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7. September 2016Bearbeiten

  • Neue Presse (S. 1): Von der Leyens Doktorarbeit. Neue Vorwürfe gegen MHH (PDF) (Thomas Nagel) "Der NP liegt das Protokoll der Senatssitzung (vom 9. März 2016) vor. Daraus geht hervor, dass vier Senatsmitglieder ohne Doktortitel (zwei Studenten, zwei Angestellte – der Senat hat 13 Mitglieder) von der Abstimmung ausgeschlossen worden waren. ‚Im niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG) findet sich an keiner Stelle, dass unpromovierte Mitarbeiter nicht abstimmen dürfen‘, sagt ein Mitarbeiter der Internet-Plattform ‚Vroni-Plag Wiki‘. Zwei Jura-Professoren von ‚Vroni-Plag‘ hätten das geprüft. [...] Zu den neuen Vorwürfen antwortete die MHH knapp, dass die Abstimmung nicht rechtswidrig gewesen sei, und verweist auf die Geschäftsordnung des Senats."
  • Neue Presse (S. 14): Zweifel am Verfahren der MHH. Plagiatsvorwürfe: Studenten und Angestellte durften nicht zu von der Leyen abstimmen (PDF) (Thomas Nagel) "Jura-Professor Gerhard Dannemann von ‚Vroni-Plag‘ entdeckte in der Promotion Hinweise darauf, dass von der Leyen Fremdtexte umformuliert habe, um zu verschleiern, dass es Plagiate seien. [...] Das Wissenschaftsministerium stützt die MHH-Auffassung. Zwei Jura-Professoren von ‚Vroni-Plag‘ meinen, dass gegen das Hochschulgesetz verstoßen wurde."
  • Neue Presse (S. 1): Doktorarbeit. Elite mit eigenwilliger Rechtsauffassung (PDF) (Thomas Nagel) "Der Senat sah davon ab, der Ministerin den Doktor wegzunehmen. Es war eine umstrittene Entscheidung. Es gab Anzeichen, dass von der Leyen nicht nur geschludert hatte. [...] Das Wissenschaftsministerium stellt sich hinter die Vorzeigehochschule. Das war nicht anders zu erwarten. Die Rechtsauffassung ist aber zweifelhaft. Denn es gibt im Hochschulgesetz zwar Ausnahmeregelungen beim Stimmrecht, die gelten aber nicht für Promotionsangelegenheiten."
  • Süddeutsche.de: Comeback von Ex-Landrat Kreidl wühlt die CSU auf (Christian Sebald) "Wohl kaum ein prominenter Kommunalpolitiker in Bayern dürfte in so viele Affären verstrickt gewesen sein wie Kreidl. So kam im März 2013 heraus, dass er seine Dissertation größtenteils von anderen wissenschaftlichen Arbeiten abgeschrieben hatte."

16. September 2016Bearbeiten

  • Neue Presse (S. 12): "Faires Verfahren" der Klinik (PDF) (Thomas Nagel) "Klar sei, dass Prüfungsleistungen nur von Personen bewertet werden dürfen, die über eine gleichwertige Qualifikation verfügen. [...] Im Falle von der Leyen habe es sich aber um eine ‚Mängelfeststellung‘ gehandelt: ‚Daher geht die überwiegende Auffassung – mich eingeschlossen – bislang davon aus, dass die Organe in regulärer Besetzung entscheiden.‘ Also hätte die MHH bei der Entscheidung Causa von der Leyen die beiden Studenten und die zwei nicht-wissenschaftlichen Angestellten nicht ausschließen dürfen.
    Professor Gärditz schränkt aber ein, in der Rechtsprechung und der wissenschaftlichen Praxis sei dieses Problem ‚umstritten‘. Deshalb könne er die Entscheidung der MHH nachvollziehen, die das Verfahren als ‚Prüfungsentscheidung‘ bewertet habe."

21. September 2016 Bearbeiten

  • Deutsche Apotheker Zeitung online: Dr. med.: Medizinstudenten fordern Wandel der Promotionen (Hinnerk Feldwisch-Drentrup) "Während laut ABDA nur 10 bis 15 Prozent aller Pharmaziestudenten promovieren, sind es in der Medizin mehr als 60 Prozent. Doch nicht erst die Plagiatsplattform VroniPlag Wiki, die auch Plagiate in der Doktorarbeit von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen identifiziert hat, hat Qualitätsmängel offenbart: Medizinische Doktorarbeiten sind schon lange als Schmalspurpromotionen in der Kritik."

23. September 2016 Bearbeiten

  • BILD Düsseldorf (S. 13): RTL2-Pädagogin muss ihren Doktor noch mal machen (G. Altenhofen) "Jetzt endete der Prozess um ihren Doktor-Titel vorm Düsseldorfer Verwaltungsgericht mit einem Vergleich! Demnach muss Sarah Sophie Koch ihre Promotions-Arbeit ‚nachbessern‘, kann sie dann erneut bei einer Universität einreichen. Vorgeschichte: Plagiats-Jäger der Internet-Plattform ‚Vroni-Plag‘ hatten Koch vorgeworfen, bei ihrer Doktor-Arbeit [...] geschummelt zu haben. Darauf hatte die Düsseldorfer Heinrich-Heine-Uni alles geprüft, ihr den 2011 verliehenen Titel wieder aberkannt. Dagegen hatte die TV-Pädagogin geklagt [...] Dennoch blieb es dabei, dass die Heine-Uni ihr den Doktor-Titel nicht zurück gibt, ihr aber im Vergleich nun zubilligte, die strittigen Passagen nachzubessern - und es an an einer anderen Uni neu zu versuchen."

30. September 2016 Bearbeiten

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