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5. Mai 2014Bearbeiten

  • Focus online: Angebliche Häufung von Plagiaten bei Medizinern der Uni Münster (dpa) "An der Uni Münster soll es eine auffällige Häufung von Plagiats-Verdachtsfällen bei Doktorarbeiten geben. Betroffen ist nach Informationen der Plattform „VroniPlag“ die Medizinische Fakultät der Uni. Dabei geht es um veröffentlichte Arbeiten aus den Jahren 2004 bis 2011. Der Dekan der Mediziner, Wilhelm Schmitz, kündigte am Montag den Einsatz einer Untersuchungskommission an."
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster - Pressemitteilung: Plagiats-Verdacht: WWU setzt Untersuchungskommission ein. Dekan der Medizinischen Fakultät forciert Aufklärung (upm) "Die Medizinische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat auf den Hinweis des "VroniPlag-Wikis", wonach mehrere neue mögliche Plagiatsfälle dokumentiert seien, sofort reagiert. Der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Wilhelm Schmitz, wird dem Fachbereichsrat bereits auf dessen nächster Sitzung am 13. Mai die Einsetzung einer Untersuchungskommission empfehlen. Um eine mögliche Befangenheit innerhalb der Fakultät auszuschließen, soll die Kommission auch mit externen Experten besetzt werden. 'Wir sind erschrocken über das Ausmaß der Anschuldigungen und werden alles dafür tun, um die Vorwürfe gründlich und schnellstmöglichst zu klären', betont Wilhelm Schmitz."
  • Westfälische Nachrichten: Schon wieder Plagiat-Verdacht. Flächenbrand bei den Medizinern (Karin Völker) "Nun will das Rektorat der Universität eine Untersuchungskommission mit externen Fachleuten einsetzen, die nicht nur die in die Kritik geratenen Arbeiten überprüft, sondern auch die betroffenen Prüfer, berichtete ein Sprecher der Universität. Er sprach von einem „Flächenbrand“."

6. Mai 2014Bearbeiten

  • Münstersche Zeitung: "Vroniplag" hat bei Medizinern in ein Wespennest gestochen. Auf Münsters Uni kommen weitere Plagiats-Verdachtsfälle zu (Patrick Pinto Nogueira und Christoph Ueberfeld) "'Es sind noch weitere Fälle in Prüfung, aber wir sind vorsichtig mit der Veröffentlichung. Dennoch: Es ist noch nicht zu Ende', sagt Prof. Gerhard Dannemann. Er ist Teil des 'Vroniplag'-Teams und einer der wenigen Wissenschaftler, deren Name öffentlich bekannt ist. [...] 'Man will das jetzt auch nicht über Monate in die Länge ziehen. Das wäre ja auch nicht im Interesse der Uni', sagt Dannemann. [...] '[...] Wir haben ein Problem, und das müssen wir jetzt möglichst schnell lösen', sagt Uni-Sprecher Norbert Robers."
  • Westfälische Nachrichten: Schon wieder Plagiat-Verdacht. Flächenbrand bei Medizinern (Karin Völker) "An der Medizinischen Fakultät der Uni Münster wird offenkundig bei Doktorarbeiten nicht nur punktuell geschummelt. Die Internetplattform Vroniplag listet momentan gleich neun Fälle auf.
    Die Universität Münster ist im Internetforum Vroniplag stark präsent – und das bedeutet nichts Gutes. Momentan werden hier, allein an der Medizinischen Fakultät neun Fälle aufgelistet, bei denen die Autoren von Doktorarbeiten Teile ihrer Dissertationen abgeschrieben haben sollen. An der Universität Münster herrscht Betroffenheit, Insider im Schloss munkeln von einem 'Flächenbrand'."
  • Der Westen: Uni Münster ist geschockt - Mediziner schummeln beim Doktor (Christopher Onkelbach) "Die Plagiatsjäger vermuten, dass an den Medizinfakultäten anderer Unis ähnliche Zustände herrschen. [...] Dass ausgerechnet Münster ins Visier der Plagiatejäger geriet, sei dem Zufall geschuldet, „es hätte auch jede andere Uni treffen können“, sagt ein Mitstreiter von VroniPlag unter dem Pseudonym Gerhard Hindemith der WAZ. [...] Die Vorfälle in Münster scheinen den alten Verdacht zu bestätigen, dass medizinische Doktorarbeiten schnell und schludrig zusammengeleimt werden. „Ich denke, dass wir auch an anderen Fakultäten fündig würden. Das hat mit dem Charakter der Mediziner-Ausbildung zu tun“, sagt Plagiatejäger Hindemith."
  • General-Anzeiger (Bonn): Der Kampf gegen den Textklau. Auch Bonner Forscher und ihre Dissertationen standen schon unter Plagiatsverdacht (Hermann Horstkotte) "[...] Anfang der neunziger Jahre, entschied Bonn über die plagiatsverdächtige Dissertation der Historikerin und Politikwissenschaftlerin Margaritha Mathiopoulos. [...] 20 Jahre später wurde er dann doch noch aberkannt. Vor Gericht bezeichnete Rechtsprofessor Klaus F. Gärditz als Uni-Vertreter den früheren Freispruch als Fehlentscheidung, die 'den Täuschungsvorsatz unter willkürlicher Bewertung der bekannten Zitierfehler verneint' habe. Mathiopoulos scheiterte mit einer Klage gegen die Bonner Uni. Das wollte sie aber nicht auf sich sitzen lassen. Und so hat das Oberverwaltungsgericht Münster nun über die Zulassung ihrer Berufung zu entscheiden.
  • Radio Q: Plagiatsverdachte am UKM "Sieben neue Verdachtsfälle ist innerhalb wenigen Tage aus dem Bereich der Medizin bekannt geworden. [...] Laut Vroniplag gebe es an keiner Uni in Deutschland so viele Plagiatsverdachtsfälle wie an der Uni in Münster. [...] Als Konsequenz darf ein Professor der Uni Münster aufgrund eines Plagiatsfalls vorübergehend keine Doktorarbeiten mehr betreuen."
  • Die Welt: VroniPlag verdächtigt Doktoren der Uni Münster (dpa/bar) ""Wir sind erschrocken über das Ausmaß der Anschuldigungen und werden alles dafür tun, um die Vorwürfe gründlich und schnellstmöglichst zu klären", sagte Schmitz in einer am Montag veröffentlichten Presseerklärung."
  • Dradio Wissen: Plagiate. "VroniPlag" dokumentiert Häufung in Münster "Bei den Medizinern der Uni Münster wird angeblich viel abgeschrieben. [...] Hinter "VroniPlag" steckt eine Gruppe von Aktivisten, darunter auch Wissenschaftler. [...] Ein Kritikpunkt ist, dass die Plattform anonymen Hinweisen nachgeht."

7. Mai 2014Bearbeiten

  • WDR: Plagiatsvorwürfe an der Uni Münster: Haben Mediziner nicht nur punktuell geschummelt? "In dem Internetforum VroniPlag, das Plagiatsvorwürfe auflistet, ist die Universität Münster stark vertreten. Besonders auffällig: Gleich zehn Dissertationen von Medizinern der Westfälischen Uni sollen geschummelt haben - eine Häufung, die die Frage aufwirft, ob es sich dabei noch um Einzelfälle handelt. Auffällig sind außerdem die zum Teil extrem hohen Anteile der Seiten, die Plagiate enthalten. Bis zu 94,44 Prozent reicht hier die Quote."
  • WAZ: Ärzte sollen Dr.-Titel erschlichen haben (Christopher Onkelbach) "Eine Häufung angeblicher Plagiatsfälle bei Doktorarbeiten erschüttert die Medizinische Fakultät der Uni Münster. Die Internetplattform VroniPlag, die Plagiaten bei wissenschaftlichen Arbeiten nachspürt, listet aktuell zehn Fälle auf, wo bei medizinischen Dissertationen geschummelt worden sein soll. Die Plagiatsjäger vermuten, dass an den Medizinfakultäten anderer Unis ähnliche Zustände herrschen."
  • Westfälische Nachrichten: Kommentar: Schaden für die Wissenschaft (Karin Völker) "Alle, die immer noch geneigt sind, solche Mogeleien als Kavaliersdelikte abzutun, sollten sich erinnern: Eine Doktorarbeit muss eine eigenständige wissenschaftliche Leistung darstellen."
  • Westfälische Nachrichten: Elf Fälle bei Medizinern. Weiterer Mogelei-Verdacht (Karin Völker) "Es nimmt kein Ende. [...] Speziell in der Medizin geht es laut Dannemann nicht nur ums Abschreiben, sondern auch um die Verwendung von Rohdaten für die einer Promotion zugrunde liegenden wissenschaftlichen Untersuchung. Solche Daten würden oft in mehreren Dissertationen wiederverwendet. [...] Der Vroniplag-Wiki-Gründer Martin Heidingsfeld [sic!], der sich mittlerweile mit Plagiatssuchen selbstständig gemacht hat, berichtete unserer Zeitung, im Sommer 2013 die Uni Münster auf einen dritten Fall bei den Politikwissenschaftern aufmerksam gemacht zu haben – „bisher ohne Reaktion“."

8. Mai 2014Bearbeiten

  • Deutsches Ärzteblatt: Plagiatsvorwürfe gegen Mediziner an der Uni Münster (jp/aerzteblatt.de) "Die Internetplattform VroniPlag meldet mehrere Plagiatsfälle bei Doktorarbeiten, die an der medizinischen Fakultät der Universität Münster entstanden sind. Nach Anga­ben eines Sprechers handelt es sich konkret um elf Verdachtsfälle, die die Fakultät betreffen."
  • ÄrzteZeitung: Medizinfakultät will Kommission einschalten (kab) "Neben den Verfassern der Dissertationen geraten auch die betroffenen Gutachter ins Visier. Die Uni wird prüfen, ob sie ihre Pflichten verletzt haben. In Münster werden jährlich etwa 280 Dissertationen an der medizinischen Fakultät eingereicht.
    Die Plagiatsjäger von 'VroniPlag', die zumeist anonym bleiben, erwarten die Aufdeckung vieler weiterer Fälle an medizinischen Fakultäten. Auf der Homepage der Plattform sind aktuell medizinische Arbeiten von mehreren deutschen Universitäten zu finden."

9. Mai 2014Bearbeiten

  • Deutschlandfunk: Ärzte müssen um "Dr." bangen (Dirk Biernoth) "Der Plagiats-Blog VroniPlag hat mehrere medizinische Doktorarbeiten unter die Lupe genommen. Besonders an der Universität Münster wurden die Plagiatsjäger fündig. Schon länger gibt es den Verdacht, dass viele angehende Ärzte ihre Dissertationen nicht besonders sorgfältig anfertigen."
  • Spiegel online:Milde Strafe für Plagiatoren: Eine Rüge kann so schön sein (Hermann Horstkotte) "Rügen statt Titelentzug wegen plagiierter Doktorarbeiten hat es schon des öfteren gegeben. So kam eine Juristin aus Münster kürzlich mit einer Rüge davon, weil sie zwar nicht bewusst getäuscht, wohl aber mangelhaft zitiert habe, urteilte ihre Uni. Diesen Gnadenweg für akademische Sünder haben auch die Unis in Heidelberg, Dortmund und Münster eröffnet, die Uni Bayreuth denkt ebenfalls darüber nach."
  • Westfälische Nachrichten: Plagiate an der Uni Münster. Plagiatsjäger: Wird Schummelei sogar gefördert? "Nehmen sich Mitarbeiter bei Vroniplag Wiki momentan die medizinischen Dissertationen an der Uni Münster gezielt vor – oder wie kommt es zu dieser Häufung? Dannemann: Nein, wir suchen nicht speziell in Münster nach Plagiaten. Aber wenn jemand, wie hier, auf mehrere Fälle an derselben Fakultät stößt, liegt es nahe, weiter zu suchen."

12. Mai 2014Bearbeiten

  • Westfälische Nachrichten: Medizinische Fakultät der Uni Münster. Plagiatsverdacht Nummer 13 (Karin Völker) "Die Kette an vermuteten Plagiatsfällen an der medizinischen Fakultät der Universität Münster reißt nicht ab. [...] Im Internetforum Vroniplag Wiki wurde am Sonntag die Arbeit einer weiteren Zahnmedizinerin als Plagiat auf die Liste gestellt. Die 2010 angefertigte Doktorarbeit wurde von einem Professor betreut, der bereits in drei anderen Fällen als Prüfer tätig war."
  • Süddeutsche Zeitung: Aus Magister mach Doktor (Tanjev Schultz, Roland Preuß) "Was nun allerdings auffällt: wie schwer sich in jüngster Zeit Unis mit Verfahren zum Doktor-Entzug tun. Die Standards werden nicht mehr überall hochgehalten. Plagiatesucher wie die Berliner Professorin Deborah Weber-Wulff sehen mit Sorge ein nachlassendes Interesse an Verdachtsfällen. Anfangs, nach dem Guttenberg-Schock, wurde schnell reagiert, inzwischen ziehen sich viele Verfahren sehr in die Länge. Niemand wünscht sich eine Hetzjagd - es erstaunt jedoch, wie träge und milde einige nun vorgehen."


13. Mai 2014Bearbeiten

  • Universität Münster (Pressemitteilung): Untersuchungskommission wird Plagiats-Vorwürfe aufklären. Fachbereichsrat der Medizinischen Fakultät beschließt Beteiligung externer Experten (upm) "Die aus 14 Personen zusammengesetzte Kommission wird auch mit externen Experten besetzt werden, um auf diese Weise eine mögliche Befangenheit innerhalb der Fakultät auszuschließen. Die Fakultät hat den Ombudsmann der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Dr. Wolfgang Löwer, darum gebeten, zwei hochrangige und unabhängige Sachverständige zu empfehlen. "Wir werden alles dafür tun, um die Vorwürfe schnell und umfassend zu klären. Wir haben ein großes Interesse an einer gründlichen Überprüfung", betonte der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Wilhelm Schmitz. Die Kommission hat den Auftrag, alle Verdachtsfälle zu prüfen und festzustellen, ob die Dissertationen Passagen (Texte und Abbildungen) enthalten, die aus anderen Arbeiten übernommen und nicht als solche gekennzeichnet oder nicht hinreichend gekennzeichnet sind. Schließlich werden die Gutachter in jedem einzelnen Fall eine Empfehlung abgeben, ob der Doktorgrad zu entziehen ist oder nicht. Die Entscheidung darüber wird der Fachbereichsrat fällen."
  • Westfälische Nachrichten: Plagiate an der Uni Münster Politologe Gürle darf Titel behalten (Karin Völker) "Das Thema Plagiate in Doktorarbeiten lässt die Universität Münster nicht los. Während der Fakultätsrat der philosophischen Fakultät am Montag entschied, dass der 2004 promovierte Politologe Cevdet Gürle seinen Titel behalten darf, tauchte auf der Internetplattform Vroniplag Wiki der 14. Plagiatsfall an der medizinischen Fakultät auf."
  • Blog Causa Schavan: Schöne neue Altweltaffen: Das Große Lausen von Münster (Simone G.) "Seit dem 19. April hat das VroniPlag Wiki für bislang 14 medizinische Dissertationen aus Münster umfassende Plagiatsdokumentationen auf der “Hauptseite” vorgestellt, also unter voller Namensnennung der Betroffenen veröffentlicht. Doch die Serie ist noch nicht beendet. Von zumindest zwei weiteren Fällen wissen wir, dass sie einer Publikation in den kommenden Tagen oder Wochen entgegengehen. In einem dritten Fall ist die Überprüfung noch im Anfangsstadium."

16. Mai 2014Bearbeiten

  • Junge Freiheit: Der interkulturelle Glanz trügt (Christian Schwiesselmann) "Plagiatsplattform VroniPlag: Neben Politikern stehen mittlerweile auffallend viele Akademiker mit Migrationshintergrund am digitalen Pranger
    [...] Doch der interkulturelle Glanz deutscher Hochschulen trügt: Auf der Plagiatsplattform VroniPlag, die nach der plagiierten Dissertation der Stoiber-Tochter Veronica Saß benannt wurde und unter anderem den FDP-Politik-Migranten Jorgo Chatzimarkakis, Bijan Djir-Sarai sowie Margarita Mathiopoulos den Doktortitel gekostet hat, sind seit längerem auffällig viele Plagiatsfälle von Nachwuchswissenschaftlern mit Migrationshintergrund dokumentiert. Fast die Hälfte der über 80 Hochschulschriften unter Plagiatsverdacht stammt aus der Feder von Akademikern nichtdeutscher Herkunft."

22. Mai 2014Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Plagiatshäufung in Münster (oll) [Heike Schmoll]: "Wegen einer auffälligen Häufung von Plagiatsverdachtsfällen bei Doktorarbeiten an der medizinischen Fakultät der Universität Münster, die von der Plattform "VroniPlag" aufgedeckt wurde, hat der Fachbereichsrat der Fakultät sich dafür ausgesprochen, eine Untersuchungskommission einzusetzen. […] Ein Doktorand hat nach der Analyse von "VroniPlag" seine Arbeit komplett von einem anderen Doktoranden bei demselben Betreuer abgeschrieben, der wiederum selbst zu fast 100 Prozent woanders abgeschrieben hatte. Gerade bei Medizinern stoße man häufig darauf, dass ein zunächst allein vom betreuenden Professor publizierter Aufsatz die Grundlage mehrerer Dissertationen bilde [...]"
  • wissen|leben - Die Zeitung der WWU Münster: Liebe Leserinnen und Leser, (Norbert Robers) "es lässt sich nicht ignorieren oder gar leugnen, dass die Vielzahl von möglichen Plagiatsfällen in der Medizinischen Fakultät, über die seit einigen Tagen intensiv diskutiert wird, der Universität insgesamt arg zusetzt. Diese vermeintliche Serie ist uniweit das Thema schlechthin, vor allem in den Reihen der Mediziner, die auch häufig weit außerhalb von Münster darauf angesprochen werden. [...]
    [...] Nicht die Suche nach Plagiaten an sich ist das Problem. Es ist vielmehr das aktuelle Prinzip, dass mit Farben und Zahlen versehene Namensnennungen bereits als Beweis gelten und für die Öffentlichkeit damit das Urteil gefällt ist. Es wäre für alle Betroffenen weit sinnvoller, ein System zu entwickeln, das die Persönlichkeitsrechte der Verdächtigen achtet, das den Hochschulen die Zeit für eine angemessene und gerichtsfeste Prüfung und gleichzeitig der Öffentlichkeit das Recht auf umfassende Informationen einräumt."
  • wissen|leben - Die Zeitung der WWU Münster: Medizin: Kommission soll Plagiats-Vorwürfe aufklären. Fachbereichsrat beauftragt externe Experten (Norbert Robers) "Der Fachbereichsrat der Medizinischen Fakultät der WWU hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, zur Klärung der Plagiats-Vorwürfe bei einer Reihe von Dissertationen aus der Fakultät eine Untersuchungskommission einzusetzen. [...] Die Kommission hat den Auftrag, alle Verdachtsfälle zu prüfen und festzustellen, ob die Dissertationen Passagen wie etwa Texte und Abbildungen enthalten, die aus anderen Arbeiten übernommen und nicht als solche gekennzeichnet oder nicht hinreichend gekennzeichnet sind. Schließlich werden die Gutachter in jedem einzelnen Fall eine Empfehlung abgeben, ob der Doktorgrad zu entziehen ist oder nicht. Die Entscheidung darüber wird der Fachbereichsrat fällen."

23. Mai 2014Bearbeiten

  • Westfälische Nachrichten: 18. Plagiat bei den Medizinern (kv): "Plagiate in Doktorarbeiten und kein Ende: Am Donnerstag tauchte der 18. Verdachtsfall auf der Plagiats-Sucher-Plattform Vroniplag Wiki im Internet auf."

25. Mai 2014Bearbeiten

  • Focus Online: Ombudsmann: Abgeschriebene Doktorarbeiten bedrohen wissenschaftliche Reputation der Medizin in Deutschland: "Eine Serie von offensichtlich weitgehend abgeschriebenen medizinischen Doktorarbeiten bedroht nach Ansicht des Ombudsmanns der Deutschen Forschungsgemeinschaft die wissenschaftliche Reputation der Medizin in Deutschland. Sein Sprecher Wolfgang Löwer kommentierte im Nachrichtenmagazin FOCUS die vom Internet-Portal Vroniplag veröffentlichte Liste von mittlerweile 18 Dissertationen der Medizinischen Fakultät der Universität Münster mit den Worten: „Man fasst sich an den Kopf.“"

26. Mai 2014Bearbeiten

28. Mai 2014Bearbeiten

  • slon.ru: Создатели «Диссернета»: «Надеемся, эту лавочку мы спалили» (Сергей Шпилькин) "[Андрей Ростовцев:] Я в конце 2012 года был в Германии по делам и занялся ознакомлением с совершенно замечательным проектом VroniPlag – аналог нашему. Все началось с министра обороны Германии по фамилии цу Гуттенберг. Я подробно познакомился с тем, как работает проект. [...] Собственно говоря, это же и есть дата-журналистика, то есть data handling, которая по крупицам может собрать крупную информационную базу и делает мир прозрачным. Вот из этих составляющих и сложилась идея сделать аналог VroniPlag в России. Но не получился VroniPlag, потому что у нас традиции диссертационного воровства разные абсолютно. В Германии крадут понемножку, а у нас целыми большими книгами."

30. Mai 2014Bearbeiten

  • Spiegel online: Windige Mediziner-Promotionen: Frau Doktor Dreist (Carola Padtberg-Kruse) "Der Verdacht gegen die Charité-Promotionen ist nicht der erste, dem die Vroniplag-Rechercheure nachgehen: Im Mai entdeckten die Plagiatsjäger eine auffällige Häufung von Verdachtsfällen an der medizinischen Fakultät in Münster. Auch dort scheint eine Arbeit fast komplett den Wortlaut einer anderen Dissertation bei demselben Betreuer abzubilden, die wiederum bei einer anderen abgeschrieben wurde. Die Universität Münster bildete daraufhin eine aus 14 Fachleuten zusammengesetzte Kommission, um alle neun Verdachtsfälle zu prüfen. [...] Die meist anonymen Plagiatssucher müssen vielen Medizinern als akademische Nestbeschmutzer vorkommen, doch Oestermann nimmt sie ausdrücklich in Schutz: 'Wir sind dankbar für die Leistung von Vroniplag', sagt Oestmann. 'Die Plattform arbeitet an der Qualität der Wissenschaft - nichts anderes wollen wir auch.'"

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