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Der Einfluss steigender Cerivastatindosierungen auf Serummarker des Cholesterinmetabolismus normocholesterinämischer Probanden

von Dr. Wolfgang Hubert Schneider

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[1.] Whs/Fragment 005 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-03 20:19:54 Schumann
Fragment, Gesichtet, Pinsdorf 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Whs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 7, 9, Zeilen: 7: 1 ff.; 9: 1 ff.
1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

1.1 Der Cholesterinstoffwechsel

1.1.1 Die Cholesterinbiosynthese und Sterinresorption

Wenige organische Moleküle haben ein so intensives und anhaltendes wissenschaftliches Interesse auf sich gelenkt wie das Cholesterin. Es ist das Paradebeispiel einer Janus-köpfigen Substanz, der Bösewicht, der einerseits Atherosklerose und vaskuläre Erkrankungen verursacht, andererseits aber auch für den Aufbau von Zellmembranen lebensnotwendig ist (Bloch, 1992). Im gesunden menschlichen Organismus stehen körpereigene Synthese, intestinale Aufnahme über die Nahrung, Veresterung durch spezifische Enzyme, extrazellulärer Transport mittels Lipoproteinen, und biliäre Ausscheidung des Cholesterins - in unveränderter oder in metabolisierter Form als Gallensäuren - miteinander im Gleichgewicht. Cholesterin ist ein sehr hydrophobes Molekül mit einer begrenzten Polarität aufgrund der β-ständigen Hydroxylgruppe am C3-Atom (Abbildung 1). Seine Hydrophobizität bestimmt wesentlich die Zellmembranfluidität, macht jedoch spezielle Mechanismen für seinen Transport in wässriger Umgebung notwendig.

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Abbildung 1 Strukturformel von Cholesterin (Cholest-5-en-3β-ol); die C-Atome sind systematisch durchnummeriert (Fieser und Fieser, 1961)

Häufig werden die absoluten Konzentrationen an Cholesterinvorstufen bzw. deren Ratio zu Cholesterin zur Beschreibung der Cholesterinbiosynthese in organischen Materialien wie Blut, Liquor, Fäzes oder Organpräparaten herangezogen. Die Serumkonzentrationen von Lanosterin (4,4´,14-Trimethylcholesta-8,24-dien-3β-ol), Desmosterin (Cholesta-5,24-dien-3β-ol) oder Lathosterin (Cholest-7-en-3β-ol) reflektieren die Aktivität der hepatischen 3- Hydroxy-3-Methylglutaryl-Coenzyme-A- (HMG-CoA-) Reduktase (Enzyme classification [E.C.] 1.1.1.34)(Björkhem et al., 1987; Kempen et al., 1988; Miettinen et al., 1990; Reihner et al., 1990). Hierbei stellt das Lanosterin die erste steroidale Vorstufe in der Kaskade der Cholesterinsynthese dar (Abbildung 2).

1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

1.1 Der Cholesterinstoffwechsel

1.1.1 Die Cholesterinbiosynthese und Sterinresorption

Wenige organische Moleküle haben ein so intensives und anhaltendes wissenschaftliches Interesse auf sich gelenkt wie das Cholesterin. Es ist das Paradebeispiel einer Janus-köpfigen Substanz, der Bösewicht, der einerseits Atherosklerose und kardiovaskuläre Erkrankungen verursacht, andererseits aber auch für den Aufbau von Zellmembranen lebensnotwendig ist (Bloch, 1992). Im gesunden menschlichen Organismus stehen körpereigene Synthese, intestinale Aufnahme über die Nahrung, Veresterung durch spezifische Enzyme, extrazellulärer Transport mittels Lipoproteinen, und biliäre Ausscheidung des Cholesterins - in unveränderter oder in metabolisierter Form als Gallensäuren - miteinander im Gleichgewicht. Cholesterin ist ein sehr hydrophobes Molekül mit einer begrenzten Polarität aufgrund der β-ständigen Hydroxylgruppe am C3-Atom (Abb.1). Durch seine Hydrophobizität bestimmt es wesentlich die Zellmembranfluidität. Auf der anderen Seite macht diese Lipophilität des Cholesterins spezielle Mechanismen für seinen Transport in wässriger Umgebung notwendig.

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Abb. 1 Strukturformel von Cholesterin (Cholest-5-en-3β-ol); die C-Atome sind systematisch durchnummeriert (Fieser und Fieser, 1961)

[Seite 9]

Häufig werden die absoluten Konzentrationen an Cholesterinvorstufen bzw. deren Ratio zu Cholesterin zur Beschreibung der Cholesterinbiosynthese in organischen Materialien wie Blut, Liquor, Fäzes oder Organpräparaten herangezogen. Die Serumkonzentrationen von Lanosterin, Desmosterin oder Lathosterin reflektieren die Aktivität der hepatischen HMGCoA Reduktase (Björkhem et al., 1987; Kempen et al., 1988; Miettinen et al., 1990; Reihner et al., 1990).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith


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