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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 149, Zeilen: 5-29
Quelle: EDUCULT 2008
Seite(n): 76, 77, Zeilen: 76: 4 ff.; 77: 21 ff.
Interkultureller Dialog heißt: von einander lernen

Dialog kann nur zwischen Individuen in Begegnungen auf gleicher Augenhöhe stattfinden. Wichtig dafür ist die Bereitschaft und Offenheit, voneinander zu lernen – nur so kann ein interkulturelles Verstehen gestärkt werden. Interkultureller Dialog beruht auf die wechselseitige Offenheit für „andere“ Kulturen, aber auch auf Fähigkeit über die „eigene“ Kultur zu reflektieren – mit anderen Worten, die Bereitschaft, etwas über andere und sich selbst zu lernen und sich dadurch weiterzuentwickeln.

Interkultureller Dialog heißt: produktive Wahrnehmung von Differenz

Interkulturelle Kultur- und Kunstarbeit bedeutet nicht Arbeit für MigrantInnen. Interkulturelle Kultur- und Kunstarbeit unterliegt häufig der Versuchung, als Kompensation für strukturelle gesellschaftliche Probleme zu dienen. Wenig produktiv ist auch eine unkritische Rhetorik, bei der kulturelle Vielfalt als Reichtum gefeiert wird, aber Spannungen und Konflikte unter den Tisch gekehrt werden. Ein interkulturelles Kultur- und Kunstangebot bedeutet in erster Linie eine dialogische Chance, die diese Spannungen aufzugreifen und zu thematisieren vermag. Die Chance von zeitgemäßer Kultur- und Kunstarbeit liegt in der produktiven Wahrnehmung von Differenz.

Interkultureller Dialog bedarf eines politischen Auftrags und budgetärer Verantwortung

Die Vorschläge und Empfehlungen für die Kunst- und Kulturverwaltung, sowie für öffentliche Kunst- und Kultureinrichtungen bedürfen eines [klaren kulturpolitischen Auftrags und klarer budgetärer Verantwortung.]

Interkultureller Dialog heißt: von einander lernen

In den Gesprächen, die wir im Zuge der Recherchen geführt haben, war eine Botschaft zentral:

Dialog kann nur zwischen Individuen, in Begegnungen auf gleicher Augenhöhe stattfinden. Wichtig dafür ist die Bereitschaft, voneinander zu lernen – nur so kann die (inter)kulturelle Kompetenz jedes einzelnen gestärkt werden. Unsere Lernfähigkeit als Individuum, aber auch als Institution ist gefordert. Interkultureller Dialog beruht auf der wechselseitigen Offenheit für „andere“ Kulturen, aber auch auf Reflexionsfähigkeit über die „eigene“ Kultur – mit anderen Worten, die Bereitschaft, etwas über andere und sich selbst zu lernen und sich dadurch weiterzuentwickeln.

[...]

Interkultureller Dialog heißt: produktive Wahrnehmung von Differenz

Interkulturelle Kulturarbeit bedeutet nicht Kulturarbeit für MigrantInnen. Sie erschöpft sich auch nicht in Projekten und Events – auch wenn diese wichtig sind als Versuchsräume und Impulsgeber. Auch unterliegt interkulturelle Kulturarbeit häufig der Versuchung, als Kompensation für strukturelle gesellschaftliche Probleme zu dienen. Wenig produktiv ist auch eine unkritische Rhetorik, bei der kulturelle Vielfalt als Reichtum gefeiert wird, aber Spannungen und Konflikte unter den Tisch gekehrt werden. Ein interkulturelles Kulturangebot bedeutet in erster Linie ein dialogisches Kulturangebot, das diese Spannungen aufzugreifen und zu thematisieren vermag.

[...]

Die Chance von zeitgemäßer Kulturarbeit liegt in der produktiven Wahrnehmung von Differenz.

[Seite 77]

Interkultureller Dialog bedarf eines politischen Auftrags und budgetärer Verantwortung

Die Empfehlungen, die wir für die Kunst- und Kulturverwaltung, für öffentliche Kunst- und Kultureinrichtungen sowie für Vereine von MigrantInnen aufgrund von zahlreichen Gesprächen mit AkteurInnen und ExpertInnen sowie durch die Analyse von Best-Practice Beispielen aus dem In- und Ausland entwickelt haben, bedürfen eines klaren kulturpolitischen Auftrags und klarer budgetärer Verantwortung.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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