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12 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Whs/Fragment 005 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2017, 20:19 Schumann
Erstellt: 9. February 2015, 16:29 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Pinsdorf 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Whs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 7, 9, Zeilen: 7: 1 ff.; 9: 1 ff.
1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

1.1 Der Cholesterinstoffwechsel

1.1.1 Die Cholesterinbiosynthese und Sterinresorption

Wenige organische Moleküle haben ein so intensives und anhaltendes wissenschaftliches Interesse auf sich gelenkt wie das Cholesterin. Es ist das Paradebeispiel einer Janus-köpfigen Substanz, der Bösewicht, der einerseits Atherosklerose und vaskuläre Erkrankungen verursacht, andererseits aber auch für den Aufbau von Zellmembranen lebensnotwendig ist (Bloch, 1992). Im gesunden menschlichen Organismus stehen körpereigene Synthese, intestinale Aufnahme über die Nahrung, Veresterung durch spezifische Enzyme, extrazellulärer Transport mittels Lipoproteinen, und biliäre Ausscheidung des Cholesterins - in unveränderter oder in metabolisierter Form als Gallensäuren - miteinander im Gleichgewicht. Cholesterin ist ein sehr hydrophobes Molekül mit einer begrenzten Polarität aufgrund der β-ständigen Hydroxylgruppe am C3-Atom (Abbildung 1). Seine Hydrophobizität bestimmt wesentlich die Zellmembranfluidität, macht jedoch spezielle Mechanismen für seinen Transport in wässriger Umgebung notwendig.

Whs 05a diss

Abbildung 1 Strukturformel von Cholesterin (Cholest-5-en-3β-ol); die C-Atome sind systematisch durchnummeriert (Fieser und Fieser, 1961)

Häufig werden die absoluten Konzentrationen an Cholesterinvorstufen bzw. deren Ratio zu Cholesterin zur Beschreibung der Cholesterinbiosynthese in organischen Materialien wie Blut, Liquor, Fäzes oder Organpräparaten herangezogen. Die Serumkonzentrationen von Lanosterin (4,4´,14-Trimethylcholesta-8,24-dien-3β-ol), Desmosterin (Cholesta-5,24-dien-3β-ol) oder Lathosterin (Cholest-7-en-3β-ol) reflektieren die Aktivität der hepatischen 3- Hydroxy-3-Methylglutaryl-Coenzyme-A- (HMG-CoA-) Reduktase (Enzyme classification [E.C.] 1.1.1.34)(Björkhem et al., 1987; Kempen et al., 1988; Miettinen et al., 1990; Reihner et al., 1990). Hierbei stellt das Lanosterin die erste steroidale Vorstufe in der Kaskade der Cholesterinsynthese dar (Abbildung 2).

1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

1.1 Der Cholesterinstoffwechsel

1.1.1 Die Cholesterinbiosynthese und Sterinresorption

Wenige organische Moleküle haben ein so intensives und anhaltendes wissenschaftliches Interesse auf sich gelenkt wie das Cholesterin. Es ist das Paradebeispiel einer Janus-köpfigen Substanz, der Bösewicht, der einerseits Atherosklerose und kardiovaskuläre Erkrankungen verursacht, andererseits aber auch für den Aufbau von Zellmembranen lebensnotwendig ist (Bloch, 1992). Im gesunden menschlichen Organismus stehen körpereigene Synthese, intestinale Aufnahme über die Nahrung, Veresterung durch spezifische Enzyme, extrazellulärer Transport mittels Lipoproteinen, und biliäre Ausscheidung des Cholesterins - in unveränderter oder in metabolisierter Form als Gallensäuren - miteinander im Gleichgewicht. Cholesterin ist ein sehr hydrophobes Molekül mit einer begrenzten Polarität aufgrund der β-ständigen Hydroxylgruppe am C3-Atom (Abb.1). Durch seine Hydrophobizität bestimmt es wesentlich die Zellmembranfluidität. Auf der anderen Seite macht diese Lipophilität des Cholesterins spezielle Mechanismen für seinen Transport in wässriger Umgebung notwendig.

Whs 05a source

Abb. 1 Strukturformel von Cholesterin (Cholest-5-en-3β-ol); die C-Atome sind systematisch durchnummeriert (Fieser und Fieser, 1961)

[Seite 9]

Häufig werden die absoluten Konzentrationen an Cholesterinvorstufen bzw. deren Ratio zu Cholesterin zur Beschreibung der Cholesterinbiosynthese in organischen Materialien wie Blut, Liquor, Fäzes oder Organpräparaten herangezogen. Die Serumkonzentrationen von Lanosterin, Desmosterin oder Lathosterin reflektieren die Aktivität der hepatischen HMGCoA Reduktase (Björkhem et al., 1987; Kempen et al., 1988; Miettinen et al., 1990; Reihner et al., 1990).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[2.] Whs/Fragment 006 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. August 2017, 22:20 Hindemith
Erstellt: 9. February 2015, 22:29 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Pinsdorf 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Whs

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 8, Zeilen: 2 ff.
Whs 06a diss

Abbildung 2 Steroidale Vorstufen der Cholesterinbiosynthese (modifiziert nach (Lütjohann et al., 2002))

Whs 06a source

Abb. 2 Steroidale Vorstufen der Cholesterinbiosynthese (modifiziert nach (Lütjohann et al., 2002))

Anmerkungen

Die Abbildung in der Originalquelle Lütjohann et al., 2002 unterscheidet sich von der Abbildung in der untersuchten Arbeit. Die Modifikationen stammen nicht von W. H. S.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[3.] Whs/Fragment 007 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2017, 20:23 Schumann
Erstellt: 9. February 2015, 16:39 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Pinsdorf 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Whs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 9 f., Zeilen: 9: 6 ff.; 10: 1-2
Neben Cholesterin und seinen endogenen Vorstufen findet man in Serum, Liquor und Organellen Strukturanaloge des Cholesterins, die pflanzlichen Sterine bzw. Phytosterine. Sie unterscheiden sich von Cholesterin durch zusätzliche Methyl- (Campesterin)- oder Äthylgruppierungen (Sitosterin) am C24-Atom der Seitenkette des Cholesteringerüstes. Diese Phytosterine können dem menschlichen Körper nur über die Nahrung zugeführt werden und werden größtenteils sehr rasch über sogenannte selektive ATP-bindende Kassettentransporter (ABCG5/G8) vom Enterozyten direkt oder im Hepatozyten über die Galle in den Darm ausgeschieden (Berge et al., 2002; Lee et al., 2001; Yu et al., 2004). Die Aufnahmerate der Phytosterine im Dünndarm ist deutlich geringer als die des Cholesterins. Mit zunehmender Lipophilität nimmt die Resorptionsrate für Sterine ab. Cholesterin wird zwischen 20-70%, Campesterin bis zu 15% und Sitosterin zu weniger als 5% im Dünndarm resorbiert. Das Verhältnis (Ratio) von Campesterin oder Sitosterin zu Cholesterin im Serum stellt einen Surrogatserum- oder plasmamarker für die Cholesterinresorptionsrate dar (Miettinen et al., 1990). Findet man in einem gesunden Organismus einen sehr hohen Gehalt an pflanzlichen Sterinen, so weist dies auf eine allgemein erhöhte Resorptionsrate für Sterine, insbesondere für Cholesterin hin. Die Konzentrationen o.g. Cholesterinvorstufen und pflanzlicher Sterine werden heutzutage mittels hochsensitiver und -selektiver Methoden wie z.B. der massenspektrometrischen Detektion nach gas- oder flüssigkeitschromatographischer Trennung bestimmt.

1.1.2 Der Cholesterinabbau

Cholesterin ist im gesunden Organismus die Vorstufe von Gallensäuren und Steroidhormonen. Die komplette Synthese der Gallensäuren findet in der Leber statt, Vorstufen findet man jedoch auch in anderen Zellen. Eines der bedeutendsten Enzyme der Gallensäurensynthese ist die hepatische Cholesterin 7α-Hydroxylase (Cyp 7A1, E.C. 1.14.13.17). Sie steuert den initialen und geschwindigkeitbestimmenden Schritt im „klassischen“ (neutralen) Weg der Gallensäurenbiosynthese des Säugerorganismus (Princen et al., 1997; Russell, 2000). Die Sterin 26-Hydroxylase (Cyp 27A1, E.C. 1.14.13.15) katalysiert die Hydroxylierung verschiedener Sterinsubstrate, einschliesslich Cholesterin, zur Synthese von 27-Hydroxycholesterin und weiteren Intermediaten der Gallensäurenbiosynthese (Andersson et al., 1989; Cali und Russell, 1991; Russell, 2000; Wikvall, 1984). Diese und folgende Reaktionen bilden den „sauren“ Weg der Gallensäurenbiosynthese.

Neben Cholesterin und seinen endogenen Vorstufen findet man in Serum, Liquor und Organellen Strukturanaloge des Cholesterins, die pflanzlichen Sterine. Sie unterscheiden sich von Cholesterin durch zusätzliche Methyl (Campesterin)- oder Äthyl- (Sitosterin) gruppierungen am C24-Atom der Seitenkette des Cholesteringerüstes. Diese Phytosterine können dem menschlichen Körper nur über die Nahrung zugeführt werden und werden größtenteils sehr rasch über sogenannte selektive ATP-bindende Kassettentransporter (ABCG5/G8) vom Enterozyten direkt oder im Hepatozyten über die Galle in den Darm ausgeschieden (Berge et al., 2002; Lee et al., 2001; Yu et al., 2004). Die Aufnahmerate der Phytosterine im Dünndarm ist deutlich geringer als die des Cholesterins. Mit zunehmender Lipophilität nimmt die Resorptionsrate für Sterine ab. Cholesterin wird zwischen 20-70%, Campesterin mit ca. 15% und Sitosterin zu weniger als 5% resorbiert. Das Verhältnis (Ratio) von Campesterin oder Sitosterin zu Cholesterin im Serum stellt ein Surrogatserum- oder plasmamarker für die Cholesterinresorptionsrate dar (Miettinen et al., 1990). Findet man in einem gesunden Organismus einen sehr hohen Gehalt an pflanzlichen Sterinen, so weist dies auf eine allgemein erhöhte Resorptionsrate für Sterine, insbesondere für Cholesterin hin. Die Konzentrationen o.g. Cholesterinvorstufen und pflanzlicher Sterine werden heutzutage mittels hochsensitiver und -selektiver Methoden wie z.B. der massenspektrometrischen Detektion nach gas- oder flüssigkeitschromatographischer Separierung der Sterine bestimmt.

1.1.2 Der Cholesterinabbau

Cholesterin ist im gesunden Organismus Vorstufe von Gallensäuren und Steroidhormonen. Die komplette Synthese der Gallensäuren findet in der Leber statt, Vorstufen findet man jedoch auch in anderen Zellen. Eines der bedeutendsten Enzyme der Gallensäurensynthese ist die hepatische Cholesterin 7α-Hydroxylase (Cyp 7A1). Sie steuert den initialen und geschwindigkeitbestimmenden Schritt im „klassischen“ (neutralen) Weg der Gallensäurenbiosynthese des Säugerorganismus (Princen et al., 1997; Russell, 2000). Die Sterin 27-Hydroxylase (Cyp 27A1) katalysiert die Hydroxylierung verschiedener Sterinsubstrate, einschliesslich Cholesterin, zur Synthese von 27-Hydroxycholesterin und weiteren Intermediaten der Gallensäurenbiosynthese (Andersson et al., 1989; Cali und

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Russell, 1991; Russell, 2000; Wikvall, 1984). Diese und weitere Reaktionen bilden den „sauren“ Weg der Gallensäurenbiosynthese (Abb. 3).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman

[4.] Whs/Fragment 008 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2017, 20:29 Hindemith
Erstellt: 9. February 2015, 16:46 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Pinsdorf 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Whs

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-24
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 103 f., Zeilen: 10: 11 ff.; 11: 1 ff.
1.1.3 Der Cholesterinstoffwechsel im Gehirn

Über viele Jahre hinweg wurde der Cholesterinstoffwechsel im Gehirn weitgehend ignoriert, da dieses Organ für die Sterinökonomie im gesamten Organismus von geringer Bedeutung ist und nicht auf die Kontrollmechanismen reagiert, die für die Einhaltung des Steringleichgewichtes in den meisten anderen Organen, hauptsächlich in der Leber, verantwortlich sind (Dietschy und Turley, 2001). Jedoch müssen Neurone, wie alle anderen Zelltypen auch, kontinuierlich mit freiem Cholesterin versorgt werden, welches entweder intrazellulär durch de novo Synthese entsteht oder aus der extrazellulären Umgebung unter Verwendung spezifischer Liganden und Membrantransporter aufgenommen wird (de Chaves et al., 1997). Nahezu ein Viertel des nicht-veresterten Gesamtkörper-Cholesterins ist im zentralen Nervensystem (ZNS) enthalten, obwohl dieses nur ungefähr 2% der Gesamtkörpermasse ausmacht. Sehr wenig Cholesterin (<1%) wird von zirkulierenden Lipoproteinen über die protektive Blut-Hirn-Schranke aufgenommen (Dietschy und Turley, 2004). Neben einem geringen Abtransport über Lipoproteine, insbesondere über Apolipoprotein E, muss es für Cholesterin weitere Möglichkeiten geben, die Blut-Hirn-Schranke zu seiner Elimination zu überwinden (Pitas et al., 1987). 24S-Hydroxycholesterin, welches sich als Umwandlungs- und Transportform für Cholesterin (Björkhem et al., 1998; Lütjohann et al., 1996) aus dem Gehirn via Blut-Hirn-Schranke zur Peripherie zeigt, wird zunehmend als Liquor- oder Plasmamarker für das Cholesteringleichgewicht bzw. für seine Regulation im menschlichen Gehirn verwendet (Björkhem et al., 2001; Bretillon et al., 2000a; Bretillon et al., 2000b; Fassbender et al., 2002; Holdenrieder et al., 2004; Kölsch et al., 2004; Kölsch et al., 2002; Kölsch et al., 2003; Lütjohann et al., 2001; Lütjohann et al., 1996; Lütjohann et al., 2000; Lütjohann et al., 2004; Lütjohann und von Bergmann, 2003; Papassotiropoulos et al., 2002; Papassotiropoulos et al., 2000; Schonknecht et al., 2002).

1.1.3 Der Cholesterinstoffwechsel im Gehirn

Über viele Jahre hinweg wurde der Cholesterinstoffwechsel im Gehirn weitgehend ignoriert, da dieses Organ für die Sterinökonomie im gesamten Organismus von geringer Bedeutung ist und nicht auf die Kontrollmechanismen reagiert, die für die Einhaltung des Steringleichgewichtes in den meisten anderen Organen, hauptsächlich in der Leber, verantwortlich sind (Dietschy und Turley, 2001). Jedoch müssen Neurone, wie alle anderen Zelltypen auch, kontinuierlich mit freiem Cholesterin versorgt werden, welches entweder

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intrazellulär durch de novo Synthese entsteht oder aus der extrazellulären Umgebung unter Verwendung spezifischer Liganden und Membrantransporter aufgenommen wird (de Chaves et al., 1997). Nahezu ein Viertel des nicht-veresterten Gesamtkörper-Cholesterins ist im zentralen Nervensystem (ZNS) enthalten, obwohl dieses nur ungefähr 2% der Gesamtkörpermasse ausmacht. Sehr wenig Cholesterin (<1%) wird von zirkulierenden Lipoproteinen über die protektive Blut-Hirn-Schranke aufgenommen (Dietschy und Turley, 2004). Neben einem geringen Abtransport über Lipoproteine, insbesondere über Apolipoprotein E, muss es für Cholesterin weitere Möglichkeiten geben, die Blut-Hirn- Schranke zu seiner Elimination zu überwinden (Pitas et al., 1987).

[...]

24S-Hydroxycholesterin, welches sich als Umwandlungs- und Transportform für Cholesterin aus dem Gehirn via Blut-Hirn-Schranke zur Peripherie zeigt, wird zunehmend als Liquor oder Plasmamarker für das Cholesteringleichgewicht bzw. für seine Regulation im menschlichen Gehirn verwendet (Björkhem et al., 2001; Bretillon et al., 2000a; Bretillon et al., 2000b; Fassbender et al., 2002; Holdenrieder et al., 2004; Kölsch et al., 2004; Kölsch et al., 2002; Kölsch et al., 2003; Lütjohann et al., 2001; Lütjohann et al., 1996; Lütjohann et al., 2000; Lütjohann et al., 2004; Lütjohann und von Bergmann, 2003; Papassotiropoulos et al., 2002; Papassotiropoulos et al., 2000; Schönknecht et al., 2002).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman

[5.] Whs/Fragment 009 08 - Diskussion
Bearbeitet: 1. August 2017, 22:20 Hindemith
Erstellt: 9. February 2015, 17:07 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, IQWiG 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Whs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 8-19
Quelle: IQWiG 2005
Seite(n): 7, Zeilen: 8 ff.
Der Wirkmechanismus der Statine ist vielfältig. Neben ihrem primären Wirkmechanismus, der Senkung von Serum-Gesamtcholesterinwerten, insbesondere des LDL-Cholesterins, werden mit Statinen auch andere potenziell nützliche Effekte auf Parameter verbunden, die mit dem Risiko für das Auftreten koronar oder allgemein vaskulär bedingter Ereignisse in Zusammenhang gebracht werden und als Risikomarker oder -faktor für derartige Ereignisse angesehen werden (so genannte pleiotrope Effekte) (Davignon, 2004). Beispielsweise kann hier die Wirkung auf die Thrombozytenfunktion, das HDL-Cholesterin und das C-reaktive Protein genannt werden (Balk et al., 2003; Law et al., 2003; Lee und Sacks, 2003; Puccetti et al., 2005). Welche dieser vielfältigen Statinwirkungen letztlich für den Nutzen einer Statintherapie bei Hochrisikopatienten bedeutsam sind und welche weiteren pathophysiologischen Mechanismen involviert sind, ist jedoch nach wie vor unklar. Der Wirkmechanismus der Statine ist dabei vielfältig. Neben ihrem primären Wirkmechanismus, der Senkung von Serum-Cholesterinwerten insbesondere des Low- Density Lipoprotein(LDL)-Cholesterins, werden mit Statinen auch andere potenziell nützliche Effekte auf Parameter verbunden, die mit dem Risiko für das Auftreten koronar oder allgemein vaskulär bedingter Ereignisse in Zusammenhang gebracht werden und als Risikomarker oder -faktor für derartige Ereignisse angesehen werden (so genannte pleiotrope Effekte) (423). Beispielsweise kann hier die Wirkung auf die Thrombozytenfunktion, das High-Density Lipoprotein(HDL)-Cholesterin und das C-reaktive Protein (CRP) genannt werden (2, 60, 330, 422). Welche dieser vielfältigen Statinwirkungen letztlich für den Nutzen einer Statintherapie bei Hochrisikopatienten bedeutsam sind, und welche weiteren pathophysiologischen Mechanismen involviert sind, ist jedoch nach wie vor unklar.

2 Balk EM, Lau J, Goudas LC, et al. Effects of statins on nonlipid serum markers associated with cardiovascular disease: a systematic review. Ann Intern Med 2003; 139: 670-682.

60 Law MR, Wald NJ, Rudnicka AR. Quantifying effect of statins on low density lipoprotein cholesterol, ischaemic heart disease, and stroke: systematic review and metaanalysis. BMJ 2003; 326: 1423.

330 Edwards JE, Moore RA. Statins in hypercholesterolaemia: a dosespecific meta-analysis of lipid changes in randomised, double blind trials. BMC Fam Pract 2003; 4: 18.

422 Puccetti L, Pasqui AL, Auteri A, Bruni F. Mechanisms for antiplatelet action of statins. Curr Drug Targets Cardiovasc Haematol Disord 2005; 5: 121-126.

423 Davignon J. Beneficial cardiovascular pleiotropic effects of statins. Circulation 2004; 19(Suppl.III): III39-III43.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Belege werden mit übernommen.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[6.] Whs/Fragment 014 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2017, 20:31 Schumann
Erstellt: 14. February 2015, 07:39 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Pinsdorf 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Whs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 37, 38, Zeilen: 37: 8 ff.; 38: 1 ff.
[Zur quantitativen] Bestimmung von Cholesterinvorstufen und pflanzlichen Sterinen wird Epicoprostanol, ein nicht-physiologisches Stanol, und zur Bestimmung von Oxysterinen werden mehrfach deuterierte Oxysterine als interne Standards verwendet. Die mit stabilen Isotopen markierten Oxysterine weisen aufgrund ihrer chemischen Ähnlichkeit zu den nicht-deuterierten Substanzen das gleiche Verteilungsverhalten auf und unterscheiden sich von den authentischen Substanzen lediglich in der Masse ihrer Hauptfragmente, so dass sie

massenspektrometrisch voneinander getrennt erfasst werden können. Die deuterierten Oxysterole weisen im Vergleich zu den nicht-deuterierten Substanzen leicht verkürzte Retentionszeiten auf (Hübschmann, 1996). Das Epicoprostanol und die stabilen Isotope werden den Proben ebenfalls vor Beginn der Aufarbeitung zugesetzt. Das Massenspektrum der TMS-Derivate von 24S-OH-Chol und 27-OH-Chol im Vergleich zu ihren deuterierten Verbindungen ist in Abbildung 3 dargestellt. Das Massenspektrum des TMS-Derivates von 24S-OH-Chol (Masse = 546) weist 2 Fragmente mit Massen von m/z 503 und m/z 456 auf, was einer Abspaltung der Isopropylgruppe [M+(-43)] bzw. der Trimethylsilanolgruppe [M+(- 90)] entspricht (Abbildung 3A). Diese Ionen weisen zwar höhere Massen aber geringere Intensitäten auf als das Fragment mit Masse m/z 413. Dieses charakteristische Fragment höchster Intensität entsteht durch Abspaltung sowohl der Isopropyl- als auch der Trimethylsilanolgruppe [M+(-43)(-90)] und wird daher im SIM-Modus hier massenselektiv detektiert. Das Molekülion [M+] der Masse m/z 546 tritt im Massenspektrum von 24S-OHChol sowie in dem von 27-OH-Chol auf, da beide Verbindungen gleiches Molekulargewicht besitzen. Das Fragment der Masse m/z 456, welches durch Abspaltung der Trimethylsilanolgruppe [M+(-90)] aus dem TMS Derivat von 27-OH-Chol entsteht, hat die höchste Masse und Intensität und dient daher der Bestimmung von 27-OH-Chol (Abbildung 3C). Die deuterierten Standards werden auf den entsprechend höheren Massen gemessen (Abbildungen 3B und 3D). Für den vierfach deuterierten Standard [23,23,24,25-2H4]24(R,S)- OH-Chol reduziert sich die Markierung nach Fragmentierung auf eine dreifache Deuterierung, so dass das Fragment höchster Intensität die Masse m/z 416 aufweist. Bei [15,16,17,20,22- 2H5]27-OH-Chol bleibt auch nach der Fragmentierung die fünffache Deuterierung erhalten, die Verbindung wird daher auf der Masse m/z 461 massenselektiv detektiert.

Die mit stabilen Isotopen markierten Oxysterine weisen aufgrund ihrer chemischen Ähnlichkeit zu den nicht-deuterierten Substanzen das gleiche Verteilungsverhalten auf und unterscheiden sich von den authentischen Substanzen lediglich in der Masse ihrer Hauptfragmente, so dass sie massenspektrometrisch voneinander getrennt erfasst werden. Durch Dampfdruckisotopeneffekte weisen die deuterierten Isotope im Vergleich zu den nicht-deuterierten Substanzen leicht verkürzte Retentionszeiten auf (Hübschmann, 1996). Das Epicoprostanol und die stabilen Isotope werden den Proben ebenfalls vor Beginn der Aufarbeitung zugesetzt. Das Massenspektrum der TMS-Derivate von 24S-OH-Chol und 27-OH-Chol im Vergleich zu ihren deuterierten Verbindungen ist in Abb. 14 dargestellt. Zur Interpretation eines Massenspektrums werden die intensitätsstärksten Ionen und die größten Fragmente gemessen, da letztere molekülspezifischer sind als kleinere Fragmente. Das Massenspektrum des TMSDerivates von 24S-OH-Chol (Masse = 546) weist 2 Fragmente mit Massen von 503 und 456 auf, was einer Abspaltung der Isopropylgruppe [M+(-43)] bzw. der Trimethylsilanolgruppe [M+(-90)] entspricht (Abb. 11A). Diese Ionen weisen zwar höhere Massen aber geringere Intensitäten auf als das Fragment mit Masse 413. Dieses charakteristische Fragment höchster Intensität entsteht durch Abspaltung sowohl der Isopropyl- als auch der Trimethylsilanolgruppe [M+(-43)(-90)] und wird daher im SIM-Modus hier massenselektiv detektiert. Das Molekülion [M+] der Masse 546 tritt im Massenspektrum von 24S-OH-Chol sowie in dem von 27-OH-Chol auf, da beide Verbindungen gleiches Molekulargewicht besitzen. Das Fragment der Masse 456, welches durch Abspaltung der Trimethylsilanolgruppe [M+(-90)] aus dem TMS Derivat von 27-OH-Chol entsteht, hat die höchste Masse und Intensität und dient daher der Bestimmung von 27-OH-Chol (Abb. 11C). Die deuterierten Standards werden auf den gleichen Fragmenten, die jeweils um den Grad ihrer Markierung erhöhte Massen aufweisen, gemessen (Abb. 11B und 11D). Für den vierfach deuterierten Standard [23,23,24,25-2H4]24-OH-Chol reduziert sich die Markierung nach Fragmentierung auf eine dreifache Deuterierung, so dass das Fragment höchster Intensität die

[Seite 38]

Masse 416 aufweist. Bei [15,16,17,20,22-2H5]27-OH-Chol bleibt auch nach der Fragmentierung die fünffache Deuterierung erhalten, die Verbindung wird daher auf der Masse 461 massenselektiv detektiert.

Anmerkungen

Zu Beginn des Fragments reine Methodenbeschreibung. Danach folgt eine fachliche Auseinandersetzung und eine Übernahme hätte auf jeden Fall gekennzeichnet werden müssen.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[7.] Whs/Fragment 015 01 - Diskussion
Bearbeitet: 4. August 2017, 11:48 Schumann
Erstellt: 9. February 2015, 22:33 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Pinsdorf 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Whs

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 39, Zeilen: Abb. 11
Whs 15a diss

Abbildung 3

Massenspektren der Trimethylsilyl-Derivate von 24SHydroxycholesterin (A) und des vierfach deuterierten racemischen Gemisches (B) sowie von 27-Hydroxycholesterin (C) und seiner fünffach deuterierten Verbindung (D)

Whs 15a source

Abb. 11

Massenspektrum der Trimethylsilyl-Derivate von 24SHydroxycholesterin (A) und seiner vierfach deuterierten Verbindung (B) sowie von 27-Hydroxycholesterin (C) und seiner fünffach deuterierten Verbindung (D)

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[8.] Whs/Fragment 016 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2017, 20:44 Schumann
Erstellt: 14. February 2015, 07:45 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Pinsdorf 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Whs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 40, 41, Zeilen: 40: 1 ff.; 41: 1 ff.
2.5 Durchführung der Analysen

2.5.1 Durchführung der Analyse mittels Gaschromatographie-Flammenionisationsdetektion

Das Sterintrimethylsilyläthergemisch wurde mit einem HP 7683 Injektor auf eine vernetzte Methylsilikon DB-XLB 122-1232 Kapillarsäule (J&W, Folsom, USA) (30m x 0,25 mm Innendurchmesser x 0,25 μm Schichtdicke) in einem Hewlett Packard Gaschromatographen (HP 6890) nach splittloser Injektion bei 280°C injiziert. Der Trägergasfluss – in unserem Falle: Wasserstoff - betrug 1,1 ml/min. Die Ofentemperatur wurde zu Beginn für 3 min bei 150°C gehalten und dann mit einer Steigerungsrate von 30°C/min auf eine Endtemperatur von 290°C geführt. Diese Temperatur blieb über 22,33 min konstant. Der interne Standard 5α- Cholestan wurde mit einer Retentionszeit von 12,0 min und der Cholesterintrimethylsilyläther mit einer Retentionszeit von 15,88 min im Flammenionisationsdetektor (FID) bei 280°C mit einem kombinierten konstanten Säulen- und Make-up-Fluss (Wasserstoff + Stickstoff; 30 ml/min) detektiert. Die Steuerung des Gaschromatographen und die Auswertung der Gaschromatogramme sowie die Quantifizierung erfolgte durch die HP GC ChemStation Software (Version 2.1.1.0) auf einem Kayak XA Pentium II-Computer. Zur Quantifizierung wird die integrierte Fläche des Cholesterinpeaks durch die Fläche des 5α-Cholestanpeaks dividiert und mit dem vorgegebenen Gehalt an internem Standard von 50 μg multipliziert. Dies ergibt den Gehalt an Cholesterin in μg pro Probe. Bei einer eingesetzten Menge von 200 μl muss man diesen Betrag noch auf 100 ml umrechnen, um die Cholesterinkonzentration in mg/dl anzugeben. Zur Validierung dieser Einpunkt-Eichmethode mit 5α-Cholestan als internem Standard wurden die Ergebnisse der Serumkonzentrationen von Cholesterin einer Einpunkt-Eichung gegenüber einer erstellten Eichgerade verglichen. Die Ergebnisse zeigten gute Übereinstimmung beider Eichverfahren. Abbildung 3 zeigt die Eichkurve für Cholesterin mit 5α-Cholestan als internem Standard in einem Konzentrationsbereich zwischen 0 und 200 μg/Probe. Zur Präzision der Methode wurde die gleiche Serumprobe sechsfach aufgearbeitet und gemessen (Wiederholbarkeit), sowie eine aufgearbeitete Probe nach Silylierung sechsmal hintereinander injiziert um die Stabilität des Messinstrumentes zu zeigen. Für die Wiederholbarkeit der Einpunkt-Methode ergab sich ein Variationskoeffizient von 1,45 % (n=6) und für die Stabilitätsmessung des GC-FID ein Variationskoeffizient von 1,60 % (n=6).

Die Nachweisgrenze einer Substanz wird normalerweise ermittelt, indem man bekannte niedrige Konzentrationen des Analyten mit substanzfreiem Medium gegenüberstellt und die minimale Konzentration ermittelt, bei der der Analyt gerade noch erfasst werden kann. Ein Signal-Rausch-Verhältnis von 3:1 wird zur Bestimmung der Nachweisgrenze akzeptiert. Bei der Bestimmung von Cholesterin im Serum gibt es bezüglich der Nachweisgrenze für [Cholesterin kein Problem.]

2.7 Durchführung der Analysen

2.7.1 Durchführung der Analyse mittels Gaschromatographie-Flammenionisationsdetektion

Das Sterintrimethylsilyläthergemisch wurde mit einem HP 7683 Injektor auf eine vernetzte Methylsilikon DB-XLB 122-1232 Kapillarsäule (J&W, Folsom, USA) (30m x 0,25 mm Innendurchmesser x 0,25 μm Schichtdicke) in einem Hewlett Packard Gaschromatographen (HP 6890) nach splittloser Injektion bei 280°C injiziert. Der Trägergasfluss – in unserem Falle: Wasserstoff - betrug 1,1 ml/min. Die Ofentemperatur wurde zu Beginn für 3 min bei 150°C gehalten und dann die Temperatur mit einer Steigerungsrate von 30°C/min auf eine Endtemperatur von 290°C geführt. Diese Temperatur blieb über 22,33 min konstant. Der interne Standard 5α-Cholestan wurde mit einer Retentionszeit von 12,0 min und der Cholesterintrimethylsilyläther mit einer Retentionszeit von 15,88 min im Flammenionisationsdetektor (FID) bei 280°C mit einem kombinierten konstanten Säulen- und Make-up-Fluss (Wasserstoff + Stickstoff; 30 ml/min) detektiert (Abb. 12). Die Steuerung des Gaschromatographen und die Auswertung der Gaschromatogramme sowie die Quantifizierung erfolgte durch die HP GC ChemStation Software (Version 2.1.1.0) auf einem Kayak XA Pentium II-Computer. Abbildung 15 zeigt eine gaschromatographische Trennung von 5α-Cholestan und Cholesterin. Zur Quantifizierung wird der integrierte Flächengehalt des Cholesterinpeaks durch den Flächengehalt des 5α-Cholestanpeaks dividiert und mit dem vorgegebenen Gehalt an internem Standard von 50 μg multipliziert. Dies ergibt den Gehalt an Cholesterin in μg pro Probe. Bei einer eingesetzten Menge von 200 μl muss man diesen Betrag noch auf 100 ml umrechnen, um die Cholesterinkonzentration in mg/dl anzugeben. Zur Validierung dieser Einpunkt-Eichmethode mit 5α-Cholestan als internem Standard wurden die Ergebnisse der Serumkonzentrationen von Cholesterin einer Einpunkt-Eichung gegenüber einer erstellten Eichgerade verglichen. Die Ergebnisse zeigten gute Übereinstimmung beider Eichverfahren. Abbildung 13 zeigt die Eichkurve für Cholesterin mit 5α-Cholestan als internem Standard in einem Konzentrationsbereich zwischen 0 und 200 μg/Probe. Zur Präzision der Methode wurde die gleiche Serumprobe sechsfach aufgearbeitet und gemessen (Wiederholbarkeit), sowie eine aufgearbeitete Probe nach Silylierung sechsmal hintereinander injiziert um die Stabilität des Messinstrumentes zu zeigen. Für die Wiederholbarkeit der Einpunkt-Methode ergab sich ein Variationskoeffizient von 1,45 (n=6) und für die Stabilitätsmessung des GC-FID ein Variationskoeffizient von 1,6 (n=6). Die Nachweisgrenze einer Substanz wird normalerweise ermittelt, indem man bekannte niedrige Konzentrationen des Analyten mit substanzfreiem Medium gegenüberstellt und die minimale

[Seite 41]

Konzentration ermittelt, bei der der Analyt gerade noch erfasst werden kann. Ein Signal- Rausch-Verhältnis von 3:1 wird zur Bestimmung der Nachweisgrenze akzeptiert. Bei der Bestimmung von Cholesterin im Serum gibt es bezüglich der Nachweisgrenze für Cholesterin kein Problem.

Anmerkungen

Auch Variationskoeffizienten sind identisch zur Quelle (bis auf wohl fehlerhafte %-Zeichen)

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[9.] Whs/Fragment 017 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. August 2017, 22:20 Hindemith
Erstellt: 9. February 2015, 22:38 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Pinsdorf 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Whs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 41, 42, Zeilen: 41: 4 ff; 42: 1 ff.
Daher wird die Nachweisgrenze für die GC-FID-Methode auf < 0.1 mg/dl durch den niedrigsten Punkt unserer Eichkurve festgelegt (Abbildung 4). Für die Bestimmungsgrenze in biologischen Matrizes wird ein Signal-Rausch-Verhältnis von 10:1 festgelegt. Der Einfluss der chromatographischen Basislinie kann für den Analyten Cholesterin vollständig vernachlässigt werden. Das Signal-Rausch-Verhältnis übersteigt hier die Bestimmungsgrenze erheblich. Die Reinheit der Referenzsubstanzen wurde mittels GC-FID und GC-MSD bestätigt und die Stammlösungen wurden bei 4°C unter Lichtausschluss aufbewahrt. Pipetten und Wägeeinheiten wurden turnusmässig validiert.

Whs 17a diss

Abbildung 4 Eichkurve für Cholesterin mit 5α-Cholestan als Internem Standard

2.5.2 Durchführung der Analyse mittels Gaschromatographie-massenselektiver Detektion

Die säulenchromatographische Trennung des Sterinsilylgemisches erfolgte auf einer 30 m DB-XLB Kapillarsäule mit Helium als Trägergas. Der Trägergasfluss betrug 1.0 ml/min. Das Temperaturprogramm startete gleichfalls mit 150°C für 1 min und wurde mit einer Steigerungsrate von 30°C/min auf 290°C fortgeführt. Die Endtemperatur wurde über 30 Minuten gehalten. Die Injektor- und Transferlinetemperatur wurde auf 280°C fest eingestellt. Die Multiplierspannung lag bei 2700 Volt. Der Elektronenstrom an der Kathode betrug 220 mA und die Elektronenimpakt-Ionisationsspannung wurde auf 70eV festgelegt. Das Selected-Ion-Monitoring wurde im Daten-Acquirierungsprogramm so eingestellt, dass der Quadrupolmassenfilter innerhalb einer Sekunde die gewählten m/z-Werte zweimal erfassen kann. Vor jeder größeren Analysensequenz wurde zur Optimierung der Messeigenschaften des MSD eine vorgegebene automatische Selbstjustierung mittels einer definierten Substanz (PFTBA – Perfluortributylamin, Agilent Technologies, Waldbronn) in Form eines „Autotunes“ durchgeführt.

Daher wird die Nachweisgrenze (limit of detection) für die GC-FID-Methode auf < 0.1 mg/dl durch den niedrigsten Punkt unserer Eichkurve festgelegt. Für die Bestimmungsgrenze (Limit of quantitation) in biologischen Matrizes wird ein Signal- Rausch-Verhältnis von 10:1 festgelegt. Der Einfluss der chromatographischen Basislinie kann für den Analyten Cholesterin vollständig vernachlässigt werden. Das Signal-Rausch- Verhältnis übersteigt hier die Bestimmungsgrenze erheblich. Die Reinheit der Referenzsubstanzen wurde mittels GC-FID und GC-MSD bestätigt und die Stammlösungen wurden bei 4°C unter Lichtausschluss aufbewahrt. Pipetten und Wägeeinheiten wurden turnusmässig validiert.

[Seite 42]

Whs 17a source

Abb. 13 Eichkurve für Cholesterin mit 5α-Cholestan als Internem Standard

2.7.2 Durchführung der Analyse mittels Gaschromatographie-massenselektiver Detektion

Die säulenchromatographische Trennung des Sterin-/Stanolsilylgemisches erfolgte auf einer 30 m DB-XLB Kapillarsäule mit Helium als Trägergas. Der Trägergasfluss betrug 1.0 ml/min. Das Temperaturprogramm startete gleichfalls mit einer Temperatur von 150°C für 1 min und wurde mit einer Steigerungsrate von 30°C/min auf 290°C fortgeführt. Die Endtemperatur wurde über 30 Minuten gehalten. Die Injektor- und Transferlinetemperatur wurde auf 280°C fest eingestellt. Die Multiplierspannung lag bei 2700 Volt. Der Elektronenstrom an der Kathode betrug 220 mA und die Elektronenimpakt- Ionisationsspannung wurde auf 70eV festgelegt. Das Selected-Ion-Monitoring für ausgewählte selektive Ionen wurde im Daten-Acquirierungsprogramm so eingestellt, dass der Quadrupolmassenfilter mit einer Zyklusrate von 2,0 Zyklen/sek innerhalb der gewählten m/z- Werte arbeitete. Vor jeder größeren Analysensequenz wurde zur Optimierung der Messeigenschaften des MSD eine vorgegebene automatische Selbstjustierung mittels einer definierten Substanz (PFTBA) in Form eines „Autotunes“ durchgeführt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[10.] Whs/Fragment 018 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. August 2017, 22:20 Hindemith
Erstellt: 9. February 2015, 22:50 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Pinsdorf 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Whs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 42, 43, Zeilen: 42: letzte Zeilen; 43: 1 ff.
[Der SIM-Modus wurde mit dem Ion m/z 370 für Epicoprostanol] (Sigma-Aldrich Chemie GmbH, München) begonnen. In Tabelle 1 sind die Retentionszeiten und spezifischen Massen für jede gemessene Substanz aufgelistet.

Tabelle 1 Parameter zur gaschromatographischen Trennung und massenselektiven Detektion von Trimethylsilylsterinäthern

Whs 18a diss

Für jedes zu messende Sterin wurde eine eigene Eichgerade erstellt, die darüber Aufschluss gab, ob integrierte Peakflächen und eingesetzte Substanzkonzentrationen linear verlaufen. Dies ist Voraussetzung für eine quantitative Bestimmung. Steigende Mengen an Sterinen und unmarkierten Oxysterinen, denen je gleiche Mengen an Epicoprostanol bzw. mit stabilen Isotopen markiertes 24(R,S)-Hydroxycholesterin und 27-Hydroxycholesterin zugesetzt wurden, wurden mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie im SIM Modus gemessen und das Verhältnis der Peakfläche des unmarkierten zu der des jeweiligen Internen Standards gegen die eingesetzten Substanzmengen (ng) aufgetragen.

Zur Identifizierung der jeweiligen Substanzen wurde die Identität der Massenspektren aller Substanzen, die mittels GC-MSD im SCAN Modus aus Serumproben bestimmt wurden, durch den Vergleich der Massenspektren mit authentischen Referenzsubstanzen bestätigt. Selbst Analyte, die gaschromatographisch nicht eindeutig voneinander abgetrennt werden konnten, konnten aufgrund ihrer spezifischen Massen im SIM Modus voneinander unterschieden und quantifiziert werden. Somit konnte z. B. das Lanosterin (Serva Feinbiochemika GmbH, Heidelberg) neben dem Sitosterin (Sigma-Aldrich Chemie GmbH, München) bei sehr nahe beieinanderliegenden Retentionszeiten unterschieden werden.

Der SIM-Modus wurde mit dem Ion m/z 370 für Epicoprostanol begonnen. In Tabelle 2 sind die Retentionszeiten und spezifischen Massen für jede gemessene Substanz aufgelistet.

[Seite 43]

Tabelle 2 Parameter zur gaschromatographischen Trennung und massenselektiven Detektion von Trimethylsilylsterin- und stanoläthern

Whs 18a source

Für jedes zu messende Sterin, Stanol und Oxysterin wurde eine eigene Eichgerade erstellt, die darüber Aufschluss gab, ob integrierte Peakflächen und eingesetzte Substanzkonzentrationen linear verlaufen. Dies ist Voraussetzung für eine quantitative Bestimmung. Steigende Mengen an Sterinen, Stanolen und unmarkierten Oxysterinen, denen je gleiche Mengen an Epicoprostanol bzw. mit stabilen Isotopen markiertes 24R,S-Hydroxycholesterin und 27-Hydroxycholesterin zugesetzt wurden, wurden mittels Gaschromatographie/Massenspektrometrie im SIM-Modus gemessen und das Verhältnis der Peakfläche des unmarkierten zu der des jeweiligen Internen Standards gegen die eingesetzten Substanzmengen (ng) aufgetragen.

Zur Identifizierung der jeweiligen Substanzen wurde die Identität der Massenspektren aller Substanzen, die mittels GC-MSD-SIM aus Serumproben bestimmt wurden, durch den Vergleich der Massenspektren mit authentischen Referenzsubstanzen bestätigt. Selbst Analyte, die gaschromatographisch nicht eindeutig voneinander abgetrennt werden konnten, konnten aufgrund ihrer spezifischen Massen voneinander unterschieden und quantifiziert werden. Somit konnte z. B. das Lanosterin neben dem Sitosterin bei sehr nahe beieinanderliegenden Retentionszeiten unterschieden werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Tabelle der Quelle enthält eine Zeile mehr, sonst sind die Tabellen identisch.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[11.] Whs/Fragment 019 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2017, 20:49 Schumann
Erstellt: 9. February 2015, 23:05 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Pinsdorf 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Whs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1-7
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 44, 47, Zeilen: 44: 1 ff.; 47: 1 ff.
Die Linearität der Eichkurven, die Spannweite und die Quantifizierungsgrenze wurde für jede einzelne Substanz überprüft und wir erhielten für die Sterine und Oxisterine folgende Charakteristika:

Tabelle 2 Eichgeradencharakteristika und Nachweisgrenzen

Whs 19a diss

2.6 Statistik

Alle Originaldaten wurden in Excel-Dateien eingetragen und in eine SPSS- (Statistical Package for the Social Sciences, Version 12.0, SPSS Inc., Chicago, Illinois, USA) Basisdatei zu weiteren statistischen Betrachtungen übertragen.

Die Linearität der Eichkurven, die Spannweite und die Quantifizierungsgrenze (QG) wurde für jede einzelne Substanz überprüft und wir erhielten für die Sterine und Stanole folgende Charakteristika:

Tabelle 3 Eichgeradencharakteristika und Nachweisgrenzen

Whs 19a source

[Seite 47]

2.8 Statistik

Alle Originaldaten wurden in Excel-Dateien eingetragen und in eine SPSS- (Statistical Package for the Social Sciences, Version 12.0, SPSS Inc., Chicago, Illinois, USA) Basisdatei zu weiteren statistischen Betrachtungen übertragen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Tabelle der untersuchten Arbeit enthält eine Zeile weniger. Sehr bemerkenswert ist auch, dass alle Parameter der Eichgeraden für die aufgeführten Analyte identisch sind, nicht aber die R- bzw. R^2-Werte. Es muss sich hier entweder um einen Fehler oder einen außerordentlichen Zufall handeln.

In der Spalte "Spannweite" wird bisweilen ein Punkt, bisweilen auch ein Komma verwendet, um die Dezimalstelle zu markieren. Diese Variation ist in untersuchter Arbeit und der Quelle identisch, was auf eine Übernahme im Copy-Paste-Stil hinweist.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[12.] Whs/Fragment 029 02 - Diskussion
Bearbeitet: 1. August 2017, 22:20 Hindemith
Erstellt: 9. February 2015, 17:19 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, IQWiG 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Whs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 2-11
Quelle: IQWiG 2005
Seite(n): 8, Zeilen: 17 ff.
4. DISKUSSION

Statine haben eine Vielzahl bekannter und möglicherweise auch unbekannter Effekte auf bekannte und unbekannte, wichtige und weniger wichtige Marker des vaskulären Risikos. Das LDL-Cholesterin ist nach den Ergebnissen vorliegender Interventionsstudien zu verschiedenen cholesterinsenkenden Therapien weder ein valider Surrogatmarker für kardiovaskuläre Ereignisse noch für die Gesamtsterblichkeit (D'Agostino, 2000). Um den Nutzen einer Statintherapie in Bezug auf patientenrelevante Endpunkte zu überprüfen, sind daher für alle Substanzen entsprechende Langzeitstudien notwendig, die genau diese Endpunkte und die unerwünschten Arzneimittelwirkungen prüfen und nicht alleine nur Surrogatmarker wie z.B. das LDL-Cholesterin, das HDL-Cholesterin, das C-reaktive Protein, Effekte auf Parameter der Blutgerinnung oder andere.

Zusammenfassend haben Statine eine Vielzahl bekannter und möglicherweise auch unbekannter Effekte auf bekannte und unbekannte, wichtige und weniger wichtige Marker des kardialen Risikos, von denen das LDL-Cholesterin nur einer ist. Das LDL-Cholesterin ist nach den Ergebnissen vorliegender Interventionsstudien zu verschiedenen cholesterinsenkenden Therapien weder ein valider Surrogatmarker für kardiovaskuläre Ereignisse noch für die Gesamtsterblichkeit. Schwerwiegende Nebenwirkungen haben bei Cerivastatin, das erhöhte Serum-Cholesterinspiegel ebenfalls effektiv senkt, zur Marktrücknahme geführt. Um den Nutzens einer Statintherapie in Bezug auf patientenrelevante Endpunkte zu überprüfen, sind daher für alle Substanzen entsprechende Langzeitstudien notwendig, die genau diese Endpunkte und die unerwünschten Arzneimittelwirkungen prüfen und nicht Surrogatmarker wie z.B. das LDL-Cholesterin, das HDL-Cholesterin, das CRP, Effekte auf Parameter der Blutgerinnung oder andere.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sollte sich der Wortlaut auch in der angegebenen Quelle D'Agostino (2000) finden, so wäre eine wörtliche Übernahme trotzdem nicht gekennzeichnet. Auch ginge die Übernahme nach dem Quellenverweis weiter.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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