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1. August 2013Bearbeiten

  • FOCUS Online: Wissenschaft: Plagiats-Expertin fordert strengere Kontrollen von Doktorarbeiten (dpa) "Allein auf der Online-Prüfplattform Vroniplag seien 48 Plagiatfälle dokumentiert, darunter auch viele, deren Autoren heute an Hochschulen arbeiteten."
  • heise online: Plagiats-Expertin: "Es sind nicht nur Einzelfälle" (Maren Hennemuth, dpa / anw) "Wie schwerwiegend sind die Vorwürfe gegen Norbert Lammert? Debora Weber-Wulff: [...] 'Viel schwerwiegender sind die 48 Fälle, die auf Vroniplag Wiki aufgelistet sind. Viele davon sind Wissenschaftler. Teilweise sind schon zwei Jahre vergangen – und es ist offenbar nichts passiert.' Warum sind diese unbeachteten Fälle so schwerwiegend? Weber-Wulff: 'Viele der Fälle, viel mehr als Politiker, sind Personen, die an Hochschulen tätig sind. Da liegt der Wurm drin – wie sollen Personen, die selber in ihren Dissertationen oder Habilitationen nicht sauber gearbeitet haben, neue Wissenschaftler ausbilden? Da verstehe ich nicht, dass die Universitäten nicht energischer und vor allem transparenter vorgehen.'"

3. August 2013Bearbeiten

  • Die Presse: Mit dem Plagiat gegen die Konkurrenz (Bernadette Bayrhammer) "Es sind vor allem Politiker, die die – häufig anonymen – Plagiatsjäger im Internet im Visier haben. Ein einziger halbwegs prominenter Name aus der Wirtschaft fällt auf, wenn man die sogenannten Wikis durchforstet, auf denen die inkriminierten Stellen von Dissertationen veröffentlicht werden: jener von Detlev Dähnert, Manager des Vattenfall-Konzerns in Deutschland. [...] Vattenfall-Manager Dähnert hat Titel (und Job) übrigens bisher behalten. Kritiker monieren, dass das daher rühre, dass sein Konzern die Uni sponsere. Doch das ist eine andere Geschichte."

4. August 2013Bearbeiten

  • WELT ONLINE: Der "Räuber", der Norbert Lammerts Doktortitel jagt (Manuel Bewarder/Lars-Marten Nagel) "Hotznplotz kommt jedoch erst dazu, als die Mitstreiter die Arbeit der FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin beleuchten. Schnell findet auch er verdächtige Stellen. Schon kurz darauf nennt ihn ein anderer Aktivist 'Mitarbeiter der Woche'. [...] Als Hotznplotz werkelt er weiter bei VroniPlag, sucht und findet merkwürdige Textstellen bei anderen Spitzenpolitikern."
  • SPIEGEL ONLINE: Lammerts anonymer Plagiatsjäger: "Ich bin Wechselwähler" (otr) "Andere Plagiatsjäger aus dem Netzwerk VroniPlag beschreiben den Plagiatsjäger 'Schmidt' als jemanden, der 'sauber, akribisch und sehr sachlich' arbeite. 'Bei Robert Schmidt kann ich keinen Eifer und keinen Zorn erkennen', sagt ein Aktivist."

5. August 2013Bearbeiten

  • DER SPIEGEL 32/2013: »Ich rede von Täuschung« (Oliver Trenkamp, "Robert Schmidt") "SPIEGEL: Haben Sie den Fall Lammert vor Veröffentlichung im Netzwerk VroniPlag diskutiert?
    Schmidt: Nein. Ich habe mich ohne Rücksprache mit anderen zur Veröffentlichung entschlossen. Wenn ich Zweifel gehabt hätte, ob das richtig ist, hätte ich mich sicherlich beraten. Aber die Verstöße von Herrn Lammert sind aus meiner Sicht systematisch und in ihrer Mehrheit ziemlich eindeutig."

10. August 2013Bearbeiten

  • Salzburger Nachrichten: Wenn Abschreiben zur Gewohnheit wird (Ralf Hillebrand):  "Viel schwerwiegender seien die Fälle, die auf VroniPlag Wiki aufgelistet seien. 48 Arbeiten werden auf der Plattform aktuell besprochen. Dort wird ausgelotet, ob das angesprochene wissenschaftliche Fehlverhalten vorliegt (Quellen vergessen etc.) oder ob willentlich ganze Textpassagen übernommen wurden. „Viele der Arbeiten stammen von Wissenschaftern. Teilweise sind schon zwei Jahre vergangen – und dennoch ist offenbar nichts passiert.“ Mangelndes öffentliches Interesse sei einer der Gründe, wieso die Fälle noch nicht näher durchleuchtet wurden. „Viele der betroffenen Personen sind an Hochschulen tätig. Da liegt der Wurm drin – wie sollen Personen, die selbst nicht sauber gearbeitet haben, Wissenschafter ausbilden?“"

12. August 2013Bearbeiten

  • Spiegel Online: Plagiatsaffären: Die Großen hängt man, die Kleinen schweigt man tot (Lena Greiner/Oliver Trenkamp) "Doch viele Plagiatsjäger, die sich selbst als "kollaborative Dokumentare" sehen, durchleuchten nicht nur Politiker - bei weitem nicht. Allein auf der Wiki-Seite VroniPlag sind mittlerweile 48 Fälle dokumentiert. Es finden sich 15 Juristen und 12 Mediziner, davon ein Tier- und ein Zahnarzt - alles Fächer, die immer wieder mit dem Vorwurf zu kämpfen haben, es gebe bei ihnen besonders viele Schmalspur-Promotionen. Weniger als ein Dutzend der mit Klarnamen genannten Doktoren sitzen in Parlamenten oder in Wahlämtern (und nicht alle von ihnen, aber die meisten, gehören der Union oder der FDP an). Verheerender für die Wissenschaft sind allerdings Wissenschaftler, die nicht redlich arbeiten, so sehen es viele VroniPlag-Aktivisten. Auf ihrer Seite listen sie 16 Dozenten, Professoren, Lehrbeauftragte auf. "Die Politiker stehen in der Zeitung", systematisch unehrliche Wissenschaftler nicht unbedingt, klagt Debora Weber-Wulff, Plagiatsexpertin und Informatikprofessorin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. "Wie sollen Personen, die in ihren Dissertationen oder Habilitationen nicht sauber gearbeitet haben, neue Wissenschaftler ausbilden?" Die Unis müssten energischer und transparenter dagegen vorgehen."

14. August 2013Bearbeiten

  • DIE ZEIT: Eine unbequeme Frau. Die Professorin Debora Weber-Wulff enttarnt seit zwölf Jahren Plagiatoren. Was treibt sie an? (Marion Schmidt) "Weber-Wulff [...] ist [...] die wohl bekannteste Plagiatsjägerin Deutschlands. Das liegt auch daran, dass sie die einzige ist, die sich auf der von ihr mitgegründeten Plattform Vroni-Plag Wiki nicht hinter einem Pseudonym versteckt. [...] Weber-Wulff [...] gehört zu einem Schwarm von zwanzig Netzaktivisten, die gemeinsam Dissertationen untersuchen. Die meisten handeln, so sagen sie, aus redlichen Motiven. Sie wollen nicht, dass Menschen, die in ihrer Dissertation getäuscht haben, unbehelligt bleiben. [...] Für ihre Aufklärungsarbeit werden die Plagiatsjäger geliebt – und gehasst. Sie werden im Netz als Helden der Wissenschaft gefeiert oder als Dreckschleudern denunziert." (S. 65)

29. August 2013Bearbeiten

  • Times Higher Education: Plagiarism crisis: will Germany silence its whistleblowers? (Frances Mechan-Schmidt) "The resource is named after Veronica Saß, the daughter of Edmund Stoiber, former state premier of Bavaria. Indeed, her dissertation was the next one after zu Guttenberg’s to get a public going-over. Like zu Guttenberg, she obtained a doctorate in law, in her case from the University of Konstanz in southern Germany. And, like zu Guttenberg, she was stripped of her title after an anonymous tip-off prompted the university examinations committee to subject her thesis to a thorough examination. [...] VroniPlag Wiki also played a key role in claiming the scalp of Schavan [...] Gerhard Dannemann, a professor of English law, British economy and politics at Humboldt University in Berlin and a member of the VroniPlag team that scrutinised Schavan’s doctoral thesis, says: “We ran thorough, painstaking checks on over a hundred sources.”"

30. August 2013Bearbeiten

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