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1. Mai 2013Bearbeiten

  • Tegernseer Stimme: Wirtschaft des Landkreises gibt sich Stelldichein (Peter) "Und an Jakob Kreidl, der in den letzten Wochen unter Druck geraten war wegen den Plagiatsvorwürfen um seine Doktorarbeit, richtete der Ministerpräsident noch ein paar nette Worte und wünschte ihm auch weiterhin eine glückliche Hand als, so Seehofer 'Landrat des besten, erfolgreichsten und schönsten Landkreises. Und das mit dem schönsten Landrat, den wir in Bayern haben.' Worte, die Kreidl sicher gut tun. Zwar war am gestrigen Abend die Affäre um seine Doktorarbeit kein großes Thema. Jakob Kreidl selber war in seiner eigenen Rede nur kurz auf die Rückgabe des Doktortitels eingegangen. Er hoffe, dass man seine Arbeit nicht an zwei Buchstaben bewertet, sondern an der Leistung und den Ergebnissen, die er als Landrat bringt. Doch am Applaus merkte man, dass nicht alle mit Kreidls Krisenmanagement einverstanden sind. Und auch bei den Gesprächen vor und nach dem festlichen Teil waren immer wieder kritische Stimmen zu hören."
  • Tages-Anzeiger: Plagiatsvorwurf: Doris Fiala nimmt Stellung (Lorenzo Petrò) "Ein 31-jähriger Informatikmitarbeiter und Student der Uni Zürich wirft ihr vor, bei ihrer Abschlussarbeit für einen ETH-Lehrgang Zitate ohne Quellenangabe benützt zu haben."

2. Mai 2013Bearbeiten

  • Tegernseer Stimme: Plagiatsvorwürfe gegen Kreidl: SPD-Vorsitzende weist Kampagnen-Absicht zurück - Kampagne oder Fehlverhalten? (Aktualisierung vom 2. Mai / 11:48 Uhr; Christopher) "Auf der gestrigen Maifeier der SPD ging Negele nochmal auf den Fall Jakob Kreidl ein und äußerte sich auch zu den Ermittlungen gegen Uli Hoeneß. Aus Sicht der 55-jährigen seien zu erst die Einschätzungen von Universität und Justiz abzuwarten. 'Dann kann man alle guten Taten und Seiten der Beschuldigten auf die zweite Waagschale legen und in der Folge zu einer ausgewogenen Beurteilung kommen. Die Rehabilitation kommt danach.'"
  • Abendzeitung München: Familienunternehmen und Co. CSU: Die größe Krise seit der Amigo-Affäre (tan) "Eigentlich wollte Horst Seehofer am Freitag mit seiner großen Krönungsmesse die Chancen der CSU zelebrieren – doch die Hütte brennt. Zum Beispiel auch, aber nicht nur wegen der Abzocker-Abgeordneten [...] Oder der Doktor-Schwindel. Diesen Orden hat natürlich auch Jakob Kreidl, der ehemalige Chef des Innenausschusses, Landrat von Miesbach und Präsident des Bayerischen Landkreistags. Aber keinen Doktor-Titel mehr: Vor vier Wochen war aufgeflogen, dass sein Titel erschwindelt war. Er hatte betrogen und abgeschrieben. Seinen Doktor hat Kreidl freiwillig zurückgegeben. An seinen Ämtern aber klebt er."

3. Mai 2013Bearbeiten

  • merkur-online.de: SPD-Kreisvorsitzende fordert Wertediskussion "Beim Mai-Empfang der Kreis-SPD in Miesbach ging es auch um die Doktorarbeit von Landrat Jakob Kreidl (CSU) und um die Steueraffäre um FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß. In ihrem Grußwort forderte Kreisvorsitzende Christine Negele einen sachlicheren Umgang mit Skandalen - und eine Wertediskussion. [...] (Negele:) 'Die einen sagen, dass es nur um seine geleistete Arbeit gehe, die anderen fordern sofort Konsequenzen. Ich halte beides für falsch. Es geht darum, ob strafrechtliche Vorwürfe vorhanden sind. Wenn das geklärt ist, kann man überlegen, ob Jakob Kreidl als Landrat zu halten ist - als Dienstherr und auch als Repräsentant des Landkreises und der Bildungsregion Miesbach. Aber jetzt mit Lobeshymnen die Anschuldigungen zuzudecken und zu verharmlosen, verhindert die Diskussion der Fragen, mit denen wir uns beschäftigen sollten.'"

6. Mai 2013Bearbeiten

  • SRF: Schawinski - (76) mit Doris Fiala, Nationalrätin FDP/ZH "Die Zürcher FDP-Nationalrätin Doris Fiala schafft es immer wieder, für Furore zu sorgen. 2012 schreckte sie die Öffentlichkeit auf mit ihrem - für viele - zu hohen Salär als neue Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz. Heute sieht sich die PR-Frau mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Sie muss sich für schludriges Zitieren bei ihrer Masterarbeit an der ETH Zürich entschuldigen."
  • Tages-Anzeiger «Mein Naturell ist für einige eine Art Provokation» (Silvio Temperli) "[TA:] Wie fest hat Sie persönlich die Plagiatsgeschichte verletzt? [D.F.:] Ich versuche bei groben Anwürfen gegen meine Person immer, die Frage zu stellen: Was von den Vorwürfen gilt effektiv mir und was entspringt vielleicht eher dem Frust des Angreifers und hat nur wenig mit mir zu tun? Die Psychologie nennt das Projektion. Was auch immer geschehen mag: Ich werde nicht frustriert enden.
    [TA:] Hatten Sie Kontakt mit dem Angreifer, einem ehemaligen SVP-Mitglied? [D.F.:] Nein. Sein Name ist mir zwar bekannt. Jeder Spezialist weiss um die Fragwürdigkeit sogenannter Plagiatsentdeckerprogramme per Computer. In meinem Falle zeigte das Programm offenbar sogar das Inhaltsverzeichnis meiner Arbeit an. Das zeigt, wie unzuverlässig das ist. Interessant ist die Tatsache, dass der Angriff just dann gestartet wurde, als mich die Medien als Stadtratskandidatin ins Spiel brachten.

7. Mai 2013Bearbeiten

  • ZEIT ONLINE: Professor gilt als Plagiator und keinen stört's (Hermann Horstkotte) "Die Dissertation eines Heilbronner Professors steht unter Plagiatsverdacht. Seine Hochschule fühlt sich für die Prüfung nicht zuständig und lässt ihn weitermachen. 'Diese Doktorarbeit gehört zu den schlimmsten von mehreren Dutzend, die wir bislang als Plagiate dokumentiert haben', sagt Gerhard Dannemann, Mitarbeiter des Internet-Forums Vroniplag und Rechtsprofessor an der Berliner Humboldt-Universität (HU). [...] Seit einem Vierteljahr geht die Uni Innsbruck der Frage nach, ob die Plagiatsvorwürfe zur Aberkennung des Doktortitels führen müssen. Über das Untersuchungsergebnis wird die Hochschule die Öffentlichkeit aber nicht informieren."
  • Abendzeitung München: Seehofer: "Die Rückzahlung ist richtig" (Angela Böhm, Anja Timmermann, Georg Thanscheidt) "[AZ:] Sie sagen, alle eklatanten Fälle sind abgeräumt: Was ist mit Jakob Kreidl? Als Chef des Innenausschusses im Landtag hat er seine Frau angestellt. Vor ein paar Wochen flog auf, dass er seine Doktorarbeit erschwindelt hat. Und er ist noch immer Landrat von Miesbach und Präsident des Bayerischen Landkreistages. Ist das der schwarze Filz? [Seehofer:] Nein, er hat doch bei der Doktorarbeit sehr konsequent gehandelt und den Titel gleich zurückgegeben. Das war Übernahme von Verantwortung. Das ist in Ordnung."
  • Heilbronner Stimme: Heilbronner Professor unter Plagiatsverdacht (Gertrud Schubert) "Der Jurist Dr. Ronald Moeder, Professor an der Hochschule Heilbronn, steht unter Plagiatsverdacht. Die Universität Innsbruck unterzieht seine Doktorarbeit zurzeit einem Prüfverfahren, nachdem die Internetplattform vroniplag auf 177 von 260 Seiten Plagiatsfundstellen dokumentiert hat. Hochschule und Wissenschaftsministerium in Stuttgart wollen das Innsbrucker Verfahren abwarten."
  • Tages-Anzeiger: Wenn mein Titel aberkannt würde, wäre das sehr schlimm ( Lorenzo Petrò) "Doris Fiala zeigt sich im Talk mit Roger Schawinski streitlustig: Die des Plagiats beschuldigte und als mögliche Stadtratskandidatin gehandelte Nationalrätin zweifelt an der Kompetenz ihres Plagiatsjägers"


9. Mai 2013Bearbeiten

  • radiobremen.de: Enzyklopädie: Plagiat in der Wissenschaft (Tinia Würfel) "Was verstehen wir in der Wissenschaft eigentlich unter einem Plagiat? Ein Gespräch mit Medien-Informatikerin Debora Weber-Wulff von der Hochschule für Technik und Wissenschaft. Sie spricht über die Suche nach Plagiaten in wissenschaftlichen Arbeiten – auch von Prominenten, die einen Doktortitel tragen."

10. Mai 2013Bearbeiten

  • OVB online: Dämpfer für Kreidl (sh) "Bei der Wahl zum Miesbacher CSU-Kreisvorsitzenden ist Jakob Kreidl zwar in seinem Amt bestätigt worden – jedoch mit seinem bislang schlechtesten Ergebnis. Lediglich 76, 7 Prozent stimmten für Kreidl. [...] Zum einen soll Kreidl in weiten Teilen seine Doktorarbeit abgeschrieben haben. Aufgedeckt hat die Plagiate die Internetplattform Vroniplag. Kreidl verzichtete noch vor Abschluss der uniinternen Prüfung auf das Führen seines Titels."

12. Mai 2013Bearbeiten

  • Sonntagszeitung: Das mit Doris Fiala ist eine aufgebauschte Sache (Peter Wäch) "Seiler winkt ab: «Eine aufgebauschte Sache. Da es so kurz nach der Diskussion um eine mögliche Kandidatur fürs Stadtpräsidium passierte, vermute ich politische Gründe.»"

13. Mai 2013Bearbeiten

  • TELE TOP: Doris Fiala - eine Frau mit vielen Facetten "Zuletzt in den Medien war sie wegen der Plagiatsvorwürfe. Sie soll bei ihrer ETH-Nachdiplomsarbeit über «Die schweizerische Migrationspolitik im Kontext der nationalen Sicherheit und globaler Zusammenhänge» stellenweise keine Quellenangaben gemacht haben."

14. Mai 2013Bearbeiten

15. Mai 2013Bearbeiten

  • Die Welt: Seehofer will Heimatministerium schaffen (dpa/sta) "Ausdrücklich verzichtete der Ministerpräsident auf eine Vertrauenserklärung für den politisch angeschlagenen Landkreistags-Präsidenten und Parteifreund Jakob Kreidl. Der Miesbacher Landrat steht wegen einer Plagiatsaffäre bei seiner Doktorarbeit und wegen der Beschäftigung seiner Ehefrau während seiner Zeit als Landtagsabgeordneter in der Kritik."
  • Neue Zürcher Zeitung: Ein zweiter Befund zur Fiala-Arbeit (wbt) "Die Abschlussarbeit von FDP-Nationalrätin Doris Fiala ist jetzt auch von deutschen Plagiatsjägern durch die Mangel gedreht worden. Auf dem Wiki «VroniPlag» sind erste Resultate aufgeschaltet: Auf 74 der 178 Seiten des Hauptteils sind Plagiate festgestellt worden, insgesamt soll es sich um einen guten Viertel des Textes handeln."
  • INFOSperber: Plagiatsvorwurf: Fialas Arbeit ist wieder weg (Jürg Lehmann) " Fialas Arbeit war nach der Veröffentlichung der ersten Vorwürfe am 30. April auf ihrer Website nicht mehr auffindbar. Zwei Tage später war sie wieder online. Ein erneute Prüfung nach den VroniPlag-Vorwürfen zeigt: Die Arbeit ist wieder vom Netz."

16. Mai 2013Bearbeiten

  • Times Higher Education: A plague of plagiarism at the heart of politics (Paul Jump) „Soon after zu Guttenberg’s downfall, another website, VroniPlag, began levelling plagiarism allegations against other high-profile German politicians. Prominent among the seven whose doctorates have so far been rescinded is former rising star Silvana Koch-Mehrin.“
  • Süddeutsche Zeitung: Der einsame Landrat (Christian Sebald) "Zwar würde es keiner der Landräte so offen sagen. Aber Kreidl ist reichlich angeschlagen. Die Plagiatsaffäre klebt zäh an ihm. Der Miesbacher Landrat, der stets so stolz auf seinen Doktortitel war, hat seine Promotionsarbeit über den Kosovo-Konflikt größtenteils abgeschrieben, ohne die Quellen zu nennen. Und nun hat den 60-jährigen Politiker auch noch die Familienaffäre der CSU eingeholt. [...] Den Doktortitel dagegen führt er nicht mehr. So stolz er auf ihn war, nun betont er stets, er werde sich einer Aberkennung ohne Widerworte fügen."

17. Mai 2013Bearbeiten

  • Tegernseer Stimme: “Ein verheerendes Bild, das Kreidl abgibt” (Robin) „In der letzten Zeit hat sich viel verändert für den Miesbacher CSU-Kreisvorsitzenden Jakob Kreidl. Noch vor zwei Jahren wurde er noch von 92,6 Prozent der CSU Kreismitglieder zum Vorsitzenden gewählt. In seiner Position als Landrat und als Präsident des Landkreistages saß er fest im Sattel. Doch in der Zwischenzeit ist viel geschehen: Erst sah Kreidl sich gezwungen, seinen Doktortitel abzugeben, und dann folgte eine unerfreuliche Geschichte um die jahrelange Beschäftigung seiner Frau in seiner früheren Zeit als Landtagsabgeordneter.“
  • Bayerische Staatszeitung: Revolution mit Ansage (André Paul) „Der neue Minister – laut Seehofers Vorstellung „eine starke Persönlichkeit“, die es auch schafft, „Heimat als Gegenpol zur Globalisierung“ zu positionieren – wäre dann eine der wichtigsten Figuren am Kabinettstisch. [...] Landkreistagspräsident Jakob Kreidl sollte sich aber wohl keine Hoffnungen machen. Der durch die Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit und die Beschäftigung seiner Ehefrau im Abgeordnetenbüro politisch angeschlagene Verbandschef hätte sich bestimmt über ein verbales Schulterklopfen seines Parteichefs gefreut. Vergebens: Horst Seehofer mag gelegentlich großzügig auftreten, aber Barmherzigkeit ist seine Sache nicht.“

22. Mai 2013Bearbeiten

  • Westfälische Nachrichten: Zwei Juristen sollen Doktortitel verlieren (Karin Völker) "Die Juristische Fakultät der Universität Münster wird aller Voraussicht nach in der kommenden Woche zwei ihrer Promovenden die Doktortitel aberkennen. [...] Auf der Internetplattform Vroniplag tauschen sich anonym – allem Anschein nach interne – Beobachter des Verfahrens aus. Dort wird auch intensiv die Frage diskutiert, warum sich das Verfahren so lange hinziehe, obgleich das Ergebnis der Gutachtens bereits seit Anfang des Jahres vorliegt. [...] Der Promotionsausschuss musste übrigens wegen Befangenheit umbesetzt werden."

23. Mai 2013Bearbeiten

  • Portal Universidade: POLÍTICA - Plágio uma praga no coração da política "Logo após a queda zu Guttenberg, outro site, VroniPlag, começou a nivelar acusações de plágio contra outros políticos alemães de alto perfil." [...] "Weber-Wulff é um dos cerca de uma dúzia de voluntários que trabalham regularmente para VroniPlag." [...] "Weber-Wulff argumenta que VroniPlag não é politicamente motivado: 16 acadêmicos estão entre as 45 pessoas cujo trabalho tem examinado (12 políticos receberam o tratamento)."


24. Mai 2013Bearbeiten

  • Deutschlandfunk - dradio.de: Wo "Doktor Vattenfall" abgewatscht wurde. Das Portal hochschulwatch.de zieht erste Bilanz (Claudia van Laak)  "„Doktor Vattenfall“ hat die "taz" den Artikel überschrieben. Ein Manager des Energieriesen Vattenfall soll seine Doktorarbeit zum Teil abgeschrieben haben. Doch die Technische Universität Cottbus will ihm den Titel nicht entziehen. Vielleicht weil Vattenfall jährlich Drittmittel in sechsstelliger Höhe an die TU Cottbus vergibt? „Doktor Vattenfall“ - diese Geschichte ist ein Ergebnis von hochschulwatch.de."

25. Mai 2013Bearbeiten

  • Süddeutsche Zeitung: Miese Stimmung in Miesbach (Christian Sebald)  "Ende März wurde bekannt, dass Kreidl seine Doktorarbeit über den Kosovo-Konflikt größtenteils abgeschrieben hat, ohne die Quellen zu nennen. Kreidl hatte die Arbeit 2005 an der Universität der Bundeswehr in München-Neubiberg eingereicht. Auf dem Internet-Portal Vroniplag heißt es, dass sich auf 259 der 286 Textseiten Plagiate finden. Das entspricht einem Anteil von gut 90 Prozent. [...] Doch das dürfte nur der Anfang gewesen sein. Sollte die Bundeswehr-Uni demnächst Kreidl den Doktortitel offiziell aberkennen, wird es richtig eng für ihn“, sagt ein wichtiger CSU-Mann, „richtig eng.“ Ein anderer sagt, „ich an Kreidls Stelle wäre bereits von allen Ämtern zurückgetreten“."

28. Mai 2013Bearbeiten

  • Tegernseer Stimme: “Kreidl ist Täter, nicht Opfer” (Robin) „Robert Huber: Herr Kreidl hat sich diese Suppe selber eingebrockt – und die ist ganz schön dick. Die muss er jetzt selber auch wieder auslöffeln. Ganz entscheidend ist dabei für mich, wie die Bundeswehr-Universität seine Doktorarbeit beurteilt. Denn es ist ein gravierender Unterschied, ob sie sagen, er hat Fehler gemacht oder betrogen hat. [...] Was ich allerdings nicht sonderlich gut gefunden habe, ist, dass es in einigen Publikationen so rübergekommen ist, als sei er das Opfer einer Kampagne. Das ist nicht der Fall. Er ist Täter, nicht Opfer. Das muss man ganz deutlich herausstellen.“

29. Mai 2013Bearbeiten

  • Tagesanzeiger: Fialas Verzicht bringt die FDP in die Klemme (Ruedi Baumann) „Und sie gibt zu, dass die beiden medialen Affären um ihre Person – die Entschädigung als Präsidentin von Aidshilfe Schweiz und die Plagiatsvorwürfe bei ihrer Masterarbeit – sie durchgeschüttelt haben. «Da wurde wirklich mit harten Bandagen gekämpft.» Exakt 48 Stunden, nachdem sie von den Medien als mögliche Stadtpräsidentin hochgejubelt worden sei, «da kam in allen Medien der gut koordinierte Hammer – das kann kein Zufall sein»“
  • ZEIT ONLINE: Den Nachwuchs gefeuert, den Professor verschont (Hermann Horstkotte) „Die Westfälische Wilhelms-Universität hat zwei ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeitern den Doktorgrad entzogen. Die Internetplattform Vroniplag hatte im vorigen Jahr mehrere Plagiate in ihren Dissertationen nachgewiesen. [...] Doch es bleiben Ungereimtheiten. Es stellt sich die Frage, warum ihr Doktorvater, der Institutsdirektor Bernd Holznagel, vom Wissenschaftsbetrug seiner Doktoranden nichts gemerkt haben will. [...] Im Jahr 2012 veröffentlichte Holznagel mit seinen damaligen Akademischen Räten, denen nun der Doktorgrad entzogen wurde, ein Lehrbuch über "Juristische Arbeitstechniken und Methoden". Es enthielt ebenfalls Plagiate. Als Vroniplag auf verdächtige Stellen hinwies, zog das Autorentrio ihr Buch mit "tiefem Bedauern" zurück. [...] Der Vorsitzende des bundesweiten Ombudsgremiums gegen wissenschaftliches Fehlverhalten, der Bonner Staatsrechtslehrer Wolfgang Löwer, hält derartiges Verhalten grundsätzlich für ein strafwürdiges "Dienstvergehen". Disziplinarrechtlichen Folgen wegen unsachgemäßer Instituts- und Mitarbeiterführung gab es für den Seniorautor Holznagel aber nicht.“
  • MünsterscheZeitung.de: Plagiats-Affäre. Uni Münster entzieht zwei Juristen ihre Doktortitel (Frank Reinker) „Die Plagiats-Affäre hat jetzt zwei Juristen ihre Doktortitel gekostet: Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Uni Münster hat am Dienstag entschieden, ihren beiden ehemaligen Doktoranden wegen Täuschung ihren Doktortitel abzuerkennen. [...] Auslöser des Verfahrens waren Hinweise jener "Plagiatsjäger" gewesen, die auch dem ehemaligen Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg Täuschung bei seiner Dissertation nachgewiesen hatten. Die Plagiatsjäger waren bei ihren Recherchen zu dem Ergebnis gekommen, dass einer der Juristen auf fast 50 Prozent aller Seiten seiner Arbeit aus dem Jahr 2009 nicht regelgerecht zitiert haben soll. Genau diese Arbeit hatte die Uni Münster im gleichen Jahr mit einem Dissertationspreis ausgezeichnet.“
  • Westfälische Nachrichten: Plagiate an der Juristischen Fakultät der Uni Münster. Zwei Doktortitel werden aberkannt (WN) „Die Juristische Fakultät der Universität Münster hat am Dienstag beschlossen, zwei ihrer Absolventen die Doktortitel abzuerkennen. Externe Gutachter hatten bestätigt, dass die beiden Juristen in ihren Dissertationen abgeschrieben haben. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Münster (WWU) hat am Dienstag entschieden, zwei ehemaligen Doktoranden der WWU wegen Täuschung ihren Doktortitel abzuerkennen. Der Fachbereichsrat der Fakultät schloss sich damit einer entsprechenden Empfehlung des Promotionsausschusses an, der am 21. Mai getagt hatte (WN, 22.5.). Auf der Internetplattform Vroniplag, die Doktorarbeiten aus plagiierte Stellen hin untersucht, hatten sich die Hinweise verdichtet, dass den beiden Juristen ihre Titel wohl aberkannt werden.“
  • Universität Münster: RECHTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT ENTZIEHT ZWEI DOKTORTITEL. Entscheidung des Promotionsausschusses und Fachbereichsrats (upm) „Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat am Dienstag (28. Mai) entschieden, zwei ehemaligen Doktoranden der WWU wegen Täuschung ihren Doktortitel abzuerkennen. Der Fachbereichsrat der Fakultät schloss sich damit einer entsprechenden Empfehlung des Promotionsausschusses an, der am 21. Mai getagt hatte. Auslöser des Verfahrens waren Hinweise von dritter Seite gewesen. Daraufhin hatte die Rechtswissenschaftliche Fakultät entschieden, die Verdächtigungen mit Hilfe von externen Gutachtern aufzuklären. Die Auswahl der drei Gutachter erfolgte mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).“

30. Mai 2013Bearbeiten

  • Bild.de: Uni Münster entzieht zwei Juristen Doktor-Titel (dpa/lnw) „Die Westfälische Wilhelms-Universtität Münster hat zwei Juristen die verliehenen Doktortitel aberkannt. [...] Auf der Plattform Vroni-Plag, die im Internet Plagiate dokumentiert, sind die beiden Fälle zu finden. In einer Doktorarbeit hatte Vroni-Plag auf knapp 50 Prozent der Seiten Plagiate entdeckt, in der anderen lag die Quote über 50 Prozent.“

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