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Xg/Fragment 055 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 1-6, 8-14
Quelle: Seitz 2001
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 30-36, 39-44
[Es fällt nicht schwer, diese Weisheit, die ursprünglich auf Redner gemünzt war, auf Bildung und Pädagogik zu] übertragen.

Eine gute Erziehung ist die Erziehung, die an den Erfahrungen und den Interessen der Menschen anknüpft, aber dazu ermutigt, den eigenen Horizont zu überschreiten und über den Tellerrand zu blicken.

Bildung muss Brücken bauen, zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vertrautem und Fremdem, zwischen dem Ich und den Anderen. Nur wenn man sich selbst besser kennt, kann er dann auch die anderen besser kennen. Die Vermittlung von Nähe und Ferne, von Heimat und Fremde, von kulturelle [sic] Identität und Weltoffenheit in der Epoche der Globalisierung, muss deshalb ein [sic] neue, verschärfte Form haben. Im globalen Zeitalter muss sich Bildung von vorneherein in einem maximal erweiterten Horizont entfalten, in einem globalen, weil alles Unmittelbare, Lokale, Vertraute, nur noch in seinen weltweiten Bezügen begriffen werden kann.

Es wird uns nicht schwer fallen, diese Weisheit, die ursprünglich auf Redner gemünzt war, auf Bildung und Unterricht zu übertragen; das könnte sich dann - leider jeder Poesie entkleidet - z.B. so anhören: „Ein guter Unterricht ist ein Unterricht, der an den Erfahrungen und den Interessen der Schüler anknüpft, aber dazu ermutigt, den eigenen Horizont zu überschreiten und über den Tellerrand zu blicken."

Bildung muss Brücken bauen, zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vertrautem und Fremdem, zwischen dem Ich und den Anderen. Natürlich werden Sie sofort einwenden, dies sei alles andere als eine wegweisend neue Erkenntnis. Und indem ich mich auf ein altes chinesisches Sprichwort beziehe, möchte ich Sie auch in der Einsicht bestärken, dass die Grundregeln eines erfolgreichen Unterrichts und einer guten Erziehung auch im 21. Jahrhundert nicht alle neu erfunden werden müssen. Aber ich gehe davon aus, dass sich das prekäre Problem der Vermittlung von Nähe und Ferne, von Heimat und Fremde, von Identität und Weltoffenheit in der Epoche der Globalisierung in neuer, verschärfter Form stellt. Im globalen Zeitalter muss sich Bildung von vorneherein in einem maximal erweiterten Horizont entfalten, in einem globalen, weil alles Unmittelbare, Lokale, Vertraute, nur noch in seinen weltweiten Bezügen begriffen werden kann.

Anmerkungen

Fortsetzung der ungekennzeichneten Übernahme von Abschnitten des Einleitungsteils der programmatischen Rede von Seitz aus dem Jahr 2001 (vgl. Xg/Fragment_054_10 und Xg/Fragment_054_30).

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

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