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Yb/045

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„... dann hat er den armen Kerl totgeschossen“. Ehre der Frau und Besitzanspruch des Mannes

von Dr. Yvonne Boenke

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[1.] Yb/Fragment 045 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:38:44 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Ritter 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Wikipedia Ritter 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Die Ritterwürde war also selbst bei Adeligen keinesfalls selbstverständlich. Besonders im späteren Mittelalter gab es weitaus mehr Edelknechte als Ritter. Dies betraf vor allem die kleineren Dienstadelsgeschlechter, die bereits die Ausrichtung der Promotionsfeier in finanzielle Nöte brachte. Insbesondere der Unterhalt der als Standard vorgesehenen drei Ritterpferde und der entsprechenden Anzahl von Knechten überstieg die Finanzkraft der meisten.

Der Begriff Ritter umfaßte ursprünglich alle berittenen Krieger, vom nichtadeligen Kriegsknecht bis zum Hochadel. Später wandelte er sich in eine Standesbezeichnung, dem Ritter klassischer Definition. Der Ritterstand dürfte aber nicht so in sich geschlossen gewesen sein, wie oft angenommen wird. Nichtadeligen gelang immer wieder der Aufstieg in diese Schicht, deren hehre Ideale mehr und mehr einem nüchtern kalkulierten Pragmatismus wichen.

Der Alltag: Geld war stets nötig - und so gut wie nie vorhanden. Im Zweikampf versuchte ein Mann den Gegner möglichst nicht zu töten, zumindest wenn jener ein wohlhabender Adeliger war. Lösegeld zu fordern war eine beliebte Methode, die eigenen Finanzen aufzubessern, die es dringend nötig hatten. Die Gefangenen wurden aber selten in das Burgverlies geworfen, meist speiste der Häftling mit am Tisch des Siegers, er mußte nur bei seiner Ritterehre schwören, nicht zu fliehen.

Viele unserer Vorstellungen über Ritter und das Rittertum gehen auf spätere Idealisierungen und Pauschalierungen zurück. Die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den verschiedenen Teilen Europas unterschieden sich ohnehin deutlich. So waren etwa englische und skandinavische Ritter für die Rückständigkeit ihrer Ausrüstung bekannt; diese Länder waren zu weit von den großen Zentren der Waffenproduktion (Oberitalien, Spanien, Deutschland) entfernt.

Die Ritterwürde war also auch bei Hochadeligen keinesfalls selbstverständlich. Wie zahlreiche Urkunden belegen, gab es besonders im späteren Mittelalter weitaus mehr "Edelknechte" als "Ritter". Dies betraf natürlich vor allem die Angehörigen der kleineren Dienstadelsgeschlechter, die oft bereits die Ausrichtung der "Promotionsfeier" nach der Schwertleite oder dem Ritterschlag in arge finanzielle Nöte brachte. Insbesondere der Unterhalt der als Standard vorgesehen drei Ritterpferde und der entsprechenden Anzahl von Knechten überstieg die Finanzkraft der meisten Kleinadeligen. [...]

[...]

Der Begriff "Ritter" begegnet uns zuerst in Schriftquellen des 12. Jahrhunderts. Ursprünglich umfaßt er alle berittenen Krieger, vom nichtadeligen Kriegsknecht bis zum Hochadel. Später wandelte er sich in eine Standesbezeichnung, dem "Ritter" klassischer Definition. Dieser "Ritterstand" scheint aber niemals so abgeschlossen gewesen zu sein, wie meist angenommen wird. Tüchtigen oder gerissenen Nichtadeligen gelang immer wieder der Aufstieg in diese Gesellschaftsschicht, deren "ritterliche" Ideale rasch einem gesunden Pragmatismus weichen mußten.

Viele unserer Vorstellungen über Ritter und das Rittertum gehen auf spätere Idealisierungen und Pauschalierungen zurück. Die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den verschiedenen Teilen Europas unterschieden sich deutlich. So waren etwa "englische" und "skandinavische" "Ritter" für die Rückständigkeit ihrer Ausrüstung berüchtigt; diese Länder waren einfach zu weit von den großen Zentren der Waffenproduktion in Oberitalien und Deutschland entfernt. [...]

[...]

Im Zweikampf versuchte man den Gegner möglichst nicht zu töten, zumindest wenn jener ein wohlhabender Adeliger war. Das Fordern von Lösegeld war eine beliebte Methode, die eigenen Finanzen aufzubessern. Die Gefangenen wurden aber selten in das Burgverlies geworfen, meist speiste der Häftling mit am Tisch des Siegers, er mußte nur bei seiner Ritterehre schwören, nicht zu fliehen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:PlagProf:-), Zeitstempel: 20150618143901

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