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10. Oktober 2012Bearbeiten

  • Die Welt kompakt: Rumgedoktert (Manuel Bewarder) "Auf der Internetseite 'Schavanplag' dokumentiert der Plagiatsjäger, der sich 'Robert Schmidt' nennt, nun auf 92 Seiten der Arbeit Textstellen, die er als Plagiat kennzeichnet. 'Ich halte die Verstöße in etlichen Fällen für nicht entschuldbar', erklärte Schmidt der 'Welt' zum Abschluss seiner Untersuchung. 'Meines Erachtens liegt eine Täuschung vor.' [...] Plagiatsjäger 'Robert Schmidt' will anders als die meisten Mitstreiter aus dem Umfeld der Analyseplattform VroniPlag anonym bleiben."
  • Die Welt: 92 Vorwürfe gegen Annette Schavan (Manuel Bewarder) (fast identischer Text)
  • Spiegel International: Doctored Dissertation? Education Minister Under Suspicion of Plagiarism Education Minister Under Suspicion of Plagiarism (cgh) "Initial indications of sloppy citation were found by activists associated with "VroniPlag," a wiki begun in March 2011 that has since been responsible for eight prominent politicians or professionals in Germany having their Ph.D's rescinded as a result of plagiarism. VroniPlag was founded in the wake of the Guttenberg scandal."
  • Spiegel Online: Analyse von Schavans Doktorarbeit - Ministerin mit Sigmund-Freud-Schwäche - Ministerin mit Sigmund-Freud-Schwäche (Christoph Titz) "Schon im Mai, als die ersten Vorwürfe online gingen, waren sich die naturgemäß kritischen Plagiatssucher des Vroniplag-Wiki nicht einig, ob der Anfangsverdacht gegen die Bundesministerin für eine Veröffentlichung der Vorwürfe genügt. "Robert Schmidt", mutmaßlich Mitglied des losen Kollektivs Vroniplag, entschied sich dann zum Alleingang [...]"

11. Oktober 2012Bearbeiten

  • Leipziger Volkszeitung: Aberkennung des Doktortitels: Leipzigs Jugendamtsleiter Haller reicht Klage ein (ic/nöß) "Die Hochschule wirft Haller vor, durch unsaubere Angabe von Quellen die Gutachter in seiner 2003 eingereichten Doktorarbeit getäuscht zu haben. Ganze Teilkapitel seiner Arbeit habe Haller wörtlich aus Werken fremder Autoren übernommen, ohne die korrekte Quelle zu nennen. Die Plagiatsvorwürfe waren im Sommer 2011 auf der Online-Plattform VroniPlag bekanntgeworden."

15. Oktober 2012Bearbeiten

  • Spiegel Online: Triumph der Plagiatsjäger (Oliver Trenkamp) "Die Plagiatsjäger haben den Ruf, mit ihrer Arbeit unbedingt Titelaberkennungen und Rücktritte zu erreichen. Das mag für einige auch stimmen, sie betreiben zum Teil offensive Pressearbeit. Aber wenige schlagen blind auf vermeintliche Plagiatoren ein. Sie diskutieren ihre Ergebnisse im Netz, wenn auch der Ton manchmal rau ist. So war es auch zu Beginn des Schavan-Falls: Die 'VroniPlagger' hatten einige Stellen gefunden und stimmten darüber ab, ob man die Sache samt Klarnamen der Ministerin öffentlich machen sollte. Eine knappe Mehrheit entschied sich dagegen."
  • Süddeutsche Zeitung: Zitat Ende (Evelyn Roll) "In ihrem Online-Leben heißt die Professorin "wisewoman" und gehört zum Team von VroniPlag, das Ende Dezember des vergangenen Jahres den ersten Plagiatsverdacht in Annette Schavans Arbeit gefunden hat. Bald haben sie in kollaborativer Suche mehr gefunden, nicht 'richtige dicke Copy-and-Paste-Plagiate', wie Weber-Wulff sagt, aber das, was die Plagiatsjäger Bauernopfer und Verschleierungen nennen, wörtliche Zitate, die nach einem Abführungzeichen einfach noch ein wenig weiter gehen oder in paraphrasierten Sätzen weiter erzählt werden."

16. Oktober 2012Bearbeiten

  • Die Welt: In der Causa Schavan gibt es nur Verlierer (Manuel Bewarder) "Es ist erstaunlich, dass die Plagiatsjäger der Internetplattform VroniPlag mittlerweile seriöser als eine Hochschule wirken: Die Aktivisten prüften die Arbeit Schavans Anfang des Jahres – im Geheimen. Weil sich die Gruppe über die Schwere der Verstöße nicht einig wurde, ließ man schließlich von einer Veröffentlichung im Internet ab. Davon bekam niemand etwas mit."
  • Deutschlandradio: Mir kommt das Verhalten von Schavan wie Guttenberg in Zeitlupe vor. – Prof. Dr. Gerhard Dannemann im Gespräch mit Manfred Götzke. „Ich gehörte zu denjenigen, die der Ansicht waren, dass die Frage Vorsatz oder nicht etwas ist, was auf VroniPlag nicht untersucht werden kann oder sollte. Dass man eigentlich ja damit beschäftigt ist, Plagiate zu dokumentieren. Und auch da wollten wir den Fall nicht anders behandeln, als wenn es eben halt Anne Schmidt gewesen wäre.“ Beitrag als MP3

17. Oktober 2012Bearbeiten

  • Deutschlandfunk: Gemessen am eigenen Maßstab – Annette Schavan und der Plagiats-Vorwurf (Jürgen König) 43:07 Minuten, mit Erwähnung von VroniPlag Wiki. Diskussionsteilnehmer: Gerhard Dannemann, Rainer Ortleb, Birgit Wentzien, Ernst-Ludwig Winnacker
  • Zeit Online:Das Plagiatoren-Ranking (Lydia Klöckner) "Zwar galt schon immer: Wo Wissenschaft gemacht wird, da wird voneinander abgeschrieben. Doch in den Arbeiten, auf die sich Plagiatsjäger auf Internetplattformen wie Gutten- oder VroniPlag stürzen, geht es um mehr: Mal werden seitenweise fremde Gedanken als eigene Erleuchtungen ausgegeben, mal wird statt aufwändiger Primärquellen-Recherche auf Sekundärliteratur zurückgegriffen – natürlich, ohne etwas davon zu erwähnen."
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Frankfurt School entzieht Doktorgrad "Die Frankfurt School of Finance and Management hat einem Absolventen, der 2007 an der privaten Hochschule promoviert worden war, den Doktortitel aberkannt. Wie berichtet (F.A.Z. vom 20. März), war auf der Internetplattform "Vroniplag" der Vorwurf erhoben worden, der Mann habe auf 94 der 380 Seiten seiner Arbeit die Regeln des wissenschaftlichen Zitierens missachtet. Daraufhin hatte eine Kommission der Hochschule die Vorwürfe ein halbes Jahr lang geprüft und den Beschuldigten angehört. Der Doktorgrad war dem Wirtschaftswissenschaftler für eine Arbeit über "Finanzmarktsimulation mit Multiagentensystemen" verliehen worden. Der Absolvent, der als Unternehmensberater tätig ist, war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Nach Worten von Hartmut Kliemt, dem Vizepräsidenten für Forschung der Frankfurt School, handelte es sich um einen "schwierigen Fall, bei dem man geteilter Meinung sein kann". Der Beschuldigte habe sich nicht nach dem "copy and paste"-Verfahren bei anderen Autoren bedient. Letztlich habe die Kommission aber doch eine "Häufung gravierender Verletzungen von etablierten wissenschaftlichen Normen" feststellen müssen. Daher sei ihr nichts anderes übrig geblieben, als den Titel zu entziehen. Kliemt bedauerte, dass es für Fälle wie diesen "keine etablierten, differenzierten Reaktionsmöglichkeiten" gebe - etwa eine Rüge oder die Auflage, die Dissertation nachzubessern. Er hoffe, dass "eine der großen, standardsetzenden Universitäten" in Deutschland einmal eine solche Entscheidung treffe, an der sich dann andere Hochschulen orientieren könnten."

18. Oktober 2012Bearbeiten

  • Märkische Allgemeine: Bürgermeister im Titelkampf. Forsts Stadtchef Jürgen Goldschmidt (FDP) soll seinen Doktor erschummelt haben (Torsten Gellner) "Goldschmidt weist die Vorwürfe zurück, er habe seinen Titel erschwindelt und bei seiner Arbeit abgeschrieben. Er habe stattdessen nach 'bestem Wissen und Gewissen gehandelt', sagte er. [...] Auf der Internetplattform Vroniplag haben anonyme Fahnder umstrittene Fundstellen zusammengetragen: Fast ein Drittel der 454 Seiten starken Arbeit weisen demnach Plagiate auf. Teils fehlen Hinweise auf Fremdtexte, derer sich Goldschmidt bedient hat, völlig. [...] Die Kommission zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens an der TU brütet nun schon mehr als einem Jahr über der Dissertation."
  • Deutsche Welle: Das Geschäft mit der Suche nach Plagiaten (Ole Kämper) "Die prominenten Plagiats-Fälle sind die von Politikern. 'Es gab sicherlich anfangs auch Leute, die aus parteipolitischen Gründen mitgemacht haben und die eben besonders Politiker von bestimmten Parteien outen wollten', sagt Dannemann. Das sei im VroniPlag Wiki inzwischen nicht mehr der Fall. Bei den auf der Website dokumentierten Fällen seien Politiker in der Minderheit. "Die meisten sind Leute, die in der Wissenschaft sind oder welche, die niemand kennt."

20. Oktober 2012Bearbeiten

  • Deutsche Welle: Plagiarist hunters defend academic standards (Antje Binder / hw) "When day turns to night, the online chatroom VroniPlag Wiki starts buzzing. At 6:00 p.m., the first users begin to appear on the screen. By around 10:00 p.m., the majority of them are online. They're looking for plagiarized work in doctoral theses. They do this all through the night, after their day jobs in many cases, but they don't get paid for it."
  • FR Online: Koch-Mehrin verlässt Europaparlament (afp) "„Es stört mich, dass im Schutz der Anonymität Beschuldigungen erhoben und Urteile gefällt werden“, sagt sie dem „Spiegel“. „Die Methoden in den einschlägigen Internetforen entspringen einer Blockwart-Mentalität.“ Das Internet dürfe den Rechtsstaat nicht untergraben: „Wo soll das hinführen - werden im Internet bald Plagiatsvorwürfe gegen den unfreundlichen Chef erhoben oder gegen den Nachbarn, weil er die Hecke nicht geschnitten hat?“, sagte sie."
  • Spiegel Online: Koch-Mehrin kündigt Rückzug aus Europaparlament an "Sie strahlte, siegte und posierte mit Babybauch: Silvana Koch-Mehrin war gefeierte Hoffnungsträgerin der FDP, bis sie nach der Plagiatsaffäre 2011 von allen politischen Ämtern bei den Liberalen zurücktrat. Dem SPIEGEL sagte sie nun, dass sie nicht erneut für das Europaparlament kandidieren werde."

23. Oktober 2012Bearbeiten

24. Oktober 2012Bearbeiten

  • Hamburger Abendblatt: Plagiatsaffäre an der Uni Hamburg (Volker ter Haseborg ) "Ein Jurist wollte Professor werden. Doch nicht nur seine Habilitationsschrift fiel durch, ihm soll sogar sein Doktortitel aberkannt werden - weil er angeblich abgeschrieben hatte. Dann standen wie im Fall Schavan Details aus Gutachten im Netz. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft"

29. Oktober 2012Bearbeiten

30. Oktober 2012Bearbeiten

  • Stern: Schnauze, Wessi! Fälscher, Blender, Schwindel-Westler "Mit Karl-Theodor zu Guttenberg fing die Hatz an. Dann gab die Tochter von Edmund Stoiber der Schummel-Plattform Vroniplag ihren Namen und den Doktortitel ab. ... In Halle an der Saale wiederum klagt der Rektor über den ersten und einzigen Fall in der Geschichte seiner Universität, nachdem man einem Amtsleiter der Nachbarstadt Leipzig den Doktortitel entziehen musste. Laut Promotionsausschuss habe er "grob" gegen Standards wissenschaftlichen Arbeitens verstoßen."

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