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November 2016Bearbeiten

  • Sprache für die Form – Forum für Design und Rhetorik (Doppelausg. Nr. 8 und 9, Herbst 2016): Dürfen die das? Normative Fragen an »VroniPlag Wiki« (Denis Basak) "Der folgende Text nimmt Stellung zu Fragen nach den Rechten der »Opfer«, nach der Legitimation der Plagiatssucher und nach den Regeln, nach denen auf beispielsweise VroniPlag Wiki Textübereinstimmungen als Plagiate gekennzeichnet werden."

4. November 2016Bearbeiten

  • Neue Presse: Plagiatsjagd: Jurist muss Doktortitel abgeben (Thomas Nagel) "Die Internetplattform 'VroniPlag Wiki' hatte 2012 den Juristen, einen gebürtigen Griechen, des unkorrekten Arbeitens überführt. Die Plagiatsjäger fanden auf 260 Seiten 118 Textstellen von anderen Autoren, die nicht als Zitate kenntlich gemacht worden seien. Die Arbeit war 1998 mit 'Summa cum laude', also der Bestnote, bewertet worden. [...] Es war eine 'arglistige Täuschung', also Vorsatz. Ein Kriterium für dieses Urteil war, dass der Professor an ganz vielen Stellen richtig zitiert habe."

5. November 2016Bearbeiten

8. November 2016Bearbeiten

  • Retraction Watch: Danish university revokes PhD of anti-terrorism researcher (Dalmeet Singh Chawla) "Anti-terrorism researcher Nasrullah Memon has lost his PhD after a committee in Denmark found he had plagiarized his doctoral thesis. [...] In May this year, an official from Aalborg University (AAU) in Denmark — where Memon earned his PhD — told us the university was considering whether to revoke Memon’s PhD. They ultimately decided to do so, Inger Askehave, AAU’s pro-rector, told Retraction Watch: 'The Academic Council at the Faculty of Engineering & Science decided to revoke Nasrullah Memon’s Ph.D.-degree on June 30, 2016.' [...] Several more of Memon’s papers are being questioned on VroniPlag Wiki."

16. November 2016Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (Nr. 268, S. N4): Kurze Meldungen "Die medizinische Promotion steht nicht erst seit den Plagiatsvorwürfen gegen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in der Kritik. Viele der Promotionen, die parallel zum Studium in wenigen Monaten verfasst werden, erfüllen nach Expertenmeinung keinen wissenschaftlichen Anspruch, führen aber zum gleichen Titel, für den Promovenden anderer Fächer mehrere Jahre brauchen. [...] Die Hochschulrektorenkonferenz hat nun die Empfehlung ausgegeben, dass medizinische Promotionen in Deutschland künftig 'wie in anderen Fächern selbstverständlich, nach dem Abschluss verfasst werden' sollen. In das Medizinstudium soll eine 'promotionsvorbereitende Phase' integriert werden, in der wissenschaftliche Arbeitsmethoden gelehrt werden und eine wissenschaftliche Studienarbeit zu verfassen ist, die als Basis einer späteren Promotion genutzt werden kann."

17. November 2016Bearbeiten

  • The Wall Street Journal Europe: Doctor Who? Germans Wage Campaign Against Fake Ph.D.s [X] (Tom Fairless) "Academic titles are revered in Germany. Chancellor Angela Merkel and about every fifth lawmaker has a Ph.D. So do nearly half of German executives. [...]
    Sleuthing under pseudonyms including Dr. Simplicius and Plagin Hood, dozens of German scholars spend hours of their own time scouring obscure theses for questionable citations. Targets have included academics, minor celebrities and leading politicians. Most are exposed on the website VroniPlag Wiki, named for an early target.
    One academic downloaded 50,000 medical theses and exposed more than 60 cases of significant plagiarism."

18. November 2016Bearbeiten

  • Deutsche Universitätszeitung (12/2016, S. 14 f.): Sanktion ja, Debatte nein. Pfusch gehört aufgedeckt und bestraft, aber auf öffentliche Diskussionen darüber via Social Media legen Wissenschaftler weniger Wert (Martin Reinhart, Felicitas Heßelmann) "Abweichendes Verhalten tritt überall auf – auch in der Wissenschaft. Plagiate, erfundene Daten oder erschlichene akademische Titel sind als spezifisch wissenschaftliche Formen des Fehlverhaltens inzwischen hinreichend bekannt. Die Reaktionen auf abweichendes Verhalten sind überall ähnlich – auch in der Wissenschaft. Es wird einerseits skandalisiert und andererseits naturalisiert; die Heroisierung von Abweichenden stellt die Ausnahme dar. [...] Die deutsche Plattform VroniPlag Wiki ist mittlerweile vielen ein Begriff, international bekannt ist insbesondere PubPeer, wo sich Kommentatorinnen und Kommentatoren mit inkriminierten Publikationen in den Lebenswissenschaften auseinandersetzen. Durch die öffentliche Diskussion entsteht auch hier vielfach ein Stigmatisierungseffekt für die Betroffenen. Gleichzeitig lassen sich hier aber auch detailliertere Informationen und ausführlichere Einblicke in den gesamten Prozess der Überprüfung gewinnen, der bei Retractions oder universitären Untersuchungen oft im Dunkeln bleibt."

29. November 2016Bearbeiten

  • NÖN.at: Plagiats-Vorwurf gegen DPU-Direktor Kielbassa (Thomas Werth) "Die Uni Freiburg hat bereits eine Prüfung eingeleitet, wie Sprecher Rudolf-Werner Dreier erklärt: 'Nach Eingang einer entsprechenden Anzeige hat die Hochschulleitung den Beauftragten für die Selbstkontrolle in der Wissenschaft gebeten, die Hinweise zu prüfen.' [...] 'Über Zeitpunkt und Ausgang des Verfahrens möchten wir nicht spekulieren. Sorgfalt und Gründlichkeit gehen hier, angesichts der einer differenzierten Prüfung zu unterziehenden Vorwürfe, vor Schnelligkeit', so Dreier. [...] Gegenüber der NÖN beschreibt Kielbassa: 'Wir hätten es damals nicht anders machen können.' [...] 'Wir haben alles richtig zitiert, aber der eingangs dieser Arbeiten zu erwähnende Stand der Wissenschaft ist innerhalb unserer Arbeiten natürlich inhaltsgleich, denn die Beschreibung der verfügbaren Originalliteratur führt automatisch zu Inhaltsidentitäten', erklärt Kielbassa. [...] 'Für jemand, der die Hintergründe nicht kennt, mag das oberflächlich betrachtet nach Plagiat aussehen', stellt Kielbassa klar – und betont zeitgleich: 'Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass dieser Teil bereits zum allgemein zugänglichen Wissen gehörte und keine neuen Erkenntnisse darstellte.'"

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