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Yb/006

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„... dann hat er den armen Kerl totgeschossen“. Ehre der Frau und Besitzanspruch des Mannes

von Dr. Yvonne Boenke

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[1.] Yb/Fragment 006 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 13:50:29 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, Hamann 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 13, 14-15, 17-18, 19-20, 22-24
Quelle: Hamann 1997
Seite(n): 7, Zeilen: 3-9
1870 begann die Zeitspanne, in der Fontane - bereits einundfünfzigjährig und „ramponiert“15 - mit gehöriger literarischer Verspätung seinen Weltruhm begründete und den deutschen Roman in die Weltliteratur rückte, an die Seite der Meisterwerke von Turgenjew, Tschechow, Gontscharow, Balzac, Flaubert, Dickens und Thackeray16. Er wandte sich, „ein spät zur Vollendung gelangter moderner Schriftsteller“17, ab von traditioneller Lyrik, von Balladen18 im Stil des Spätrealismus, und fand zu der seiner Erzähl- und Darstellungskunst gemäßen Form, eine „Ausnahmeerscheinung“19.

In dieser bis 1898 währenden letzten Epoche seines dichterischen Schaffens - „Wie er zuletzt war, so war er eigentlich“20 - schrieb er in der Berliner Gesellschaft oder im märkischen Adel, einer verbrauchten [und erneuerungsunfähigen Klasse21, spielende Gesellschaftsromane22.]


15 Nachwort [zu: Fontane. Ausgewählte Erzählungen, 1984], a.a.O., S. 305.

16 Nachwort, a.a.O., S. 307.

17 Nachwort, a.a.O., S. 307.

18 „Ich war, von meinem 16. Lebensjahre an, Balladenschreiber“: „Ein Stück Autokritik“, in: Schreinert, Kurt (Hg.): Aufsätze zur Literatur, München 1963, S. 496.

19 Nachwort, a.a.O., S. 304.

20 Meyer, Susanne: Literarische Schwestern. Anna Ozores-Effi Briest. Studien zur psychosozialen Genese fiktionaler Figuren, Aachen 1993, S. 71.

21 Nachwort, a.a.O., S. 305.

22 Demetz, Peter: Formen des Realismus. Theodor Fontane, München 1964, S. 12.

Im Jahre 1870 begann die Zeitspanne, in der Theodor Fontane - inzwischen einundfünfzigjährig - seinen Weltruhm begründete. Er wandte sich ab von traditioneller Lyrik, von Balladen im Stil des Spätrealismus, und fand zu der seiner Erzähl- und Darstellungskunst gemäßen Form. In dieser bis 1898 währenden letzten Epoche seines dichterischen Schaffens schrieb er in der Berliner Gesellschaft oder im märkischen Adel spielende Gesellschaftsromane1, in denen er das Bild einer innerlich brüchigen Zeit entwarf und die seine Enttäuschung über das Zweite Deutsche Reich widerspiegelten.

1 Peter Demetz unterscheidet zwischen drei Formen in Fontanes Erzählwerk: 1. der historische Roman, 2. der Kriminalroman und 3. der Gesellschaftsroman. Vgl. Demetz, Peter: Formen des Realismus: Theodor Fontane. München 1964, 12

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle, die als inhaltliche wie Strukturvorlage dient und mit Detailangaben aus anderen (gekennzeichneten) Quellen ergänzt wird - eine Arbeitsweise, die auch für andere Seiten zu beobachten ist.

Sichter
(Schumann), PlagProf:-)


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:PlagProf:-), Zeitstempel: 20150618135048


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