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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 23. Juni 2015) folgende Kapitel:
  • 1. Ehre, Besitz und Kampf [Anf.] (S. 30-35): Seite 33
  • 1.1 Einordnung eines Begriffs (S. 35-43): Seiten 35, 36, 38
  • 1.2 Ehrenritter (S. 43-49): Seiten 43, 44, 45, 46, 47
  • 2. Ehre der Frauen
  • 3.1 Die patronome Basis (S. 150-155): Seite 153
  • 3.2 Das Konstrukt einer satisfaktionsfähigen Gesellschaft (S. 155-165): Seite 156, 157, 158, 159
  • 3.3 Habitusbewußte Offiziere und Akademiker (S. 165-186): Seiten 166, 167, 168, 169, 170, 172, 178, 180, 181, 182, 183, 184
  • 4.1 Die erwünschte Plazierung (S. 192-203): Seiten 192, 193, 195, 197
  • 4.3 Die geregelten Abläufe (S. 213-223): Seiten 213, 214, 215, 216, 218, 219
  • 4.4 Die handelnden Personen (S. 223-228): Seite 223

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Umfassend ausgewertet ist Hamann (1997). Etwa die Hälfte aller hier erörterten Fragmente entstammen dieser Quelle. Dazu folgende Anmerkungen:
    • Die Quelle ist knapp 50 Mal zitiert; auf S. 115 wird ein wörtliches Zitat eingeleitet mit "Die Literaturwissenschaftlerin Elsbeth Hamann, auf deren Interpretationen ich mich im Zusammenhang mit Effi Briest stütze: [...]".
    • Zahlreiche unzureichend gekennzeichnete Zitate des Bauernopfer-Typs sowie etliche ganz ungekennzeichnete Passagen sind ihr entnommen. Nicht selten werden wörtliche Zitate aus Effi Briest sowie Belegstellen in Fußnoten mitübernommen.
    • Die Verfasserin verwendet nicht die 4. Auflage von 2001, sondern die 3. Auflage von 1997.
    • Warum nicht anstatt oder neben einer Unterrichts- und Interpretationshilfe die einschlägige Dissertation von Hamann (Theodor Fontanes "Effie Briest" aus erzähltheoretischer Sicht - unter besonderer Berücksichtigung der Interdependenzen zwischen Autor, Erzählwerk und Leser, Bonn 1984) ausgewertet wird, ist nicht erkennbar.
  • Unter den Wikipedia-Quellen hebt sich Wikipedia Duell (2005) mit 14 Fragmenten quantitativ ab. Diese betreffen insbesondere Teile des Kapitels 4 (S. 190-192, 213-219) sowie den Anfang der Zusammenfassung (S. 233 f.). Zumeist handelt es sich bei den Übernahmen aus dieser Quelle um solche des Typs Verschleierung.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Das zusammenfassende Kapitel 4 (S. 233-243) enthält auf 7 von 11 Seiten teils umfangreiche Übernahmen. Dazu gehören auch solche aus der Quelle Wikipedia Seppuku (2005), die den größten Teil der Seiten 238-240 umfassen. Diese Quelle wird in der Arbeit an keiner Stelle erwähnt.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Es gibt außerordentlich viele (korrekt gekennzeichnete) Zitate aus der Quelle Frevert, Ute: Ehrenmänner. Das Duell in der bürgerlichen Gesellschaft, München 1991. Insgesamt sind es 47 längere Zitate, die sich über insgesamt 223 Zeilen erstrecken. Hinzu kommen zwei Tabellen. Insgesamt entspricht dies in etwa 10 Seiten der Dissertation.
    • Generell weist die Arbeit eine große Anzahl (teils umfangreicher) wörtlicher Zitate auf (siehe grüne Markierungen in der zweiten Illustration weiter unten), die in der Regel durch Kursivsetzung, Anführungszeichen und Fußnoten eindeutig als Übernahme gekennzeichnet sind.
  • Häufig erfolgen derartige Übernahmen zusammen mit (dann jedoch ungekennzeichnet bleibenden einleitenden oder folgenden Texten aus der Quelle Hamann (1997)) und weisen die gleiche Abgrenzung bzw. identische Auslassungen wie dort auf.
  • Sofern Zitate aus dem Roman Effi Briest stammen (aber erkennbar auch von Hamann (1997) übernommen wurden), modifiziert die Verfasserin die angegebenen Seitenzahlen gemäß der von ihr benutzten anderen Romanausgabe. Siehe z.B.:
  • Während viele Zitate aus der Wikipedia nicht ausgewiesen sind, gibt es auch einige korrekt gekennzeichnete Zitate aus der Wikipedia. Siehe z.B. Seite 158, letzter Abschnitt. Hier allerdings steht das Zitat so nicht in der Quelle, siehe Fragment 158 20.
  • Auf Seite 148, letzter Abschnitt, und Seite 149 oben wird ein Zitat mit den Worten "Der Soziologe Friedhelm Guttandin meint: [...]" eingeleitet, obwohl es von Ute Frevert stammt. Der Quellenverweis am Ende des Zitats ist dann korrekt.
  • In der zur Zeit der Abgabe der Dissertation gültigen Promotionsordnung der Philosophischen Fakultät vom 5. Dezember 2001 heißt es in § 6 (Antrag auf Zulassung zur Promotionsprüfung) unter anderem:
    "(2) Dem Antrag sind beizufügen:
    [...]
    7. eine schriftliche Erklärung darüber, dass die Bewerberin/der Bewerber die Dissertation selbständig verfasst, alle in Anspruch genommenen Quellen und Hilfsmittel in der Dissertation angegeben und die Dissertation nicht bereits anderweitig als Prüfungsarbeit vorgelegt hat, [...]"

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 98 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 52 von diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 46 Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 240 Seiten im Hauptteil. Auf 88 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 36.7% entspricht.
    Die 240 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 152
0%-50% Plagiatsanteil 49
50%-75% Plagiatsanteil 14
75%-100% Plagiatsanteil 25
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 14% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, gelb=Bauernopfer)

Yb col3.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Yb col3 plus zitate.png

grün: wörtliche Zitate mit Nachweis (in einigen Fällen auch als Teil von Plagiatsfragmenten)

Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 23. Juni 2015.

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