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Yb/239

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„... dann hat er den armen Kerl totgeschossen“. Ehre der Frau und Besitzanspruch des Mannes

von Dr. Yvonne Boenke

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[1.] Yb/Fragment 239 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 18:53:44 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Seppuku 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 239, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Wikipedia Seppuku 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Der Dienst war für den Sterbenden von großer Bedeutung: Ein Samurai durfte beim Seppuku weder das Gesicht verziehen noch ein Seufzen oder Stöhnen von sich geben oder gar Furcht zeigen. Sobald die persönliche Schmerzgrenze erreicht worden war, beugte er daher den Kopf leicht vor und empfing den tödlichen Hieb. Über das Verhalten der Hauptperson in den entscheidenden Momenten wurde von anwesenden Protokollanten eine schriftliche Bewertung angefertigt, die darüber entschied, ob das Ritual aufgrund korrekter Durchführung und würdevollen Verhaltens der Hauptperson und des Sekundanten als offizielles Seppuku anerkannt wurde.

Es war für den Samurai nicht verwerflich, den Kopf vor Beendigung der Technik oder bereits nach dem Einstich vorzubeugen. Entscheidend war, dass die Familie und Nahestehende bei der anschließenden Betrachtung des Hauptes keinen Schmerz im Gesichtsausdruck der getöteten Person erkennen konnten. Daher galt es oft schon als offizielles Seppuku, wenn der tödliche Hieb ausgeführt wurde, sobald die Hauptperson überhaupt erst nach der Klinge griff.

Eine wichtige Rolle spielte der Sekundant, der, um den Todeskandidaten nicht nervös zu stimmen, stets außerhalb seines Sichtfeldes stand und auf den vereinbarten Zeitpunkt wartete. Der erlösende Hieb musste mit absoluter Gewissenhaftigkeit erfolgen. Das Leiden sollte durch dessen verspätete Ausführung nicht unnötig verlängert werden. Sollte er aber verfrüht, also vor dem Vorbeugen des Kopfes angesetzt werden, bliebe die Klinge in den Halswirbeln der Hauptperson stecken und machte neben weiteren Qualen zusätzliche Hiebe nötig.

Der Sekundant musste ebenfalls darauf achten, dass der Kopf nicht völlig vom Rumpf getrennt wurde, er musste immer noch durch einen Hautlappen mit dem Körper verbunden sein. Alles andere wäre dem Kandidaten gegenüber nicht respektvoll gewesen und hätte eher an die Hinrichtung eines Kriminellen erinnert. Aufgrund all dieser Faktoren lag also eine enorme Verantwortung beim Sekundanten.

Der Dienst des kaishaku-nin war für den Sterbenden von großer Bedeutung: Ein Samurai durfte beim Seppuku weder das Gesicht verziehen noch ein Seufzen oder Stöhnen von sich geben oder Furcht in seinen Augen zeigen, dies hätte die Wiederherstellung der persönlichen Ehre verhindert. Sobald die persönliche Schmerzgrenze erreicht worden war, beugte er den Kopf daher leicht vor und empfing den tödlichen Hieb. Über das Verhalten der Hauptperson in den entscheidenden Momenten wurde von den anwesenden Protokollanten eine mal mehr, mal weniger genaue schriftliche Bewertung verfasst, die darüber entschied, ob das Ritual durch korrekte Durchführung und würdevolles Verhalten der Hauptperson und des Sekundanten als offizielles Seppuku anerkannt wurde.

Es war für den Samurai auch nicht verwerflich, den Kopf vor Beendigung der Technik oder bereits nach dem Einstich vorzubeugen. Entscheidend war, dass die Familie und Nahestehende bei der anschließenden Betrachtung des Hauptes keinen Schmerz im Gesichtsausdruck der getöteten Person erkennen konnten. Daher galt es oft schon als offizielles Seppuku, wenn der tödliche Hieb ausgeführt wurde, sobald die Hauptperson überhaupt erst nach der Klinge griff. [...]

Eine nicht weniger wichtige Rolle spielte der Sekundant, der, um diesen nicht nervös zu stimmen, stets außerhalb des Sichtfeldes des Sterbenden stand und auf den vereinbarten Zeitpunkt wartete. Der erlösende Hieb musste mit absoluter Gewissenhaftigkeit erfolgen. Das Leiden sollte durch seine verspätete Ausführung nicht unnötig verlängert werden. Sollte er aber verfrüht, also vor dem Vorbeugen des Kopfes angesetzt werden, würde sich die Klinge des kaishaku-nin in Halswirbeln und Genick der Hauptperson verfangen und neben weiteren Qualen zusätzliche Hiebe nötig machen. Der Sekundant musste ebenfalls darauf achten, dass der Kopf nicht völlig vom Rumpf getrennt wurde, er musste immer noch durch einen Hautlappen mit dem Körper verbunden sein. Alles andere wäre dem Kandidaten gegenüber nicht respektvoll gewesen und hätte eher an die Hinrichtung eines Kriminellen erinnert. Aus all diesen Faktoren berechnet, lag also eine enorme Verantwortung auf seinen Schultern.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:PlagProf:-), Zeitstempel: 20150618185352

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