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VroniPlag Wiki

Vs/Fragment 313 21-30

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Nerd wp, Bin kein bot
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 313, Zeilen: 21-30
Quelle: Kruse 2003
Seite(n): 28, Zeilen: 22-40
Die regulatorische Einführung einer VNBAM würde den deutschen Mobilfunksektor dramatisch verändern. Die ordnungspolitisch gravierendste Folge ist die Tatsache, dass ein relativ wenig regulierter, wettbewerblich funktionierender Sektor de facto in einen hochregulierten Sektor überführt würde. Diese Bewertung beruht vor allem darauf, dass die Preise für die Nutzung des eigentlichen Mobilfunknetzes dem wettbewerblichen Marktmechanismus entzogen und in die Hand der Regulierungsbehörde gegeben würde, indem diese die Zuführungsgebühren festsetzt. Dieser mobilfunktypische Bestandteil der Gesprächsdienstleistung macht den größten Teil der gesamten Wertschöpfung aus. Dahinter tritt der Verbindungsnetzbetreiberanteil, der Anlass einer möglichen VNBAM-Regulierungseinführung ist, quantitativ zurück. Das heißt, man würde einen großen Wertschöpfungsanteil von Wettbewerb in Regulierung überführen, weil man einen kleinen Wertschöpfungsanteil korrigieren möchte. Mit anderen Worten: Selbst prozentual kleine „Fehler“ bei den Zuführungsgebühren können in der quantitativen Wirkung leicht größer sein als potenzielle Effizienzunterschiede im Verbindungsnetz. Zudem ist der Verbindungsleistung auch schon bisher im Wettbewerb, nämlich zusammen mit der Zuführung und Terminierung für die einzelnen Gespräche. Die regulatorische Einführung einer VNBAM würde den deutschen Mobilfunksektor dramatisch verändern. Die ordnungspolitisch gravierendste Folge ist die Tatsache, dass ein relativ wenig regulierter, wettbewerblich funktionierender Sektor de facto in einen hochregulierten Sektor überführt würde. Diese Bewertung beruht vor allem darauf, dass die Preise für die Nutzung des eigentlichen Mobilfunknetzes (die gesamte Funkinfrastruktur bis hin zur MSC) dem wettbewerblichen Marktmechanismus entzogen und in die Hand der Regulierungsbehörde gegeben würde, indem diese die Zuführungsgebühren (und eventuell auch die Terminierungsgebühren) festsetzt. Dieser mobilfunktypische Bestandteil der Gesprächsdienstleistung macht bereits einen großen Teil der gesamten Wertschöpfung aus. Dahinter tritt der Verbindungsnetzbetreiberanteil (der Anlass einer möglichen VNBAM-Regulierungseinführung ist), quantitativ deutlich zurück. Das heisst, man würde einen großen Wertschöpfungsanteil von Wettbewerb in Regulierung überführen, weil man einen kleinen Wertschöpfungsanteil korrigieren möchte. Mit anderen Worten: Selbst prozentual kleine „Fehler“ bei den Zuführungsgebühren können in der quantitativen Wirkung leicht größer sein als potenzielle Effizienzunterschiede im Verbindungsnetz. Zudem ist der Verbindungsleistungs-Teil auch schon bisher im Wettbewerb, nämlich zusammen mit der Zuführung und Terminierung für die einzelnen Gespräche.
Anmerkungen
Sichter

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