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Yb/Fragment 240 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 240, Zeilen: 1-24
Quelle: Wikipedia Seppuku 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Die Zeremonie wurde über mehrere Jahrhunderte immer wieder verändert. Zu einem offiziellen Seppuku gehörten jedoch mindestens das Tragen von weißer Kleidung als Symbol für die spirituelle Reinheit, die Anwesenheit eines Shintō-Priesters und eines Protokollanten, die Einnahme einer letzten Mahlzeit und das Verfassen eines Todesgedichtes. Das Ritual wurde zumeist im Garten des eigenen Anwesens, vor dem örtlichen Shintō-Schrein (nicht auf geweihtem Boden) oder an einem speziell dafür eingerichteten Platz am Hofe eines Fürsten durchgeführt.

Für gewöhnlich wurden Samurai für ihr Seppuku eine Vorbereitungszeit zwischen zwei und sechs Monaten gewährt. Ob es Samurai gab, die in diesem Zeitraum Fluchtversuche unternahmen, ist nicht bekannt, da kein solcher Fall je dokumentiert wurde.

Mit Beginn der Meiji-Restauration im Jahr 1868 wurde Seppuku in Japan allgemein verboten. Viele Japaner hielten trotzdem den Atem an, als Kaiser Hirohito am 15. August 1945 die Kapitulation Japans im Pazifikkrieg erklärte. Diese Niederlage bedeutete für das japanische Volk den Verlust seiner Ehre, und viele befürchteten, dass der Kaiser trotz des Verbotes die Angehörigen des Militärs zum Seppuku auffordern würde.

Das bisher letzte rituelle Seppuku wurde von dem japanischen Schriftsteller Yukio Mishima ausgeführt. Am 25. November 1970 beging er in Tokio im Beisein von Journalisten ein angekündigtes Seppuku und wurde von einem Freund enthauptet1102.


1102 Zum Ganzen: Pinguet, Maurice: Der Freitod in Japan, Frankfurt a. M. 1996, S. 56-78.

Die Zeremonie um die eigentliche Selbsttötung wurde über mehrere Jahrhunderte immer wieder verändert, wobei auch geringe regionale Unterschiede entstanden. Zu einem offiziellen Seppuku mit einem kaishaku-nin gehörten jedoch mindestens das Tragen von weißer Kleidung als Symbol für die spirituelle Reinheit (welche durch das Öffnen des Bauches zum Vorschein treten sollte), die Anwesenheit eines Shintō-Priesters und eines Protokollanten, die Einnahme einer letzten Mahlzeit und das Verfassen eines Todesgedichtes (meist in Form eines Haiku). Das Ritual wurde zumeist im Garten des eigenen Anwesens, vor dem örtlichen Shintô-Schrein (jedoch außerhalb der Torii und somit nicht auf geweihtem Boden) oder an einem speziell dafür eingerichteten Platz am Hofe seines Fürsten durchgeführt. [...]

Für gewöhnlich wurde den Samurai für ihren Seppuku eine Vorbereitungszeit zwischen zwei und sechs Monaten gewährt. Ob es Samurai gab, die in diesem Zeitraum Fluchtversuche unternahmen, ist unbekannt, da kein solcher Fall je dokumentiert wurde. [...]

[...]

Mit Beginn der Meiji-Restauration im Jahr 1868 wurde Seppuku in Japan allgemein verboten. Viele Japaner hielten trotzdem den Atem an, als Kaiser Hirohito am 15. August 1945 die Kapitulation Japans im Pazifikkrieg erklärte. Diese Niederlage bedeutete für das japanische Volk den Verlust seiner Ehre, und viele befürchteten, dass der Kaiser trotz des Verbotes die Angehörigen des Militärs zum Seppuku auffordern würde, was er jedoch letztlich nicht tat. Hohe Militärs wie der Heeresminister Anami taten es jedoch freiwillig.

Das bisher letzte rituelle Seppuku wurde von dem japanischen Schriftsteller Yukio Mishima ausgeführt. Am 25. November 1970 beging er in Tokio im Beisein von Journalisten ein angekündigtes Seppuku und wurde von einem Freund enthauptet.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die angegebene Quelle wurde nicht überprüft, doch selbst wenn sich irgendwo auf den angegebenen 23 Seiten der Quelle die hier dokumentierten wörtlichen Übernahmen finden sollten, so wäre der Quellenverweis doch nicht ausreichend.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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