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Interkulturelles Verstehen durch Kunst im Zeitalter der Globalisierung

von Dr. Xuan Gao

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[1.] Xg/Fragment 014 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-22 10:18:36 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Knoll 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Xg

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 17-31
Quelle: Knoll 2003
Seite(n): 2 (Internetversion), Zeilen: 1-11, 12-14, 17-19
Knoll fasst drei Richtungen innerhalb der Interkulturellen Pädagogik zusammen (vgl. Knoll 2003):

- den begegnungsorientierten Ansatz: Er setzt bei der kulturellen "Differenz" und "Vielfalt“ in der Gesellschaft an. Umgang mit Mitgliedern anderer Nationalität gilt als zentrales Problem der interkulturellen Pädagogik. Dabei wird eine Chance darin gesehen, die Begegnung mit dem jeweils Anderen als Bereicherung zu erleben. Persönlicher Kontakt und Austausch sollen dazu beitragen, dass einerseits alte Vorurteile abgebaut, andererseits neue Einstellungen und Verhaltensweisen aufgebaut werden, die zur gegenseitigen Verständigung und zur sozialen Assimilation der Migrantenkinder beitragen (vgl. Knoll 2003, Nieke 2008).

- den strukturorientierten Ansatz: Er konzentriert sich auf die gesellschaftlichen Strukturen und Ungleichheiten für die Minderheiten. Interkulturelle Pädagogik ist hier ein Aspekt nicht des sozialen Lernens, sondern eher der politischen Bildung. Die Lebensverhältnisse der Zuwanderer müssen verbessert werden. Die diversen Formen der institutionellen Diskriminierung, wirtschaftlichen Ausbeutung und [gesellschaftlichen Marginalisierung müssen beseitigt werden. Nur damit können Menschen unterschiedlicher Kultur und Herkunft friedlich und konstruktiv zusammenleben (vgl. Diehm/Radke 1999).]


Diehm, I. /Radke, F. (1999): Erziehung und Migration. Eine Einführung. Stuttgart.

Knoll, M. (2003): Interkulturelle Erziehung zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Nieke, W. (2008): Interkulturelle Erziehung und Bildung. Weltorientierung [sic] im Alltag. 3., aktualisierte Auflage. Wiesbaden.

Innerhalb der interkulturellen Pädagogik kann man heute drei Richtungen unterscheiden:

- den begegnungsorientierten Ansatz: Er setzt bei der kulturellen "Differenz" und "Vielfalt“ der bundesrepublikanischen Gesellschaft an und greift den Umgang mit Mitgliedern anderer Nationalität und Lebensweise als zentrales Problem der interkulturellen Erziehung auf. Dabei wird eine Chance darin gesehen, die Begegnung mit dem jeweils Anderen als existentielle Bereicherung zu erleben. Persönlicher Kontakt und Austausch sollen dazu beitragen, dass einerseits alte Vorurteile und Barrieren abgebaut, andererseits neue Einstellungen und Verhaltensweisen aufgebaut werden, die zur gegenseitigen Verständigung und zur sozialen Assimilation der Migrantenkinder beitragen (vgl. Knoll 1998, Nieke 2000).

- den strukturorientierten Ansatz: Er konzentriert sich auf die gesellschaftlichen Strukturen und Ungleichheiten, denen vornehmlich Zuwanderer ausgesetzt sind und die ihre soziale Integration und politische Partizipation erschweren bzw. verhindern. Interkulturelle Erziehung ist hier ein Aspekt nicht des sozialen Lernens, sondern der politischen Bildung. Damit Menschen unterschiedlicher Kultur und Herkunft friedlich und konstruktiv zusammenleben können, genügt es nach dieser Auffassung nicht, dass die Schule persönliche Beziehungen anbahnt und lebendige Partnerschaften aufrechterhält; vielmehr hat sie alle Schülerinnen/Schüler darüber aufzuklären, dass zur Bekämpfung von Nationalismus, Rassismus und Fundamentalismus zunächst und vor allem die Lebensverhältnisse der Zuwanderer verbessert und die diversen Formen der institutionellen Diskriminierung, wirtschaftlichen Ausbeutung und gesellschaftlichen Marginalisierung beseitigt werden müssen (vgl. Diehm/Radke 1999).


I. DIEHM /F.-0. RADKE (1999): Erziehung und Migration. Eine Einführung. Stuttgart: Kohlhammer.

M. KNOLL Hrsg. (1998): KuRT HAHN: Reform mit Angenmaß. Ausgewählte Schriften eines Politikers und Pädagogen. Stuttgart: Klett-Cotta.

W. NIEKE (2000): Interkulturelle Erziehung und Bildung. Wertorientierungen im Alltag. Opladen: Leske +Budrich.

Anmerkungen

Hier wird nicht - wie angedeutet - Knoll (2003) referiert, sondern Knoll (2003) wird zwar gekürzt aber im Wortlaut weitgehend eins zu eins inklusive der Literaturverweise ohne Kennzeichnung übernommen.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20150822101940


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