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6. Januar 2016Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Endlose Affäre: Plagiatsfall Mathiopoulos (Hermann Horstkotte) "Für einige Bonner Rechtsprofessoren sind die neuen Einzelbelege jedoch reine Erbsenzählerei. Sie werfen Mathiopoulos 'Täuschungsvorsatz' vor. Die Jury von 1991 hat Täuschungsabsicht zwar verneint, aber nach heutiger Ansicht der Universitätsleitung 'unter willkürlicher Bewertung der bekannten Zitierfehler'. Der Nachweis von 'Willkür' wäre unstrittig der für den Titelentzug notwendige neue Sachverhalt. Zu dem Vorwurf müssten die damalige Jury aber erst noch gehört werden, woran die Universität kein Interesse hat, da dies einen langwierigen Prozess gegen ehemalige Professoren wegen des Straftatbestandes der Willkür in Gang setzen würde. Hinzu kommt, dass das Votum der Jury von 1991 keineswegs zwingend, sondern nur eine 'vertretbare' Ermessensentscheidung gewesen sein muss. Das empört das Rechtsgefühl, ist aber darum nicht rechtswidrig."

8. Januar 2016Bearbeiten

  • DIE WELT: Prüfung der Doktorarbeit von Ursula von der Leyen dauert an (dpa/lni) "Gut drei Monate nach dem Start der Prüfung von Ursula von der Leyens umstrittener Doktorarbeit liegt noch kein Ergebnis vor. Die Ende September von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eingesetzte Kommission für Gute Wissenschaftliche Praxis treffe sich etwa einmal pro Woche, sagte MHH-Sprecher Stefan Zorn der dpa. [...] Auf der Internetseite Vroniplag Wiki ist von Plagiatsfundstellen auf 27 von 62 Seiten der Dissertation die Rede."

23. Januar 2016Bearbeiten

  • Dresdner Neueste Nachrichten: TU Dresden wehrt sich gegen Schwindel mit Doktorhut (dpa) "Wirbel um eine fragwürdige Promotion mit Bezug zur Technischen Universität: "Die TU Dresden leitet gerade die nötigen praktischen und rechtlichen Schritte ein", um nicht länger mit einer Doktorarbeit von 2008 in Verbindung gebracht zu werden."

27. Januar 2016Bearbeiten

  • Hannoversche Allgemeine: Hat der Caritas-Chef bei der Doktorarbeit abgeschrieben? (Hermann Horstkotte, Conrad von Meding) "Gegenüber der HAZ erklärt Schubert nun, er habe der Deutschen Nationalbibliothek offenbar versehentlich eine frühe Zwischenfassung seiner Arbeit geschickt. Darin habe er zunächst viele Fundstellen wissenschaftlicher Quellen nur einkopiert, um sie später weiter bearbeiten zu können. Seine korrekte Arbeit hingegen liege in der Bibliothek der Comenius-Universität in Bratislava. Jetzt allerdings tauchen Kopien der in Bratislava hinterlegten Arbeit auf: Der HAZ liegen Fotos der aufwendig gebundenen und von Schubert unterschriebenen Fassung vor, die in ihrer Struktur und auf etlichen Textseiten wortgleich ist mit der Arbeit, die in der Deutschen Nationalbibliothek liegt. [...] Schubert hat gegenüber der HAZ jetzt die angeblich einzig echte Fassung seiner Doktorarbeit präsentiert."

28. Januar 2016Bearbeiten

  • Hannover caritas: Pressemitteilung: Plagiatsvorwürfe gegen Dr. Andreas Schubert (cke) "Vorstand des Caritasverbandes weist Anschuldigungen von sich und hat Überprüfungen veranlasst. [...] Um die aktuellen Vorwürfe aufzuklären bemüht sich Schubert derzeit, so schnell wie möglich, mit den Verantwortlichen an der Comenius Universität in Bratislava einen Termin vor Ort wahrzunehmen und die Vorgänge persönlich zu klären."

29. Januar 2016Bearbeiten

  • Hannoversche Allgemeine (Nr. 24, S. 14): Plagiatsvorwurf: Bibliothek sperrt Doktorarbeit (Hermann Horstkotte, Conrad von Meding) "Die Deutsche Nationalbibliothek hat die umstrittene Doktorarbeit des hannoverschen Caritas-Chefs in dieser Woche 'dauerhaft gesperrt'. Das geht aus einem Schreiben des Justiziars der Bibliothek hervor, das dieser Zeitung in Kopie vorliegt. Weil die Bibliothek keine Werke löschen darf, sind die Speicherdaten geändert worden: Das Dokument wird nicht mehr als Dissertation geführt, der offenkundig falsche Herkunftsvermerk 'Dresden, Bratislava' wurde ersetzt. Die Arbeit ist ausschließlich in Bratislava angenommen worden, die Dresdner Universität hat sich von der Nennung inzwischen öffentlich distanziert."

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