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3. März 2013Bearbeiten

  • Tagespiegel: Schavanzentrisches Weltbild (Gerhard Dannemann) "Die Plagiatsdokumentation im Fall Schavan dürfte übrigens gut ein halbes Jahr Arbeitszeit gekostet haben, wenn man die umfangreichen Dokumentationen im VroniPlag Wiki, auf schavanplag.wordpress.com und im Gutachten des Düsseldorfer Professors Stefan Rohrbacher zusammenzählt. Will man das mit drei weiteren, zufällig ausgewählten Dissertationen aus derselben Zeit vergleichen, müsste man die natürlich genauso gründlich untersuchen. Macht zwei Jahre Arbeitszeit für die Rücknahme eines Doktortitels."

4. März 2013Bearbeiten

  • Spiegel Online: Doktor-Zwist vor Gericht: Koch-Mehrin droht Niederlage (jon/dpa): "Die Europa-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin (FDP) muss mit einer Niederlage im Streit um ihren Doktortitel rechnen. Die von ihren Anwälten monierten Verfahrensfehler bei der Aberkennung des Titels seien nicht relevant, sagte die Vorsitzende Richterin am Verwaltungsgericht Karlsruhe am Montag. Eine endgültige Entscheidung will das Gericht aber erst innerhalb der kommenden zwei Wochen bekanntgeben. Für Koch-Mehrin würde ein negativer Entscheid aus Karlsruhe bedeuten, dass sie ihren Grad wohl endgültig verliert. In dem Verfahren geht es nicht mehr darum, ob die Politikerin in ihrer Doktorarbeit abgeschrieben hat oder nicht. Das Gericht prüft lediglich ob der Verwaltungsakt der Aberkennung an der Universität korrekt verlaufen ist. Das Verwaltungsgericht soll auch untersuchen, ob das für die Aberkennung zuständige Gremium der Universität Heidelberg richtig gewählt worden ist."
  • Berliner Morgenpost: Doktortitel: Erster SPD-Politiker unter Plagiatsverdacht (Florian Kain) "TU Dortmund ermittelt, weil Staatssekretär Marc Eumann bei sich selbst abgeschrieben haben soll. Derweil schwinden die Chancen der Liberalen Silvana Koch-Mehrin, ihren Doktortitel vor Gericht zurückzubekommen.
    Aus der Traum? Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin muss sich möglicherweise an den Gedanken gewöhnen, dass sie ihren verloren gegangenen Doktortitel auf dem Rechtsweg nicht zurückbekommt. Auf diesen Schluss deuten die Äußerungen der Vorsitzenden Richterin am Verwaltungsgericht Karlsruhe hin, das sich am Montag erneut mit der Klage der Europa-Abgeordneten gegen die Aberkennung ihres Doktorgrades durch die Universität Heidelberg beschäftigte.
    Die von Koch-Mehrins Anwälten ins Feld geführten angeblichen Verfahrensfehler des Promotionsausschusses seien "nicht relevant", deutete die Juristin in der mündlichen Verhandlung (Aktenzeichen: 7 K 3335/11) gleich mehrfach an."
  • Reutlinger General-Anzeiger: Koch-Mehrin droht Niederlage im Titel-Streit (dpa): "Die Vertreter der Universität reagierten während der Verhandlung zusehends ungehalten auf den Versuch, mit Kritik am Aberkennungsverfahren das eigentliche Vergehen des Abkupferns zu überspielen. Bei 125 Plagiaten auf 80 Seiten sei keine Nachbesserung möglich, erklärte der Geschichtsprofessor Manfred Berg, vor einem Jahr zuständiger Dekan der Philosophischen Fakultät. 'Und es ist der Fakultät auch nicht zuzumuten, Frau Koch-Mehrin nochmals als Doktorandin anzunehmen.'"
  • Deutschlandfunk: Der Titelkampf der Silvana Koch-Mehrin. (Sendung Campus & Karriere, Beitrag von Michael Brandt, O-Töne von Dekan Manfred Berg und Koch-Mehrin-Anwalt Christian Birnbaum) als MP3-Audiodatei (3:55 min, 3,6 MB) – „Die Uni Heidelberg hat der Europaparlamentarierin Silvana Koch-Mehrin (FDP) den Doktortitel entzogen. Die klagt gegen diese Entscheidung, argumentiert aber hauptsächlich mit formalen Verfahrensfehlern. Die wissenschaftliche Begründung könnte jedoch schwerer wiegen als eine nicht korrekte Wahl des Promotionsausschusses.“

5. März 2013Bearbeiten

  • РИА Новости: Диссергейт. Один день с охотниками на липовые диссертации English (Дмитрий Виноградов) „Ростовцев собирается перенести на российскую почву опыт немецкого сайта "Врониплаг". По принципу знаменитых Wikipedia и Wikileaks анонимные добровольцы регистрируются на сайте, загружают подозрительные "диссеры" и начинают их проверять.“

6. März 2013Bearbeiten

  • tagesschau.de: Weitere Niederlage für Koch-Mehrin. „ … Die Richter wiesen [Koch-Mehrins] Klage gegen den Entzug des Titels durch die Universität Heidelberg ab. Ausführlich will sich das Gericht erst in der kommenden Woche zu seiner Entscheidung äußern. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Koch-Mehrin kann beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim Berufung einlegen. … Die Universität Heidelberg hatte die Prüfung der Dissertation eingeleitet, nachdem im Frühjahr 2011 auf der Internetplattform VroniPlag Plagiatsvorwürfe laut wurden. … “

8. März 2013Bearbeiten

  • Bayerische Staatszeitung: "Auch Professoren schreiben häufig ab" (Interview mit Volker Rieble)
    "BSZ Wie stehen Sie zu den Blogs wie VroniPlag, in denen Betrugsfälle von Internetnutzern dokumentiert und veröffentlicht werden?
    Rieble Die Arbeit ist uneingeschränkt verdienstvoll. Ich sehe aber einen wesentlichen Widerspruch in der Sache: All diese Blogs wollen Redlichkeit in der Autorschaft – warum muss das dann anonym sein? Das passt für mich nicht zusammen."

11. März 2013Bearbeiten

  • New York Times: New Plagiarism Cases Cause Second Thoughts in Germany (Christopher F. Schuetze) "Most of the academic offenses have been found and publicized through VroniPlag Wiki, run by a small group of activists. Universities, after they become aware of an inquiry into a thesis, then conduct their own formal investigations."

19. März 2013Bearbeiten

  • Heti Világgazdaság: Újabb plágiumügyek: honnan lopnak az EP-képviselők? (Orosz Márta) "A doktori disszertációk és szakdolgozatok után újabb területen jelenhetnek meg a plágiumvadászok: egy szoftver segítségével egyszerűbbé válhat annak követése, hogy kinek, milyen szakmai anyagából vesznek át szóról szóra részeket a jogalkotásban. A Lobbyplaggal először egy uniós törvénytervezetet vizsgáltak meg. Az eredmény: az európai parlamenti képviselők egy sor nemzetközi szervezettől "kopiznak"."

20. März 2013Bearbeiten

  • Zeit Online: Was müssen Doktorväter wirklich können? (Hermann Horstkotte) "Derzeit gibt es rund 1.200 Honorarprofessoren an deutschen Hochschulen, darunter etwa Annette Schavan, die evangelische Bischöfin Margot Käßmann sowie der promovierte Historiker und langjährige SPD-Politiker Uwe Holtz. Holtz machte zusammen mit einem hauptberuflichen Kollegen zur Jahrtausendwende Georgios Chatzimarkakis, den späteren FDP-Abgeordneten im Europa-Parlament, in Bonn zum Doktor. Wegen Plagiats wurde Chatzimarkakis dieser Titel zehn Jahre später aberkannt – aufgrund externer Nachforschungen bei Vroniplag."

23. März 2013Bearbeiten

  • Transparency International: "But are you a real doctor?" Shortcut doctorates in Germany (Samira Lindner) "With the advent of crowdsourcing projects like VroniPlag Wiki and GuttenbergPlag Wiki, the German online community is doing its part in detecting the bad apples in the German academic elite. To date, these projects have examined nearly 40 dissertations, of which eight have led to revoked doctoral degrees (including the aforementioned cases). In addition to sparking nationwide discussions on academic integrity, VroniPlag Wiki was also awarded the Zedler Prize for Free Knowledge by the German Wikimedia Foundation in 2012."

26. März 2013Bearbeiten

  • BR (Rundschau): Kreidl weist Vorwürfe zurück (Thomas Schorr) "In einer schriftlichen Stellungnahme hat der Miesbacher Landrat alle Plagiatsvorwürfe zurückgewiesen und von sich aus eine erneute Überprüfung der Doktorarbeit durch die Universität erbeten."
  • Tegernseer Stimme: "Ich vertraue dem Urteil meiner Universität" (Christopher Horn) "Vertreter der Onlineplatform VroniPlag hatten in einer ersten Prüfung auf 103 der insgesamt 287 Seiten kopierte Stellen gefunden. Auf manchen Seiten soll Kreidl 75 Prozent der Inhalte abgeschrieben haben. Der Landrat betont hingegen, die Dissertation in den fünf Jahren “eigenständig und im regen Austausch” mit seinem Doktorvater geschrieben zu haben."
  • merkur-online.de: Jakob Kreidl - Plagiatsvorwürfe: Jetzt nimmt der Landrat Stellung „Zu den Plagiatsvorwürfen hat Landrat Jakob Kreidl nun Stellung genommen. Hier der Text im Wortlaut: ,Mit großer Betroffenheit habe ich aus den Medien erfahren, dass auf einer Internet-Plattform Plagiatsvorwürfe gegen mich erhoben werden. Dieser Vorwurf überrascht mich, weil ich davon überzeugt bin, dass ich während der gesamten Dissertation gründlich recherchiert und die Quellen entsprechend der Promotionsordnung angegeben habe.'“
  • nordbayern.de: Uni prüft Plagiatsvorwurf gegen Landkreis-Präsident Kreidl (dpa) „287 Seiten umfassende Arbeit war mit "magna cum laude" bewertet worden. Fast die Hälfte der bisher untersuchten Seiten der Doktorarbeit von CSU-Mann Jakob Kreidl soll geklaute Stellen enthalten, behauptet die Internetseite Vroniplag. Die Uni prüft die Vorwürfe.“
  • Mittelbayerische: Plagiatsvorwurf gegen CSU-Politiker (dpa) „Falls sich die Vorwürfe bestätigen würden, könnten auf Kreidl neben der Aberkennung des Doktortitels möglicherweise auch strafrechtliche Konsequenzen zukommen. Denn der Landkreis-Präsident gab mit seiner Dissertation eine von der Uni verlangte eidesstattliche Versicherung ab, die Arbeit selbst geschrieben zu haben.“
  • Tegernseer Stimme: Landrat Jakob Kreidl soll Teile seiner Doktorarbeit übernommen haben - Beim Abschreiben erwischt (Christopher Horn) „Politischer Paukenschlag im Landkreis: Landrat Jakob Kreidl hat offenbar weite Teile seiner 2005 verfassten Doktorarbeit von anderen Quellen abgeschrieben. Die Internetplattform vroniplag hat bislang auf 103 der insgesamt 287 Seiten abgeschriebene Stellen gefunden. Auf manchen Seiten wurde gar 75 Prozent von anderen Autoren kopiert. Das könnte Kreidl nun sein Amt kosten.“
  • Bild.de: Uni prüft Plagiatsvorwurf gegen Landkreis-Präsident Kreidl (dpa, lby) „«Der Verdacht des Plagiatvorwurfs ist der Ombudsperson der Universität der Bundeswehr München Prof. Walter Demel sowie der Untersuchungskommission bekannt und wird geprüft», teilte die Universität am Dienstag mit. Dem Miesbacher Landrat wird auf der Internetseite Vroniplag vorgeworfen, Teile seiner Doktorarbeit aus dem Jahre 2005 abgeschrieben zu haben. Kreidl äußerte sich zunächst nicht - laut Landratsamt ist er im Urlaub.“
  • BR Oberbayern: Plagiats-Vorwurf gegen Landrat (Birgit Frank, BR) „Professor Meyer hat Kreidls Doktorarbeit inzwischen gelesen – und sieht die Vorwürfe bestätigt: "Zumindest die Teile der Arbeit, in denen er sich unser eigenen Arbeit bedient, das ist also nun eindeutig ein Plagiat. [...]“"
  • Abendzeitung München: Jakob Kreidl - Plagiatsvorwürfe gegen hohen CSU-Politiker (Angela Böhm) „Und wieder trifft es einen hochrangigen CSU-Politiker. Die Bundeswehr-Uni prüft Plagiatsvorwürfe gegen Jakob Kreidl. Hat der Präsident des Landkreistags bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben? [...] Bereits seit einigen Wochen liegen der Bundeswehr Universität die Plagiatsvorwürfe vor. [...] Kreidls Ehefrau Elisabeth kann die Vorwürfe gar nicht fassen. „Er hat sich das in seiner Freizeit abgerungen““
  • tz-online: Plagiatsverdacht: Vorwürfe gegen Jakob Kreidl (mik) „Dem 60 Jahre alten CSU-Politiker werden auf der Internet-Plattform Vroniplag massive Plagiatsvorwürfe gemacht. [...] Noch ist die Prüfung nicht abgeschlossen, doch die Hinweise scheinen recht eindeutig. Auf Seite 162 beispielsweise wird fast die ganze Seite aus einer Quelle mitsamt drei Literaturverweisen übernommen – die Quelle selbst, eine Publikation der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, jedoch nicht genannt.“ Identisch auch: merkur-online.de
  • Süddeutsche Zeitung: "Er hat uns ordentlich ausgeschlachtet" (Martina Scherf und Christian Sebald) "Kreidl selbst reagierte auf die Vorwürfe völlig überrascht und wollte zunächst keine Stellungnahme abgeben. „Das höre ich zum ersten Mal“, sagte der Landräte-Chef. „Ich werde mich sofort damit auseinandersetzen“ [...] Vor allem bei einer Quelle hat sich Kreidl offenbar bedient, ohne dass sie im Literaturverzeichnis auftaucht: Ein Report der Professoren Berthold Meyer und Peter Schlotter für die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (2000). Von diesem Bericht hat Kreidl nicht nur Teile der Gliederung übernommen, sondern auch ganze Textpassagen."

27. März 2013Bearbeiten

  • BR Bayern 1: Berthold Meyer wirft Kreidl Absicht vor (Sebastian Krause) "In der Doktorarbeit von Jakob Kreidl habe er wortgenaue Übernahmen seines Textes auf 71 Seiten der Arbeit gefunden, sagte der Marburger Politikwissenschaftler Berthold Meyer der Nachrichtenagentur DPA"
  • Nürnberger Zeitung: Promotionsarbeit von CSU-Politiker Jakob Kreidl - Uni prüft Plagiatsvorwurf (Ralf Müller) "Erneut sieht sich ein führender CSU-Politiker mit akademischen Plagiatsvorwürfen konfrontiert:"
  • Straubinger Tagblatt: Internetplattform „Vroniplag“ erhebt Plagiatsvorwürfe gegen Jakob Kreidl (Ralf Müller) "Sogar von seinem Zweitprüfer soll der Landtag [sic!] abgeschrieben haben."
  • Main-Echo: Kein schöner Osterurlaub (Ralf Müller) "Kein schöner Osterurlaub für den Präsidenten des bayerischen Landkreistags Jakob Kreidl. Die Internet-Plattform »Vroniplag«, benannt nach dem Vornamen der Tochter von Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber hat seine Doktorarbeit unter die Lupe genommen und massive Textübernahmen ohne die erforderliche Kenntlichmachung ausgemacht. Die Vorwürfe sind nicht von Pappe. Sie als »Missverständnis«, Flüchtigkeit oder Übertreibung abzutun, dürfte schwierig werden."
  • Antenne Bayern: Plagiatsvorwürfe: Professor wirft Kreidl Absicht vor (dpa/lby) "Der Marburger Politikwissenschaftler Berthold Meyer sagte der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch, er habe wortgenaue Übernahmen seines Textes auf 71 Seiten der Arbeit gefunden: «Mit Fehlern kann man das eigentlich nicht entschuldigen.» Ihm komme es so vor, als habe Kreidl seinen Bericht als Vorlage für die eigene Dissertation benutzt und nur noch ergänzt."
  • Süddeutsche.de: Kreidl verteidigt seine Doktorarbeit (Martina Scherf) "Schwarz leitete seit 1974 das Institut für Internationale Politik und Völkerrecht an der Bundeswehr-Universität. 2001, kurz nachdem Kreidl ihm sein Promotionsvorhaben vorgestellt hatte, wurde er emeritiert, betreute aber die Arbeit weiter. Er habe am Ende den Eindruck gewonnen, dass es Kreidl gelungen sei, den verworrenen Kosovo-Konflikt "sehr schön darzulegen". Dass der Autor sich dabei zum Teil einer Gliederung bediente, die nicht von ihm selbst stammte, konnte Schwarz nicht wissen."
  • Die Welt: Bundeswehruni untersucht Doktorarbeit von Kreidl (dwk, sta) "Die Bundeswehruniversität in München prüft einen Plagiatsvorwurf gegen Landkreis-Präsident Jakob Kreidl. Er befürwortet die Untersuchung. Dennoch könnte ihm sein Doktortitel aberkannt werden."
  • OVB Online: Uni prüft Doktorarbeit (Katrin Woitsch) "Der Plagiatsvorwurf hat nicht nur den CSU-Mann überrascht, sondern auch seinen Doktorvater. Der 76-jährige emeritierte Politikprofessor Jürgen Schwarz erfuhr ebenfalls über die Medien von dem Verdacht. „Ich hätte meine Hand für Jakob Kreidl ins Feuer gelegt“, sagte er. „Wenn er wirklich abgeschrieben haben sollte, hätte ich mich schwer in ihm getäuscht.“ [...] „Jakob Kreidl hat damals großen Forschungseifer bewiesen und auf mich sehr ehrgeizig gewirkt.“ Jürgen Schwarz will baldmöglichst mit ihm Kontakt aufnehmen – und er will sich die Textstellen ansehen, die abgeschrieben sein sollen, kündigt er an. „Wir müssen nun erstmal das Ergebnis der Untersuchung abwarten – würde sich der Verdacht bestätigen, wäre ich sehr enttäuscht.“"
  • Nürnberger Nachrichten: Landrat unter Plagiatsverdacht (Peter Abspacher) "Die Internetplattform Vroniplag ist darauf spezialisiert, Doktorarbeiten kritisch auf eventuell unsaubere Arbeitsmethoden zu untersuchen. Im Fall von Jakob Kreidl [...] Und all das neben dem Landtagsmandat (seit 1994 saß Kreidl im Maximilianeum) und der Funktion als Vorsitzender eines bedeutenden Ausschusses. Wer den Terminkalender schon von 'normalen' Abgeordneten kennt, der kann auf den Gedanken kommen, dass Kreidl in der Phase, als er seine Doktorarbeit verfasste und sich auf die mündliche Prüfung ('Rigorosum') vorbereitete, unter einem gewaltigen Zeit- und Termindruck stand."


28. März 2013Bearbeiten

  • Zeit online: Richter begründen Koch-Mehrins Titelverlust (dpa, jam) „Laut Begründung hat die FDP-Politikerin nicht nur vereinzelt kopiert, sondern "fremde Passagen wiederholt und planmäßig als eigene wissenschaftliche Arbeit ausgewiesen".“
  • Telepolis: Weitere Wohlfühldissertation unter Plagiatsverdacht (Peter Mühlbauer) "Mit dem Vroniplag-Vorwurf konfrontiert, dass in seiner Doktorarbeit '27 Seiten mit 50-75 Prozent Plagiatstext und 15 Seiten mit mehr als 75 Prozent Plagiatstext' gefunden worden seien, zeigte sich der Miesbacher Landrat gegenüber Telepolis 'überrascht' und 'betroffen'. Unter anderem wegen eines 'regen Austausches' mit seinem heute 76-jährigen Doktorvaters Jürgen Schwarz sei er überzeugt, 'gründlich recherchiert', 'die Quellen entsprechend der Promotionsordnung angegeben' und die Arbeit insgesamt 'ordnungsgemäß erstellt' zu haben."
  • FAZ: Silvana Koch-Mehrin täuschte mit 125 Plagiaten auf 80 Seiten „Die Politikern habe in ihrer Doktorarbeit teils mehrseitige Passagen samt Fußnoten aus fremden Texten nahezu wortgleich übernommen, ohne dies kenntlich zu machen. Dies lasse den Schluss zu, dass die Klägerin „wiederholt und planmäßig“ getäuscht habe, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Begründung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe zu seinem Urteil vom 4. März.“
  • Die Welt: Gericht weist Silvana Koch-Mehrin in die Schranken "Denkbare Bagatellschwelle" im Plagiatsfall bei Weitem überschritten „Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat den Entzug des Doktortitels der FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin durch die Universität Heidelberg bestätigt. Die Hochschule habe völlig zu Recht gehandelt. Eine grundsätzlich denkbare Bagatellschwelle sei in diesem Fall bei Weitem überschritten worden, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Urteilsbegründung (Aktenzeichen: 7 K 3335/11).“
  • VG Karlsruhe: Pressemitteilung vom 28.03.2013 „Mit Urteil vom 04.03.2013 hat die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Karlsruhe die Anfechtungsklage einer FDP-Politikerin gegen die vom Promotionsausschuss der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg verfügte Entziehung ihres Doktorgrades abgewiesen (siehe Pressemitteilung vom 06.03.2013). Die Begründung dieser Entscheidung ist den Beteiligten nunmehr zugestellt worden. [...] Aufgrund der anonymen Hinweise auf der Internetseite http://de.vroniplag.wikia.com/wiki habe der Promotionsausschuss zu Recht ein Prüfungsverfahren eingeleitet.“
  • Bayerische Staatszeitung: Plagiatsvorwurf gegen Präsident des Landkreistags (andré paul) "[Kreidl] wird auf der Internetseite Vroniplag - hier waren anonym schon mehrere bekannte Politiker angeprangert worden - unterstellt, ein Drittel seiner Doktorarbeit aus dem Jahre 2005 abgeschrieben zu haben. [...] Rücktrittsforderungen wurden gegenüber Jakob Kreidl bisher nicht erhoben."

31. März 2013Bearbeiten

  • Tegernseer Stimme: Die Einschläge kommen näher (Steffen Greschner) „Die den meisten bisher nur aus den nationalen Medien bekannte Plattform VroniPlag ist im Landreis angekommen. Der schwere Vorwurf richtete sich nicht gegen Vertreter der fernen Bundespolitik, sondern gegen unseren Landrat. Stand heute werden auf 60,84 % aller Seiten Kreidls Doktorarbeit Plagiate ausgewiesen. Von einem Versehen oder kleinen Fehlern ist dabei nicht mehr auszugehen. [...] Die Erfahrungen der vergangenen Fälle haben gezeigt, dass die Macher hinter VroniPlag sauber arbeiten. Vorwürfe in dieser Schwere haben bisher auch zur Aberkennung des Titels durch die Universitäten geführt.“

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