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4. Dezember 2012Bearbeiten

  • Rhein-Sieg-Anzeiger: Täuschungs-Verdacht - Klage gegen Entzug durch Uni Bonn (rik) "Margarita Mathiopoulos kämpft vor dem Verwaltungsgericht um ihren Doktortitel. In dem Verfahren, das im Bonner Landgericht stattfindet, klagt die Politologin gegen den noch nicht rechtskräftigen Entzug ihres Titels durch die Uni Bonn wegen angeblich „vorsätzlicher Täuschung bei ihrer Doktorarbeit“."

6. Dezember 2012Bearbeiten

  • Frankfurter Rundschau: Plagiieren verjährt nicht (Daniela Vates) "Das Kölner Verwaltungsgericht hat festgestellt, dass die ehemalige FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos in ihrer Doktorarbeit abgeschrieben hat. Das Urteil ist auch ein Signal über den Einzelfall hinaus."
  • Spiegel Online: Gerichtsurteil: Uni Bonn durfte Mathiopoulos Doktortitel entziehen (son/dpa) "Die Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos reicht mehr als 20 Jahre zurück - und ist noch immer nicht vorbei: Ein Kölner Gericht hat entschieden, dass die Uni Bonn der früheren FDP-Beraterin ihren Doktortitel wegnehmen durfte. Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert."
  • DIE WELT: Gerichtsurteil: Mathiopoulos musste Doktortitel zu Recht abgeben (epd/smb) "Die Politikwissenschaftlerin Margarita Mathiopoulos ist im Rechtsstreit um die Entziehung ihres Doktortitels unterlegen. Wie das Verwaltungsgericht Köln mitteilte, wiesen die Richter eine Klage der früheren FDP-Beraterin gegen die Universität Bonn ab. Die Hochschule habe zutreffend angenommen, dass die Klägerin eine Täuschung begangen habe."
  • DIE WELT: Mathiopoulos scheitert mit Klage gegen Entziehung ihres Doktortitels - Vorsätzliche Täuschung (dapd) "Die ehemalige FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos ist mit einer Klage gegen den Entziehung ihres Doktortitels gescheitert. Das Verwaltungsgericht Köln entschied am Donnerstag, dass der Schritt rechtmäßig war. Die Philosophische Fakultät der Universität Bonn hatte der 56-Jährigen im April wegen vorsätzlicher Täuschung den Doktorgrad aberkannt. [...] Nach Ansicht des Gerichts ist die Fakultät zurecht davon ausgegangen, dass die FDP-Beraterin 'weite Passagen ihrer Dissertation wörtlich aus fremden Werken" übernommen, ohne dies entsprechend auszuweisen.'"
  • WDR.de: Gerichtsentscheidung zu Plagiatsvorwurf: Mathiopoulos erhält Doktortitel nicht zurück "Die ehemalige FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos wollte vor Gericht ihren Doktortitel zurückgewinnen, den die Uni Bonn ihr aberkannt hatte. Grund: falsche Zitierungen. Doch die Klage wurde am Donnerstag (06.12.2012) abgewiesen. Mathriopoulos' Anwalt erwägt, in Berufung zu gehen."
  • Berliner Morgenpost: FDP-Beraterin erhält Doktor-Titel nicht zurück (dpa/bar) "Ausgehend von neuen Hinweisen auf der Internet-Plattform "VroniPlag" kamen die Prüfer der Universität Bonn im April zu dem neuen Schluss, dass Mathiopoulos in ihrer Dissertation an über 320 Stellen die Originalquelle systematisch nicht ordnungsgemäß zitiert habe und dabei über die Urheberschaft vorsätzlich getäuscht habe."
  • VG Köln: Urteilsbegrundung 6 K 2684/12 "Anfang 2011 wurden in der Öffentlichkeit erneut Plagiatsvorwürfe gegen die Klägerin erhoben. Grund hierfür waren Angaben, die auf der Internetplattform VroniPlag veröffentlicht wurden. [...] Der sachliche Anlass für das Wiederaufgreifen des Verfahrens, der grundsätzlich jederzeit möglich sei, habe darin gelegen, dass der auf VroniPlag dokumentierte Umfang der Übereinstimmung der Dissertation mit anderen Werken ohne erforderliche Kennzeichnung wesentlich höher sei als zuvor angenommen."

7. Dezember 2012Bearbeiten

  • RAUE LLP: Presseerklärung (Wolfgang Kuhla/Jan Hegemann) "Die mündlich vorgetragene Begründung des Verwaltungsgerichts Köln [...] überzeugt uns aus mehreren Gründen nicht, denn dieser Fall unterscheidet sich gravierend von allen anderen Fällen und wirft komplexe Rechtsfragen auf. [...] Nach Überzeugung der damaligen Gremien fehlte Margarita Mathiopoulos die Täuschungsabsicht. Sie hat deshalb nicht getäuscht. Diese [...] im Jahr 1991 getroffene Entscheidung bindet nach unserer Auffassung auch die heutigen Universitätsgremien. [...] Da die Philosophische Fakultät bei ihrer Entziehungsentscheidung die Möglichkeit einer Notenherabsetzung nicht einmal erwogen hat, halten wir den Bescheid auch wegen eines Ermessensausfalls für rechtswidrig."
  • beck-aktuell Nachrichten: VG Köln: Uni Bonn durfte Margarita Mathiopoulos den Doktorgrad entziehen (zu VG Köln, Urteil vom 06.12.2012 - 6 K 2684/12.) "Die Entscheidung der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Margarita Mathiopoulos den im Jahr 1986 verliehenen Doktorgrad zu entziehen, ist rechtmäßig. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln mit einem Urteil vom 06.12.2012 entschieden. Die Fakultät habe zutreffend angenommen, dass die Klägerin eine Täuschung begangen habe. [...] Vorwürfe stützten sich auf Internetplattform VroniPlag [...] Doktortitel kann auch nach vielen Jahren noch entzogen werden"
  • Der Tagesspiegel: Plagiatsskandale - Gericht: Mathiopoulos verlor den Doktortitel zu Recht (Amory Burchard) "Das Verwaltungsgericht Köln hat die Entscheidung der Universität Bonn bestätigt, der FPD-Politikerin Margarita Mathiopoulos den Doktortitel zu entziehen. Die Plagiate seien ihr eindeutig nachgewiesen worden."
  • General-Anzeiger: Plagiatsaffäre - Margarita Mathiopoulos unterliegt vor Gericht (Thomas Kliemann) "2011 tauchten neue Informationen zu Mathiopoulos über die Internetplattform VroniPlag auf, die verschiedene Plagiatsfälle öffentlich gemacht hat. [...] Der Anwalt der Klägerin konnte sich weder damit durchsetzten, den Uni-Beschluss von 1991, nach dem Mathiopoulos ihren Titel behielt, als nicht revidierbar zu werten, noch eine Art Verjährung greifen zu lassen, wie sie neuerdings für Beanstandungen an Bachelor- und Masterabschlüssen besteht."

8. Dezember 2012Bearbeiten

  • General-Anzeiger: Mathiopoulos kritisiert Gericht (t.k.) "[...] Margarita Mathiopoulos weist in einer Presserklärung den Täuschungsvorwurf des Verwaltungsgerichts Köln zurück: 'Das Gericht hat sich nicht wirklich mit meinem Fall auseinandergesetzt.' Die Begründung des Gerichts überzeuge nicht, schreiben ihre Anwälte." (S. 17)

10. Dezember 2012Bearbeiten

  • Der Tagesspiegel: Plagiatsstreit. Nach Gerichtsurteil: Margarita Mathiopoulos will um ihren Doktortitel weiter kämpfen (ry) "Margarita Mathiopoulos will Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln vom Donnerstag vergangener Woche einlegen. [...] Mathiopoulos beruft sich zudem auf den Bonner Verwaltungsrechtler Wolfgang Löwer, der für eine Verjährungsfrist bei Plagiaten plädiert hat. Löwer sei 1991 Mitglied der Kommission gewesen, die die Arbeit überprüfte. Jetzt habe ihn das Gericht nicht als „Zeitzeugen“ zugelassen, heißt es."

19. Dezember 2012Bearbeiten

  • rp-online: Die Deutschen und ihr Dr. (Dorothee Krings) "Ein Vermögen kann man ergaunern, geprüfte wissenschaftliche Kompetenz nicht. Das galt lange, und es ist die absolut notwendige Voraussetzung für den Status des Doktors. Darum verteidigen jene, die ihn errungen haben, ihn auch so vehement vor Ehrgeizlingen wie Karl-Theodor zu Guttenberg oder Silvana Koch-Mehrin. [...] Darum wohl kämpfen die Plagiatoren auch mit allen juristischen Finessen gegen die Überführung, auch wenn der Ruf längst ruiniert ist. Sie werden der Fälschung ihrer eigenen Biografie beschuldigt, das wiegt schwer, das verletzt das Ehrgefühl. Die Unis aber lassen Härte walten, [...] Wenn das Dünkel vertreibt, Autoritätsgläubigkeit erschüttert, hätte es etwas Gutes. Doch dauerhaften Zweifel am akademischen Niveau kann sich Deutschland nicht leisten."

26. Dezember 2012Bearbeiten

  • Gazeta Wyborcza: Kolejny plagiat niemieckiego ministra (english)(Bartosz T. Wieliński) "Sami łowcy plagiatów, którzy tworzą stronę VroniPlag (de.vroniplag.wikia.com) i przez prawie dwa lata zdemaskowali już 37 plagiatorów, w tym kilku znanych polityków, byli w kropce. Większość twierdziła wprawdzie, że Schavan doktorat napisała niechlujnie, ale to za mało, by jej nazwisko umieścić na prowadzonej przez VroniPlag liście hańby. Część dopatrywała się jednak w jej pracy świadomego plagiatowania i domagała się odebrania jej doktorskiego tytułu."

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