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11. Juni 2015 Bearbeiten

  • Der Tagesspiegel: Milde für falsche Doktoren (Hermann Horstkotte) "Auch Berliner Unis wollen Plagiatsfälle möglichst unauffällig erledigen. So ließ es die TU Berlin zu, dass zwei Beschuldigte ihre Doktorgrade zurückgaben. Aus Sicht von Experten dürften die Fälle damit nicht erledigt sein.
    [...] Mit der Titelrückgabe betrachtete die TU die Fälle nun wie berichtet als abgeschlossen. Doch damit macht es sich die Uni zu leicht, kritisieren die Juraprofessoren und Plagiatsexperten Klaus F. Gärditz und Volker Rieble.
    Es sei juristisch unhaltbar, dass eine Universität die Zurückgabe von Doktortiteln akzeptiere, ohne den Fall selbst abschließend aufzuklären. Wenn sich ein Plagiatsverdacht bestätige, müsse der Titel in einem universitären Verfahren entzogen werden, sagen die Experten. [...]
    [...] Wie Milde bei Plagiatsfällen zu weitreichenden Störungen im Wissenschaftsbetrieb führen kann, erweist sich jetzt auch an einem juristischen Promotionsvorhaben in zwei Versuchen: erst ohne Erfolg an der Humboldt-Universität, dann mit der gleichen Arbeit und mit Erfolg in Innsbruck. [...]"

15. Juni 2015 Bearbeiten

  • Der Standard: Kampf gegen Plagiatoren: Kritik an Schweigepraxis der Uni Innsbruck (Hermann Horstkotte) "Öffentliche Transparenz verlangen die Berichterstatter "besonders in Fällen, die bereits nicht mehr als ,geheim’ zu betrachten sind." Damit spielt die Kommission auf die Innsbrucker Doktorarbeit eines deutschen Fachhochschulprofessors an, die seit mehr als zwei Jahren auf der Internetplattform Vroniplag kritisch beleuchtet wird. Als Gutachter Finkenauer den Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät damit konfrontierte, zeigte der sich völlig ahnungslos."


18. Juni 2015 Bearbeiten

  • ARD-alpha: VroniPlag Wiki: Mit der Plagiatsjägerin auf der Pirsch (Christoph Wittmann) "Auch nach den großen Plagiatsskandalen wird im deutschen Hochschulbetrieb munter weiter abgeschrieben. Eine kleine Gruppe von Plagiatsjägern kämpft gegen das Wegschauen an den Unis und für eine neue Wissenschaftskultur."

19. Juni 2015 Bearbeiten

  • Deutsches Ärzteblatt: Wissenschaft: Plagiate in der Medizin (Jörg-Wilhelm Oestmann) "Der Sachverhalt ist juristisch ziemlich eindeutig. Jede Übernahme von Texten, Tabellen und Grafiken ohne saubere Referenzierung erfüllt die Kriterien eines Plagiats. [...] Spezielle Plattformen zur Aufdeckung des Missbrauchs – allen voran VroniPlag – sind gut organisiert und werden von einer großen Gruppe hochmotivierter und fachkundiger Mitarbeiter getragen. [...] Den jungen Wissenschaftlern muss in ihrer Ausbildung die korrekte Referenzierung als wesentlicher Teil der guten wissenschaftlichen Praxis verdeutlicht werden. Den bereits länger tätigen Wissenschaftlern muss klar gemacht werden, dass es ein Zurück hinter die derzeitige Lage nicht geben wird und dass ihr Status ernsthaft gefährdet ist, sollten sie entsprechende Praktiken weiter pflegen oder sogar an ihre jüngeren Kollegen weitergeben.

22. Juni 2015 Bearbeiten

  • Legal Tribune Online: Plagiate in juristischen Doktorarbeiten: Auch der falsche Hut steht gut (Hermann Horstkotte) "Die Ahnungslosigkeit ist gesetzlich vorgeschrieben: Vom Tübinger Rechtsprofessor Thomas Finkenauer vor ein paar Wochen nach einem Plagiatsfall in seinem Fachbereich gefragt, wusste der Dekan der Juristischen Fakultät in Innsbruck offiziell von Nichts. [...] Dabei ist von Finkenauer angesprochene Fall seit gut zwei Jahren auf der Internetplattform vroniplag dokumentiert und durch die In- und Auslandspresse gegangen – immerhin wurde der Plagiats-Doktor Ronald Moeder mit seinem Innsbrucker Abschluss inzwischen Fachhochschulprofessor in Heilbronn."

24. Juni 2015 Bearbeiten

  • Leipziger Volkszeitung: Leipzigs Ex-Jugendamtsleiter Haller verliert Plagiats-Prozess (Robert Nößler) "Der ehemalige Leipziger Jugendamtsleiter Siegfried Haller erhält seinen wegen Plagiaten aberkannten Doktortitel nicht zurück. Er habe wesentliche Teile der Dissertation abgeschrieben, urteilte das Verwaltungsgericht Halle am Mittwoch und wies seine Klage gegen die Martin-Luther-Universität (MLU) ab. {...] Vor allem im Punkt der Irreführung folgten die Richter der Darstellung der MLU. Bei der Zitierweise sei der „handwerkliche Mangel“ zur „Methode“ geworden, hatte Uni-Anwalt Achim Kurz argumentiert. „Vielleicht wurde geschlampt, aber zu viel Schlampen ergibt dann eben einen Täuschungsvorsatz“, drückte er es am Rande des Prozesses im Gespräch mit LVZ.de aus."

25. Juni 2015 Bearbeiten

  • Mitteldeutsche Zeitung: Doktortitel-Entzug wegen Plagiats: Ex-Jugendamtsleiter Haller verliert vor Gericht (Alexander Schierholz) "Das Verwaltungsgericht Halle hat eine Klage des ehemaligen Leipziger Jugendamtsleiters Siegfried Haller gegen den Entzug seines Doktortitels abgewiesen. Das Internet-Portal Vroni-Plag hatte 2011 enthüllt, dass Haller in seiner Doktorarbeit Textteile ungekennzeichnet wörtlich aus anderen Werken übernommen hatte."

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