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1. März 2017Bearbeiten

  • Neue Osnabrücker Zeitung: Plagiate: Uni Osnabrück erkennt zwei Titel ab (Jörg Sanders) "Im Falle einer auf der Internetseite Vroniplag gelisteten Doktorarbeit hakte unsere Redaktion nun nach, da diese bereits 2009 erschienen war. Der Enthüllungsplattform zufolge wurden in dieser Arbeit auf 108 von 214 Seiten Plagiatsfundstellen dokumentiert, was einem Anteil von 48,6 Prozent aller Seiten entspricht. 52 Seiten seien gar zu mehr als 75 Prozent Plagiatstext. Häufig soll die Verfasserin von Wikipedia abgeschrieben haben. Vroniplag hatte die Uni eigener Angabe zufolge im Oktober vergangenen Jahres über den Verdacht informiert."

4. März 2017Bearbeiten

  • Kurier (Österreich): Zitieren statt plagiieren (Ulla Grünbacher) "Sogenannte Plagiatsjäger machen Jagd auf unsauber verfasste Arbeiten von Politikern, Stars und Wirtschaftsgrößen. Auf der Homepage VroniPlag Wiki tauschen sie sich aus und machen ihre Fundstücke auch öffentlich. Der prominenteste Fall ist jener des deutschen Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg. Einem Studenten sind die abgeschriebene Passagen Jahre später aufgefallen. Innerhalb von zwei Wochen führte dies zur Aberkennung von Guttenbergs Doktortitel und zu seinem Rücktritt. In Österreich sorgte die Dissertation des früheren Wissenschaftsministers und nunmehrigen EU-Kommissars Johannes Hahn für Diskussionen. Er durfte seinen Doktortitel aber behalten, da seine Arbeit zwar nach heutigen Kriterien ein Plagiat wäre, aber eher nicht nach jenen vor 25 Jahren, als die Arbeit verfasst wurde."
  • SWR2: Doktortitel aberkannt. Uni Münster statuiert an acht Medizinern ein Exempel (Gábor Paál im Gespräch mit Armin Himmelrath) "[(00:50) Armin Himmelrath] Im Folge dieser von der Politik ausgehenden Debatte hat sich eine, ja, wie soll man es nennen, so eine Arte Gruppe gegründet im Netz, VroniPlag nennen die sich, ein Blog, das sind viele Wissenschaftler. Viele von denen arbeiten auch anonym und die überprüfen im Grunde Doktorarbeiten auf Plagiate. Und die haben wohl einen anonymen Tipp bekommen, dass es sich lohnt an der Uni Münster mal ein bisschen genauer hinzuschauen in der Medizin, weil dort sehr, sehr viele fragwürdige Arbeiten im Umlauf sein sollten. Die haben dann geprüft, Arbeiten seit 2004, 2005 ungefähr, und haben dann vor drei Jahren der Uni Münster gemeldet, ja, wir haben hier ein ganzes Paket von fragwürdigen Doktorarbeiten. 23 medizinische Promotionen sollten überprüft werden. Und diese Meldung ging dann an die Uni Münster und die ist aktiv geworden."

7. März 2017Bearbeiten

  • UNICUM.de: Plagiate an der Uni Münster: 8 Mediziner verlieren ihren Doktortitel (Frank Biermann) "Es sei keineswegs so, dass die Universität Münster [...] bei dem Thema Plagiate 'zum Jagen getragen werden' müsste, sagt Pressesprecher Norbert Robers. [...] An der Arbeitsweise der Internetplattform VroniPlag stört die Uni Münster, dass schon bei einem bloßen (natürlich begründeten) Verdacht, der ja nicht immer direkt zum Entzug des Titel führe, die Verdächtigen gleich namentlich genannt würden, und mit wirtschaftlichen Konsequenzen zu rechnen hätten. Die unrühmliche Spitzenstellung der medizinischen Fakultät der Universität Münster führt Robers darauf zurück, dass sich VroniPlag vier Wochen intensiv und ausschließlich eben um die Uni Münster gekümmert habe.[...] 99 Prozent der Doktoranden hätten in ihre Arbeit so Robers 'viel Gehirnschmalz' gesteckt und ihre Titel ehrlich erworben. [...] Die Universität Münster werde zukünftig alles dafür tun, dass der Wert des Doktortitels als solcher nicht in Zweifel gezogen werde."

9. März 2017Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (S. 6): Münster entzieht Doktorgrade (oll.) "Die Internetplattform Vroni-Plag hatte die Uni Münster vor knapp drei Jahren mit einer auffälligen Häufung von Verdachtsfällen konfrontiert. Die im Mai 2014 eingesetzte Untersuchungskommission hatte alle Fälle untersucht und dem zuständigen Fachbereichsrat Verfahrensvorschläge unterbreitet, sagte ein Sprecher der Universität."

15. März 2017Bearbeiten

  • Westfälische Nachrichten': Gericht bestätigt Titelentzug von Doktortiteln an der Uni Münster (Karin Völker) "Am Montag hat das Verwaltungsgericht Münster entschieden, dass einer Absolventin der Medizinischen Fakultät zu Recht der Doktortitel aberkannt wurde. [...] Die Übersicht der von Wissenschaftlern der Plagiatsjäger-Plattform „ Vroniplag.wiki“ im Internet veröffentlichten Verdachtsfällen zeigt, dass auch andere Hochschulen vereinzelt Doktortitel entzogen haben. Die Aberkennung von gleich acht Titeln in der Medizin an der Universität Münster hatte jüngst bundesweit starke Beachtung gefunden."

24. März 2017Bearbeiten

  • UNICUM.de: Universität Münster entzieht weitere Doktortitel. Der aktuelle Stand der Plagiatsaffäre (Frank Biermann) "Zwischen der Internetplattform und der Uni Münster ist es zum Streit darüber gekommen, ob die Namen der betroffenen Medizinerinnen und Mediziner, denen der Titel entzogen worden ist, öffentlich gemacht werden sollten. Die Universität Münster stellt sich auf den Standpunkt, so ihr Sprecher Norbert Robers, das die 'Namen der Betroffenen dem Datenschutz unterliegen, eine Promotion ist kein öffentlicher Vorgang.' Gerhard Dannemann sieht das anders und hält dagegen: 'Natürlich sind Promotionen öffentliche Vorgänge. Der Doktorgrad darf gar nicht verliehen werden, bevor die Publikation der Dissertation sichergestellt ist. [...]' [...] Das Beharren der Universität auf dem Datenschutz für die Betroffenen hat zur Folge, dass die Aufsichtsbehörde für die Mediziner, die sich in Westfalen-Lippe niedergelassen haben, die Ärztekammer Westfalen-Lippe keine berufsrechtliche Verfahren gegen die unsauber wissenschaftlich arbeitenden Mediziner einleiten kann."

28. März 2017Bearbeiten

  • il Fatto Quotidiano: Madia, dottorato con 4 mila parole copiate nella tesi. Nella ricerca finale del 2008 all’Imt la futura ministra prese ampi brani da testi altrui senza indicare la citazione (Laura Margottini) "La tesi di dottorato di Marianna Madia, ministro per la Semplificazione e Pubblica amministrazione nei governi Gentiloni e Renzi, non pare essere tutta frutto della sua creatività. In 35 di 94 pagine della tesi (al netto di bibliografia, figure e tabelle) – titolo: ‘Essays on the Effects of Flexibility on Labour Market Outcome’ – ci sono passaggi pressoché identici a quelli presenti in altre pubblicazioni. La fonte di quei passaggi non risulta citata laddove il ministro li riporta nella sua tesi. [...] ‘Anche articoli in progress, working paper, o i rapporti di istituzioni vanno assolutamente citati,’ spiega Gerhard Dannemann, direttore del Centro di Studi britannici a Berlino, membro del VroniPlag, il gruppo di accademici che ha analizzato le tesi di dottorato di decine di politici e professori tedeschi. [...]
    Tre settimane fa in Francia L’Express ha scovato una decina di passaggi copiati da autori celebri, ma non citati neanche in bibliografia, nell’ultimo libro di Etienne Klein, fisico, filosofo e divulgatore francese. Due mesi prima Klein era diventato presidente dell’Istituto di Alti Studi Scientifici e Tecnologici francese che vuole rafforzare la fiducia dei cittadini nell’impresa scientifica."

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