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5. Juli 2013Bearbeiten

  • Süddeutsche.de: "Die Überprüfung anonymer Anzeigen ist abzuwägen" „Plattformen wie GuttenPlag oder VroniPlag hatten die prominenten Plagiatsfälle der jüngeren Vergangenheit aufgedeckt. Die Betreiber und Beitragenden - darunter auch Personen, die selbst in der Wissenschaft tätig sind - sind bewusst nicht identifizierbar.“

6. Juli 2013Bearbeiten

  • Frankfurter Rundschau:"Hoffnung für falsche Doktoren" (Markus Decker) "Das Wirken anonymer Online-Plattformen hätte dann also in der Regel keine Konsequenzen mehr. Eine dieser Plattformen hatte den Entzug des Doktortitels des damaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) maßgeblich bewirkt – auch wenn der Anstoß dazu von dem bekannten Bremer Wissenschaftler Andreas Fischer-Lescano ausging. Die Hinweise auf die Plagiate der früheren Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) und der FDP-Europaabgeordneten Silvana Koch-Mehrin waren ebenfalls zunächst anonym erfolgt."

8. Juli 2013Bearbeiten

  • Legal Tribune Online: Wissenschaftsbetrug: HRK will anonyme Plagiatsjäger zurückdrängen (Hermann Horstkotte) "Die in der Öffentlichkeit vielbeachtete Aufklärung auf privaten Internetforen wie Guttenplag oder Vroniplag oder über das naturwissenschaftliche 'Laborjournal' soll so zurückgedrängt werden, wie HRK-Präsident Horst Hippler offenherzig einräumt. [...] Anders als die HRK stellt die DFG ferner ausdrücklich klar: Von den speziellen Ombudsregularien 'bleiben die übrigen Formen der wissenschaftlichen Qualitätskontrolle und Urteilsbildung unberührt', beispielsweise die Plagiatsdokumentationen auf Internetforen. Deren Autoren sind durchweg anonym. Ob die Hochschulen solche Hinweise selber aufgreifen sollen, sei im Einzelfall 'abzuwägen'. Nach allen Erfahrungen etwa mit plagiierten Doktorarbeiten können sich die Universitäten öffentlichen Hinweisen aber nicht entziehen."
  • Deutschlandradio Kultur:Strohschneider: Whistleblowing an Hochschulen nicht missbrauchen (DFG-Präsident Peter Strohschneider im Gespräch mit Klaus Pokatzky) "Aber erstens geht es also darum sicherzustellen, dass das Instrument des Whistleblowings nicht missbraucht ist. Und Whistleblower sind nur solche, die Vorwürfe erheben im Rahmen eines Ombudsverfahrens, sonst sind es Kritiker. [...] Ein Verfahren zur Aberkennung eines Doktorgrades durch eine Universität ist ganz was anderes als ein Ombudsverfahren. Und selbstverständlich können Sie versuchen, durch anonyme oder nicht anonyme Publikation im Internet, also zum Beispiel auf einer der Plagiatsplattformen, einen Vorwurf zu erheben, der dann zu einem universitären Titelentzugsverfahren führt. Das ist aber was anderes als ein Ombudsverfahren."


9. Juli 2013Bearbeiten

  • El Pais: Políticos, escritores y periodistas inmersos en casos de plagio, la guillotina del Siglo XXI (Víctor Diusabá Rojas) "El pegar y copiar en sus tesis de doctorado ya costó este año en Europa una presidencia de la república, en Hungría, y dos altos ministerios en Alemania. Grupos de investigadores ciudadanos se tomaron el trabajo de seguir pistas hasta dar con las evidencias. El periodismo y la literatura también ponen su papel carbón en remojo. [...] ¿Quiénes son los cazadores en Alemania que dejan al menos otros ocho políticos de oficio tendidos en el campo o contra las cuerdas del plagio? Se hacen llamar VroniPlag, nombre que no es otra cosa que un sarcasmo para evocar a su primera ‘víctima’, Verónica Sass (Vroni es el diminutivo del nombre de la hija de un ex primer ministro), a la que le pillaron 54% de su tesis de derecho copiada y pegada. Entre los VroniPlag se dice que hay prestigiosos académicos que trabajan sin cobrar, en su mayoría desde el anonimato, lo que les merece reparos y despierta temores sobre quiénes son en realidad."

10. Juli 2013Bearbeiten

  • ka-news.de: Kampf um Doktortitel: Koch-Mehrin will in Berufung gehen (mda) "Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin hat bei ihrer Doktorarbeit abgeschrieben. Zu diesem Ergebnis kam im Jahr 2011 die Universität Heidelberg. Doch Koch-Mehrin wehrte sich gegen die Entziehung ihres Doktortitels und klagte. Im März 2013 hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe die Plagiatsvorwürfe bekräftigt. Doch Koch-Mehrin gibt nicht auf. Sie hat beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim einen Antrag auf Zulassung zur Berufung gestellt. Wie ein Sprecher des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg in Mannheim am Mittwoch auf ka-news-Nachfrage erklärte, habe Koch-Mehrin bereits am 29. April 2013 einen Antrag auf Zulassung zur Berufung gestellt. [...] Da derzeit dem Senat noch nicht alle Stellungnahmen vorlägen, sei noch nicht absehbar bis wann eine Entscheidung über den Antrag von Koch-Mehrin getroffen werde, so der Sprecher."
  • DFG: DFG zu Vertraulichkeit von Ombudsverfahren und Whistleblowern. Statement zur aktuellen Berichterstattung und Kommentierung in Medien und im Internet (Pressemitteilung) "Die in den ergänzten 'Empfehlungen der DFG zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis' unter Nr. 17 formulierte Empfehlung betreffend Whistleblower schränkt den Grundsatz der Öffentlichkeit wissenschaftlicher Diskurse in keiner Weise ein. Der darin aufgestellte Grundsatz der Vertraulichkeit gilt [...] nur für Ombudsverfahren. [...] Andere Formen der wissenschaftlichen Selbstkontrolle und Urteilsbildung sind etwa Rezensionen in wissenschaftlichen Fachjournalen oder sonstige Publikationsformen. [...] Die Wirksamkeit der genannten anderen Formen der wissenschaftlichen Selbstkontrolle und Urteilsbildung beruht gerade auf dem Prinzip von Öffentlichkeit. Diese bleiben deshalb [...] von der Regelung zur Vertraulichkeit unberührt."

11. Juli 2013Bearbeiten

  • freitag.de: Kultur der Aufmerksamkeit (Ralf Klausnitzer) "Wie Guttenplag-Aktivisten arbeiten auch kollektive Enthüller von vroniplag nicht immer mit offenem Visier. So wollen sie sich vor persönlichen Anfeindungen schützen und mögliche berufliche Nachteile vermeiden. Unbekannt ist auch der genaue Leser, der als Erster auf bedenkliche Passagen in Annette Schavans Doktorarbeit von 1980 hinwies. [...] Solange es aber Freiräume für unlauter erworbene Doktortitel gibt, so lange bedarf es auch spezialisierter Plagiatssucher, die Missstände aufdecken."
  • University World News: Academics support plagiarism whistleblower petition (Michael Gardner) "More than 600 academics in Germany have signed a petition demanding that cases of plagiarism and data manipulation be settled in discourses at subject level.  ... According to its President Horst Hippler, the Rectors’ Conference – Hochschulrektorenkonferenz, or HRK – seeks to restrict the activities of internet forums like Guttenplag or Vroniplag, which played a key role in developments."
  • El Pais.com: Políticos, escritores y periodistas inmersos en casos de plagio, la guillotina del Siglo XXI (Víctor Diusabá Rojas) "El pegar y copiar en sus tesis de doctorado ya costó este año en Europa una presidencia de la república, en Hungría, y dos altos ministerios en Alemania. Grupos de investigadores ciudadanos se tomaron el trabajo de seguir pistas hasta dar con las evidencias. El periodismo y la literatura también ponen su papel carbón en remojo ... Entre los VroniPlag se dice que hay prestigiosos académicos que trabajan sin cobrar, en su mayoría desde el anonimato, lo que les merece reparos y despierta temores sobre quiénes son en realidad. Barren nombres y tesis con nuevas y más eficientes herramientas, frente a los desafíos que plantean las copias, a su vez, cada vez mejor mimetizadas."

12. Juli 2013Bearbeiten

  • Le Temps: Plagiat. Doris Fiala perd son titre de l’EPFZ (Marc Moulin) "La conseillère nationale PLR perd son diplôme de l’Ecole polytechnique fédérale de Zurich: celle-ci a déterminé, sur la base d’une expertise, que l’élue «a clairement violé les règles du travail scientifique»"
  • 20 minutes: Conseillère nationale déchue de son master (ats) "La libérale-radicale zurichoise s'est rendue coupable de plagiat dans son travail de master, ont indiqué les deux partis vendredi. [...] Le rapport cite l'exemple d'une phrase, expliquant la teneur des accords de Schengen, qu'on retrouve mot pour mot sur une encyclopédie en ligne. Dans son travail, Doris Fiala n'utilise pas de guillemets et ne mentionne pas sa source. Parmi les 213 pages du travail, 270 phrases suspectes ont été détectées. Un chiffre à prendre avec des pincettes, car bon nombre de sources sont citées dans les notes de bas de page."
  • 20 Minuten: Fiala nach Plagiat. «Ich bin beschämt» (Désirée Pomper)
    "20min Warum sind Ihnen die Zitierfehler überhaupt unterlaufen?
    Fiala Zu Beginn des Studiums bekam ich ein 12-seitiges englisches Handbuch. Doch ich war so vom Studium, dem Zeitmanagement, von Armee- und Sicherheitsfragen absorbiert, dass ich es nur kurz durchblätterte und ihm keine grosse Beachtung schenkte. Ich hatte in diesem Moment andere Sorgen als Fussnoten. Hinzu kommt: Ich habe keinen akademischen Hintergrund. Die Masterarbeit war meine erste wissenschaftliche Arbeit überhaupt. Deshalb hatte ich keine Erfahrungen mit dem Zitieren. [...] Der ETH war einfach zu wenig bewusst, dass besonders eine exponierte Person wie ich, die zudem noch nie wissenschaftlich gearbeitet hat, besser begleitet und kontrolliert werden müsste.
    20min Ihre Masterarbeit wurde einem Plagiatscheck unterzogen, nachdem Ihre Ambitionen fürs Zürcher Stadtpräsidium publik wurden. Wissen Sie inzwischen, wer dahintersteckt?
    Fiala Ich bin überzeugt, dass es sich um einen gezielten politischen Angriff gehandelt hat."
  • SRF: Fiala ist ihren Mastertitel los "Die Zürcher FDP-Nationalrätin Doris Fiala hat keinen Mastertitel in Sicherheitspolitik und Krisenmanagement mehr. Die ETH Zürich hat ihr den Titel aberkannt, wie beide Parteien mitteilten. Die Plagiatsvorwürfe seien berechtigt, sagt die ETH."
  • 24 heures: La conseillère nationale Doris Fiala coupable de plagiat (ats/Newsnet) "La conseillère nationale Doris Fiala se voit déchue de son master en politique de sécurité et gestion de crise par l'EPFZ. Elle s'est rendue coupable de plagiat. [...] Leur rapport a confirmé que les accusations de plagiat lancées ce printemps contre Mme Fiala étaient fondées. L'EPFZ qualifie de «négligente» la démarche de la politicienne zurichoise qui a «clairement violé les règles du travail scientifique». Avec effet rétroactif, l'Ecole polytechnique fédérale considère donc le travail rendu en 2010 par Mme Fiala sur la politique migratoire dans le contexte de la sécurité nationale comme «non réussi»."
  • Tages-Anzeiger: «Ich bin kein naives Blümchen» (Edgar Schuler, Tina Fassbind) "[...] Nichtsdestotrotz wird ihr nun der Titel aberkannt. Sie habe Textstellen wörtlich übernommen, ohne dies in den Fussnoten korrekt anzugeben, wird dieser Schritt von der ETH begründet. Doch die FDP-Politikerin erhält von der Hochschule eine zweite Chance, wie sie im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» sagt. «Ich habe mich mit der ETH auf eine Vorwärtsstrategie geeinigt: Sämtliche Prüfungen, die ich bereits bestanden habe, werden mir nicht aberkannt. Da jedoch die Masterarbeit fehlerhaft ist, werde ich zu einem anderen Thema eine neue Arbeit schreiben.»"
  • Basler Zeitung: ETH entzieht Doris Fiala den Mastertitel (Edgar Schuler) "Ein externes Gutachten bestätigt: Die Abschlussarbeit der FDP-Nationalrätin enthält Plagiate. Fiala bekommt aber eine zweite Chance. Wenn Doris Fiala auch künftig einen Mastertitel der ETH tragen will, muss sie nochmals eine Masterarbeit verfassen – und zwar ohne abzuschreiben."
  • Neue Zürcher Zeitung: Fall Fiala. Immer mehr, immer schneller (Walter Bernet) "Man muss Doris Fiala nicht in Schutz nehmen. Sie hat Mist gebaut und eine Arbeit geschrieben, in die viel Text per Copy/Paste geraten und nicht nach den Regeln der akademischen Kunst nachgewiesen ist. [...] Wer Fialas Arbeit gelesen hat, wundert sich, dass die offenkundigen Mängel des Umgangs mit fremden Texten und der Nachweise nicht schon bei der ersten Beurteilung zu einer Rückweisung zwecks Überarbeitung oder zur Ablehnung geführt haben. Solche Beurteilungen nähren den Verdacht, dass in den teuren Master-Programmen der Weiterbildung andere Massstäbe angewendet werden als in den aufwendigeren ordentlichen Bachelor- und Master-Studiengängen. Akademische Titel dürfen nicht den geringsten Hauch eines Anscheins von Gefälligkeit haben. Die ETH muss sich Rechenschaft darüber ablegen, dass in einer Zeit, in der Titel für Karrieren aller Art zum A und O geworden sind, die Kultur der akademischen Redlichkeit rasant Risse bekommen kann."
  • Neue Zürcher Zeitung: Doris Fiala will eine neue Arbeit schreiben (Walter Bernet) "Nationalrätin Doris Fiala steht wieder ohne Titel da. Die ETH hat ihre umstrittene Abschlussarbeit nach einer Überprüfung wegen Plagiaten als 'nicht bestanden' gewertet. Fiala will die Möglichkeit wahrnehmen, eine neue Arbeit zu schreiben. [...] Das externe Gutachten weise zweifelsfrei nach, dass sie in ihrer umfangreichen Arbeit 'Die schweizerische Migrationspolitik im Kontext der nationalen Sicherheit und globaler Zusammenhänge' zahlreiche Inhalte ohne korrekten Nachweis aus fremden Quellen übernommen habe. [...] Fiala steht zu ihren Fehlern, betont aber, dass ihr nur mangelhafte Referenzierung vorgeworfen werde. Betrug und Schummelei schliesse das Gutachten aus. Den Aufwand einer zweiten Arbeit nehme sie auf sich, weil sie sich und andern die Korrektur des fehlerhaften Zustands schulde und weil sie als erste Frau und erste Nichtakademikerin in dieser Master-Weiterbildung nicht auf auf einem Misserfolg sitzenbleiben wolle, teilt sie mit."
  • Aargauer Zeitung: Doris Fiala: "Ich wurde von der ETH zu wenig engmaschig kontrolliert" (Daniel Fuchs) "[Fiala:] [...] Das Gutachten und die ETH bestätigen, dass ich weder betrogen noch geschummelt habe, sondern fahrlässige Fehler beim Zitieren beging. Das bedaure ich zutiefst. Aber nur wer nichts macht, macht keine Fehler. [...] [Fuchs:] [H]aben Sie das Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten gar nie geübt? [Fiala:] Nein, zu Beginn des Studiums bekam ich einen Leitfaden in die Hand gedrückt. Mein Fehler war, dass ich diesen Vorgaben schlicht zu wenig Beachtung schenkte. Doch auch die ETH gesteht Fehler ein: Ich wurde bei meiner Arbeit zu wenig engmaschig kontrolliert und begleitet."
  • tagesanzeiger.ch: ETH entzieht Doris Fiala den Mastertitel (Edgar Schuler) "Ein externes Gutachten bestätigt: Die Abschlussarbeit der FDP-Nationalrätin enthält Plagiate. Fiala bekommt aber eine zweite Chance."
  • NZZ.ch: ETH Zürich entzieht Politikerin den MAS-Titel. Doris Fiala schreibt neue Masterarbeit (Johanna Wedl) "Die Zürcher Nationalrätin Doris Fiala (fdp.) muss ihren Mastertitel, den sie an der ETH Zürich erworben hat, zurückgeben. Die Abschlussarbeit der Politikerin enthält Plagiate. [...] Fialas Verhalten sei als 'fahrlässig' einzustufen. [...] Das Gutachten 'weist zweifelsfrei nach, dass die Autorin zahlreiche Inhalte ohne korrekten Nachweis aus fremden Quellen übernommen hat'. Die Arbeit gelte damit im Nachhinein als 'nicht bestanden'."
  • Blick.ch: Bei Masterarbeit gepfuscht. Fiala ist ihren Titel los - vorerst "Nach der Prüfung durch die ETH wird Fialas Verhalten als fahrlässig eingestuft. 'Und sie hat die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens klar verletzt', schreibt die ETH. 'Es liegen also kein Betrug oder sonstige Schummeleien vor. Gleichwohl möchte ich einräumen, dass ich infolge mangelhafter Sorgfalt bei den Referenzierungen von Fachliteratur und Zitaten in fahrlässiger Weise Fehler beging, die vermeidbar gewesen wären', erklärt die FDP-Nationalrätin in Ihrer Stellungnahme."
  • ETH Zürich. Masterarbeit enthält Plagiate (Hochschulkommunikation ETH Zürich) "Die von Doris Fiala im Rahmen ihrer ETH-Weiterbildung verfasste Masterarbeit enthält Plagiate. Dies hat ein von der ETH Zürich in Auftrag gegebenes externes Expertengutachten ergeben. Der Rektor bewertet die Unkorrektheiten als nicht unerheblich und erklärt die Arbeit für nicht bestanden. Die ETH ihrerseits zieht Lehren aus dem Fall und stärkt die Verankerung ihrer Regeln für die wissenschaftliche Praxis."

13. Juli 2013Bearbeiten

  • Der Landbote: Die überführte Plagiatorin prangert an (Marius Huber) "FDP-Nationalrätin Doris Fiala verliert ihren ETH-Mastertitel, weil sie abgeschrieben hat. Sie sieht sich als Opfer einer fragwürdigen politischen Masche. Sie sei sich ja einiges gewöhnt aus der Politik, aber mit dieser Geschichte müsse sie erst einmal fertigwerden. Das sagte die Zürcher FDP-Nationalrätin Doris Fiala, als klar war, dass sie ihren Mastertitel verliert. Der Grund: Ihre Abschlussarbeit aus einem Weiterbildungsstudium an der ETH enthält laut einem Expertengutachten definitiv Plagiate, wie die Hochschule gestern mitteilte. Fiala suggerierte, dass die Sache von ihren politischen Gegnern ins Rollen gebracht worden war, und zeigte sich erschüttert, dass heute mit derart harten Bandagen gekämpft werde. [...] Der Politologe Michael Hermann sagt im Interview, dass Plagiate nun auch hierzulande zunehmend zum politischen Thema werden. Der Sturz des deutschen Aussenministers Karl-Theodor zu Guttenberg habe ein Jagdfieber ausgelöst. "
  • Basler Zeitung: ETH will aus dem Fall Fiala lernen (Edgar Schuler) "Nach der Aberkennung von Doris Fialas Mastertitel wird die renommierte Hochschule härtere Massnahmen gegen Plagiate einführen. Die Studenten selbst müssen mehr Verantwortung übernehmen. Die Schlagzeilen lieferte gestern der erste Teil der ETH-Medienmitteilung: Doris Fiala verliert den Titel «Master of Advanced Studies», weil sie grosse Teile abgeschrieben und ihre Quellen nicht korrekt angegeben hat. Laut der Plagiatsprüfungs-Website Vroniplag sind rund 70 der 213 Seiten dicken Arbeit ganz oder teilweise plagiiert, darunter ein Kapitel in voller Länge."

15. Juli 2013Bearbeiten

  • Berner Zeitung: «Für diese PR-Übung hat sie ihren Master verdient» (Pascal Unternährer) "Doris Fiala ist trotz Schummelei bei ihrer ETH-Masterarbeit in den Medien gut weggekommen. Das ist kein Zufall. PR-Profis sind begeistert von Fialas Strategie. Sie selbst räumt ein, zuerst falsch reagiert zu haben.
    Doris Fiala hat für ihre Masterarbeit in Sicherheitspolitik und Krisenmanagement an der ETH Zürich abgeschrieben – gemäss den Plagiatsjägern von Vroniplag gleich kapitelweise. [...] Klaus J. Stöhlker von der Stöhlker AG in Zollikon hat die Entwicklung «mit Erstaunen» verfolgt, sagt er. Fiala habe sich «unschweizerisch elegant gewehrt – messerscharf und mit Intelligenz»: 1. Fehler eingestehen, 2. Entschuldigen, 3. Die Aufmerksamkeit auf die ETH richten, die ihre Arbeit angenommen hatte und deshalb mindestens die Hälfte der Schuld mittrage."
  • Der Tagesspiegel: ETH erkennt Politikerin Titel ab "Die Plagiatsvorwürfe wurden im Frühjahr dieses Jahres öffentlich. Ein IT-Mitarbeiter der Uni hatte die Arbeit mit einer Software zur Erkennung überprüft – „zufällig“ und „aus Spaß“, wie der Mitarbeiter später erklärte. Dabei sei herausgekommen, dass Fiala hunderte Sätze anderen Quellen entnommen habe, ohne das entsprechend zu kennzeichnen. Bei vielen übernommenen Stellen handele es sich um Wikipedia-Einträge. Auch die Internetplattform „Vroniplag“ befasste sich mit der Arbeit und fand Plagiate auf 74 von 178 Seiten."

16. Juli 2013Bearbeiten

  • Tegernseer Stimme: Kreidl: Uni prüft und schweigt sich aus (Steffen) "Die Kommission tage dazu nichtöffentlich und werde das Ergebnis veröffentlichen, sobald es vorliege. Wann das sein wird, lässt sich dagegen nicht voraussagen. Auch auf die Frage, ob das Ergebnis noch vor der Landtagswahl im September vorliegen wird, will man sich nicht äußern."

18. Juli 2013Bearbeiten

  • Basler Zeitung: Doris Fiala – PR-Beraterin ihrer selbst. Die Politikerin bezirzt die Medien mit Selbstentlastung (S. 6, Benedict Neff) "[...] In den Zürcher Medien inszenierte sie sich zuletzt so erfolgreich, dass von Zitierfehlern kaum mehr die Rede war, sondern die gelungene Kommunikation der Politikerin gefeiert wurde. [...] Schaut man sich Fialas Kommunikation aber genauer an, so stellt man fest, dass das Eingeständnis der Fehler und die Entschuldigung an einem kleinen Ort stattfinden. Der grösste Teil ihrer Kommunikation bestand hingegen aus Selbstentlastung [...] Alles zielt letztlich auf die Bagatellisierung unter dem Stichwort 'Schludrigkeit'. [...] [Es] bleibt doch letztlich Fialas Unfähigkeit, eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben. Dies ist bei einer Schweizer Nationalrätin bedenklich genug. Letztlich überzeugen weder Fialas Masterarbeit, noch ihre Kommunikation. Wirft man einen Blick auf die Leserkommentare auf verschiedenen Online-News-Seiten, so kommt man zum Schluss, dass Fiala mit ihrer Kommunikation offenbar vor allem Journalisten und PR-Berater um den Finger wickelte."
  • Tagesanzeiger.ch: Fialas Plagiat und ein falscher Doktortitel (Mirko Plüss) "Die Masterarbeit von FDP-Nationalrätin Doris Fiala am Center for Security Studies (CSS) der ETH verletzt wissenschaftliche Standards. Die ETH teilte vergangene Woche mit, die Arbeit gelte als nachträglich nicht bestanden. Pikant: Abgenommen hatte die Arbeit Andreas Wenger, Professor für Sicherheitspolitik und Leiter des CSS. Wengers Name taucht nicht zum ersten Mal im Zusammenhang mit Unstimmigkeiten bei der ETH Zürich auf. [...] Im Fall Fiala räumt die ETH Fehler im Rahmen der Qualitätssicherung im Weiterbildungsprogramm ein. Insgesamt drei Personen hätten die Arbeit begutachtet. Alle hätten handwerkliche Mängel festgestellt, die Arbeit aber dennoch als genügend bewertet. [...] Es handle sich nicht um das Versagen einer einzelnen Person, sondern um Lücken in der Qualitätssicherung, betont die ETH."
  • ZEIT ONLINE: Planloser Aktivismus gegen akademischen Schwindel (Hermann Horstkotte) "[O]ffensichtlich haben seit ein paar Jahren anonyme oder auch namhafte Ermittler auf privaten Internetplattformen wie Guttenplag und Vroniplag oder dem Laborjournal den Hochschulen das Heft aus der Hand genommen: In der Fehlersuche sind sie häufig schneller als die hochschulinternen Aufklärer. [...] Der Standpunkt der HRK gegenüber Hinweisgebern ist realitätsfremd. So betont etwa der Berliner Rechtsprofessor Gerhard Dannemann, über seine Plagiatsdokumentation auf Vroniplag unterrichte er selbstverständlich immer auch die betroffene Hochschule, und zwar gleichzeitig. [...] Tatsächlich ist eine Abwägung der Vorwürfe in sämtlichen Fällen, bei namenlosen wie namentlich bekannten Informanten angesagt."
  • Die Weltwoche: Fialas Fall und die ETH (Editorial) (Roger Köppel) "Die Verfehlungen der Nichtakademikerin sind augenfällig. Noch gravierender allerdings versagte die renommierte Hochschule. [...] Offensichtlich beherrscht die Nationalrätin das Handwerk des korrekten Zitierens nicht. Das ist bedauerlich und eine Nachlässigkeit, vor allem aber ist es erstaunlich, dass dieser offenkundige Anfängerfehler weder Professor Wenger noch seinem Assistenten auffiel. [...] Man darf vermuten, dass der Professor das Fiala-Werk nicht einmal kursorisch begutachtete. [...] Natürlich hat Fiala schludrig gearbeitet, heisshungrig auf den akademischen ETH-Titel, [...]. Die offensichtlichen formalen Fehler allerdings hätte die Hochschule sehen müssen, dazu brauchte es weder deutsche noch schweizerische Plagiatsjäger. Dass Fiala nicht absichtlich betrog, darf man ihr abnehmen, dumm und fahrlässig bleibt ihr Verhalten dennoch. [...] Erklären muss sich vor allem die ETH. Sie zeigte sich ausserstande, offensichtliche Verfehlungen zu erkennen."

19. Juli 2013Bearbeiten

  • Tagesanzeiger.ch: Mit dem dicken Portemonnaie zum «Master» (Anja Burri) "Die Plagiatsaffäre um die Zürcher Nationalrätin Doris Fiala hat gezeigt: Nicht alle, die einen «Master» im Titel führen, haben dafür fünf Jahre studiert. Läuft im Weiterbildungsmarkt etwas schief? [...] Die Universitäten und Fachhochschulen können Bewerber auch aufgrund der Berufserfahrung aufnehmen – wie die ETH Zürich dies bei Fiala tat. Für Insider ist der Fall – die Politikerin schrieb Teile ihrer MAS-Abschlussarbeit ab, ohne die Quellen anzugeben – symptomatisch für den boomenden Weiterbildungsmarkt."

22. Juli 2013Bearbeiten

  • taz.de: Umgang mit Plagiatsvorwürfen. Externe Kritik unerwünscht (Behrang Samsami) "Dabei waren es Plagiatsjäger, die den nachlässigen Umgang dieser Politiker mit dem geistigen Eigentum anderer mit aufgedeckt und auf Webseiten wie „Vroniplag“ publik gemacht haben. Erst durch ihre Recherchen und Analysen entstand ein derart hoher medialer Druck, dass sich die Universitäten gezwungen sahen, Kommissionen einzusetzen, um die Arbeiten zu überprüfen."
  • Christ & Welt: Ach, du bist's (Laura Diaz) "Auf VroniPlag heißt es bei den FAQs: „Einige Wiki-Beitragende wollen sich durch die Anonymität/Pseudonymität vor persönlichen Anfeindungen schützen und eventuelle Nachteile (zum Beispiel im Beruf) vermeiden.“ Bei den Doktorarbeiten, die die Plattform auf Fälschungen überprüft, werden hingegen immer die Autoren mit Namen angeführt. Ist das fair?"

23. Juli 2013Bearbeiten

  • Amerikastudien – American Studies (Bd. 57 [2012], H. 3, S. 467-471): Der Fall Mathiopoulos (Andreas Falke) "Den genauen Hergang der mit dieser Dissertation verbundenen Diskussion zu klären ist vor allem deshalb wichtig, weil Frau Mathiopoulos zu jeder Zeit der Auseinandersetzung um ihre Dissertation mit harten, meist juristischen Bandagen gekämpft und stets erheblichen Druck auf diejenigen ausgeübt hat, die kritische Fragen gestellt hatten. Sie hat sich auch nie gescheut, politische Alliierte ins Gefecht zu schicken, und hat selbst vor rufmörderischen Behauptungen nicht zurückgeschreckt." [S. 467]
    "Das Ende der Diskussion um die von Frau Mathiopoulos vorgelegte Dissertation wurde durch VroniPlag eingeleitet. Die kollektive Leistung internetbasierter Recherche deckte den ganzen Umfang der Plagiate auf. VroniPlag fand sage und schreibe 468 Plagiate von unterschiedlicher Länge (vgl. VroniPlag Wiki). Die Arbeit war also nicht als eigenständige Leistung zu werten. [...] Natürlich klagt Frau Mathiopoulos gegen die Entscheidung der Bonner Universität. [...] Sollte sie auch in letzter Instanz unterliegen, dann dürfte ein unrühmliches Kapitel in der deutschen Wissenschaftsgeschichte zu Ende gegangen sein." [S. 470]
  • suedkurier.de Universität Konstanz: Digitale Doktorarbeit wird Pflicht "„Den Anstoß für das neue Regelwerk hat die generelle Debatte über Qualitätssicherung an Hochschulen gegeben“, sagt Julia Wandt, Pressesprecherin der Universität. Vorausgegangen waren prominente Plagiatsfälle bei Doktorarbeiten: Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, Ex-Bildungsministerin Annette Schavan, FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin und weitere. Einer der entzogenen Doktortitel war auch an der Uni Konstanz verliehen worden. Die Juristin Veronika Saß, Tochter von Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber, kämpfte erfolglos gegen die Aberkennung. Seit Gründung der Universität im Jahr 1966 hat es laut Wandt aber nur zwei Plagiatsfälle bei Promotionen gegeben."

25. Juli 2013Bearbeiten

  • Handelszeitung: Weiterbildung. Mogelpackung macht Schule (Nr. 30, S. 6, Laurina Waltersperger) "[...] Müssen neue Kurse gefüllt werden, heisst das Schlüsselwort 'Sur Dossier'-Zulassung. Wenn Anmeldungen fehlen, werden auch mal Teilnehmer ohne die nötigen Bildungsvoraussetzungen zugelassen. Die Plagiatsaffäre um die Abschlussarbeit von Nationalrätin Doris Fiala zeigt, wohin das führen kann. Die Grundlagen für wissenschaftliches Arbeiten fehlen, die Betreuung lässt zu wünschen übrig. [...] Von Mogelpackungen und Intransparenz ist etwa bei den Personalverantwortlichen hiesiger Unternehmen die Rede. [...] Für sie sind viele Titel mangels Transparenz und Qualität nichts mehr wert. Was zählt, ist die Reputation der Bildungseinrichtungen."
  • Handelszeitung: Weiterbildung. Bilde sich, wer kann (Nr. 30, S. 2-3, Laurina Waltersperger, Armin Müller) "Im Schweizer Weiterbildungsmarkt gibt es nichts, was es nicht gibt. Und das Angebot wächst ständig weiter. [...] Diese Entwicklung hat mitunter üble Folgen, wie jüngst die Plagiatsaffäre der Zürcher Nationalrätin Doris Fiala gezeigt hat. Fiala war ohne Hochschulabschluss zu einem Master-Studium in der Weiterbildungsstufe der ETH Zürich zugelassen worden. Das ist weit verbreitet. Je nach Universität oder Fachhochschule würden 15 bis 70 Prozent der Bewerber 'sur Dossier' aufgenommen, also aufgrund ihrer Kenntnisse und Erfahrungen, und ohne die formalen Zulassungsbedingungen zu erfüllen, so Therese E. Zimmermann, Autorin einer Untersuchung zum Thema. [...] [D]ie Weiterbildungsabschlüsse der universitären Hochschulen locken mit wohlklingenden Namen, die leicht mit den akademischen Abschlüssen verwechselt werden und 'an Etikettenschwindel grenzen', sagt [Rudolf] Strahm. Nicht nur er beobachtet besorgt die drohende Qualitätserosion."


30. Juli 2013Bearbeiten

  • Clarin.com: Acusan al presidente del Bundestag de haber plagiado su tesis doctoral (Idafe Martín) "Lammert, que niega las acusaciones, ha sido acusado por un anónimo que firma como Robert Schmidt, pero al que la prensa alemana da credibilidad porque fue el mismo que denunció el plagio de la ministra Schavan. [...] El año pasado también fue acusada de plagiar la alemana Silvana Koch-Mehrin, vicepresidenta del Parlamento Europeo y miembro del Partido Liberal, socio de la coalición de gobierno de Angela Merkel. Robert Schmidt es el fundador de "VroniPlag", un grupo de universitarios que se dedican a investigar tesis doctorales de políticos para detectar casos de plagio."
  • Spiegel online: Plagiatsvorwürfe gegen Lammert: Doktor im Dilemma (Oliver Trenkamp) "Zweifel an der Schwere der Vorwürfe gegen Lammert gibt es allerdings auch in dem Netzwerk der anonymen Plagiatsjäger der Plattform VroniPlag, an dem auch 'Robert Schmidt' mitgearbeitet haben soll. Dort sehen zwar einige die mutmaßlichen Verfehlungen in Lammerts Arbeit kritisch: Studenten würde man solche Schnitzer heute auch nicht durchgehen lassen. Andere hingegen verweisen auf den geringen Umfang der bisherigen Fundstellen. Einer nennt die aktuellen Vorwürfe gegen Lammert sogar einen 'Witz'."
  • Der Tagesspiegel: Plagiatsvorwürfe gegen Norbert Lammert. Universität Bochum prüft Doktorarbeit (Tilmann Warnecke) "Für die Plagiatsexpertin Debora Weber-Wulff (HTW Berlin) ist fraglich, ob man bei den beanstandeten Stellen wirklich von Plagiat sprechen kann. Allerdings könne es sich durchaus um eine andere Form von wissenschaftlichen Fehlverhalten handeln, sagte Weber-Wulff auf Anfrage: ,Wer wissenschaftliche Diskurse vortäuscht, handelt auch fehlerhaft.' Für problematischer halte sie allerdings die 48 Plagiatsfälle, die auf der Plattform „VroniPlag Wiki“ dokumentiert seien. Viele würden von den betroffenen Hochschulen verschleppt. ,Anders als bei berühmten Politikern handelt es sich hier um Forscher, die oft noch aktiv sind. Das bedroht die Wissenschaft in viel höherem Maße, wenn das nicht geahndet wird.'"
  • Die Welt: Doktorarbeit: Plagiatsvorwurf gegen Bundestagspräsident Lammert (Manuel Bewarder und Lars-Marten Nagel) "Hinter der Internetseite 'lammertplag.wordpress.com' steckt ein Plagiatsjäger, der sich 'Robert Schmidt' nennt. Es ist derselbe Internetaktivist, der im vergangenen Jahr erstmals auf Fehler in der Dissertation der damaligen Bildungsministerin Schavan hinwies. [...] Seine Identität will Schmidt nicht preisgeben. 'Ich möchte nicht in der Öffentlichkeit stehen', teilte er der 'Welt' auf Anfrage mit. Eine politische Motivation bestreitet er. Er ist einer der sehr wenigen Plagiatsjäger, die anonym bleiben und ihre Identität auch nicht im Vertrauen gegenüber Journalisten preisgeben. Deshalb bleiben seine Motive für die Textanalyse im Unklaren. Mitstreiter, mit denen er in der Vergangenheit auf der Plattform VroniPlag zusammengearbeitet hat, beschreiben Schmidt jedoch als sehr gründlich prüfenden Analytiker. Er habe eine strenge, wenn nicht sogar radikale Auffassung von wissenschaftlichen Standards."

31. Juli 2013Bearbeiten

  • General-Anzeiger: Mathiopoulos - Noch keine Entscheidung im Streit um Doktortitel (Bettina Köhl) "Mathiopoulos ging in Berufung, die Sache liegt jetzt beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster. Noch sei keine Entscheidung über die Zulassung der Berufung gefallen, so die Antwort auf Nachfrage in der Pressestelle des OVG."
  • Frankfurter Rundschau: Mehr als 40 Doktorarbeiten geprüft (Tanja Morschhäuser) "Nach dem Rücktritt des Verteidigungsministers entstand aus dem Umfeld von GuttenPlag ein Wiki, das sich bis heute nicht auf eine einzelne Person konzentriert, sondern allgemein auf Dissertationen, die unter Plagiatsverdacht geraten sind. Weil Edmund Stoibers Tochter Veronica Saß mit ihrer Dissertation als erste ins Visier der Plagiatsjäger geriet, bekam das Wiki den Namen VroniPlag. Bisher hat VroniPlag über 40 Doktorarbeiten geprüft."

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