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Yb/083

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„... dann hat er den armen Kerl totgeschossen“. Ehre der Frau und Besitzanspruch des Mannes

von Dr. Yvonne Boenke

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Yb/Fragment 083 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:55:53 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Jungfrau 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 83, Zeilen: 1-9, 12-17
Quelle: Wikipedia Jungfrau 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
[In der heutigen Umgangssprache wird der Begriff „Jungfrau“ gelegentlich übernommen; da aber der Begriff, auf Männer angewandt, nach Ansicht einiger Unmännlichkeit (Weibisches oder] Impotenz) impliziert, ziehen manche Formulierungen wie „NN hatte noch keinen Sex“ vor.

Die Jungfräulichkeit einer Frau galt jedenfalls Jahrhunderte hindurch als Bedingung für ihre Heirat, die eheliche Zucht als Bedingung für ihr Verbleiben in der Ehe. In vielen Kulturen ist das noch heute so, zum Beispiel bei manchen Formen der arrangierten Heirat. Zur Prüfung der Jungfräulichkeit wurde daher gelegentlich vor der Eheschließung der Hymen der Frau auf seine Unversehrtheit oder das Bettlaken nach der Hochzeitsnacht auf Blutflecken überprüft.

[...]

In Traueintragungen im Kirchenbuch wurde vor 1800 im allgemeinen sogar die Bezeichnung Jungfrau für die Braut gebraucht, solange der Traupriester nicht vom Gegenteil überzeugt war. War er das, so wurde die Braut als Deflorata oder Impraegnata bezeichnet, und die Trauung fand „auf Verordnung“ beziehungsweise „in der Stille“ statt, wobei oft der Name des Brautvaters in der Traueintragung fehlte.

In Traueintragungen im Kirchenbuch wurde vor 1800 im allgemeinen die Bezeichnung Jungfrau (abgekürzt J.) für die Braut gebraucht, solange der Pfarrer nicht vom Gegenteil überzeugt war. War er das, so wurde die Braut als Deflorata oder gar Impraegnata bezeichnet, und die Trauung fand „auf Verordnung“ beziehungsweise „in der Stille statt“, wobei zum Leidwesen heutiger Genealogen dann oft der Name des Brautvaters in der Traueintragung fehlt (siehe auch Toter Punkt).

[...]

Die Jungfräulichkeit einer Frau galt früher als Bedingung für ihre Heirat. In vielen Kulturen ist das noch heute so, zum Beispiel bei der arrangierten Heirat. Zur Prüfung der Jungfräulichkeit wurde gelegentlich vor der Eheschließung das Hymen der Frau auf seine Unversehrtheit, beziehungsweise das Laken des Bettes nach der Hochzeitsnacht auf Blutflecken überprüft.

[...]

[...] In der heutigen Umgangssprache wird der Begriff „Jungfrau“ gelegentlich übernommen; da aber der Begriff allerdings, auf Männer angewandt, nach Ansicht einiger Unmännlichkeit (oder Weibisches oder Impotenz) impliziert, ziehen manche Formulierungen wie „NN hatte noch keinen Sex“ vor.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[1.] Yb/Fragment 083 103
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:56:06 PlagProf:-)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Kranzgeld 2005, Yb

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 83, Zeilen: 103-114
Quelle: Wikipedia Kranzgeld 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
396 Vgl. den früheren § 1300 BGB: Als Kranzgeld wurde eine finanzielle Entschädigung bezeichnet, die eine Frau von ihrem ehemaligen Verlobten fordern konnte, wenn sie sich auf Grund eines Eheversprechens von ihm entjungfern ließ und er anschließend das Verlöbnis löste. Gleiches galt für unbescholtene neuverlobte Witwen. Der Anspruch auf Kranzgeld war im deutschen Privatrecht ein Fremdkörper, da ursprünglich nur ein Vermögensschaden durch Vermögenszuwendungen entschädigt werden konnte, die Entehrung der Jungfrau aber ein ideeller Schaden war. Daher war das Kranzgeld im Deutschen Reich (später auch in der Bundesrepublik Deutschland) im Familienrecht geregelt. Die Vorschrift stammte aus dem Jahr 1896 und trat am 1. Januar 1900 in Kraft. Sie lautete: (1) Hat eine unbescholtene Verlobte ihrem Verlobten die Beiwohnung gestattet, so kann sie, wenn die Voraussetzungen des § 1298 oder des § 1299 vorliegen, auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine billige [Entschädigung in Geld verlangen.] Als Kranzgeld bezeichnete man eine finanzielle Entschädigung, die eine Frau von ihrem ehemaligen Verlobten fordern konnte, wenn sie sich auf Grund eines Eheversprechens von ihm entjungfern ließ und er anschließend das Verlöbnis löste. Gleiches galt für unbescholtene neuverlobte Witwen.

Der Anspruch auf Kranzgeld war im deutschen Privatrecht ein Fremdkörper, da ursprünglich nur ein Vermögensschaden durch Vermögenszuwendungen entschädigt werden konnte, die „Entehrung“ der Jungfrau aber ein ideeller Schaden war. Daher war das Kranzgeld im Deutschen Reich (später auch in der Bundesrepublik Deutschland) im Familienrecht, in § 1300 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), geregelt. Die Vorschrift stammt aus dem Jahr 1896 und trat am 1. Januar 1900 in Kraft. Sie lautete:

(1) Hat eine unbescholtene Verlobte ihrem Verlobten die Beiwohnung gestattet, so kann sie, wenn die Voraussetzungen des § 1298 oder des § 1299 vorliegen, auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine billige Entschädigung in Geld verlangen.

Anmerkungen

Die Fußnote wird auf der folgenden Seite fortgesetzt. Am Ende ist dort die Quelle erwähnt, aber ohne dass eine wörtliche Übernahme gekennzeichnet wäre.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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