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Yb/Fragment 084 101

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 101-114
Quelle: Wikipedia Kranzgeld 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
(2) Der Anspruch ist nicht übertragbar und geht nicht auf die Erben über, es sei denn, dass er durch Vertrag anerkannt oder dass er rechtshängig geworden ist. - Das Kranzgeld war einer der seltenen Fälle, in denen für einen immateriellen Schaden (Ehrverlust) materieller Ersatz gefordert werden konnte. Begründet wurde der Schadenersatzanspruch damit, dass die Ledige wegen des Verlusts ihrer Jungfräulichkeit geringere Chancen auf eine standesgemäße Heirat mit einem anderen Mann habe. War die Frau hingegen schon vor der „Beiwohnung“ nicht mehr unbescholten, so stand ihr auch kein Kranzgeld zu. - Im Jahr 1993 wurde eine Klage auf ein Kranzgeld von 1.000 DM mit der Begründung abgewiesen, § 1300 BGB verstoße wegen der gewandelten Moralvorstellungen gegen das Grundgesetz und sei nicht mehr anzuwenden. Praktische Bedeutung hatte die Vorschrift zum damaligen Zeitpunkt ohnedies nicht mehr. Sie wurde daher durch das Gesetz zur Neuordnung des Eheschließungsrechtes vom 4. Mai 1998 ersatzlos gestrichen: http://de.wikipedia.org/w /index.php?title=Kranzgeld&printable=yes, zuletzt abgerufen 26. 10. 2005, 11.25 Uhr. (2) Der Anspruch ist nicht übertragbar und geht nicht auf die Erben über, es sei denn, daß er durch Vertrag anerkannt oder daß er rechtshängig geworden ist.

[...]

Das Kranzgeld ist also einer der seltenen Fälle, in denen für einen immateriellen Schaden materieller Ersatz gefordert werden konnte. Begründet wurde der Schadenersatzanspruch damit, dass die Ledige wegen des Verlusts ihrer Jungfräulichkeit geringere Chancen auf eine standesgemäße Heirat mit einem anderen Mann habe. War die Ledige oder die Witwe hingegen schon vor der „Beiwohnung“ nicht mehr „unbescholten“, so stand ihr auch kein Kranzgeld zu. Wobei sich der Begriff „unbescholten“ nicht nur auf die Jungfräulichkeit bezog, sondern auch auf andere Sachverhalte, wie z.B. Gefängnisaufenthalte.

Im Jahr 1993 wurde eine Klage auf ein Kranzgeld in Höhe von 1.000 DM mit der Begründung abgewiesen, der § 1300 BGB verstoße wegen der gewandelten Moralvorstellungen gegen das Grundgesetz und sei deshalb nicht mehr anzuwenden. Große praktische Bedeutung hatte die Vorschrift zum damaligen Zeitpunkt ohnehin nicht mehr. Sie wurde daher durch das Gesetz zur Neuordnung des Eheschließungsrechtes vom 4. Mai 1998 ersatzlos gestrichen.

Anmerkungen

Die Quelle ist genannt, die wörtlichen Übernahmen sind aber nicht gekennzeichnet.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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