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2. Februar 2015Bearbeiten

  • Tagesspiegel: „Plagiator, promovier’ in Österreich!“ (Hermann Horstkotte) "„Diese Dissertation gehört zu den schlimmsten von mehreren Dutzend, die wir bislang als Plagiate dokumentiert haben“, sagt Gerhard Dannemann, Mitarbeiter des Internetforums VroniplagWiki und Rechtsprofessor an der Berliner Humboldt-Universität (HU) dem Tagesspiegel. Vroniplag listet „Plagiatfundstellen“ auf mehr als 170 von insgesamt 260 Seiten einer Innsbrucker Doktorarbeit auf. Damit wurde der Autor Ronald Moeder 2002 promoviert. Inzwischen ist er Professor für Wirtschaftsrecht an der (Fach-)Hochschule Heilbronn. Moeder selber spricht von „massiven Anschuldigungen“, ohne diese aber bisher unterbunden zu haben."

3. Februar 2015Bearbeiten

  • stimme.de: Wann ist eine Plagiatsprüfung zu Ende ? (Daniel Stahl) "Vor fast zwei Jahren warfen Wissenschaftler auf der Internetplattform Vroniplag Moeder vor, dass er abgeschrieben habe. Darauf untersuchte die Universität Innsbruck die Dissertation. Das rechtskräftige Ergebnis lautet jetzt: Die Arbeit ist kein Plagiat. [...] Das wollen einige Wissenschaftler und Vroniplag-Mitarbeiter nicht akzeptieren. Sie halten die Arbeit nach wie vor für ein Plagiat. Denn die Arbeit sei zuerst an der Humboldt-Universität Berlin (HU) abgelehnt worden, weil sie eine andere Arbeit schlicht nacherzählt habe, heißt es aus Kreisen der HU. Moeder habe seine Arbeit zurückziehen dürfen. Darauf habe er sie an der Universität Innsbruck erneut eingereicht und dort seinen Doktorgrad erworben − weshalb in Innsbruck jetzt auch die Plagiatsprüfung durchgeführt wurde."

5. Februar 2015Bearbeiten

  • Rheinische Post: Wenn Dissertationen fast identisch sind (Andrea Barthélémy/dpa) "Neben Münster ist im vorigen Jahr auch Berlin als zweiter „Hotspot" ins Visier von Plagiatsexperten geraten. [...] Von 2011 bis Dezember 2014 sind bei VroniPlag Wiki insgesamt 134 plagiierte Doktorarbeiten und sieben Habilitationsschriften dokumentiert worden [...]. Interessantes trat dabei zutage: in Münster zum Beispiel zwei fast identische Arbeiten, die über Affen-Netzhäute verfasst wurden. In Berlin unter anderem ein Cluster von sechs Doktoranden der Zahnmedizin, die alle mit ähnlichem Material beim selben Professor promovierten. [...] Und das Problembewusstsein fehlt. Auch bei manchen Doktorvätern. „Vor allem in der älteren Generation sind sich viele gar keiner Schuld bewusst. Mit der Einstellung ,Das haben wir immer schon so gemacht' werden sie zu schlechten Vorbildern", sagt Bähr."

7. Februar 2015Bearbeiten

  • Deutschlandradio: Der Fall Schavan: Wie steht es um die gute wissenschaftliche Praxis heute? (Moderation: Renate Brinkmann) Prof. Debora Weber-Wulff: "Was bedauerlich ist, ist, dass viele Universitäten sich tatsächlich Ordnungen gegeben haben […] für den Umgang mit Vorwürfen von Fehlverhalten, nur sie halten sich nicht an die Ordnungen. Ich bin, da ich bekannt bin mit Namen bei VroniPlag Wiki, oft diejenige, die die Fälle meldet an die Universitäten. Nur wenn die Fälle nicht gerade bekannte Personen betreffen, sieht man so eine gewisse Zurückhaltung seitens der Universitäten, dass es durchaus ein, zwei, drei Jahre dauern kann, und auch wenn die Universität zu einer Entscheidung kommt, entgegen ihre eigene Regeln, haben sie mich nicht angehört, und sie haben mir auch nicht mitgeteilt, was es für ein Ergebnis gegeben hat. Dann werden dann so persönlichkeitsrechts- oder datenschutzrechtliche Regelungen vorgeschoben, und man gewinnt ein bisschen den Eindruck, dass […] eine Wagenburg-Mentalität bei einigen Hochschulen entstanden ist." (Ab verbleibender Zeit 37m 18s).

17. Februar 2015Bearbeiten


19. Februar 2015Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (Nr. 42, S. 33): Doktor ohne Würde (Sascha Zoske) "Der Doktorgrad ist nicht mehr das, was er einmal war. [...] Die Universitäten wiederum haben spätestens seit dem Sturz des früheren Verteidigungsministers begriffen, wie sensibel die Bürger auf solche Betrügereien reagieren. Manche Hochschule geht inzwischen schon mit Verdachtsfällen offensiv um. So machte die Frankfurt School of Finance and Management 2012 von sich aus den Fall eines nicht prominenten Absolventen öffentlich, der auf der Online-Plattform 'Vroniplag' als Abschreiber angeprangert worden war. Auch ihm wurde der Doktorgrad entzogen."

22. Februar 2015Bearbeiten

  • Kurier: Uni Innsbruck plagt sich mit Plagiatsvorwürfen "Deutscher Hochschulprofessor darf Doktortitel behalten. Für Plagiatsjäger Stefan Weber ein Beleg dafür, dass in Innsbruck "verschleppt und vertuscht wird". [...] Dessen Dissertation weist laut Weber, der sich auf eine Analyse von "Vroniplag" bezieht, "massive Plagiate auf. Und zwar auf 68 Prozent der Seiten.""
  • Firmas: (Mexiko) La vida en falso (Héctor Rivera) "Tan cotidianas son las sospechas sobre la ostentación de títulos apócrifos y sus confirmaciones, que en Alemania un nutrido contingente de ciudadanos de a pie se ha constituido desde hace unos años en una suerte de policía académica que trabaja en torno a un portal de internet, VroniPlag, que recibe todo el tiempo quejas, pistas, denuncias, datos y más datos. Sus esfuerzos no han sido en vano."

25. Februar 2015Bearbeiten

  • Sächsische Zeitung: Schummeln geht nicht mehr so leicht (Werner Herpell, dpa) "Universitäten und Forschung versuchen seither, die Fahne der „guten wissenschaftlichen Praxis“ hochzuhalten - mit mehr Betreuung von Doktoranden, klareren Promotionsregeln und dem verstärkten Einsatz von Uni-Ombudsleuten für Plagiat-Verdachtsfälle. Doch es gibt noch Baustellen: etwa das unklare Verhältnis zu Online-Plattformen wie VroniPlag - treibende Kräfte in den Affären Guttenberg und Schavan - oder das Problem der massenhaften Medizin-Doktorarbeiten, die höheren Maßstäben nicht genügen. [...] Mit Enthüllungsplattformen haben die Hochschulen nach Worten Hipplers zwar eigentlich keine Berührungsängste: ,Wir haben uns mit deren Vertretern auch ausgetauscht, als wir unsere Empfehlungen zum Thema vorbereitet haben.'" (Gekürzt auch NWZ.online am 5.3.15)
  • Stern: Wissenschaft will Plagiate-Unwesen bei der Wurzel packen (dpa) "Nach den spektakulären Plagiatfällen bekannter Politiker in Deutschland wollen die Wissenschaftsorganisationen das Problem bei der Wurzel packen. [...] Auch die in den Plagiataffären aktiven Enthüllungsplattformen könnten für die Hochschulen im Prinzip Partner sein, meinte Hippler. Denn jeder Verstoß schädige das Ansehen der Wissenschaft. "Wir haben deshalb keineswegs Berührungsängste gegenüber Plattformen wie VroniPlag."" (Ebenso bei Süddeutsche.de, Zeit online u.v.a.)

26. Februar 2015Bearbeiten

  • Mindener Tageblatt (Nr. 48, S. 27): Ein Plagiat kann nicht zufällig passieren (Ulrich Geisler, Interview mit Debora Weber-Wulff) "[Weber-Wulff:] Gelegentlich bekommt man den Eindruck, dass manche Arbeiten von den Betreuern nicht sehr gründlich gelesen werden. Daher gibt es auch außerhalb der Universität Wissenschaftler, die diese Schriften kritisch untersuchen. So zum Beispiel die Internetplattform VroniPlag Wiki, wo seit 2011 Plagiate in Hochschulschriften dokumentiert werden. [...] Bei der Untersuchung wird keine automatische Software eingesetzt, sondern vieles wird von Hand in Bibliotheken und mit Suchmaschinen recherchiert – von Menschen."

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