die Zitierregeln gehalten, hieß es zur Begründung. Haller hatte die Vorwürfe zurückgewiesen."


29. Juni 2012Bearbeiten

  • Niederlausitz aktuell: Offener Brief eines BTU Cottbus Mitarbeiters über die Bewertung des Plagiatsvorwurfs gegen die Dissertation von Dr. Dähnert "Folgender offener Brief erreichte unsere Redaktion und wir veröffentlichen ihn unkommentiert in der Debatte um den Plagiatsvorwurf über die Dissertation von Dr. Dähnert, der (Anm. der Redaktion: geändert, bisher stand hier "die") vor kurzem als unbegründet durch die BTU Cottbus zurückgewiesen wurde."
  • MDR Sachsen: Leipzigs Jugendamtschef droht weiterer Rechtsstreit "Der Leipziger Jugendamtsleiter Siegfried Haller geht gegen den Entzug seines Doktortitels durch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vor. Wie ein Sprecher der Universität Halle mitteilte, hat Haller über seinen Anwalt Widerspruch gegen die Aberkennung eingelegt. Der Promotionsausschuss werde sich nun damit beschäftigen. Eine Entscheidung müsse es innerhalb von drei Monaten geben, erklärte der Sprecher. Der Ausschuss werde aber voraussichtlich schon bis zum Ende der Vorlesungszeit Ende Juli zu einer Sitzung zusammenkommen."

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