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3. Dezember 2015Bearbeiten

  • DIE ZEIT (49/2015, S. 96): Ramschware Dr. med.? (Peter Gaehtgens) "Der Plagiatsverdacht gegen eine prominente Politikerin führt in der Presse zu heftiger Kritik am medizinischen Promotionswesen im Allgemeinen: Die medizinische Dissertation sei »akademische Ramschware«, vielfach schlampig angefertigt, in der Regel wissenschaftlich minderwertig und werde ohnehin nicht gelesen. Diese pauschalen Urteile sind nicht berechtigt. [...] Die wörtliche Übernahme von Teilen eines fremden Textes, beispielsweise der Beschreibung einer Messmethode etwa aus der Gebrauchsanweisung eines Geräts oder aus einer anderen Dissertation, ist zwar ohne direkte Quellenangabe nicht korrekt, wird aber vielfach nicht als gravierend empfunden. Das ist natürlich anders, wenn mit der Textkopie die Übernahme einer wissenschaftlichen Idee verbunden ist."
  • DIE ZEIT (49/2015, S. 97): Was ist der Titel heute noch wert? Zu viele Promovierende, immer neue Plagiatsskandale - das verändert den Ruf des Titels und die Jobchancen für Doktoren (Jutta Hoffritz) "Jedes Mal, wenn VroniPlag einen neuen Plagiatsfall in die Öffentlichkeit bringt, dürften das 200 000 Menschen in Deutschland mit besonders großer Spannung verfolgen - nämlich all die, die gerade selbst an einer Dissertation sitzen und um den guten Ruf des Titels bangen."

10. Dezember 2015Bearbeiten

  • Lokalzeit Münsterland - WDR.de: Kompakt [Zeitmarke: ab 15:14]
  • Spiegel Online: Plagiat: Mathiopoulos scheitert mit Berufung - Doktortitel soll weg (bkr/lgr/AFP/dpa) "Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Mathiopoulos will nun laut dpa vor dem Bundesverwaltungsgericht in Revision gehen. Bis dort eine Entscheidung fällt, darf die Unternehmerin den Doktorgrad führen. Solange ist auch ihr zweiter Titel, den sie als Honorarprofessorin trägt, nicht in Gefahr."
  • Oberverwaltungsgericht NRW: Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos verliert Doktorgrad (Pressemitteilung): Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn durfte der als Politikberaterin bekannt gewordenen Deutsch-Griechin Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos den Doktorgrad entziehen. Das hat der 19. Senat des Oberverwaltungsgerichts mit heute verkündetem Urteil entschieden. [...] Eine Bindungswirkung aus der Überprüfung von 1991 stehe der Entziehung nicht entgegen. Damals habe die Fakultät das Verfahren schlicht eingestellt, der Klägerin aber nicht verbindlich zugesichert, von einer Entziehung auch in Zukunft abzusehen. Die Klägerin habe bei ihrer Dissertation eine Täuschung begangen. [...] Die Fakultät habe dem öffentlichen Interesse an einer wirksamen Selbstkorrektur wissenschaftlichen Fehlverhaltens ermessensfehlerfrei den Vorrang vor dem privaten Interesse der Klägerin gegeben, 25 Jahre nach ihrer Promotion von einer Entziehung verschont zu bleiben. Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision zum Bundesverwaltungsgericht zugelassen."
  • MünsterlandZeitung.de: Gericht entscheidet neu über Doktortitel von Ex-FDP-Beraterin (dpa/lnw) "Sie will weiter Frau Prof. Dr. sein: Nach Plagiatsvorwürfen hatte die Universität Margarita Mathiopoulos ihren Doktorgrad entzogen. Vor Gericht kämpft die frühere FDP-Beraterin seit Jahren um den Titel. Jetzt soll das Oberverwaltungsgericht in NRW entscheiden. [...] An der Berufungsverhandlung in Münster werde Mathiopoulos teilnehmen, kündigten ihre Anwälte an."

11. Dezember 2015Bearbeiten

  • The European: Frau von der Leyen und der Plagiatsvorwurf (Adorján F. Kovács) "Während die Tätigkeit der Leute von VroniPlag den etwas strengen Geruch von Schnüffelei hat, meinen coole Zyniker, gegenüber Unehrlichkeit, Dreistigkeit und Betrug in so angeblich unwichtigen Fällen besonders nachsichtig sein zu dürfen, weil sie sich so positiv von der titelhörigen preußischen Vergangenheit absetzen würden."
  • Legal Tribune Online: Wissenschaftsplagiat: Die unendliche Geschichte der (Dr.) Margarita Mathiopoulos (Hermann Horstkotte) "Irrtümer auszuräumen, gehört zum Kerngeschäft der Wissenschaft. Nachdenklich stimmt freilich, wenn der Anstoß dazu von außen kommt, in diesem Falle anscheinend von den Laien des Vroniplag Wiki. Damit rückt die vielbeschworene 'Selbststeuerung' der Wissenschaft auf den Prüfstand. Wahrscheinlich ist es naheliegender, von einer 'Interaktion' mit Kräften in der Umwelt und in der konkreten Situation zu sprechen. Man muss ja nicht gleich mit Susan Sontag, der Publizistin und Friedenspreis-Trägerin des Deutschen Buchhandels, sagen: 'Die Wahrheit reitet auf dem Pfeil der Zeit.'"
  • RP Online: Persönlich: Margarita Mathiopoulos . . . kämpft um ihren Doktortitel (Kilian Treß) "Am heftigsten dürfte Mathiopoulos, heute FDP-Mitglied, aber die Aberkennung ihrer akademischen Titel getroffen haben. 2011 beweist 'VroniPlag Wiki', dass ihre Dissertation aus dem Jahr 1986 zu 46 Prozent aus Plagiaten besteht. Die Universität Bonn wirft ihr Täuschung vor. Mathiopoulos klagt gegen die Aberkennung der Titel. Doch ist sie gestern vom Oberlandesgericht Münster erneut gescheitert. Die letzte Chance, ihre Titel zu behalten, ist das Bundesverfassungsgericht."

15. Dezember 2015Bearbeiten

  • General-Anzeiger: Plagiatsvorwürfe an der Uni Bonn: Margarita Mathiopoulos geht in die nächste Instanz (Herrmann Horstkotte) "'Diese Chance werden wir nutzen', sagen Mathiopoulos' Anwälte. Strittig ist letztlich, ob die Fakultät bei einer ersten Überprüfung 1991 endgültig auf die Titelrücknahme verzichtet hat oder nicht. Tatsächlich schien den Professoren schon damals klar, dass eine mangelhafte Zitierweise ein 'durchgängiges' Strickmuster der Dissertation war."

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