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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 3-10, (11ff.)
Quelle: Knoll 2003
Seite(n): 5 (Internetversion), Zeilen: 12-13, 23-27, (28ff.)
Wünschen und Wirklichkeit fallen nicht selten auseinander. Tatsächlich scheitern viele Projekte und Vorhaben an der ungenügenden Vorbereitung und an der unreflektierten Durchführung. Lehrerinnen/Lehrer und Erzieherinnen/Erzieher sollten sich über die spezifischen Schwierigkeiten und Gefahren bewusst sein, die beim interkulturellen Lernen auftreten können. Knoll hat ein paar der am häufigsten vorkommenden Probleme und Fehleinschätzungen kurz genannt: „

• Kulturelle Differenzen werden gar nicht mehr wahrgenommen, weil Harmoniebedürfnis und Verständigungswille übermäßig ausgeprägt sind.

• Kulturelle Unterschiede werden - bewusst oder unbewusst - geleugnet, um Nationalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nicht weiter zu begünstigen.

• Kulturelle Unterschiede werden so fest und streng kategorisiert, dass vorhandene Vor-urteile [sic] und Stereotype bestätigt, nicht beseitigt werden.

• Armut und Benachteiligung von Minderheiten werden so emotional dargestellt, dass nur Unverständnis, Hochmut und Überheblichkeit befördert werden.

• Der Stolz auf die Menschenrechte als Errungenschaft der europäischen Aufklärung verleiht eine moralische Integrität und Überlegenheit, die eine verfeinerte Art der Diskriminierung darstellt.“ (Knoll 2003, S.3)



Knoll, M. (2003): Interkulturelle Erziehung zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Anspruch und Wirklichkeit fallen nicht selten auseinander, und nur zu oft bewirken Lehrerinnen/Lehrer und Erzieherinnen/Erzieher genau das Gegenteil von dem, was sie erreichen wollten. [...] Tatsächlich scheitern viele Projekte und Vorhaben an der ungenügenden Vorbereitung und an der unreflektierten Durchführung. Lehrerinnen/Lehrer und Erzieherinnen/Erzieher sollten sich über die spezifischen Schwierigkeiten und Gefahren bewusst sein, die beim interkulturellen Lernen auftreten können. Ein paar der am häufigsten vorkommenden Probleme und Fehleinschätzungen seien zum Schluss kurz genannt:

• kulturelle Differenzen werden gar nicht mehr wahrgenommen, weil Harmoniebedürfnis und Verständigungswille übermäßig ausgeprägt sind

• kulturelle Unterschiede werden - bewusst oder unbewusst - geleugnet, um Nationalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nicht weiter zu begünstigen

• kulturelle Unterschiede werden so fest und streng kategorisiert, dass vorhandene Vor-urteile [sic] und Stereotype bestätigt, nicht beseitigt werden

• Armut und Benachteiligung von Minderheiten werden so emotional und mitleiderheisehend dargestellt, dass nur Unverständnis, Hochmut und Überheblichkeit befördert werden

• der Stolz auf die Menschenrechte als Errungenschaft der europäischen Aufklärung verleiht eine moralische Integrität und Überlegenheit, die eine verfeinerte Art der Diskriminierung darstellt.

Anmerkungen

Nicht nur der als Zitat gekennzeichnete Teil stammt aus Knoll (2003), sondern bereits der einleitende Absatz ist so fast identisch in der Vorlage zu finden. Hier allerdings unterbleibt eine Kennzeichnung als Zitat.

Der Satzfehler "Vor-urteile" zeigt, dass die Textpassage aus der elektronischen Vorlage kopiert wurde. Der das Verständnis erschwerende Fehler "mitleiderheisehend" in der Quelle wurde aus dem Zitat gelöscht, welches dadurch verfälscht wurde.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

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