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Yb/Fragment 044 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Wikipedia Ritter 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
[Jeder Adlige, der Kriegs-] dienst leistete, konnte diesen Titel erwerben, sofern seine wirtschaftlichen Verhältnisse dies zuließen.

Naturgemäß war der Aufwand für den Panzerreiter sehr hoch: Ein schweres und besonders ausgebildetes Kriegspferd und ein teurer Panzer wurden benötigt, vielfach auch Knechte als Begleitpersonal. Entsprechend kamen als Panzerreiter nur Reiche - entweder aus eigenem Besitz und/oder aus königlichen Lehen - in Betracht. Damit entstand eine Kriegerkaste - das germanische Volksheer der Völkerwanderungszeit blieb nur mehr in Resten erhalten, und der mittelalterliche Adel bildete sich heraus.

In einem feierlichen Akt, ursprünglich der Schwertleite, später dem Ritterschlag, wurde ein Mann zum Ritter erhoben, vorausgesetzt, er brachte die dafür notwendigen sittlichen und militärischen Qualitäten mit. Seit dem 13. Jahrhundert bildeten Ritter einen erblichen Stand.

Allerdings waren wohl die meisten Adeligen des Mittelalters keine richtigen Ritter. Aus finanziellen und familiären Gründen zogen es viele vor, Zeit ihres Lebens Edelknechte, also ritterbürtige und waffentragende Krieger zu bleiben. Besonders bei Turnieren wurde streng zwischen Rittern und Edelknechten unterschieden. So durften Ritter beispielsweise mit drei Pferden auf dem Turnierplatz erscheinen, Knechte nur mit zweien.

Vor großen Schlachten versuchten viele Feudalherren die Kampfmoral zu stärken, indem sie Edelknechte in großer Anzahl zu Rittern erhoben. Diese Promotionen kamen auch nach der Schlacht vor. Gelegentlich wurden sogar tapfere nichtadelige Kriegsknechte zu Rittern geschlagen. Die Standeserhöhungen waren aber meist nur symbolischer Natur, vergleichbar den heutigen Ordensverleihungen. Manchmal wurde die Ritterwürde auch gegen Zahlung einer erheblichen Summe verliehen.

Jeder Adlige, der "Kriegsdienst" leistete, konnte diesen Titel erwerben, sofern seine wirtschaftlichen Verhältnisse dies zuließen. In einem feierlichen Akt, ursprünglich der Schwertleite, später dem Ritterschlag, wurde man vom Herrscher zum Ritter erhoben, vorausgesetzt man brachte die dafür notwendigen sittlichen und militärischen Qualitäten mit. Seit dem 13. Jahrhundert bilden Ritter einen erblichen Stand. [...]

[...]

Allerdings waren wohl die meisten Adeligen des Mittelalters keine "richtigen Ritter". Aus finanziellen und familiären Gründen zogen es viele vor, Zeit ihres Lebens Edelknechte (Armige), also ritterbürtige und waffentragende Krieger zu bleiben. Besonders bei Turnieren wurde streng zwischen Rittern und Edelknechten unterschieden. So durften Ritter beispielsweise mit drei Pferden auf dem Turnierplatz erscheinen, Knechten wurden nur zwei zugestanden. Vor großen Schlachten versuchten viele Feudalherren die Kampfmoral Ihrer Truppen zu stärken, in dem man diese Edelknechte in großer Anzahl in den Ritterstand aufnahm. [...] Diese "Promotionen" kamen natürlich auch nach der Schlacht vor. Gelegentlich wurden sogar tapfere nichtadelige Kriegsknechte zu Rittern geschlagen oder mit dem Schwert umgürtet. Diese Standeserhöhungen waren aber meist nur symbolischer Natur, vergleichbar mit heutigen Ordensverleihungen. Den so ausgezeichneten Knechten fehlten meist die nötigen finanziellen Mittel, um die Ritterwürde dauerhaft anzunehmen. Einige besonders tapfere Kämpfer wurden sogar mehrere Male zum Ritter gemacht, blieben aber weiterhin Edelknechte. Manchmal wurde die Ritterwürde allerdings auch gegen die Zahlung einer nicht unerheblichen Summe erkauft.

[...]

Noch höher war naturgemäß der Aufwand für den Panzerreiter - ein schweres und besonders ausgebildetes Kriegspferd (der dextrier) und ein teurer Panzer wurden benötigt, vielfach auch noch Knechte als Begleitpersonal. Entsprechend kamen als Panzerreiter nur Reiche - entweder aus eigenem Besitz (Allod) und/oder aus königlichen Lehen - in Betracht. Durch diese Aufgabenteilung entstand eine "Kriegerkaste" - das germanische Volksheer der Völkerwanderungszeit blieb nur mehr in Resten erhalten und der mittelalterliche Adel bildete sich heraus.

Anmerkungen

Die Quelle wird nur auf der Vorseite genannt, nicht aber hier im Zusammenhang mit den dokumentierten Passagen.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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