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Yb/190

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„... dann hat er den armen Kerl totgeschossen“. Ehre der Frau und Besitzanspruch des Mannes

von Dr. Yvonne Boenke

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[1.] Yb/Fragment 190 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:12:06 PlagProf:-)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Duell 2005, Yb

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 190, Zeilen: 14-26
Quelle: Wikipedia Duell 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Lexikalisch kann das Duell so definiert werden902: Ein Duell ist ein freiwilliger Zweikampf mit gleichen, potentiell tödlichen Waffen, der von den Kontrahenten vereinbart wird, um eine Ehrenstreitigkeit auszutragen. Das Duell unterliegt traditionell festgelegten Regeln. Duelle sind heute in den meisten Ländern verboten.

Der gesellschaftliche Ehrenkodex war jedoch im 19. Jahrhundert bekanntlich stärker als die gesetzlichen Verbote des Duells, die überall galten, wenn auch in unterschiedlicher Schärfe. So war bereits im deutschen Reichsstrafgesetzbuch von 1871 der Zweikampf mit tödlichen Waffen von vornherein als Sondertatbestand mit geringerer Strafandrohung definiert, nämlich mit Festungshaft zwischen drei Monaten903 und zehn Jahren. Bei der praktischen Durchsetzung dieser Verbote zeigte sich jedoch, dass die Angehörigen der (Militär-)Gerichtsbarkeit [und der Regierungen sich dem zugrunde liegenden Ehrenkodex selbst verpflichtet fühlten: Duellanten wurden häufig überhaupt nicht gerichtlich verfolgt, nur sehr milde bestraft oder nach kurzer Strafverbüßung begnadigt.]


902 http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Duell&printable=yes; zuletzt abgerufen 2. 11. 2005, 8. 37 Uhr.

902 Lermontow, Held, S. 189: Nikolai Martynow, der Michail Lermontow im Duell - „aus Versehen“ - erschossen hatte, wurde zu drei Monaten Festung verurteilt.

Ein Duell (lat.: duellum) ist ein freiwilliger Zweikampf mit gleichen, potenziell tödlichen Waffen, der von den Kontrahenten vereinbart wird, um eine Ehrenstreitigkeit auszutragen. Das Duell unterliegt traditionell festgelegten Regeln. Duelle sind heute in den meisten Ländern verboten.

[...]

Dieser gesellschaftliche Ehrenkodex war stärker als die gesetzlichen Verbote des Duells, die überall galten, wenn auch in unterschiedlicher Schärfe. So war im deutschen Reichsstrafgesetzbuch von 1871 der Zweikampf mit tödlichen Waffen von vornherein als Sondertatbestand mit geringerer Strafandrohung definiert, nämlich mit Festungshaft (einer besonderen Form der Freiheitsstrafe, die im Gegensatz zur Gefängnisstrafe nicht als entehrend galt) zwischen drei Monaten und zehn Jahren. Bei der praktischen Durchsetzung dieser Verbote zeigte sich jedoch, dass die Angehörigen der (Militär-)Gerichtsbarkeit und der Regierungen sich dem zugrunde liegenden Ehrenkodex selbst verpflichtet fühlten: Duellanten wurden häufig überhaupt nicht gerichtlich verfolgt, wenn überhaupt, nur sehr milde bestraft oder nach kurzer Strafverbüßung begnadigt.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar genannt, der Leser erwartet aber eine Übernahme nur im ersten Absatz.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:PlagProf:-), Zeitstempel: 20150618141239


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