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Xg/Fragment 011 07

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 7-20
Quelle: Vogler 2004
Seite(n): 26, 27, Zeilen: S. 26: Z.14ff.; S. 27: Z.3ff.
Seit den 80er Jahren wurde das Konzept der „Ausländer- Pädagogik“ zunehmend und scharf kritisiert. Erstens wurde kritisiert, dass durch vorschnelle Hilfsangebote pädagogischer Art eine Verschleierung der politischen Verantwortung für die Problematik stattfände. Man sah eine Gefahr darin, die Aufmerksamkeit von den soziostrukturellen Ursachen der Schwierigkeiten durch sozialpädagogische Hilfen abzuziehen, die lediglich zu ihrer Milderung fähig seien. Zweitens wurde die Stigmatisierung der Zielgruppe kritisiert.

Als Folge dieser Kritik entstand zunächst ein Förderkonzept mit einem leitenden Zielbegriff der Integration, das aber auch schnell kritisiert wurde, da diese Konzept von Integration einerseits im Widerspruch zu der damalige offiziell Zielsetzung einer „Erhaltung der Rückkehrfähigkeit“ steht. Andererseits führt es zu einen Widerstand gegen die Dominanz der Kultur der Majorität.

[Seite 26]

Neben u.a. der Jugendbildung und der Arbeiterbildung entwickelte sich in Anbetracht der neuen Zielgruppe der Migranten/innen die „Ausländerpädagogik“, die bereits um 1980 stark kritisiert wurde, da durch vorschnelle Hilfsangebote pädagogischer Art eine Verschleierung der politischen Verantwortung für die Problematik stattfinde. Man sah die Gefahr darin, die Aufmerksamkeit von den soziostrukturellen Ursachen der Schwierigkeiten durch sozialpädagogische Hilfen abzuziehen, die lediglich zu ihrer Milderung fähig seien.

[...]

Außerdem bedeute eine Stigmatisierung einer bestimmten Gruppe wie in dem Fall der AusländerInnen, der durch die Hilfen auch eine spezielle Bedürftigkeit zugeschrieben wird, zugleich auch eine Abgrenzung zur „Normalität“. Als Konsequenz dieser Kritik forderte man die Kinder von Migranten/innen innerhalb einer „Pädagogik des Ausgleichs von Benachteiligungen“ (Hamburger 1983, S.273) zu fördern

[...]

[Seite 27]

„Zum einen steht ein solches Konzept der Intergration in Widerspruch zu der zunächst offiziell stark vertretenen Zielsetzung einer Erhaltung der Rückkehrfähigkeit, zum anderen regte sich Widerstand gegen die darin zum Ausdruck kommende Dominanz der Kultur der Majorität, an welche sich die Angehörigen der zugewanderten Minoritäten umstandslos zu akkultivieren hätten“(Nieke 1995, S. 16)

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine oder mehrere mögliche Quellen.

Sichter
(Hood) WiseWoman

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