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Yb/242

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„... dann hat er den armen Kerl totgeschossen“. Ehre der Frau und Besitzanspruch des Mannes

von Dr. Yvonne Boenke

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Yb/Fragment 242 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 18:59:38 PlagProf:-)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Lau 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Yb

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 242, Zeilen: 1-13
Quelle: Lau 2006
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Bis zu 30 Prozent aller türkischen Studenten halten „Ehrenmord“ im übrigen für eine legitime Reaktion auf eine Verletzung der Familienehre. Schockiert berichtet die türkische Tageszeitung Hürriyet, die seit Jahren eine Kampagne gegen häusliche Gewalt betreibt, über eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Metropol. Danach sprechen sich insbesondere an den osttürkischen Universitäten viele Studenten für Ehrenmorde aus.

Verblüffend waren auch die Ergebnisse der Metropol-Umfrage zum Thema „Jungfräulichkeit“. Türkeiweit sprechen sich 55,3 Prozent der Studenten dafür aus, dass sie„unbedingt“ bis zur Ehe erhalten werden solle. 32,3 Prozent räumen den Frauen ein, dass es ihre eigene Entscheidung sei und nur 5,4 Prozent empfinden die „Erhaltung der Jungfräulichkeit“ als „veraltete Tradition“1107.


1107 Alle diesbezüglichen Angaben in: Die WELT.de vom 27.10.2006 (Miriam [sic] Lau).

Bis zu 30 Prozent aller türkischen Studenten halten "Ehrenmord" für eine legitime Reaktion auf eine Verletzung der Familienehre. Schockiert berichtet die türkische Tageszeitung "Hürriyet", die seit über zwei Jahren eine sehr erfolgreiche Kampagne gegen häusliche Gewalt betreibt, über eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Metropol. Danach sprechen sich insbesondere in den osttürkischen Universitäten viele Studenten für Ehrenmorde aus.

[...]

Verblüffend für die türkischen Berichterstatter waren gestern auch die Ergebnisse der Metropol-Umfrage zum Thema "Jungfräulichkeit". Türkeiweit sprechen sich 55,3 Prozent der Studenten dafür aus, dass sie"unbedingt" bis zur Ehe erhalten werden solle. 32,3 Prozent räumen den Frauen ein, dass es ihre eigene Entscheidung sei und nur 5,4 Prozent empfinden die "Erhaltung der Jungfräulichkeit" als "veraltete Tradition".

Anmerkungen

Nicht nur "alle diesbezüglichen Angaben" stammen aus der Quelle, sondern auch der Wortlaut. Außerdem ist für den Leser nicht klar, wie viel übernommen wurde, auch da sich die Übernahme über zwei Abschnitte erstreckt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] Yb/Fragment 242 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 19:00:32 PlagProf:-)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Höhler 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Yb

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 242, Zeilen: 14-27
Quelle: Höhler 2007
Seite(n): 5, Zeilen: 0
In der Türkei sind in den vergangenen sechs Jahren mindestens 1806 Frauen Opfer so genannter Ehrenmorde geworden - fast jeden Tag eine. Diese Zahl nannte die für Familienpolitik zuständige türkische Staatsministerin Nimet Cubukcu. Verbrechen aus verletzter Ehre sind damit offenbar weitaus verbreiteter als bisher angenommen.

Fachleute gingen bislang von etwa 70 Ehrenmorden an türkischen Frauen pro Jahr aus. Auch die jetzt von Staatsministerin Cubukcu im Parlament genannte Zahl von 1806 weiblichen Opfern in den Jahren von 2001 bis 2006, die sich auf Angaben des Justiz- und des Innenministeriums stützt, dürfte viel zu niedrig gegriffen sein.

Nachdem das Parlament Mitte 2005 die Strafen für Morde aus verletzter Ehre verschärfte, werden viele Verbrechen als Selbstmorde getarnt oder Frauen in den Suizid getrieben. Nach Angaben von Cubukcu haben sich in den letzten sechs Jahren 5375 Frauen selbst getötet1108.


1108 Frankfurter Rundschau vom 30. 1. 2007 (Gerd Höhler).

In der Türkei sind nach Regierungsangaben in den vergangenen sechs Jahren mindestens 1806 Frauen Opfer so genannter Ehrenmorde geworden - fast jeden Tag eine. Verbrechen aus verletzter Ehre sind damit offenbar sehr viel stärker verbreitet als bisher angenommen.

Athen · Die Zahl von rund 1800 "Ehrenmorden" in sechs Jahren nannte jetzt die für Familienpolitik zuständige türkische Staatsministerin Nimet Cubukcu. Fachleute gingen bislang von etwa 70 "Ehrenmorden" an türkischen Frauen pro Jahr aus. [...]

Die Angaben von Staatsministerin Cubukcu in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage stützen sich auf Zahlenmaterial des Justiz- und des Innenministeriums. Allerdings dürften auch diese Angaben viel zu niedrig gegriffen sein. Denn seit das Parlament Mitte 2005 die Strafen für Morde aus verletzter Ehre verschärft hat, werden viele dieser Verbrechen als Selbstmorde getarnt oder Frauen in den Suizid getrieben. Nach Angaben von Cubukcu haben sich in den zurückliegenden sechs Jahren 5375 Frauen selbst getötet.

Anmerkungen

Die Quelle wird genannt, die wörtlichen Übernahmen sind aber nicht gekennzeichnet.

Sichter
(PlagProf:-) Schumann


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