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Yb/Fragment 083 103

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 83, Zeilen: 103-114
Quelle: Wikipedia Kranzgeld 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
396 Vgl. den früheren § 1300 BGB: Als Kranzgeld wurde eine finanzielle Entschädigung bezeichnet, die eine Frau von ihrem ehemaligen Verlobten fordern konnte, wenn sie sich auf Grund eines Eheversprechens von ihm entjungfern ließ und er anschließend das Verlöbnis löste. Gleiches galt für unbescholtene neuverlobte Witwen. Der Anspruch auf Kranzgeld war im deutschen Privatrecht ein Fremdkörper, da ursprünglich nur ein Vermögensschaden durch Vermögenszuwendungen entschädigt werden konnte, die Entehrung der Jungfrau aber ein ideeller Schaden war. Daher war das Kranzgeld im Deutschen Reich (später auch in der Bundesrepublik Deutschland) im Familienrecht geregelt. Die Vorschrift stammte aus dem Jahr 1896 und trat am 1. Januar 1900 in Kraft. Sie lautete: (1) Hat eine unbescholtene Verlobte ihrem Verlobten die Beiwohnung gestattet, so kann sie, wenn die Voraussetzungen des § 1298 oder des § 1299 vorliegen, auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine billige [Entschädigung in Geld verlangen.] Als Kranzgeld bezeichnete man eine finanzielle Entschädigung, die eine Frau von ihrem ehemaligen Verlobten fordern konnte, wenn sie sich auf Grund eines Eheversprechens von ihm entjungfern ließ und er anschließend das Verlöbnis löste. Gleiches galt für unbescholtene neuverlobte Witwen.

Der Anspruch auf Kranzgeld war im deutschen Privatrecht ein Fremdkörper, da ursprünglich nur ein Vermögensschaden durch Vermögenszuwendungen entschädigt werden konnte, die „Entehrung“ der Jungfrau aber ein ideeller Schaden war. Daher war das Kranzgeld im Deutschen Reich (später auch in der Bundesrepublik Deutschland) im Familienrecht, in § 1300 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), geregelt. Die Vorschrift stammt aus dem Jahr 1896 und trat am 1. Januar 1900 in Kraft. Sie lautete:

(1) Hat eine unbescholtene Verlobte ihrem Verlobten die Beiwohnung gestattet, so kann sie, wenn die Voraussetzungen des § 1298 oder des § 1299 vorliegen, auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine billige Entschädigung in Geld verlangen.

Anmerkungen

Die Fußnote wird auf der folgenden Seite fortgesetzt. Am Ende ist dort die Quelle erwähnt, aber ohne dass eine wörtliche Übernahme gekennzeichnet wäre.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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